z3 rettungsfahrzeug heute abend!!!!!!!!!!!

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callaway

Guest
kurze vorgeschichte:

ich hatte gerade ein standleitung bekomen zu dem z-bastelgruppen-meeting bei jokin und pebbi, als ich seeeeehr schnell das gespräch unterbrechen musste!
ich war meinerseits ebenfalls am grillen auf der front porch, als ich durch das fenster sah, wie der nachbarsjunge einen schluck aus der flasche mit dem grillanzünder nahm!!!!!!!!! unfassbar, aber wahr!!!!!
aufgelegt, hingerannt und es war schon passiert!
er hatte tatsächlich von dem zeug getrunken! auweia!!!!!!!

hmmm, was tun? die mutter kam an und steckte dem jungen den finger in den hals, ich habe das sofort unterbunden, da ich wusste, daß dies zu noch größeren schäden führen würde! ich erklärte der sehr aufgebrachten mom, daß wenn der ganze saft noch einmal zurückfliessen würde, gegebenenfalls dann in die atemwege gelangen könnte, ein sehr großer schaden entstehen kann. sie hatte sowas auch schonmal gehört und war damit einverstanden, daß ich den jungen umgehen in das nächste k-haus fahren würde, da sie keinen wagen hatte. dagewesen, bestätigte sich meine handlung, und der junge bekam eine art abführmittel, damit das zeug den körper auf natürliche weis verläßt. ging ganz gut, nur es tat wohl dem jungen seeeeeeehr weh, aber egal, das zeug mußte raus!

so, geschafft,...der junge ist noch im kh aber ich konnte wieder nach hause fahren,...da bin ich wieder! bin völlig fertig und trinke erstmal ein bier!


leck mich am arsch! sowas habe ich noch niiiiiie erlebt!

sorry, pebbi, frank, frank, mango und huhn und schwiegereltern von den pebb´s! hätte gerne die standleitung noch genossen, wenn ich schon nicht da war, aber es war ein notfall!

was hättet ihr gemacht?!
 
AW: z3 rettungsfahrzeug heute abend!!!!!!!!!!!

Hey, Steph,

:t :t :t :t :t
Also ich wüd sagen, sehr schnell, besonnen und richtig gehandelt.

Hut ab.
 
AW: z3 rettungsfahrzeug heute abend!!!!!!!!!!!

Mir fehlen so ein bissel die Worte und mir ist auch grad kotzeelend.... wir haben so herzlich gelacht, weil wir dachten, dass dein Akku vom Telefon wie angekündigt nu aufgegeben hatte.

Was hätten wir gemacht?? Das gleiche wie du :love:

...und bitte, also das "sorry" kannst du mal getrost streichen, das ist so oder so unnötig.

...und Hey, gut, dass du nicht hier bei uns warst ;)
 
AW: z3 rettungsfahrzeug heute abend!!!!!!!!!!!

Wie schell das Leben sein kann ?:O
Erst Lachen wir und dann muß man direkt wieder Nachdenklich werden !!
Alles was Du am Samstag gemacht hast war mehr als richtig gewesen.
Sehr Verantwortungsvoll gegenüber deiner Zukunft und deinen Mitmenschen.

Hoffe Du hast noch einen ruhigen Sonntag, denn hast Du Dir wirklich verdient Stefan.:t

gruss Frank
 
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callaway schrieb:
was hättet ihr gemacht?!
112 gerufen, Notarzt alarmiert und dem Leitstellendisponent gesagt, um was es sich für eine Flüssigkeit handelt. Der guckt dann in seinem "Gifthandbuch" nach was für Erstmaßnahmen zu treffen sind.
Der selbstständige "Notfalltransport" kann ggfs. ganz schön in die Hose gehen. Ruhig auch in solchen Fällen die Flasche mit ins Krankenhaus nehmen
Hast trotzdem gut gemacht. Besser als weggucken! :t
 
AW: z3 rettungsfahrzeug heute abend!!!!!!!!!!!

Also, für's nächste mal, wenn Deine Nachbarn mal wieder zur falschen Flasche greifen folgendes Vorgehen:

- Schnürsenkel raus
- Um eine Erdbeere oder ein Stück Gulasch binden
- Den Happen mit Senkel schlucken lassen
- 1 Min warten
- Jetzt den Grillanzünder am Docht abbrennen
- fini

Grüße vom Nixnuz!
 
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nixnuz schrieb:
Also, für's nächste mal, wenn Deine Nachbarn mal wieder zur falschen Flasche greifen folgendes Vorgehen:

- Schnürsenkel raus
- Um eine Erdbeere oder ein Stück Gulasch binden
- Den Happen mit Senkel schlucken lassen
- 1 Min warten
- Jetzt den Grillanzünder am Docht abbrennen
- fini

Grüße vom Nixnuz!

Öhm... findste das nicht ein bissel arg geschmacklos?! &:
 
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@callaway: :t, mag sein, es gibt bessere Reaktionen, aber Deine hat ihr Ziel erreicht, daher 100Punkte.


pebbi schrieb:
Öhm... findste das nicht ein bissel arg geschmacklos?! &:
kommt doch auf's Gulasch an - oder? :b



Grüßle
Chris
 
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:P

Viele Grüße vom politisch unkorrekten Nixnuz!
 
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Nabend!

