Z3 3.0i Coupe oder Z4 3.0si Coupe für meine Zwecke?

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Aber zur Zeit ist ein relativ nettes 3.0 Coupe von privat mit 60.000 km bei mobile und autoscout drin für ~16.000 Euro. Gut, weinrot muss man dann mögen und ich habe auch noch nicht angerufen und mich informiert ob da Wartungsstau besteht und die Km übers Scheckheft nachvollziehbar sind. Aber 16.000 ist eigentlich meine Schmerzgrenze. Ich hoffe, da wird sich was gepflegtes mit unter 100.000 km finden.

fies, ungefähr in dem bereich suche ich auch...:b

Aber noch suche ich eh nicht. Ich will erstmal den MX-5 Verkauf sauber über die Bühne kriegen und dann gucken, was der Markt so bietet. Sollte sich dabei herausstellen, dass die günstigen Angebote alle Wartungsstau oder sonstige Haken haben, geb ich halt mehr aus, ist ja keine Frage.

falls du diesen hier meinst, kann ich dir nur raten dich eingehenst über das fahrzeug zu informieren und von einem sachkundigen untersuchen zu lassen. der wagen geisterte in den letzten jahren mehrfach auf dem gebrauchtwagenmarkt rum, alleine im letzten jahr stand das fahrzeug insgesamt 3 mal zum verkauf! zudem ist der verkaufspreis sehr stark schwankend. weiterhin ist es ein definitives unfallfahrzeug. würde ich (!) nicht nehmen. ;)

@Jokin: Gut, er hat die Hinterachse vom E30. Erstaunlich aber, dass man viele E30 im privaten Motorsport sieht. Sooo schlecht kanns also nicht sein, wenn auch vielleicht nicht optimal. Davon abgesehen ist der Z4 3.0si im sport auto Supertest auf der Nordschleife (welcher immer von Chefredakteur Horst von Saurma gefahren wird, die Ergebnisse sind also vergleichbar) ganze 2 Sekunden schneller gewesen als der Z3 3.0. Da sind die 34 Mehr-PS und die ach so hoch entwickelte Achse aber ganz schön verpufft würde ich sagen. ;)

lieber jokin, wir haben ein sperrdiff, ätsch. %:

Und dafür, dass das Auto mit mir redet und sich nicht so synthetisch anfühlt wie ein Rennspiel am PC mit Force-Feedback-Lenkrad nehme ich die Achse gerne in Kauf.

da sagst du was. :t:t:t

der schwarze mit 55tkm für 18.500€ macht aus meiner perspektive einen guten eindruck (das interieur sieht top aus), solltest du dir auf jeden fall mal ansehen. dann bleibt der gut gepflegte z3 mit unter 100tkm für 14.000€, der hoffentlich irgendwann kommt, für mich. :D:D:D

Mfg
Phil
 
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Kann eigentlich mal jemand bitte grob überschlagen, was ich nach einem Kauf noch investieren müsste, damit ich mal eine ungefähre Hausnummer habe, wo die Gesamtkosten liegen würden?

Also definitiv kaufen würde ich leichte 17" Felgen (höchstwahrscheinlich OZ Ultraleggera) mit 225er Reifen vorne und hinten. Das Fahrzeug hat doch 50/50 Gewichtsverteilung, oder? Also warum die Balance kaputt machen, wenn man mit gleicher Bereifung rundum ein neutrales Fahrzeug bekommen kann?

