Ein Hallo in die Runde,
nachdem ich mehrere Monate immer mal wieder stiller Mitleser war, möchte ich mich auch mal zu Wort melden. Mein Name ist Toni, ich bin 26 Jahre jung, von Beruf Kfz-Prüfingenieur bei einer großen deutschen Überwachungsorganisation mit 3 roten Buchstaben und komme aus dem nördlichen Vogtland im schönen Sachsen. Der Z3 begleitet mich - zumindest im Kopf - schon eine ganze Weile. Ich erinnere mich, wie ich 1999 oder 2000 (da war ich gerade einmal 4 bzw. 5 Jahre alt) im Showroom des örtlichen BMW-Vertragshändlers mit großen Augen und offenem Mund um einen silbernen Roadster geschlichen bin, während mein Vater mit dem netten Herrn hinterm Tresen den Serviceumfang für seinen bostongrünen E36 318i besprach. Die Kiemen und die riesige Haube faszinierten mich schon damals. Später, die Leidenschaft für alles, was 4 Räder hatte wurde eher "schlimmer" als besser, fand ich heraus, dass es sogar ein Coupé von diesem Fahrzeug gab! Die breiten Backen und die ungewöhnliche Karosserieform hatten es mir angetan. Ich musste sowas haben. Es gingen einige Jahre ins Land, das Abi bestanden und (wie sollte es anders sein) Kraftfahrzeugtechnik studiert. Irgendwann kam mir mal wieder in den Sinn, nach einem Coupé auf den einschlägigen Onlinemarktplätzen zu suchen. Auslöser diesmal: Gran Turismo. Lieblingsfahrzeug dort: BMW M Coupé. Leider in natura selbst mit der kleinsten Motorisierung als 2.8er für den schmalen Studentengeldbeutel unerreichbar. Und das war wohlgemerkt 2014 oder 2015, als die Preise sich noch bei vernünftigen 8000 bis 12000 Euro für brauchbare Exemplare bewegten. Also traurig den Browser wieder geschlossen und weiterhin den silbergrauen Mondeo Mk3 Turnier gefahren, den ich zu Anfang meines Studiums von meinen Eltern überschrieben bekommen habe und der erstaunlicherweise noch immer als mein Alltagsauto seinen Dienst unauffällig und zuverlässig verrichtet.
Nachdem ich dann auch das Studium beendet hatte und endlich in Lohn und Brot stand, das war so Mitte 2020, suchte ich mal wieder nach Coupés. Zwei oder drei hatte ich gefunden, die mir sowohl ins Budget passten, als auch vom Zustand her meinen Vorstellungen entsprachen. Kein erweitertes Leder, kein silber, kein blau, kein rot, notfalls schwarz, am allerliebsten grün, schwarzes Leder, kein Wurzelholz, keine Automatik. Tempomat war ebenfalls eines meiner Hauptkriterien. Eines Montagmorgens im November 2020 ploppte dann eine Benachrichtigung von mobile.de auf meinen Handy auf. Um es kurz zu machen, angerufen, Termin für Samstag ausgemacht, zum Glück schnell genug gewesen, denn es waren wohl noch weit mehr Interessenten. Aber ich war der schnellste
Samstag, 14.11.2020, 6:00: Abfahrt. Vor uns lagen knapp 600 km einfache Strecke von Westsachsen bis nahe an die niederländische Grenze nordöstlich von Mönchengladbach. Um die Mittagszeit konnte ich das Objekt der Begierde dann gut behütet in einer Tiefgarage in Augenschein nehmen: Ein oxfordgrünes Z3 Coupé 2.8 DV mit EZ 08/1999, schwarzes normales Leder, Glasdach, 6 Vorbesitzer, knapp 126.000 km gelaufen, scheckheftgepflegt. Komischerweise flashte mich das Auto dann in echt doch nicht so, wie ich es erwartet hatte. Entweder war es die Aufregung, der vorher -zigfach im Kopf durchgespielte Ablauf, nach welchen Schwachstellen ich suchen musste (Spiegelfüße, Schwellerverkleidungen, Vanosrasseln, Undichtigkeiten, Radlaufrost, Wackelsitze, gebrochene Sitzwangen etc.) oder der Fakt, dass das Auto just an diesem Tag nicht anspringen wollte (heute weiß ich, dass das an einem nicht ganz fest auf dem Batteriepol sitzendem Pluskabel lag - der Besitzer war entsprechend aufgelöst in der Situation). Also Starten mit Booster. Skeptisch folgte die Probefahrt. Immer im Hinterkopf, dass das Auto ungefähr das doppelte von dem kosten sollte, was die Coupés 2015 noch gekostet haben. Der Motor - ein Träumchen. Durchzug ohne Ende, die Schaltung Knackig, fast hakelig. Aber sympathisch hakelig. Halt echtes Autofahren, nicht so digital