Deutsche Regierung nimmt unkooperative Staaten aufs Korn

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Zitat: "Man darf nicht jeden Bürger, der mit einem als unkooperativ eingestuften Staat Geschäftsbeziehungen unterhält, besondere Pflichten auferlegen - mit erheblichen steuerlichen Nachteilen, wenn er diese nicht befolgt."


Deutschland sollte endlich mal wieder an den Pfaden gesunder Marktwirtschaft anknüpfen und nicht die masslose Kosten-Explosion mit hohen Steuern "decken". Deutschland mit seinen Subventionen, Fördermassnahmen und Strukturhilfen ist doch die Quasi-Oase schlechthin. b:b:b:

Einfach nur eine Katastrophe, was da gefordert und durchgewunken wird.
 
AW: Deutsche Regierung nimmt unkooperative Staaten aufs Korn

Einfach mal richtig, was da durchgewunken wird. Es ist schon reichlich asozial, in Deutschland jeden letzten Cent an Steuern sparen zu wollen, aber die Infrastruktur, Sozialstandards etc wie selbstverständlich in Anspruch nehmen wollen...
 
AW: Deutsche Regierung nimmt unkooperative Staaten aufs Korn

Einfach mal richtig, was da durchgewunken wird. Es ist schon reichlich asozial, in Deutschland jeden letzten Cent an Steuern sparen zu wollen, aber die Infrastruktur, Sozialstandards etc wie selbstverständlich in Anspruch nehmen wollen...

Nur um einbisschen deine Aussage zu relativieren... Wir haben in der Schweiz eine Top Infrastruktur, die wohl noch besseren Sozialstandards etc., aber erträgliche Steuern. Was meinst du, woran das liegt?

Ich sage nur deutsche Obrigkeit. Glaub nicht alles, was dir vorgesetzt wird.

Das, was jetzt hier gemacht wird, ist nur das "Stopfen" der Löcher - oder der Versuch.
 
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Einfach mal richtig, was da durchgewunken wird. Es ist schon reichlich asozial, in Deutschland jeden letzten Cent an Steuern sparen zu wollen, aber die Infrastruktur, Sozialstandards etc wie selbstverständlich in Anspruch nehmen wollen...

Sehe ich genauso :t

Nur um einbisschen deine Aussage zu relativieren... Wir haben in der Schweiz eine Top Infrastruktur, die wohl noch besseren Sozialstandards etc., aber erträgliche Steuern. Was meinst du, woran das liegt?

Ich sage nur deutsche Obrigkeit. Glaub nicht alles, was dir vorgesetzt wird.

Das, was jetzt hier gemacht wird, ist nur das "Stopfen" der Löcher - oder der Versuch.

Von der Steuerquote auf die Entwicklung des Landes zu schließen ist Unfug. Schau die Dänemark, Schweden und Norwegen an, die zahlen ein Vielfaches mehr an Steuern und dort ist der Lebensstandard auch signifikant höher als in Deutschland.

Ich glaube nach all diesen Skandalen in letzter Zeit um die UBS haben die Schweizer ein bisschen Angst, dass die Steuerbetrüger jetzt woanders hingehen :d :X :w
 
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Deutschland sollte endlich mal wieder an den Pfaden gesunder Marktwirtschaft anknüpfen und nicht die masslose Kosten-Explosion mit hohen Steuern "decken". Deutschland mit seinen Subventionen, Fördermassnahmen und Strukturhilfen ist doch die Quasi-Oase schlechthin. b:b:b:

Dummes Geschwätz. Die USA dürften vom Verdacht der Marktwirtschaftsgegner ziemlich befreit sein. Und die machen vor, wie man mit den SChweizer Banken WIRKLICH umgehen sollte. Da setzt nämlich das Justizministerium der UBS die Pistole auf die Brust und sagt denen, dass sie ihnen gefälligst die steuerhinterziehenden Kunden zu nennen haben, sonst würde die UBS ind en USA keine Geschäfte merh machen. Klar, dass da die Schweizer einknicken. SO macht man...
 
