Wintertauglichkeit / Z3 Roadster als Ganzjahreswage

zzz_dus

Fahrer
Registriert
20 Mai 2015
Ort
Düsseldorf
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 2,5si
Grüße euch,

ich spiele aktuell mit dem Gedanken mir einen Z3 Roadster zuzulegen. Meine Budgetgrenze liegt bei 10.000 €. Dafür hätte ich gerne einen scheckheftgepflegten Z3 mit dichtem Verdeck, weniger als 60.000km Laufleistung und einem Baujahr zwischen 2000 - 2002. Also eines der letzten Modelle. Bestenfalls mit einem zusätzlichem Hardtop und Mischbereifung, da ich den Wagen das gesamte Jahr über fahren möchte und leider keine Garage habe...

Zu meiner Frage:
Taugt ein Z3 Roadster überhaupt als Ganzjahreswagen, mit dem man auch im Winter zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren und ihn anschließend am Straßenrand vor der Wohnung parken kann? Beim Z4 scheint das möglich zu sein. Da müsste ich bei meinen Erwartungen an den Fahrzeugzustand aber min. 5.000 € drauflegen. Und das ist mir aktuell zu viel.

Könnt ihr mir diesbezüglich mit euren Erfahrungen weiterhelfen?
Ich freue mich auf eure Antworten.

BG

P.S.: Auch wenn es nicht zum Threadtitel passt, wäre es toll wenn ihr mir zusätzlich noch eine Info zu den regelmäßigen Wartungs- & Inspektionskosten geben könntet. Da fehlt mir aktuell noch jede Vorstellung. Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben uns letzten Herbst einen Z3, extra für den Winter geholt. Jetzt ist der kleine Sechsender 16 Jahre und kein bisschen Rost oder sonstige Probleme, hat grad mal 92.000 gelaufen.
Nur war hier kein Winter und auch fast kein Salz.
Meine Frau hatte 2004-2006 schon mal einen Z3 1.8, der hat im Schnee wahnsinnig viel Spaz gemacht.


Sicher gibt es richtige Winterautos, aber warum denn nicht? Aufs Hardtop haben wir bewusst verzichtet. Es gab viele schöne Wintertage, da wurde offen gefahren. Die Heizung im Z3 ist schon heftig gut ;)
 
Das klingt doch schonmal vielversprechend!

Hier ist auch kaum Winter (Düsseldorf). Ich bin nur unsicher ob ein Stoffverdeck das lange mitmacht ohne Garage. Habe da schon einige Male von Undichtigkeit gelesen. Das wäre natürlich blöd.

Kannst du mir noch sagen wie oft der kleine in die Werkstadt muss und wie teuer die Inspektionen sind?

Hat sonst noch jemand Erfahrung in dem Bereich?
 
keine Garage, Winterbetrieb, schade um so ein Auto. Gute Exemplare werde eh schon rar :-(
 
Die Heizung im Z3 ist schon heftig gut ;)
Naja,ich finde geht so. Die Maximalleistung bei Vollanschlag ist in Ordnung aber die Dosierbarkeit lässt zu wünschen übrig.
Ich finde den Z3 mit seiner Plastikheckscheibe als Ganzjahreswagen bescheiden(hat die überhaupt eine Heizmöglichkeit?),dann doch lieber einen Z4 mit der Glasscheibe kaufen oder das QP,Hardtops beim Z3 sehen meiner Meinung nach scheußlich aus.
 
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...Ich finde den Z3 mit seiner Plastikheckscheibe als Ganzjahreswagen bescheiden(hat die überhaupt eine Heizmöglichkeit?)...

Zum Glück haben wir ein Carport und wenn das Dach aufgemacht wird, dann wird ein Handtuch in die Scheibe gelegt, so knickt die nicht so schnell ein und bricht.
Ein bisschen Rücksicht sollte man schon nehmen, aber ab plus 5 Grad spricht doch nichts dagegen offen zu fahren?
 
Zum Glück haben wir ein Carport und wenn das Dach aufgemacht wird, dann wird ein Handtuch in die Scheibe gelegt, so knickt die nicht so schnell ein und bricht.
Ein bisschen Rücksicht sollte man schon nehmen, aber ab plus 5 Grad spricht doch nichts dagegen offen zu fahren?
Geht natürlich alles,aber als einziger Wagen ohne Garage(wo parkt man da eigentlich in DD?:D)finde ich den Z3 eher suboptimal.
 
