Wie emotional/rational geht ihr den Autokauf an?

elkloso

macht Rennlizenz
Registriert
2 Juli 2017
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 2,5i
Hi,
ich wollte mal so eine Stimmung einfangen, wie rational ihr beim (Zetti)/Autokauf entschieden habt.

Hintergrund ist, dass ich mir gerade überlege, ob ich nicht auf einen E89 35i umsteige. Emotional denke ich mir, dass ich es machen sollte, weil jetzt habe ich weder Kinder noch Verpflichtung und wer weiß, wie lange man noch einen R6 Motor mit der Leistung fahren kann. Das Geld ist vorhanden und wirklich "übrig", also nach Abzug von Altervorsorge, Anlagen und co einfach zum Freizeitanteil übrig geblieben und angespart. Nichts, was mir direkt fehlen oder ich gar finanzieren müsste, das würde ich nie machen...

Auf der andere Seite, wären 20-25k natürlich auch ein schöner Teil, der zum Eigenkapital bei einem Haus Kauf - den ich in 2-3 Jahren plane - beitragen könnte. Also ein klassischer Fall von Opportunitätskosten.

Wie habt ihr das gehandhabt? Bauch oder Kopf? ;)
 
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Hi,
ich wollte mal so eine Stimmung einfangen, wie rational ihr beim (Zetti)/Autokauf entschieden habt.

Hintergrund ist, dass ich mir gerade überlege, ob ich nicht auf einen E89 30is umsteige. Emotional denke ich mir, dass ich es machen sollte, weil jetzt habe ich weder Kinder noch Verpflichtung und wer weiß, wie lange man noch einen R6 Motor mit der Leistung fahren kann. Das Geld ist vorhanden und wirklich "übrig", also nach Abzug von Altervorsorge, Anlagen und co einfach zum Freizeitanteil übrig geblieben und angespart. Nichts, was mir direkt fehlen oder ich gar finanzieren müsste, das würde ich nie machen...

Auf der andere Seite, wären 20-25k natürlich auch ein schöner Teil, der zum Eigenkapital bei einem Haus Kauf - den ich in 2-3 Jahren plane - beitragen könnte. Also ein klassischer Fall von Opportunitätskosten.

Wie habt ihr das gehandhabt? Bauch oder Kopf? ;)

...grundsätzlich eigentlich nach Bauchgefühl, selbstverständlich immer etwas im Hinblick, was man sich mittel-/langfristig leisten möchte.

Beispiel: man sollte sich niemals zu sehr einschränken, weil man ja nie weiß, was die Zukunft bringt und ob man diese dann überhaupt noch so leben kann, wie man sich dies wünscht. Dann ärgert man sich rückwirkend (im positiven Sinn), dass man sich fortwährend immer alles selbst "versagt" hat. Trotzdem soll man natürlich auch nicht weit über Gebühr leben, wenn man sich dies nicht leisten kann, bzw. die Umstände schon deutlich erkennen lassen, dass ein "besseres" Ziel in naher Reichweite liegt. Ein bisschen Unvernunft und Selbstbelohnung schadet nie und war - zumindest bei mir - bisher immer die richtige Entscheidung.

Stell Dir einfach folgende Frage: was vermisst Du am aktuellen Zetti und was erwartest Du von einem Wechsel tatsächlich? Einen Haus-/Wohnungskauf würde ich IMMER bevorzugen - jedoch sind nun 20-25 k€ auch kein solch "dicker Brocken", dass dies kriegsentscheidend für einen Immobilienkauf sein dürfte, oder? Wenn doch, würde ICH keine Sekunde über einen Fahrzeugwechsel nachdenken (oder mir ernsthaft die Frage stellen, ob der geplante Immobilienkauf überhaupt zielführend "geschultert" werden kann). Wenn nein, würde ICH keine Sekunde zögern, meinem Bauchgefühl nachzugeben (sofern die obige Frage positiv hierzu beantwortet werden konnte). Letztlich musst Du Dich mit Deiner Entscheidung wohl fühlen - dann war diese sicherlich die richtige Wahl. ;)
 
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Einen Haus-/Wohnungskauf würde ich IMMER bevorzugen - jedoch sind nun 20-25 k€ auch kein solch "dicker Brocken", dass dies kriegsentscheidend für einen Immobilienkauf sein dürfte, oder? Wenn doch, würde ICH keine Sekunde über einen Fahrzeugwechsel nachdenken (oder mir ernsthaft die Frage stellen, ob der geplante Immobilienkauf überhaupt zielführend "geschultert" werden kann).