AW: Deutsche Regierung nimmt unkooperative Staaten aufs Korn

Dummes Geschwätz. Die USA dürften vom Verdacht der Marktwirtschaftsgegner ziemlich befreit sein. Und die machen vor, wie man mit den SChweizer Banken WIRKLICH umgehen sollte. Da setzt nämlich das Justizministerium der UBS die Pistole auf die Brust und sagt denen, dass sie ihnen gefälligst die steuerhinterziehenden Kunden zu nennen haben, sonst würde die UBS ind en USA keine Geschäfte merh machen. Klar, dass da die Schweizer einknicken. SO macht man...
:t
 
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Ist halt wieder en Vogue, wenn Grosse auf Kleinen herumhacken.
 
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Von der Steuerquote auf die Entwicklung des Landes zu schließen ist Unfug. Schau die Dänemark, Schweden und Norwegen an, die zahlen ein Vielfaches mehr an Steuern und dort ist der Lebensstandard auch signifikant höher als in Deutschland.

Unfug ist es erstmal, dass Sie ein "Vielfaches" mehr an Steuern zahlen. Sie zahlen mehr, haben aber auch ein höheres Durchschnittseinkommen! Von daher...
Ich glaube nach all diesen Skandalen in letzter Zeit um die UBS haben die Schweizer ein bisschen Angst, dass die Steuerbetrüger jetzt woanders hingehen

Steuerbetrüger hatten noch nie was in der Schweiz zu suchen, weil sie dort noch nie Schutz bekamen. Steuerhinterzieher sind nicht erst seit gestern (bzw. seit UBS) aus der Schweiz raus, schon seit den bilateralen Vertägen hätte man die Schweiz meiden sollen.
Der UBS-Fall hat mit alledem wenig am Hut... Hier gehts eher um die "Frechheit" der Amis.
Ich gebe jedenfalls dem Threadersteller recht und ich bin froh, dass es sog. Steueroasen gibt, denn Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft und anstatt dagegen anzustinken, sollte Deutschland vielleicht mal nachziehen! Hätte in meinen Augen mehr Aussicht auf Erfolg.
 
AW: Deutsche Regierung nimmt unkooperative Staaten aufs Korn

Ich gebe jedenfalls dem Threadersteller recht und ich bin froh, dass es sog. Steueroasen gibt, denn Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft und anstatt dagegen anzustinken, sollte Deutschland vielleicht mal nachziehen! Hätte in meinen Augen mehr Aussicht auf Erfolg.

Das wäre aber eine zu offensichtliche Doppelmoral. Von den eigenen Bürgern Steuerehrlichkeit verlangen, aber anderen "Gruppen" dieses (Un)Recht zugestehen.
Für wen hätte es mehr Aussicht auf Erfolg? Du glaubst doch nicht etwa, dass das der Allgemeinheit zum Wohle käme.... Ha, das ich nicht lache. Das wäre in die Taschen geflossen wo es schon immer hinfloß B;

Und das Steuerhinterzieher noch nie Schutz in der Schweiz bekamen stimmt doch genauso wenig. Das Gegenteil ist der Fall, die Schweizer Banken haben sich schon immer auf ihr Bankengeheimnis berufen. Da haben sich die Deutschen Finanzbehörden die Zähne ausgebissen (das ist ja das, woran die Politiker sich jetzt mit aller Macht drauf stürzen, das System zu zerbrechen). Das haben die Schweizer Banken sich auch gut bezahlen lassen.
Die Schweizer Banken haben Mitte der 90er Jahre ganz große "unter dem Tisch"-Aquisien betrieben.
 
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Und das Steuerhinterzieher noch nie Schutz in der Schweiz bekamen stimmt doch genauso wenig.

Wenn du dir meinen Post nochmal aufmerksam durchliest :b, wirst du feststellen, dass ich extra zwei Worte unterstrichen habe. Steuerhinterzieher bekamen Schutz in der Schweiz, richtig! Denn Steuerhinterziehung gibt es in der Schweiz so nicht, ist also auch nicht strafbar.
Hier wurde allerdings von Steuerbetrügern gesprochen, sprich Fälschung von Dokumenten, Bilanzen, etc. Das ist in der Schweiz genauso eine Straftat wie in Deutschland auch. Ein Steuerbetrüger bekam also noch nie Schutz in der Schweiz.
Gegen Steueroasen vorzugehen macht wohl wenig Sinn. Es gibt ja nicht nur die Schweiz. Auf unserem europäischen Kontinent gäbe es da z.B. noch Liechtenstein, Andorra und Monaco. Schaut man über den Tellerrand sieht man Panama, Belize, Seychellen, Dubai (V.A.E.), Cayman Islands u.v.v.m.
Solche Standorte haben es einfach nicht nötig sich irgendwelchen OECD-Richtlinien zu unterwerfen.
Ein Kampf gegen die Windmühlen würde ich mal sagen...
 