Weiterhin würde ich in ein Fahrwerk investieren. Gewinde wäre dabei nicht so Top-Priorität, da ich auch mit der Serienhöhe gut leben könnte. Wichtiger ist dabei vielmehr gutes Feedback und agiles Handling. Stabis würden ggf. für die Agilität auch hilfreich sein, oder? Wenn das Fahrwerk härteverstellbar wäre (so wie mein Bilstein B16 im MX5) wäre natürlich ideal, aber ist kein Muss, solange das Fahrwerk einen guten Kompromiss aus Komfort und Agilität bietet. Also zumindest bretthart sollte es nicht sein, ansonsten ist mein Rücken (noch) einigermaßen leidensfähig. :+

Zu guter letzt wäre die Verwindungssteifigkeit noch relativ wichtig. Vorhin wurde bereits erwähnt, dass Domstreben vorne nicht reichen? Muss man denn noch so viel mehr investieren bei meinem Einsatzprofil (70% Alltag, 20% Kurvenräubern auf der Landstraße, 10% Trackdays, Freies Fahren, Nordschleife, insgesamt ~20.000 km im Jahr).

Wäre super, wenn jemand mal grob planen könnte, was da alles erforderlich wäre an Investitionen. Das einzige, was ich mir ungefähr selber zusammenrechnen kann wären die Felgen mit Bereifung (gute 1500 Euro).
 
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habe mal sowas ähnliches durchgerechnet, 1500€ für ultras finde ich aber unterdimensioniert. schätze, du willst die nur für die trackdays kaufen, dann sollten auch die passenden semi-slicks herhalten. :)

beim fahrwerk kann man einiges an moneten versenken, ich persönlich (!) würde das dts rsx mal ausprobieren, 650€ und die naheliegende vermutung, dass es sich hierbei um ein umgelabeltes kw v2 handelt, klingen interessant. ansonsten wäre für dich wohl eher das kw v3 das richtige, kostet leider 1500€, dafür ist es voll einstellbar und vor allem lassen sich zug- und drucktufe im gegensatz zu manchen bilstein-fahrwerken voneinander getrennt abstimmen. damit wird man auf jeden fall glücklich. :)

hilfreich sind auf jeden fall neue querlenker von meyle (hd) samt guter lager aus vollgummi(powerflex o.ä.). kostenpunkt: ca. 200€
generell werde die powerflex lager sehr häufig empfohlen (tonnenlager, stabilager etc.).

außer einer domstrebe vorne sind mir keine weiteren versteifungsmaßnahmen bekannt, vielleicht fragst du da mal "z on speed", sein z3 roadster musste deutlich verstärkt werden. ;)

Mfg
Phil
 
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@RST: Nein, die Ultras sollten ganz normal für den Sommer her mit guter Alltagsbereifung mit sportlicher Note (Hankook V12 Evo oder sowas in der Richtung). Gut 1500 sollten für 17" reichen. Für den MX habe ich 1000 Euro bezahlt für 17" Ultraleggera. Dazu dann noch 500 für die Reifen.

KW Var. 3 will ich gar nicht haben. Ist ja schön, dass man so viel einstellen kann. Das bedeutet aber auch, dass man sehr viel VERstellen kann, wenn man nicht wirklich weiß, was man da tut. Und Fahrwerksingenieur war ich in einem früheren Leben glaube ich nicht.
 
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das kw v3 muss man in der regel von einer fachfirma einstellen lassen. dann allerdings hat man das optimum verbaut.

optisch finde ich 18 zoll übrigens deutlich besser (da für alltagsfahrten gebraucht), gerade solche filigranen felgen wie oz ultraleggera, motec nitro etc. wirken in 17 zoll mit niederquerschnittsreifen unterdimensioniert am teilweise recht bulligen z3 coupé.

Mfg
Phil
 
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Und wenn ich dann mal was verstellen will? Jedes mal zu der Fachfirma? Nein, danke. Beim Bilstein B16 sind Zug- und Druckstufe wenigstens aufeinander abgestimmt, wenn man das verstellt. Und wenn man z.B. driften will auf einem Trackday ist es ja schon praktisch, wenn man sich die Hinterachse deutlich härter einstellt.

17" reichen völlig auf einem Z3. Beim Z4 sollten es 18" sein. Außerdem hat man bei den 17" ja dann keinen richtigen Niederquerschnittsreifen mehr. In dem Maße, wo der Durchmesser der Felge schrumpft, muss ja auch der Querschnitt größer werden. Das passt schon.
 
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