25k sind auf keinen Fall Kriegsentscheidend, aber selbst wenn es nicht in die Kaufsumme eingebracht wird, kann es sich ja positiv auf die Zinsberechnung auswirken. So meinte ich das eher. Wobei man natürlich sagen muss, dass die Summe hier auf dem Land schon knapp 10% des Kaufpreises sein kann.

Auf der anderen Seite muss man sich ja auch mal etwas Gönnen, weil nur Arbeiten zum Sparen, macht auf Dauer auch nicht glücklich. Letztendlich wird die Reise immer ins Ungewisse gehen.

Stell Dir einfach folgende Frage: was vermisst Du am aktuellen Zetti und was erwartest Du von einem Wechsel tatsächlich?

Mir gehts wirklich viel darum, einfach mal was Neues zu fahren. Den aktuellen Zetti hab ich mir in der Studienzeit gekauft und ich habe einfach die Lust auf was neues. Wenn wir ehrlich sind, nutzt sich Leistung sehr schnell ab und dann bleibt nur die frischere Optik.
Letztendlich hat meiner jetzt seine 200tkm und bräuchte etwas Liebe (VDD, Ölfilterflansch, Ölwannendichtung, Lenkung) dazu hätte ich gerne andere Sitze und eine Sperre. Das macht aber Rational noch viel weniger Sinn 2-3k in einen E85 2.5i zu stecken, der eh schon inkl. Kaufpreis 12k gefressen hat und maximal 6k wieder abwirft. Zu dem steigt ja auch einfach mit der Laufleistung die Gefahr, dass Teile ausfallen und weitere Wartung ansteht.
 
25k sind auf keinen Fall Kriegsentscheidend, aber selbst wenn es nicht in die Kaufsumme eingebracht wird, kann es sich ja positiv auf die Zinsberechnung auswirken. So meinte ich das eher. Wobei man natürlich sagen muss, dass die Summe hier auf dem Land schon knapp 10% des Kaufpreises sein kann.

Auf der anderen Seite muss man sich ja auch mal etwas Gönnen, weil nur Arbeiten zum Sparen, macht auf Dauer auch nicht glücklich. Letztendlich wird die Reise immer ins Ungewisse gehen.



Mir gehts wirklich viel darum, einfach mal was Neues zu fahren. Den aktuellen Zetti hab ich mir in der Studienzeit gekauft und ich habe einfach die Lust auf was neues. Wenn wir ehrlich sind, nutzt sich Leistung sehr schnell ab und dann bleibt nur die frischere Optik.
Letztendlich hat meiner jetzt seine 200tkm und bräuchte etwas Liebe (VDD, Ölfilterflansch, Ölwannendichtung, Lenkung) dazu hätte ich gerne andere Sitze und eine Sperre. Das macht aber Rational noch viel weniger Sinn 2-3k in einen E85 2.5i zu stecken, der eh schon inkl. Kaufpreis 12k gefressen hat und maximal 6k wieder abwirft. Zu dem steigt ja auch einfach mit der Laufleistung die Gefahr, dass Teile ausfallen und weitere Wartung ansteht.

Na ja, aber auch bei einem Wechsel des Fahrzeuges mit etwas mehr Leistung stehst Du schnell wieder vor der selben Frage/vor dem selben Wunsch einer Diff-Sperre. Und auch bei einem "neuen" Gebrauchten hast Du durchaus die Gefahr, dass unverhoffte Reparaturen das Budget zwangsvergrößert.

Exakt so kann es Dir auch mit dem Hauskauf gehen - wenn das Objekt durchaus noch umgebaut / renoviert werden muss, steht trotz eines vermeintlich günstigen Kaufpreises schnell mal eine größere Nachschub-Finanzierung im Raum - ich sage nur Heizung, Dach, Wasserrohre, bzw. Bad/Küche... :whistle:
 
Wie rational kann man sich für ein Auto mit 2 Sitzen und nur 1t Anhängelast entscheiden ? Im Grunde sprechen alle rationalen Argumente dagegen, nur der Bauch will es. Du musst es jetzt nur schaffen, Dir alle rationalen Gegenargumente ehrlich zu entkräften ( nicht sich selbst belügen! ) und wenn Dir das gelingt, dann mach es.
Rainer hat ja im Grund aus finanzieller Sicht alles aufgezählt was es da zu beachten gäbe, es gibt sicher noch andere Sichtweisen, Familenplanung, Karriere (Sabbaticals, frühere Ruhestände ) etc .
 