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Vielen Dank für euer Feedback! Von den wenigen kritischen Tönen mal abgesehen, scheint Winterbetrieb also zu funktionieren mit dem Z3. Das freut mich. Der Z4 wäre meinen Infos nach auch nochmal deutlich teurer im Unterhalt (Inspektionen, Versicherung, Steuern).

Habt ihr evtl. noch einen Tipp was ich unbedingt beachten sollte beim Winterbetrieb?
Und könnt ihr mir ggf. noch sagen in welchen Intervallen ich zur Inspektion muss und was genau mich das kosten wird?

Danke!

@fr.jazbec Anwohnerparkausweis und 30 min. ne Lücke suchen ;)
 
ich fahre selbst meine auch im winter, kann nur sagen das wenn du viel kurzstrecke fährst, immer mal einmal im winter die batterie z.bsp mit dem ctek gerät über nacht mal laden, half bei mir wunder!!!
ansonsten mache ich immer wenn die sommer reifen wieder drauf kommen gleich einen ölwechsel mit, damit das schlamm öl kurzstrecke dingsbumms wieder rauskommt,


eventuell nierenwärmer basteln,damit der zettie schneller warm wird, ist hier von jokin und co schon beschrieben,auch ich mit meinen zwei linken händen habe das geschafft.
 
1.Habt ihr evtl. noch einen Tipp was ich unbedingt beachten sollte beim Winterbetrieb?
2.Und könnt ihr mir ggf. noch sagen in welchen Intervallen ich zur Inspektion muss und was genau mich das kosten wird?
Zu 1:
-bei niedrigen Temperaturen nicht das Dach aufmachen,Scheibe kann dann reißen.
-keinen 2.8DV oder 3.0 kaufen,die haben bei kalten Temperaturen schon mal Probleme mit der Kurbegehäuseentlüftung.
-sofort Thermostat kontrollieren,geht bei alten BMWs gerne kaputt und hält nicht lange.
Zu 2:
Ölwechsel nach Intervallanzeige(10000-15000km),Bremsflüssigkeitswechsel nach Zeitanzeige und Bremsbelag und Scheibenwechsel nach Bedarf. Ist alles nicht so teuer.
 
Der FL Z3 hatte doch auch schon das gefütterte Verdeck. Beim PreFL war das doch nicht immer dabei, oder?
Unser 2.2 FL war Ganzjahresauto, allerdings mit Hardtop ab dem zweiten Jahr, wegen der Plastik- Heckscheibe. Hardtop hat heizbare Heckscheibe.
 
Hallo

Mein 97er Z3 ist auch ein Ganzjahresfahrzeug. Als ich ihn 2012 gekauft habe, hatte er nur die 17er Sommerreifen. Daher habe ich mir dann einen Satz 16er Winterreifen auf passenden Alufelgen zugelegt, die ich im Winter nutze. Zugegeben, ich habe einen Parkplatz in einer Einstellhalle. Aber die ersten beiden Winter bin ich noch per Auto zur Arbeit gefahren und hatte jeweils nur einen Parkplatz im Freien. Hier im Schweizer Mittelland (Grossraum Zürich...) ist nicht so extrem viel Schnee und Eis. Aber ein paar Mal musste ich ihn auch etwas freischaufeln. Funktioniert bislang einwandfrei. Das Dach ist immer noch dicht und mit der Heizung wirds auch warm genug. Ich brauche die Sitzheizung eigentlich kaum.

Vorher hatte ich 5 Jahre einen Peugeot 306 Cabrio mit selbem Jahrgang. Auch mit Plastikfenster im Verdeck. Hat auch einwandfrei funktioniert.

CU
Peter
 
das mente ich mit den nierenwärmer, (c) beim ersteller des bildes, (nicht meins) aber ich nehme es mal hier zum verdeutlichen

http://www.google.de/url?source=img...AUQ8wc&usg=AFQjCNGi7ffQ-5ioxdqosSQhBj3mHXkOew

url



mit kabelbinder festmachen, ich habe so rosa feuerfestes material genommen,
 
Ich bin meienn Z3 Facelift auch drei Jahre im Winter gefahren. Mit Sperrdifferential und guten Winterreifen überhaupt kein Problem.
Auf ein Hardtop habe ich bewusst verzichtet. Zum einen sieht's in meinen Augen nicht gut aus, zum anderen kann man an sonnigen Tagen das Verdeck nicht öffnen. Und mit offenem Dach durch Schnee zu fahren, was gibt es schöneres? Einmal bin ich mit dem Z3 offen von München nach St. Moritz zum Skifahren gefahren. Strahlender Sonnenschein, eiskalt. Eine der schönsten automobilen Erinnerungen.