und berechenbar wie bei heutigen modernen Autos. Keine Wackelsitze, kein offensichtlicher Rost, Spiegelfüße schonmal erneuert, aus Kunststoff. Dafür leider eine mäßig nachlackierte Frontstoßstange nach einem mutmaßlichen kleinen Unfall bei einem der vielen Vorbesitzer und keinen Tempomat. Überlegen, den Ordner durchblättern, die vielen Rechnungen und HU-Berichte checken. Unter anderem auch die Rechnung, dass die Vanos schonmal die viel gelobten Beisan-Dichtungen bekommen hat und sämtliche Hohlräume sowie der komplette Unterboden im Heißwachsverfahren mit 13kg Mike-Sanders-Hohlraumfett versiegelt (nachdem die Schwellerverkleidungen entrostet und die Schwellerspitzen mit einer Dichtung versehen) worden waren. Es waren mittlerweile 4 Stunden seit der Ankunft tief im Westen vergangen, als wir endlich beide den Kaufvertrag unterschrieben. Als kleine Entschädigung für den fehlenden Tempomat warteten allerdings noch ein paar Highlights auf mich: zwei Querlenker für die Vorderachse, ein neues Kardanwellenmittellager und ein Satz Ate Bremsen mit Belägen rundherum bekam ich mit. Das war aber noch nicht genug: der Vorbesitzer konnte wohl eine originale BMW Dachbox vom E39 in Wagenfarbe ergattern und dazu noch originale Dachträger fürs Coupé! Hat sich für mich bisschen wie ein kleiner Lottogewinn angefühlt.
23:15 waren wir wieder zuhause. Im Dunklen wollte ich nichts riskieren und trotz der 140 km/h im Schnitt merkte ich jetzt erst richtig, was für ein unfassbar gutes Triebwerk dieses Auto besitzt. Durchschnittsverbrauch lag bei 8,8 Litern, die nimmt sich bei der Geschwindigkeit auch mein Mondeo. Leider hat er dabei aber 1000 ccm Hubraum, 2 Zylinder und 70 PS weniger...
Ein paar Tage später hatte ich den Termin auf der Zulassungsstelle, wo ich ihn mit meinem Wunschkennzeichen ...-Z 328 als Saisonfahrzeug 03-11 angemeldet habe. Danach ging er erst einmal bis März 2021 in den Winterschlaf, wozu mir glücklicherweise meine Oma ihre Garage zur Verfügung stellte.
Hat bis hierher überhaupt jemand alles gelesen? Egal, weiter gehts.
Seit dem Saisonstart im März 2021 sind reichlich ein Jahr und 5000 glückliche und problemlose Kilometer im Z3 vergangen. Die Saison 2021 begann mit einem großen Service. 6,5l vollsynthetisches Mobil 0W-40 plus Filter, Luftfilter, 6 Zündkerzen von NGK, Wasserpumpe mit Metallrad und Thermostat prophylaktisch, dazu neues Kühlmittel, zwei neue Keilrippenriemen, Osram Night Breaker für Abblend- und Fernlicht und ich konnte es nicht lassen, in die Seitenmarkierungsleuchten orange Birnchen einzusetzen. Ja ich weiß, von berufs wegen müsste ich es besser wissen und die Polizei mag es auch nicht besonders. Aber wann fährt man schonmal nachts
Die Felgen wurden mit einem speziellen Pulver aus den USA neu gepulvert, da den abblätternden originalen Dreischichtlack der Styling 32 in Brilliantline niemand lackieren konnte oder wollte. Der Farbton kommt erstaunlich nahe an die Originalfarbe, da war der Pulverer selbst erstaunt. Und natürlich eh sehr interessiert an dem grünen Schätzchen
Im Zuge der renovierten Felgen gönnte ich dem kleinen noch 15mm Spurplatten an der Hinterachse. Die Eintragung derselbigen erfolgte im gleichen Zuge mit der frischen HU ohne festgestellte Mängel. Zusätzlich ließ ich ein Wertgutachten mit der Note 2 anfertigen, falls doch mal was passiert und war bei einer Leistungsmessung. Diese wurde nicht auf einem Prüfstand durchgeführt, sondern mit dem insoric-System, von dem einige behaupten, dass es sogar genauer wäre, als das Auto auf der Rolle verspannt zu messen. Was soll ich sagen - 201 PS statt 193 PS und 293 Nm statt 280 Nm wie angegeben. Gute Pflege zahlt sich demnach aus. Eine Woche vor Ende der Saison kam dann sogar noch der Anfang September 2021 bestellte und coronabedingt extra für mich gefertigte Endschalldämpfer von Supersprint direkt aus dem italienischen Werk bei mir an. Als letzte Amtshandlung vor der dreimonatigen Gefangenschaft in der Garage wurde dieser selbstverständlich noch montiert.