Na ja, aber auch bei einem Wechsel des Fahrzeuges mit etwas mehr Leistung stehst Du schnell wieder vor der selben Frage/vor dem selben Wunsch einer Diff-Sperre. Und auch bei einem "neuen" Gebrauchten hast Du durchaus die Gefahr, dass unverhoffte Reparaturen das Budget zwangsvergrößert.

Exakt so kann es Dir auch mit dem Hauskauf gehen - wenn das Objekt durchaus noch umgebaut / renoviert werden muss, steht trotz eines vermeintlich günstigen Kaufpreises schnell mal eine größere Nachschub-Finanzierung im Raum - ich sage nur Heizung, Dach, Wasserrohre, bzw. Bad/Küche... :whistle:
Da hast du vollkommen Recht. Das muss man in den Kaufpreis mit einberechnen. Ich denke bei 20k Kaufpreis würde ich dann so 25k für den Wagen "reservieren", also 5k Puffer. Damit sollte auch ein unerwarteter Motorschaden zu machen sein.

Hauskauf ist so oder so ein Glückspiel, darüber könnte man vermutlich komplette Threads füllen und da gibt es ja ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Ich habe mit meinen Eltern vor fünf Jahren ein komplettes Haus renoviert, also so grundlegend kenne ich die Arbeit und das "Tal der Tränen", die da auf einen wartet. Das Schlimmste ist halt, wenn die Subtanz Probleme macht. Dann wirds eklig...
 
Im Vorfeld bin ich beim Autokauf immer mega-rational, informiere mich über Stärken und Schwächen, evtl. auf mich zukommende Reparaturen, Unterhaltskosten etc., lege must haves fest, lese unzählige Erfahrungsberichte usw...
Die Suche nach dem passenden E89 hat dann bei mir auch weit über 1 Jahr gedauert und aus Emotionalität bei der Probefahrt heraus hab ich dann doch schließlich einen anderen gekauft (motormäßig), als ich eigentlich haben wollte.

Ich denke aber auch, gerade bei einem Roadster oder Cabrio geht es ohne Emotionalität gar nicht, denn da liegt doch der Schwerpunkt bei dieser Fahrzeugkategorie und das ist auch gut so, zumindest aus meiner Sicht.
Ob ein 35is jetzt die richtige Wahl für dich ist, i.V.m. geplantem Hausbau/-kauf, kannst nur Du beurteilen. Ich würde Dir aber raten auf jeden Fall mal ein paar Tausender in der Hinterhand zu halten. Die E89 kommen jetzt ins 12 Jahr und da kann schnell mal z.B. ein neuer Dachkabelbaum nötig werden, oder ein Abdichten des DKG, sofern noch nicht geschehen, welches dann nicht mehr von BMW übernommen wird und direkt gut reinhaut.
 
Weiß nicht obs hilft. Wenn keine Not besteht gehts meist so bei mir:

- Auto ist alt, langweilig geworden (meine ich zumindest)? Muss was anderes her? (ich sage extra nicht NEU)
- Schaue in verschiedene Börsen, ABER kaufe mir nie irgendwelche Autozeitschriften oder so
- Schaue was aufm Dorf/Stadt/Forum gefahren wird
- wenn die Optik passt, schaue ich was es da für Varianten von gibt
- Suche genauer in den Börsen
- versuche eine Probefahrt zu machen (meist nur über Händler)
- wenn es passt schaue ich obs finanziell passt
- wenn ja, kaufen, wenn nein, wars ne schöne Erfahrung, alte Kiste weiterfahren.
- nächstes Jahr wieder schauen
 
Bei mir wars rein Bauch.
Schönes Auto, Geld ist da, haben will, kaufen.
Keine Ahnung ob Dir das bei deiner Planung hilft, weil doch auch immer wichtig ist, wieviel Geld dann noch übrigbleibt für spätere Anschaffungen, Vorsorgen oder Notfälle. Wenn die alle weiterhin gesichert sind, wieso noch zögern
 