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Unfug ist es erstmal, dass Sie ein "Vielfaches" mehr an Steuern zahlen. Sie zahlen mehr, haben aber auch ein höheres Durchschnittseinkommen! Von daher...

Das würde ich nicht so sehen. Die nordischen Länder haben einfach ein anderes Konzept als Westeuropa oder die USA.
Hohe Mehrwertsteuer, hohe Einkommenssteuer (Dänemark: Spitzensteuersatz 60%), hohe soziale Standards.
Dass man als normaler Arbeitnehmer dafür natürlich brutto mehr bekommt, ist ja klar, sonst könnte man sich das Leben dort nicht leisten.

Ich wollte damit auch nur der These entgegentreten, dass niedrige Steuern das Allheilmittel seien.
Sind sie nämlich sicher nicht.

Steuerbetrüger hatten noch nie was in der Schweiz zu suchen, weil sie dort noch nie Schutz bekamen. Steuerhinterzieher sind nicht erst seit gestern (bzw. seit UBS) aus der Schweiz raus, schon seit den bilateralen Vertägen hätte man die Schweiz meiden sollen.
Der UBS-Fall hat mit alledem wenig am Hut... Hier gehts eher um die "Frechheit" der Amis.
Ich gebe jedenfalls dem Threadersteller recht und ich bin froh, dass es sog. Steueroasen gibt, denn Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft und anstatt dagegen anzustinken, sollte Deutschland vielleicht mal nachziehen! Hätte in meinen Augen mehr Aussicht auf Erfolg.

Diese Erbsenzählerei macht auch nur die Schweiz... wer Steuern hinterzieht, der betrügt, ganz einfach.
Nicht umsonst gibt es selbst in der Schweiz Überlegungen, diese Unterscheidung aufzuheben. Aber was meinst du mit "Frechheit" der Amis?
Die Amis lassen sich eben - nicht so wie die EU - alles gefallen und haben damit ja auch Erfolg :M

Gegen Steueroasen vorzugehen macht wohl wenig Sinn. Es gibt ja nicht nur die Schweiz. Auf unserem europäischen Kontinent gäbe es da z.B. noch Liechtenstein, Andorra und Monaco. Schaut man über den Tellerrand sieht man Panama, Belize, Seychellen, Dubai (V.A.E.), Cayman Islands u.v.v.m.
Solche Standorte haben es einfach nicht nötig sich irgendwelchen OECD-Richtlinien zu unterwerfen.
Ein Kampf gegen die Windmühlen würde ich mal sagen...

Das macht schon Sinn, denn die Steueroasen in Europa werden aufgrung der "Übermacht" der EU enorme Probleme bekommen, wenn sie nicht kooperieren. Für den Rest: Die Hemmschwelle, sein Geld irgendwo im Pazifik zu investieren, ist schonmal deutlich höher... es wird auf jeden Fall weniger abgezogen werden. Verhindern kann man Steuerhinterziehung sowieso nicht, aber Ziel muss es sein, diese zu minimieren.
 
