Jokin
Waschverweigerer
... Ihr habt Euch sicher auch schon gefragt wie man einen Z4 in den Motornotlauf schickt und damit eigentlich das Auto parken kann bis das BMW-Servicemobil kommt.
Sowas macht man am besten einen Tag bevor man zum teuer bezahlten Fahrtraining fahren möchte.
Aber langsam und der Reihe nach ...
Ich muss im Mai zum Tüv ... ja, schöne Idee, also mal fix vor dem Boxbergtraining mit halbwegs tüvigen Reifen schnell HU machen lassen.
Eigentlich kein Problem, wenn da nicht das Auto einen Moment mit eingeschalteter Zündung und Dudelradio, laufender Lüftung und eingeschaltetem Licht zur Lichtprüfung stehen müsste.
Meine betagte Batterie (7 Jahre alt) mag sowas gar nicht und beim Versuch den Wagen zu starten kam nicht mehr als ein "klick" ... na super.
Ich also schon das Telefon am Ohr und Starthilfekabel mit pebbi-Beetle bringen lassen.
Ich sag dem Prüfer noch: Bitte nicht anschieben, mir ist schon einmal ein Kombiinstrument dadurch kaputt gegangen - den starten wir fremd und alles ist gut.
Sprach's und schon wurde der Z4 zurück auf den Bremsenprüfstand geschoben. Ja, die Jungs sind ja pfiffig ... Hinterachse antreiben und dann wird der Motor schon starten.
Natürlich bat ich mehrmals, dies doch zu unterlassen ... nöö, muss gehen - ich wurde sauer.
Also gut, dann haben sie den Wagen rückwärts rausgeschoben und damit auch die Vorderräder nicht im Prüfstand hängen bleiben mit ordentlich Schwung.
*RUMMMS* ... da lag er ... mein Schnitzer-Frontspoiler fein säuberlich aus den Schrauben rausgerissen.
Ich konnte mich beherrschen und hab nur meine Papiere und Schlüssel verlangt, wartete auf pebbi mit dem Starthilfekabel und war mächtig sauer.
Sie kam, Kabel dran und Motor an ... pulsierende Drehzahl, klang gar nicht gut - kompletter Tannenbaum im Kombiinstrument, Motorkontrolleuchte, Abgaswerte, DSC, Handbremsleuchte.
Kurz: Totalausfall der Elektrik.
Also musste das BMW-Service-Mobil ran.
Das Problem an der Sache war Folgendes:
Durch das Anschleppen mit nur einer Achse kommt das DSC überhaupt nicht klar, es steigt also vollkommen aus. Weiterhin kommt die Motorelektrik nicht damit klar, dass sich eine Achse dreht, die andere jedoch stillsteht. Die bei jedem Start vorzunehmende Drosselklappenadaption bleibt aus und zack, der Motor geht in den Notlauf.
Die Krönung war noch, dass eben jener Prüfer dem BMW-Service-Techniker erzählen wollte, dass das ja nicht sein kann - super. Solche HU-Prüfer braucht man nicht.
Auf der Fahrt nach Hause leuchteten weiterhin die Handbremsleuchte gelb und das DSC-Lämpchen ... also auch hier ein nicht funktionierendes DSC-System.
Zum Glück adaptierte sich das aber selber nach einer Fahrt + anschließendem Stillstand.
So, nu geht's mir besser
Ich hab schon mit der Regionalleitung telefoniert, Bilder sind gemacht, das Schreiben setze ich auf, geht direkt an den Regionalleiter, der mich wunderbar unterstützt.
Da ich kein Freund von Rechtsstreitereien bin, kläre ich das natürlich selber ... ist ja nicht schwer. Die entstandenen Kosten bekomme ich erstattet (Service-Mobil kostete nur 50 Euro) und bei dem Frontspoiler schauen wir mal wie wir uns einigen. Den Neuwert gibt's nicht ... logisch, aber eine faire Entschädigung wird's sicher geben.
Das Wichtigste für mich jedoch: Auto läuft wieder und morgen geht's nach Boxberg .... das sah zwischendurch nach 'ner Absage des Trainings für mich aus
Wichtig für alle hier Lesenden:
Niemals einen Bremsenprüfstand zum "Anschleppen" eines Autos nehmen, dessen Batterie verreckt ist. Auf dem Prüfstand die Zündung nie ausschalten während nur eine Achse angetrieben wird.