In jüngeren Jahren war es mir völlig wurscht mit was für ner Karre ich unterwegs war, da waren andere Dinge wichtiger wie Urlaub, mit den Kumpels um die Häuser ziehen usw.. Dann kam die "eigene" Familie mit Kindern, da lagen die Prioritäten wieder ganz anders, also weiterhin nur Zwecksautos für kleines Geld gefahren. Im Alter von 40 haben wir dann unser Eigenheim gekauft und umgebaut und mit knapp 50 wollte ich dann endlich auch mal ein schönes und etwas schnelleres Auto haben - allerdings kein Neufahrzeug, weil da für mich der Preis nicht im Verhältnis zum Nutzen steht. Hätte ich seinerzeit noch viel länger damit gewartet, wäre es vielleich nie mehr was geworden, bzw. Ende 60 plant man dann vielleicht schon eher den ersten Lifter oder Rollator .....
Da mein eigentliches Traumauto, ein 911 Speedster von 1989 aber astronomisch teuer geworden war, ist die Wahl schließlich auf den E89 gefallen, was sich natürlich auch dadurch besonders anbot, da mein Sohn bei BMW seine Ausbildung gemacht hat und da ich ungern halbe Sachen mache, blieb nur der 35i mit DKG - was ich bisher keine Sekunde lang bereut habe.
Nach etwas über einem Jahr Suche habe ich dann 2018 endlich das Wunschfahrzeug in München gefunden und genieße nun jede Fahrt in vollen Zügen, allerdings auch nicht sehr oft, da ich keine Kurzstrecke mit dem Dicken fahre und auch ungern bei """", bzw. bei winterlichen Straßenverhältnissen oder wenn Salz gestreut wurde grundsätzlich nicht. Aber so bleibt es auch jedes Mal auf's Neue etwas besonderes, wenn man einsteigt und den Startknopf drückt.
 
(...)
Mir gehts wirklich viel darum, einfach mal was Neues zu fahren. Den aktuellen Zetti hab ich mir in der Studienzeit gekauft und ich habe einfach die Lust auf was neues. Wenn wir ehrlich sind, nutzt sich Leistung sehr schnell ab und dann bleibt nur die frischere Optik.
Letztendlich hat meiner jetzt seine 200tkm und bräuchte etwas Liebe (VDD, Ölfilterflansch, Ölwannendichtung, Lenkung) dazu hätte ich gerne andere Sitze und eine Sperre. Das macht aber Rational noch viel weniger Sinn 2-3k in einen E85 2.5i zu stecken, der eh schon inkl. Kaufpreis 12k gefressen hat und maximal 6k wieder abwirft. Zu dem steigt ja auch einfach mit der Laufleistung die Gefahr, dass Teile ausfallen und weitere Wartung ansteht.
Warum dann "nur" den 30is?
Nicht das er in irgendeiner Weise zu Wenig ist.
Aber nicht das du in X Jahren sagst, "Geld für ne Sperre, das Topfahrwerk,... in den 30is zu stecken..." wenn du der Typ bist der das Beste noch besser machen will, dann würde ich nicht sparen und die Top Motorisierung nehmen. Und auch das ist natürlich ganz und gar keine rationale Entscheidung/Empfehlung.

Ich persönlich tue mir schwer damit bei reinen Spaßausgaben Kompromisse dieser Richtung zu machen. Sinnvoll, Wirtschaftlich, besonders Intelligent... ist das freilich nicht, aber wenn dann lang ich lieber ganz wo anders ins Regal. Denn so klopft mein Gewissen nie und ich hab insgesamt mehr Spaß daran weiter zu investieren.

(Bsp. Der 3.0si war damals auch noch deutlich über meinem Spaß Budged, also war klar der VFL 3.0i dazwischen gabs keinen Kompromiss wohl wissend das die anderen Motorisierungen mal ehrlich nicht wirklich viel schlechter sind, hätte es für den nicht gereicht wäre es kein Z4 geworden. Bei nem Alltagsauto denke ich aber komplett anders)
 
Warum dann "nur" den 30is?
Nicht das er in irgendeiner Weise zu Wenig ist.
Aber nicht das du in X Jahren sagst, "Geld für ne Sperre, das Topfahrwerk,... in den 30is zu stecken..." wenn du der Typ bist der das Beste noch besser machen will, dann würde ich nicht sparen und die Top Motorisierung nehmen. Und auch das ist natürlich ganz und gar keine rationale Entscheidung/Empfehlung.

Ich persönlich tue mir schwer damit bei reinen Spaßausgaben Kompromisse dieser Richtung zu machen. Sinnvoll, Wirtschaftlich, besonders Intelligent... ist das freilich nicht, aber wenn dann lang ich lieber ganz wo anders ins Regal. Denn so klopft mein Gewissen nie und ich hab insgesamt mehr Spaß daran weiter zu investieren.