In meinen Augen also ein veritables Ganzjahresfahrzeug. Sechszylinder ist in meinen Augen jedoch Pflicht. 2.2i, 2,8i oder 3.0i sind ein Traum. Ich glaube 2.2i und 3.0i gabs mit richtigem ESP, falls das wichtig ist.
 
Sechszylinder ist in meinen Augen jedoch Pflicht. 2.2i, 2,8i oder 3.0i sind ein Traum. Ich glaube 2.2i und 3.0i gabs mit richtigem ESP, falls das wichtig ist.

Bitte den 2.0 nicht vergessen. Ist auch ein 6-Zylinder und macht mächtig Spazzz
 
Bitte den 2.0 nicht vergessen. Ist auch ein 6-Zylinder und macht mächtig Spazzz

Wie sag ich das jetzt, ohne jemandem auf den Schlips zu treten? ;)

Mir wäre er einfach zu schwach. Für 2 Liter Hubraum reichen auch vier Zylinder, die haben weniger Baulänge, Gewicht und Reibungsverlust. Der einzige Vorteil des 2.0 R6 ist leider seine Laufruhe und evtl. sein Klang. Für mich wäre er keine Option.
 
Wie sag ich das jetzt, ohne jemandem auf den Schlips zu treten? ;)

Mir wäre er einfach zu schwach. Für 2 Liter Hubraum reichen auch vier Zylinder, die haben weniger Baulänge, Gewicht und Reibungsverlust. Der einzige Vorteil des 2.0 R6 ist leider seine Laufruhe und evtl. sein Klang. Für mich wäre er keine Option.

Ich trag keinen Schlips, nie ;)

Neben dem seidenweichen Lauf, sanfter Gasannahme sollte das Thema Haltbarkeit noch eine Rolle spielen:) :-)

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Sechszylinder ist in meinen Augen jedoch Pflicht.
Ich finde bei der Motorauswahl kommt es auf das Benutzerprofil an. Bei hauptsächlichem Stadt/Kurzstreckenverkehr würde ich sogar einen 4zylinder vorziehen. Die 6ender sind zwar toll und der M52B28 der beste je von BMW gebaute Motor aber ich finde der braucht einfach 10-30km um richtig geschmeidig zu laufen und sich schalten zu lassen. Die 4zylinder sind da einfach eher da,fühlen sich spritziger an und verbrauchen weniger,ohne natürlich den Druck der großen 6ender zu erreichen.
Es gibt nicht wenige die den M44B19 für den zweitbesten Motor im Z3 halten.;)
 
Ich finde bei der Motorauswahl kommt es auf das Benutzerprofil an. Bei hauptsächlichem Stadt/Kurzstreckenverkehr würde ich sogar einen 4zylinder vorziehen. Die 6ender sind zwar toll und der M52B28 der beste je von BMW gebaute Motor aber ich finde der braucht einfach 10-30km um richtig geschmeidig zu laufen und sich schalten zu lassen. Die 4zylinder sind da einfach eher da,fühlen sich spritziger an und verbrauchen weniger,ohne natürlich den Druck der großen 6ender zu erreichen.
Es gibt nicht wenige die den M44B19 für den zweitbesten Motor im Z3 halten.;)

Ja, da hast du vollkommen recht. Ich würde den M44B19 auch dem 2.0 R6 vorziehen. Bin den mal gefahren, hat mir sehr gut gefallen.
Für mich persönlich wäre er einfach nix, was zum größten Teil an meinem Nutzungsprofil liegt. Und wenn ich schon 10.000€ wie der TE investieren will, würd ich mich auf jeden Fall in Richtung der beiden großen R6 orientieren.
 
Ich fahre meinen als Ganzjahreswagen im Winter gerne offen, er steht allerdings in der Garage und wenn ich das Verdeck schließe dann mit Heisluftföhn.
Im Schnee ein Traum :@
 
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