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Aber was meinst du mit "Frechheit" der Amis?
Die Amis lassen sich eben - nicht so wie die EU - alles gefallen und haben damit ja auch Erfolg :M

Dafür stehen sie auch immer mehr alleine auf weiter Flur. Ihr "Weltpolizei-Bild" bröckelt schon lange und das immer weiter :w
 
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Das würde ich nicht so sehen. Die nordischen Länder haben einfach ein anderes Konzept als Westeuropa oder die USA.
Hohe Mehrwertsteuer, hohe Einkommenssteuer (Dänemark: Spitzensteuersatz 60%), hohe soziale Standards.
Dass man als normaler Arbeitnehmer dafür natürlich brutto mehr bekommt, ist ja klar, sonst könnte man sich das Leben dort nicht leisten.
Dass die Skandinavier irgendwie ein Phänomen für sich sind, da stimme ich dir auf jeden Fall zu.
Ich wollte damit auch nur der These entgegentreten, dass niedrige Steuern das Allheilmittel seien.
Sind sie nämlich sicher nicht.
Dir wieder *rechtgeb*
Diese Erbsenzählerei macht auch nur die Schweiz... wer Steuern hinterzieht, der betrügt, ganz einfach.
Nicht umsonst gibt es selbst in der Schweiz Überlegungen, diese Unterscheidung aufzuheben.
Bin leider nicht auf den neuesten Stand, aber die 2004 gemachten Bilateralen Verträge sollten (glaube ich!) schon 2008 umgesetzt sein. Würde bedeuten, dass man bei Verdacht von Steuerhinterziehung von Schweizer Banken eh keinen Schutz mehr erwarten kann.
Aber was meinst du mit "Frechheit" der Amis?
Im UBS-Fall ging es, wenn ich mich recht entsinne, um einen amerikanischen Ex-Mitarbeiter, der die Mithilfe an diversen Steuerbetrügen, zugunsten eines Milliardärs aus Liechtenstein, gestanden hat. Nun verlangt der Ami einfach mal (ich glaube es sind) 20.000 Kontodaten von der UBS :j
Und bald ist es soweit, dass ich mir meine Kontoauszüge nur noch bei Steinbrück persönlich abholen darf :d
Die Amis lassen sich eben - nicht so wie die EU - alles gefallen und haben damit ja auch Erfolg
Welche der Erfolgsgeschichten meinst du? Irak? :d :w
 
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Achso, dem gegenüber habe ich auch meine Zweifel

Das macht schon Sinn, denn die Steueroasen in Europa werden aufgrung der "Übermacht" der EU enorme Probleme bekommen, wenn sie nicht kooperieren.

Nehmen wir mal Monaco als Beispiel: Hier treffen sich die reichesten Botoxgesichter. Wohl weniger wegen den schönen Botoxpartys, eher wegen den enormen steuerlichen Vorteilen. Monaco gehts gut und dass Sie niemals ein riesiges Industrieland werden ist ja klar. Warum sollte sich Monaco also in die Knie zwingen lassen? Ich glaube ehrlich gesagt nicht dran...
 
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Von der Steuerquote auf die Entwicklung des Landes zu schließen ist Unfug. Schau die Dänemark, Schweden und Norwegen an, die zahlen ein Vielfaches mehr an Steuern und dort ist der Lebensstandard auch signifikant höher als in Deutschland.

Ich glaube nach all diesen Skandalen in letzter Zeit um die UBS haben die Schweizer ein bisschen Angst, dass die Steuerbetrüger jetzt woanders hingehen
Du hast dir Schweden & Co. aber selber noch nie richtig angeguggt, sonst würdest du nicht einen solchen Blödsinn schreiben. Es kommt auch immer ganz darauf an, was man für einen bestimmten Betrag X bekommt. Und wenn du das Ganze mal mit Deuschland vergleichen würdest, käme dir wohl das Heulen!
Zur UBS: Das, was die UBS gemacht hat, hat rein gar nichts mit dem, was jetzt auf breiter Front versucht wird, zu tun. Es ist bloss Vorwand bestimmter marktwirtschaftlich betrachteter bankrotter Staaten (dazu zähle ich auch Deutschland).

Dummes Geschwätz. Die USA dürften vom Verdacht der Marktwirtschaftsgegner ziemlich befreit sein. Und die machen vor, wie man mit den SChweizer Banken WIRKLICH umgehen sollte. Da setzt nämlich das Justizministerium der UBS die Pistole auf die Brust und sagt denen, dass sie ihnen gefälligst die steuerhinterziehenden Kunden zu nennen haben, sonst würde die UBS ind en USA keine Geschäfte merh machen. Klar, dass da die Schweizer einknicken. SO macht man...
Das, was du hier schreibst, ist dummes Geschwätz. Es hat nichts mit „den Schweizer Banken“ zu tun, sondern lediglich mit der UBS. Und so klar ist es gar nicht, dass die Schweizer einknicken – das Ganze hat in dieser Konstellation viel mehr mit der aktuellen Finanzmarktkriese und der angeschlagenen UBS zu tun. Die UBS ist nun mal für eine Volkswirtschaft wie die Schweiz bedrohend gross. Wäre damals das USA-Geschäft für sich gegliedert worden, hätte man in Bern wohl auch anders reagiert.