(Bsp. Der 3.0si war damals auch noch deutlich über meinem Spaß Budged, also war klar der VFL 3.0i dazwischen gabs keinen Kompromiss wohl wissend das die anderen Motorisierungen mal ehrlich nicht wirklich viel schlechter sind, hätte es für den nicht gereicht wäre es kein Z4 geworden. Bei nem Alltagsauto denke ich aber komplett anders)

Vollkommen richtig, ich meinte natürlich den 35i. Aber nicht als is, sorry da hab ich was durcheinander geworfen. Ich hätte halt gerne den N54 aber als Handschalter, deshalb nur der i dann.
Ich tue mir halt schwer mit Kompromissen. Aber die Frage ist halt, ob das aufhört oder man dann halt statt der Top-Motorisierung in ein paar Jahren in Richtung Luftgekühltem 911er oder sonst was schaut. Es wird ja nicht besser...
 
Bei mir ist das so:

Ich lease meine Autos seit 1995. Grds immer für vier Jahre und 120.000 km ohne Anzahlung. Die Leasingrate ist immer ähnlich. Früher waren die Autos zwar günstiger, dafür aber die Zinsen höher. Deswegen ist für mich die Anschaffung eines neuen Autos keine finanzielle Belastung, sondern es wird nur die Rate bei der Leasingbank A gegen die bei der Leasingbank B ausgetauscht. Ich mache mir deshalb auch keine Gedanken über Wiederverkauf, sinnvolle Ausstattungsmerkmale oder ähnliches. Ich achte wegen der 1%-Pauschalversteuerung (bin Freiberufler) nur auf einen nicht zu hohen Bruttolistenpreis und stelle das Auto nach meinen persönlichen Bedürfnissen zusammen.

Ich fahre zu 80-85% allein. Für Truppentransporte einschließl. Hund haben wir in unserer Familie noch andere Autos. Also schaue ich immer, was mir gefällt, achte aber auch auf ein gewisses Preis-Leistungsverhältnis. Ich fahre gerne offen, wenn das Wetter schön ist, also sollte es wieder ein Cabrio sein. Vier Sitze brauche ich nicht, sind im Cabrio sowieso Unsinn, also sollte es ein Vierzylinder-2Sitzer sein. Da gibt es derzeit nicht viel Auswahl.
Mazda MX5 ist mir zu eng, Boxster ist im BLP zu teuer, CLK (oder wie das Ding jetzt heisst) wird nicht mehr gebaut, blieben also noch TT und Z4. Den TT fahre ich gerade übergangsweise, der gefällt mir nicht richtig. Die Karre fährt zwar gut wie jeder Golf, sieht aber so nasenbärig aus. Außerdem hatte ich noch nie zweimal hintereinander dasselbe Auto. Also wurde es der Z4.
In so einem Auto brauche ich nicht mehr als 200 PS. Zu den Zeiten, in denen ich hauptsächlich unterwegs bin, sind hier im Rheinland die Autobahnen sowieso voll oder beschränkt. Die Landstrassen, die ich so fahre, sind ebenfalls besetzt. Aber auch sonst würde mir diese Motorleistung reichen. Der TT hat 184 PS, und ICH fühle mich keinesfalls untermotorisiert. Den 30i hatte ich kurz in der Auswahl, war aber von der Preispolitik bei BMW etwas angenervt. Zugegeben ein bisschen polemisch: Im Grunde ist der Motor im 30i genau derselbe wie im 20i, exakt derselbe Hubraum. Hat nur einen anderen Chip, den sich BMW mit rund 4.500,--€ bezahlen lässt. Näää!

BMW kam für mich bisher nicht in Frage, weil die Leasingrate im Verhältnis zum BLP viel höher war als bspw bei Audi. Z.B.: 2016 habe ich ein A5 Cabrio geleast. BLP rund 8 K€ höher als ein 2er-Cabrio, die Leasingrate aber bei sonst gleichen Konditionen rund 90,--€ (netto!) pro Monat niedriger. Und der A5 ist auch ein gutes Auto. Jetzt scheint allerdings auch die BMW-Leasing begriffen zu haben, dass sich der gewährte Rabatt auf den BLP in der Leasingrate wiederfinden muss.

Mit anderen Worten: Der Z4 ist für mich eine völlig rationale Entscheidung.
 