Und wenn doch: offenbar halb so wild ... 50 Taler + Anfahrt des Servicemobils
Die HU habe ich nicht bezahlt. Logisch ...
Sowas macht man am besten einen Tag bevor man zum teuer bezahlten Fahrtraining fahren möchte.
Aber langsam und der Reihe nach ...
Ich muss im Mai zum Tüv ... ja, schöne Idee, also mal fix vor dem Boxbergtraining mit halbwegs tüvigen Reifen schnell HU machen lassen.
Eigentlich kein Problem, wenn da nicht das Auto einen Moment mit eingeschalteter Zündung und Dudelradio, laufender Lüftung und eingeschaltetem Licht zur Lichtprüfung stehen müsste.
Meine betagte Batterie (7 Jahre alt) mag sowas gar nicht und beim Versuch den Wagen zu starten kam nicht mehr als ein "klick" ... na super.
Ich also schon das Telefon am Ohr und Starthilfekabel mit pebbi-Beetle bringen lassen.
Ich sag dem Prüfer noch: Bitte nicht anschieben, mir ist schon einmal ein Kombiinstrument dadurch kaputt gegangen - den starten wir fremd und alles ist gut.
Sprach's und schon wurde der Z4 zurück auf den Bremsenprüfstand geschoben. Ja, die Jungs sind ja pfiffig ... Hinterachse antreiben und dann wird der Motor schon starten.
Natürlich bat ich mehrmals, dies doch zu unterlassen ... nöö, muss gehen - ich wurde sauer.
Also gut, dann haben sie den Wagen rückwärts rausgeschoben und damit auch die Vorderräder nicht im Prüfstand hängen bleiben mit ordentlich Schwung.
*RUMMMS* ... da lag er ... mein Schnitzer-Frontspoiler fein säuberlich aus den Schrauben rausgerissen.
Ich konnte mich beherrschen und hab nur meine Papiere und Schlüssel verlangt, wartete auf pebbi mit dem Starthilfekabel und war mächtig sauer.
Sie kam, Kabel dran und Motor an ... pulsierende Drehzahl, klang gar nicht gut - kompletter Tannenbaum im Kombiinstrument, Motorkontrolleuchte, Abgaswerte, DSC, Handbremsleuchte.
Kurz: Totalausfall der Elektrik.
Also musste das BMW-Service-Mobil ran.
Das Problem an der Sache war Folgendes:
Durch das Anschleppen mit nur einer Achse kommt das DSC überhaupt nicht klar, es steigt also vollkommen aus. Weiterhin kommt die Motorelektrik nicht damit klar, dass sich eine Achse dreht, die andere jedoch stillsteht. Die bei jedem Start vorzunehmende Drosselklappenadaption bleibt aus und zack, der Motor geht in den Notlauf.
Die Krönung war noch, dass eben jener Prüfer dem BMW-Service-Techniker erzählen wollte, dass das ja nicht sein kann - super. Solche HU-Prüfer braucht man nicht.
Auf der Fahrt nach Hause leuchteten weiterhin die Handbremsleuchte gelb und das DSC-Lämpchen ... also auch hier ein nicht funktionierendes DSC-System.
Zum Glück adaptierte sich das aber selber nach einer Fahrt + anschließendem Stillstand.
So, nu geht's mir besser

Ich hab schon mit der Regionalleitung telefoniert, Bilder sind gemacht, das Schreiben setze ich auf, geht direkt an den Regionalleiter, der mich wunderbar unterstützt.
Da ich kein Freund von Rechtsstreitereien bin, kläre ich das natürlich selber ... ist ja nicht schwer. Die entstandenen Kosten bekomme ich erstattet (Service-Mobil kostete nur 50 Euro) und bei dem Frontspoiler schauen wir mal wie wir uns einigen. Den Neuwert gibt's nicht ... logisch, aber eine faire Entschädigung wird's sicher geben.
Das Wichtigste für mich jedoch: Auto läuft wieder und morgen geht's nach Boxberg .... das sah zwischendurch nach 'ner Absage des Trainings für mich aus

Wichtig für alle hier Lesenden:
Niemals einen Bremsenprüfstand zum "Anschleppen" eines Autos nehmen, dessen Batterie verreckt ist. Auf dem Prüfstand die Zündung nie ausschalten während nur eine Achse angetrieben wird.
Und wenn doch: offenbar halb so wild ... 50 Taler + Anfahrt des Servicemobils

Die HU habe ich nicht bezahlt. Logisch ...