Steuerbetrüger hatten noch nie was in der Schweiz zu suchen, weil sie dort noch nie Schutz bekamen. Steuerhinterzieher sind nicht erst seit gestern (bzw. seit UBS) aus der Schweiz raus, schon seit den bilateralen Vertägen hätte man die Schweiz meiden sollen.
Der UBS-Fall hat mit alledem wenig am Hut... Hier gehts eher um die "Frechheit" der Amis.
Völlig richtig! Ergänzend dazu: … und der neuen Regierung der USA!

Und das Steuerhinterzieher noch nie Schutz in der Schweiz bekamen stimmt doch genauso wenig. Das Gegenteil ist der Fall, die Schweizer Banken haben sich schon immer auf ihr Bankengeheimnis berufen. Da haben sich die Deutschen Finanzbehörden die Zähne ausgebissen (das ist ja das, woran die Politiker sich jetzt mit aller Macht drauf stürzen, das System zu zerbrechen). Das haben die Schweizer Banken sich auch gut bezahlen lassen.
Die Schweizer Banken haben Mitte der 90er Jahre ganz große "unter dem Tisch"-Aquisien betrieben.
FALSCH! Die Schweiz leistet bei nach Schweizer Gesetzeslage vorliegendem Steuerbetrug Amtshilfe. Nur komisch, dass bis dato nur eine handvoll Amtshilfegesuche eingegangen sind. Soll ich dir erklären, wie das richtig zu laufen hat? Deutsche Behörde XY reicht ein Amtshilfe-Gesuch mit stichhaltigen Beweisen ein, der Staatsanwalt prüft und fordert die Bank nötigenfalls zur Herausgabe der Akten auf. Nur, was will Deutschland & Co.? Sie wollen – wie in Deutschland mittlerweile üblich – per Knopfdruck alle Daten einsehen – ohne lange Gerichtswege.

Diese Erbsenzählerei macht auch nur die Schweiz... wer Steuern hinterzieht, der betrügt, ganz einfach.
So einfach ist das nicht. In der Schweiz wird die Einkommenssteuer nicht vom Arbeitgeber abgeführt (Quellensteuer), sondern jeder AN muss jährlich seine Steuererklärung ausfüllen und diese einreichen. Tja, bei knapp 8 Mio. Menschen kann es schon mal passieren, dass man mal was vergisst, und hier wird unterschieden zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug.


Das macht schon Sinn, denn die Steueroasen in Europa werden aufgrung der "Übermacht" der EU enorme Probleme bekommen, wenn sie nicht kooperieren. Für den Rest: Die Hemmschwelle, sein Geld irgendwo im Pazifik zu investieren, ist schonmal deutlich höher... es wird auf jeden Fall weniger abgezogen werden. Verhindern kann man Steuerhinterziehung sowieso nicht, aber Ziel muss es sein, diese zu minimieren.
Hmmm… Wie rechtfertigst du dann Irland (Körperschaftssteuersatz von 12.5 % bis 2025)? Wie rechtfertigst du Lettland, Litauen & Co.? Was ist mit Malta und Zypern? Was ist mit den „Krongebieten“ von UK oder den niederländischen Antillen? Also bitte…

Also ich sehe, hier wird einfach geglaubt ohne zu hinterfragen. Ich habe tagtäglich mit Deutschen zu tun, die Deutschland den Rücken kehren und das sind nicht Sozialhilfeempfänger, sondern Leistungsträger – der ehemalige gesunde Mittelstand. Was ich zu hören kriege, geht auf keine Kuhhaut mehr.