Diese Saison begann Mitte März wieder mit Service, der allerdings dieses Jahr nur frisches Öl mit Filter, einen neuen Luftfilter und 6 neue Zündspulen (wieder prophylaktisch) beinhaltete. Wetterbedingt kam ich hier aufgrund erneutem Wintereinbruch noch nicht groß zum Fahren, nutzte aber das unbrauchbare Wetter dafür, meine Sitzwangen beider Sitze aufpolstern und verstärken zu lassen sowie die nicht funktionierende Sitzheizungsmatte im Fahrersitz erneuern zu lassen. Just heute habe ich die Sitze wieder vom Sattler geholt und werde vorm Wiedereinbau die beginnende Wackelei beseitigen sowie die Chance gleich nutzen, das Lenkrad auszubauen, um im Tacho noch ein paar ausgefallene Birnchen zu wechseln. Ohne Lenkrad geht der Fahrersitz eh viel besser ins Auto.
Das war jetzt ganz schön viel auf einmal, es sprudelte einfach aus mir heraus.
P.S. Ich hätte gene noch das ein oder andere Foto angehängt. Kann mir jemand verraten, welche Größe (Pixel bzw. Dateigröße) ein Foto hier maximal haben darf? Hab die mittlerweile so weit herunter skaliert, dass die Qualität echt leidet, aber angeblich sind sie dem Server immernoch zu groß...
So long, Toni
nachdem ich mehrere Monate immer mal wieder stiller Mitleser war, möchte ich mich auch mal zu Wort melden. Mein Name ist Toni, ich bin 26 Jahre jung, von Beruf Kfz-Prüfingenieur bei einer großen deutschen Überwachungsorganisation mit 3 roten Buchstaben und komme aus dem nördlichen Vogtland im schönen Sachsen. Der Z3 begleitet mich - zumindest im Kopf - schon eine ganze Weile. Ich erinnere mich, wie ich 1999 oder 2000 (da war ich gerade einmal 4 bzw. 5 Jahre alt) im Showroom des örtlichen BMW-Vertragshändlers mit großen Augen und offenem Mund um einen silbernen Roadster geschlichen bin, während mein Vater mit dem netten Herrn hinterm Tresen den Serviceumfang für seinen bostongrünen E36 318i besprach. Die Kiemen und die riesige Haube faszinierten mich schon damals. Später, die Leidenschaft für alles, was 4 Räder hatte wurde eher "schlimmer" als besser, fand ich heraus, dass es sogar ein Coupé von diesem Fahrzeug gab! Die breiten Backen und die ungewöhnliche Karosserieform hatten es mir angetan. Ich musste sowas haben. Es gingen einige Jahre ins Land, das Abi bestanden und (wie sollte es anders sein) Kraftfahrzeugtechnik studiert. Irgendwann kam mir mal wieder in den Sinn, nach einem Coupé auf den einschlägigen Onlinemarktplätzen zu suchen. Auslöser diesmal: Gran Turismo. Lieblingsfahrzeug dort: BMW M Coupé. Leider in natura selbst mit der kleinsten Motorisierung als 2.8er für den schmalen Studentengeldbeutel unerreichbar. Und das war wohlgemerkt 2014 oder 2015, als die Preise sich noch bei vernünftigen 8000 bis 12000 Euro für brauchbare Exemplare bewegten. Also traurig den Browser wieder geschlossen und weiterhin den silbergrauen Mondeo Mk3 Turnier gefahren, den ich zu Anfang meines Studiums von meinen Eltern überschrieben bekommen habe und der erstaunlicherweise noch immer als mein Alltagsauto seinen Dienst unauffällig und zuverlässig verrichtet.