Vollkommen richtig, ich meinte natürlich den 35i. Aber nicht als is, sorry da hab ich was durcheinander geworfen. Ich hätte halt gerne den N54 aber als Handschalter, deshalb nur der i dann.
Ich tue mir halt schwer mit Kompromissen. Aber die Frage ist halt, ob das aufhört oder man dann halt statt der Top-Motorisierung in ein paar Jahren in Richtung Luftgekühltem 911er oder sonst was schaut. Es wird ja nicht besser...
Besser wird es sowieso nie, weder mit steigendem Gehalt noch mit steigendem Alter. ;)(Ein bekannter von mir hat sich mit 71 gerade einen F8 Tributo geleistet)

Aber genau das meine ich im Grunde mit der Aussage oben. Bei einer Spaßanschaffung ist Chance mit dem was man hat zufrieden zu sein, höher wenn man das jeweilige Top Produkt zu dem Zeitpunkt sein eigen nennt, auch wenn es längst überholt ist. Ob man das wirklich braucht? Kaum. Weil man einen Roadster/Sportwagen eh "nicht braucht"!
Wenn dich ein Luftgekühlter 911er jetzt schon mehr anzieht und da es wahrscheinlich nicht vollkommen unrealistisch ist da hinzukommen, dann hast du ja ein Ziel. Dann wird dich ein Zwischenziel ohnehin nie lange befriedigen können. Bleibt ehr die Frage ob es das wert ist für dich. Bzw. du das Gefühl hast bis dahin was verpasst zu haben wenn du den E85 weiter fährst. Das kannst nur du und dein Geldbeutel entscheiden.
 
Vollkommen richtig, ich meinte natürlich den 35i. Aber nicht als is, sorry da hab ich was durcheinander geworfen. Ich hätte halt gerne den N54 aber als Handschalter, deshalb nur der i dann.
Ich tue mir halt schwer mit Kompromissen. Aber die Frage ist halt, ob das aufhört oder man dann halt statt der Top-Motorisierung in ein paar Jahren in Richtung Luftgekühltem 911er oder sonst was schaut. Es wird ja nicht besser...

Den 35i mit DKG schon mal gefahren ? Meine erste Idee seinerzeit war auch ein Schalter, zum Glück habe ich auf meinen Sohn gehört und das DKG genommen !
 
Den 35i mit DKG schon mal gefahren ? Meine erste Idee seinerzeit war auch ein Schalter, zum Glück habe ich auf meinen Sohn gehört und das DKG genommen !
Definitiv ein toller Wagen, aber da ich Selbstschrauber bin, will ich mir das DKG nicht antun. In Bezug auf Undichtigkeit, Ölwechsel und auch Fehlersuche kenne ich mich beim Schaltgetriebe deutlich besser aus.

Besser wird es sowieso nie, weder mit steigendem Gehalt noch mit steigendem Alter. ;)(Ein bekannter von mir hat sich mit 71 gerade einen F8 Tributo geleistet)

Aber genau das meine ich im Grunde mit der Aussage oben. Bei einer Spaßanschaffung ist Chance mit dem was man hat zufrieden zu sein, höher wenn man das jeweilige Top Produkt zu dem Zeitpunkt sein eigen nennt, auch wenn es längst überholt ist. Ob man das wirklich braucht? Kaum. Weil man einen Roadster/Sportwagen eh "nicht braucht"!
Wenn dich ein Luftgekühlter 911er jetzt schon mehr anzieht und da es wahrscheinlich nicht vollkommen unrealistisch ist da hinzukommen, dann hast du ja ein Ziel. Dann wird dich ein Zwischenziel ohnehin nie lange befriedigen können. Bleibt ehr die Frage ob es das wert ist für dich. Bzw. du das Gefühl hast bis dahin was verpasst zu haben wenn du den E85 weiter fährst. Das kannst nur du und dein Geldbeutel entscheiden.
Da hast du wohl Recht. Naja der Luftgekühlte steht noch in weiter Ferne, wer weiß ob man ihn dann überhaupt noch zulassen darf oder Finanzen, Gesundheit, Familie, was auch immer, es zulassen. Darauf will ich kaum warten...
Mit dem E85 werde ich noch hin und her überlegen. Ich sag mal so, wenn ich ihn behalte, wird da auch noch Geld rein fließen. Nur, dass das dann halt einfach weg sein wird :D
 
Die emotionale Seite war:

- Hinterradantrieb
- Dach auf
- R6

Die rationale Seite war:

- M54 2,2i (Kurzhuber,weniger Probleme mit der Ölsauferei,weniger Steuern)
- unter 10k
- Technik durch E36 bekannt, überwiegend gleich
- elektronische Seite besser und günstiger zu checken,beim E36 muß man schon gut investieren,was FS auslesen und Co. angeht....