Bei uns ist hier in der Nähe etwas ähnliches passiert. Deshalb aus gegebenem Anlaß ein Artikel (Quelle www.segeberger-zeitung.de)

Im Notfall immer auf die Retter warten


Bad Segeberg / Wahlstedt. Es ist zweifellos viel verlangt, in einer solchen Situation klaren Kopf und ruhiges Blut zu bewahren. Dennoch: „Richtiges Verhalten im Notfall kann über Leben und Tod entscheiden“, sagt Ulf Möller, Leiter der DRK-Rettungswachen in Bad Segeberg, Bornhöved und Seedorf. Dass ein Vater - wie diese Woche geschehen - seine schwer verletzte, stark blutende Tochter nach einem schlimmen Unfall in Wahlstedt auf schnellstem Weg ins Krankenhaus bringen wollte, ist wohl den meisten vom Gefühl her absolut verständlich, aber: „Es war leider grundfalsch.“
Im Gespräch mit der Segeberger Zeitung ließen Möller und sein Kollege, Rettungsassistent Stephan Sippel, die dramatischen Geschehnisse vom Mittwochnachmittag mit etwas Abstand noch einmal Revue passieren. Ihr Fazit: Die gut gemeinte Aktion des Wahlstedters hätte unbeabsichtigt fatale Folgen für die Zweijährige haben können, die beim Spielen auf einem Grundstück an der Hans-Dall-Straße von ihrem 69-jährigen Großvater mit dem Aufsitzmäher überrollt worden war.
„In so einem Fall einen Verletzten auf gar keinen Fall bewegen“, warnt Sippel. Zwei Dinge hätten bei stark blutenden Wunden in der Erstversorgung oberste Priorität: „Die Blutung stillen und über 112 sofort den Notarzt rufen.“ Ist beispielsweise eine Arterie betroffen, geht es um wenige Minuten. Was Helfer vor Ort grundsätzlich tun können: Verletzte Gliedmaßen ruhig stellen, die Betroffenen warm halten und auf einen Schock achten. „Wenn der Puls immer flacher und schneller geht, Verletzte erstmal flach lagern“, rät Möller. Im Fall einer Beinwunde wie in Wahlstedt sollte das gesunde Bein bei einem Schock angehoben werden.
„Auch wenn es natürlich das erste Bedürfnis einer Mutter oder eines Vaters ist, das weinende Kind in den Arm zu nehmen und zu trösten, sollte es nicht bewegt werden“, erklärt Sippel. Ausnahme: Die Atmung hat ausgesetzt, dann muss umgehend mit der Wiederbelebung begonnen werden: „Aber auf gar keinen Fall auf dem Bett, wie es in manchen Fernsehsendungen immer mal wieder zu sehen ist“, schiebt der Rettungsassistent nach. Um vernünftig Druck auf den Herzmuskel ausüben zu können, sei eine feste, nicht nachgebende Unterlage erforderlich.
Und noch einen weiteren Grund nennen Sippel und sein Chef, warum Opfer möglichst nicht vom Unfallort entfernt werden sollten: „Im Fall der Zweijährigen konnten sich die Retter kein eigenes Bild vor Ort machen, um die Lage schnell und richtig einzuschätzen“, erklärt Ulf Möller. Von Bedeutung ist unter anderem die Frage, wie viel Blut bei einem Verletzten zu sehen ist.
„In Wahlstedt sind wir binnen sechs oder sieben Minuten“, versichert Möller, „und wir bringen die Medizin des Krankenhauses mit zu den Patienten.“ Verletzte in Eigeninitiative in die Klinik zu schaffen, spare entgegen landläufiger Meinung keine Zeit. Weniger der Ort der Behandlung sei entscheidend als vielmehr die Art der Hilfe. „Und was wäre gewesen, wenn wir den Mann nicht in Bad Segeberg getroffen, sondern vielleicht vorher an der B 206 verpasst hätten ?“ fragt Möller. „Dann wären wir mit dem Chirurgen an Bord in Wahlstedt auf der Suche nach dem verletzten Kind gewesen, und der Vater hätte allein vor dem Krankenhaus gestanden.“
Einmal abgesehen davon, dass es äußerst gefährlich sei, im privaten Auto im Stadium höchster Aufregung über öffentliche Straßen und rote Ampeln zu rasen - und dass auch noch mit einem schreienden Kind im Wagen und dem Handy am Ohr. „Am Ende müssen wir dann nur noch mehr Verletzte versorgen“, sagt Möller. Unter dem Strich habe der Wahlstedter noch Glück gehabt, meinen er und Sippel übereinstimmend. Es geht ihnen auch überhaupt nicht darum, dem Mann jetzt Vorwürfe zu machen: „Andere sollten in ähnlichen Situationen nur bitte nicht denselben Fehler begehen.“
Zum Gesundheitszustand des kleinen Mädchens, das noch immer in der Kieler Universitätsklinik liegt, gibt es offiziell bisher keine Auskunft. Wie die SZ bei ihren Recherchen erfuhr, schwebt die Zweijährige zwar nicht in Lebensgefahr; doch der Kampf um das schlimm verletzte Bein des Kindes, den die Ärzte in der Landeshauptstadt führen, ist noch nicht gewonnen. THORSTEN BECK

nordClick/sz vom 30.07.2005 01:00
 
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