Nachdem ich dann auch das Studium beendet hatte und endlich in Lohn und Brot stand, das war so Mitte 2020, suchte ich mal wieder nach Coupés. Zwei oder drei hatte ich gefunden, die mir sowohl ins Budget passten, als auch vom Zustand her meinen Vorstellungen entsprachen. Kein erweitertes Leder, kein silber, kein blau, kein rot, notfalls schwarz, am allerliebsten grün, schwarzes Leder, kein Wurzelholz, keine Automatik. Tempomat war ebenfalls eines meiner Hauptkriterien. Eines Montagmorgens im November 2020 ploppte dann eine Benachrichtigung von mobile.de auf meinen Handy auf. Um es kurz zu machen, angerufen, Termin für Samstag ausgemacht, zum Glück schnell genug gewesen, denn es waren wohl noch weit mehr Interessenten. Aber ich war der schnellste

Samstag, 14.11.2020, 6:00: Abfahrt. Vor uns lagen knapp 600 km einfache Strecke von Westsachsen bis nahe an die niederländische Grenze nordöstlich von Mönchengladbach. Um die Mittagszeit konnte ich das Objekt der Begierde dann gut behütet in einer Tiefgarage in Augenschein nehmen: Ein oxfordgrünes Z3 Coupé 2.8 DV mit EZ 08/1999, schwarzes normales Leder, Glasdach, 6 Vorbesitzer, knapp 126.000 km gelaufen, scheckheftgepflegt. Komischerweise flashte mich das Auto dann in echt doch nicht so, wie ich es erwartet hatte. Entweder war es die Aufregung, der vorher -zigfach im Kopf durchgespielte Ablauf, nach welchen Schwachstellen ich suchen musste (Spiegelfüße, Schwellerverkleidungen, Vanosrasseln, Undichtigkeiten, Radlaufrost, Wackelsitze, gebrochene Sitzwangen etc.) oder der Fakt, dass das Auto just an diesem Tag nicht anspringen wollte (heute weiß ich, dass das an einem nicht ganz fest auf dem Batteriepol sitzendem Pluskabel lag - der Besitzer war entsprechend aufgelöst in der Situation). Also Starten mit Booster. Skeptisch folgte die Probefahrt. Immer im Hinterkopf, dass das Auto ungefähr das doppelte von dem kosten sollte, was die Coupés 2015 noch gekostet haben. Der Motor - ein Träumchen. Durchzug ohne Ende, die Schaltung Knackig, fast hakelig. Aber sympathisch hakelig. Halt echtes Autofahren, nicht so digital und berechenbar wie bei heutigen modernen Autos. Keine Wackelsitze, kein offensichtlicher Rost, Spiegelfüße schonmal erneuert, aus Kunststoff. Dafür leider eine mäßig nachlackierte Frontstoßstange nach einem mutmaßlichen kleinen Unfall bei einem der vielen Vorbesitzer und keinen Tempomat. Überlegen, den Ordner durchblättern, die vielen Rechnungen und HU-Berichte checken. Unter anderem auch die Rechnung, dass die Vanos schonmal die viel gelobten Beisan-Dichtungen bekommen hat und sämtliche Hohlräume sowie der komplette Unterboden im Heißwachsverfahren mit 13kg Mike-Sanders-Hohlraumfett versiegelt (nachdem die Schwellerverkleidungen entrostet und die Schwellerspitzen mit einer Dichtung versehen) worden waren. Es waren mittlerweile 4 Stunden seit der Ankunft tief im Westen vergangen, als wir endlich beide den Kaufvertrag unterschrieben. Als kleine Entschädigung für den fehlenden Tempomat warteten allerdings noch ein paar Highlights auf mich: zwei Querlenker für die Vorderachse, ein neues Kardanwellenmittellager und ein Satz Ate Bremsen mit Belägen rundherum bekam ich mit. Das war aber noch nicht genug: der Vorbesitzer konnte wohl eine originale BMW Dachbox vom E39 in Wagenfarbe ergattern und dazu noch originale Dachträger fürs Coupé! Hat sich für mich bisschen wie ein kleiner Lottogewinn angefühlt.