Ich wollte einfach EIN Auto,das meine beiden vorher kombiniert,nachdem ich den E36 insgesamt nun über 15 Jahre fuhr,wollte ich auch mal was neueres.Nicht zu hohes Gesamtgewicht,etwa 150PS,Xenonscheinis,heller Innenraum und was mit Dach auf schränkt die Verfügbarkeit bei hinterradgetriebenen Fahrzeugen schon gut ein.....ich hätte mich sogar auf nen R4 eingelassen,der MX-5 NC bewies aber Schwächen n der Motorkonstruktion,weshalb ich mich doch wieder fürn BMW R6 entschied.Da ich Single bin und keinerlei Verpflichtungen außer meiner Arbeit habe,reichten zwei Sitze.
Da ich das inzwischen schon einige Male ausgeführt habe,halt ichs hier kurz.

Bei mir spielt beides in die Kaufentscheidung rein,je zu unterschiedlichen Anteilen.Ich möchte Fahrspaß,es muß aber für mich unterhaltbar bleiben.

In elkloso's Situation würde ich wohl einfach zuschlagen,die Schwachstellen sind hier im Forum ja sehr gut dokumentiert und überschaubar,technisch weiß er sich ja zu helfen.
Fehlt nur noch das richtige Auto,da hilft es allerdings rational zu bleiben....eine Bauchentscheidung kann viel Geld kosten.....wobei ich mich bei der Auswahl durchaus auf mein Bauchgefühl verlasse.Es gibt da immer mal wieder Dinge,die kombiniert ein flaues Gefühl bei mir ergeben das ich erstmal nicht rational erklären kann.....meist lag ich am Ende richtig das Fahrzeug nicht zu nehmen oder davon abzuraten.....bisher war jedes von mir empfohlene oder selbstgekaufte Fahrzeug sehr zuverlässig und mit sehr wenigen Überraschungen (wenn überhaupt),ich wußte also nach der ersten Livebegutachtung,auf was ich mich eingelassen hatte.


Greetz

Cap
 
Schaffa schaffa
Häusle baua 💪

was willst Du mit so einer Kiste wos nix zu basteln
gibt 🤪

wenn ich mir die Mieten bei uns anschaue, ist Wohneigentum einfach wichtig, umso früher man damit durch ist, umso besser.
Doppelgarage nicht vergessen, sehr wichtig 😎 und
ein Keller 😁
 
So wie ich Ekloso verstanden habe, weiß er schon welches Auto er sich für das verfügbare Geld kaufen würde, wenn er nur seinen Emotionen nachgibt, aber er ist sich halt unschlüssig, ob er nicht doch lieber das Geld als Startkapital für einen Hauskauf behält. 25000€ haben oder nicht haben können ein ko Kriterium für die Hypothek sein oder eine neue Küche bei Hauskauf.
Diese Entscheidung kann ihm glaube ich keiner abnehmen, da wir die Hintergründe nicht kennen. Wie alt ist er, wieviel verdient er, hat er schon Familie, wann ist der Hauskauf geplant, kann er sich evtl Haus und Spassauto gleichzeitig leisten und und.
Ich musste mich früher auch entscheiden und ich habe mich für Haus und Familie entschieden und nicht für mein damaliges Traumauto, einen Porsche 911. Jetzt wo das Haus abbezahlt und die Tochter ausgezogen ist, wird fast nur noch den Emotionen gefolgt.
 
Also ich "verliebe" mich in ein Auto, dann wird ein Budget geplant und gesucht, bis das beste Angebot zum besten Preis da ist. Hat beim E86 dann rund 2 Jahre gedauert :whistle:

Wenn ich Autos rational betrachten würde, dürfte ich keines haben. Ist für mich ein reiner Luxusgegenstand, da ich darauf nicht angewiesen bin und mit Fahrrad, ÖPNV, Taxi, Car-Sharing uä die Mobilität vollständig ohne eigenes Auto gewährleisten könnte.

Allerdings freue ich mich über den Besitz - ebenso wie ich Musik nicht streame sondern noch immer die Alben kaufe...

Und trennen will ich mich auch von keinem Auto mehr ...

Also alles vollkommen irrational :j aber Freude bereitet es naütrlich schon :11smitten

Und auf die Frage: heute Auto für die Freude oder in einigen Jahren ggf. Geld für die Immobilie? Stand nicht vor der Abwägung, aber ohne nähere über Dich und Deine Lebenssituation zu kennen, würde ich fast eher für jetzt den Spass bevorzugen, auch wenn es durchaus lange dauern kann, bis das richtige Auto vor der Tür steht (s.o.). Siehe Corona: das Leben kann sich ganz schnell so schlagartig ändern, wie man es sich nicht vorstellen kann. Und das Auto lässt sich um Zweifelsfall auch wieder verkaufen (ist sinnvollerer Spass als Alkohol, Zigaretten o.ä.).

Wünsche Dir für die Entscheidung alles Gute.
 
Schön, dass die Diskussion so munter fortgeführt wird :)

Wie alt ist er, wieviel verdient er, hat er schon Familie, wann ist der Hauskauf geplant, kann er sich evtl Haus und Spassauto gleichzeitig leisten und und.
Ich musste mich früher auch entscheiden und ich habe mich für Haus und Familie entschieden und nicht für mein damaliges Traumauto, einen Porsche 911. Jetzt wo das Haus abbezahlt und die Tochter ausgezogen ist, wird fast nur noch den Emotionen gefolgt.
Klar, die persönliche Situation ist eh entscheidend. Ich will meine Finanzen hier auch nicht breit treten, aber ganz grob: Ende 20, Single, IT Branche unbefristet mit Personalverantwortung, die nächsten 2-3 Jahre soll es Eigentum auf dem Land/Grüne Wiese werden. Bezahle im Moment hohe dreistellige Kalt-Miete, die dann natürlich fast 1:1 ins Abbezahlen gehen könnte.

Für das Auto würde ich weder Rücklagen, noch Altervorsorge oder sonst was anfassen. Aber wie du sagst, 20k haben oder nicht haben, kann im Endeffekt und je nach Bank doch ein Vielfaches des Betrags sparen (auf Zinsen und Konditionen umgerechnet)

was willst Du mit so einer Kiste wos nix zu basteln
gibt 🤪
Naja meine Überlegung ist halt, dass man einen 35i auch wieder verkaufen kann und der nicht so extrem an Wert verliert, wie ein E85 der eh schon viel zu viel gefressen hat. Sunk costs, wie man es so schön nennt :D
Aber letztendlich werde ich dann eh sagen "So jetzt hab ich den 35i für 20k wieder verkauft, jetzt habe ich ja 20k + ersparte Summe X für einen neuen Wagen"... Ich kenne mich ja^^
 
... Zugegeben ein bisschen polemisch: Im Grunde ist der Motor im 30i genau derselbe wie im 20i, exakt derselbe Hubraum. Hat nur einen anderen Chip, den sich BMW mit rund 4.500,--€ bezahlen lässt. ...

Das stimmt übrigens so nicht - der Unterschied zwischen den beiden Vierzylindern mit gleichem Hubraum ist nicht nur ein "Chip" mit etwas mehr Leistung... ;)
 
Schön, dass die Diskussion so munter fortgeführt wird :)


Klar, die persönliche Situation ist eh entscheidend. Ich will meine Finanzen hier auch nicht breit treten, aber ganz grob: Ende 20, Single, IT Branche unbefristet mit Personalverantwortung, die nächsten 2-3 Jahre soll es Eigentum auf dem Land/Grüne Wiese werden. Bezahle im Moment hohe dreistellige Kalt-Miete, die dann natürlich fast 1:1 ins Abbezahlen gehen könnte.

Für das Auto würde ich weder Rücklagen, noch Altervorsorge oder sonst was anfassen. Aber wie du sagst, 20k haben oder nicht haben, kann im Endeffekt und je nach Bank doch ein Vielfaches des Betrags sparen (auf Zinsen und Konditionen umgerechnet)


Naja meine Überlegung ist halt, dass man einen 35i auch wieder verkaufen kann und der nicht so extrem an Wert verliert, wie ein E85 der eh schon viel zu viel gefressen hat. Sunk costs, wie man es so schön nennt :D
Aber letztendlich werde ich dann eh sagen "So jetzt hab ich den 35i für 20k wieder verkauft, jetzt habe ich ja 20k + ersparte Summe X für einen neuen Wagen"... Ich kenne mich ja^^
Also, wenn du Single bist, würde ich den Emotionen nachgehen, verkaufen kannst du den Neuen ja immer noch.
P.s, aber ich würde dann den 35 is nehmen, der ist einfach geil.
 
Moin Moin

Ich mach es mal kurz.

Ich kauf mir nur etwas was ich mir auch leisten kann.
Dann aber nach Bauchgefühl und spontan.

Viele meiner Autos( Halb-bzw. Jahreswagen) habe ich spontan beim Bummel im Autohaus gekauft.

gruß
Karsten
 
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