23:15 waren wir wieder zuhause. Im Dunklen wollte ich nichts riskieren und trotz der 140 km/h im Schnitt merkte ich jetzt erst richtig, was für ein unfassbar gutes Triebwerk dieses Auto besitzt. Durchschnittsverbrauch lag bei 8,8 Litern, die nimmt sich bei der Geschwindigkeit auch mein Mondeo. Leider hat er dabei aber 1000 ccm Hubraum, 2 Zylinder und 70 PS weniger...
Ein paar Tage später hatte ich den Termin auf der Zulassungsstelle, wo ich ihn mit meinem Wunschkennzeichen ...-Z 328 als Saisonfahrzeug 03-11 angemeldet habe. Danach ging er erst einmal bis März 2021 in den Winterschlaf, wozu mir glücklicherweise meine Oma ihre Garage zur Verfügung stellte.
Hat bis hierher überhaupt jemand alles gelesen? Egal, weiter gehts.
Seit dem Saisonstart im März 2021 sind reichlich ein Jahr und 5000 glückliche und problemlose Kilometer im Z3 vergangen. Die Saison 2021 begann mit einem großen Service. 6,5l vollsynthetisches Mobil 0W-40 plus Filter, Luftfilter, 6 Zündkerzen von NGK, Wasserpumpe mit Metallrad und Thermostat prophylaktisch, dazu neues Kühlmittel, zwei neue Keilrippenriemen, Osram Night Breaker für Abblend- und Fernlicht und ich konnte es nicht lassen, in die Seitenmarkierungsleuchten orange Birnchen einzusetzen. Ja ich weiß, von berufs wegen müsste ich es besser wissen und die Polizei mag es auch nicht besonders. Aber wann fährt man schonmal nachts
Die Felgen wurden mit einem speziellen Pulver aus den USA neu gepulvert, da den abblätternden originalen Dreischichtlack der Styling 32 in Brilliantline niemand lackieren konnte oder wollte. Der Farbton kommt erstaunlich nahe an die Originalfarbe, da war der Pulverer selbst erstaunt. Und natürlich eh sehr interessiert an dem grünen Schätzchen
Im Zuge der renovierten Felgen gönnte ich dem kleinen noch 15mm Spurplatten an der Hinterachse. Die Eintragung derselbigen erfolgte im gleichen Zuge mit der frischen HU ohne festgestellte Mängel. Zusätzlich ließ ich ein Wertgutachten mit der Note 2 anfertigen, falls doch mal was passiert und war bei einer Leistungsmessung. Diese wurde nicht auf einem Prüfstand durchgeführt, sondern mit dem insoric-System, von dem einige behaupten, dass es sogar genauer wäre, als das Auto auf der Rolle verspannt zu messen. Was soll ich sagen - 201 PS statt 193 PS und 293 Nm statt 280 Nm wie angegeben. Gute Pflege zahlt sich demnach aus. Eine Woche vor Ende der Saison kam dann sogar noch der Anfang September 2021 bestellte und coronabedingt extra für mich gefertigte Endschalldämpfer von Supersprint direkt aus dem italienischen Werk bei mir an. Als letzte Amtshandlung vor der dreimonatigen Gefangenschaft in der Garage wurde dieser selbstverständlich noch montiert.Diese Saison begann Mitte März wieder mit Service, der allerdings dieses Jahr nur frisches Öl mit Filter, einen neuen Luftfilter und 6 neue Zündspulen (wieder prophylaktisch) beinhaltete. Wetterbedingt kam ich hier aufgrund erneutem Wintereinbruch noch nicht groß zum Fahren, nutzte aber das unbrauchbare Wetter dafür, meine Sitzwangen beider Sitze aufpolstern und verstärken zu lassen sowie die nicht funktionierende Sitzheizungsmatte im Fahrersitz erneuern zu lassen. Just heute habe ich die Sitze wieder vom Sattler geholt und werde vorm Wiedereinbau die beginnende Wackelei beseitigen sowie die Chance gleich nutzen, das Lenkrad auszubauen, um im Tacho noch ein paar ausgefallene Birnchen zu wechseln. Ohne Lenkrad geht der Fahrersitz eh viel besser ins Auto.
Das war jetzt ganz schön viel auf einmal, es sprudelte einfach aus mir heraus.
P.S. Ich hätte gene noch das ein oder andere Foto angehängt. Kann mir jemand verraten, welche Größe (Pixel bzw. Dateigröße) ein Foto hier maximal haben darf? Hab die mittlerweile so weit herunter skaliert, dass die Qualität echt leidet, aber angeblich sind sie dem Server immernoch zu groß...
So long, Toni