EDIT: Schon verwunderlich, dass z.B. in der Schweiz prozentual bezogen auf die Steuerbelastung weniger hinterzogen wird, als in Ländern wie Deutschland, Frankreich & Co. Woran das wohl liegen dürfte. Vielleicht daran, ob man eine bestimmte Steuerbelastung als fair erachtet? Runter mit den Steuern, und unnötige Ausgaben für überzogene Betriebsprüfungen usw. einsparen, aber das geht in einem Sozialstaat ja nicht.
 
AW: Deutsche Regierung nimmt unkooperative Staaten aufs Korn

Du hast dir Schweden & Co. aber selber noch nie richtig angeguggt, sonst würdest du nicht einen solchen Blödsinn schreiben. Es kommt auch immer ganz darauf an, was man für einen bestimmten Betrag X bekommt. Und wenn du das Ganze mal mit Deuschland vergleichen würdest, käme dir wohl das Heulen!
Zur UBS: Das, was die UBS gemacht hat, hat rein gar nichts mit dem, was jetzt auf breiter Front versucht wird, zu tun. Es ist bloss Vorwand bestimmter marktwirtschaftlich betrachteter bankrotter Staaten (dazu zähle ich auch Deutschland).

Marktwirtschaftlich betrachtet bankrott.... Deutschland... :d :X
Solch waghalsige Thesen würde ich gerne konkret belegt sehen %:

Ich bin kein Fachmann für Steuerrechte aller Art, aber es ist ein Fakt, dass in skandinavischen Ländern Einkommens- und Mehrwertsteuersätze deutlich höher als in Westeuropa sind. Wenn politisch über steuerliche Weichenstellungen diskutiert wird,
sind meist diese beiden Größen damit gemeint. Was Firmen etc. angeht, kann ich nicht mitreden.

Hmmm… Wie rechtfertigst du dann Irland (Körperschaftssteuersatz von 12.5 % bis 2025)? Wie rechtfertigst du Lettland, Litauen & Co.? Was ist mit Malta und Zypern? Was ist mit den „Krongebieten“ von UK oder den niederländischen Antillen? Also bitte…

Also ich sehe, hier wird einfach geglaubt ohne zu hinterfragen. Ich habe tagtäglich mit Deutschen zu tun, die Deutschland den Rücken kehren und das sind nicht Sozialhilfeempfänger, sondern Leistungsträger – der ehemalige gesunde Mittelstand. Was ich zu hören kriege, geht auf keine Kuhhaut mehr.

EDIT: Schon verwunderlich, dass z.B. in der Schweiz prozentual bezogen auf die Steuerbelastung weniger hinterzogen wird, als in Ländern wie Deutschland, Frankreich & Co. Woran das wohl liegen dürfte. Vielleicht daran, ob man eine bestimmte Steuerbelastung als fair erachtet? Runter mit den Steuern, und unnötige Ausgaben für überzogene Betriebsprüfungen usw. einsparen, aber das geht in einem Sozialstaat ja nicht.

Ziel von Deutschland ist es doch nicht, dass jedes Land das hiesige Steuersystem übernimmt. Jedes Land ist frei in seiner Grundausrichtung und in seiner finanzpolitischen Gesetzgebung. Es geht vielmehr darum, dass Leute, die - mit gutem Recht - ihr Geld lieber im Ausland anlegen, dieses nach deutschem Recht in Deutschland versteuern, mehr ist doch gar nicht gefordert. Das ist zunehmend eben leider nicht mehr der Fall und wird - du magst es vielleicht leugnen, aber viele Studien bestätigen dies - durch ausländische Finanzinstitute erleichtert wenn nicht sogar direkt gefördert. Das lässt sich Deutschland zurecht nicht gefallen.

Noch etwas zur Kundschaft: Meiner Meinung nach sind dies Leute, die jegliches Verantwortungsbewusstsein für die Gesellschaft verloren haben und einzig auf ihren persönliche Vorteil hinaus sind. Das sind vielleicht die Leistungsträger, die finanzielle Elite, aber es ist sicherlich nicht die moralische Elite und die Vorbilder, die wir nötig hätten. Mitleid habe ich mit keinem von denen q:
 
AW: Deutsche Regierung nimmt unkooperative Staaten aufs Korn

FALSCH! Die Schweiz leistet bei nach Schweizer Gesetzeslage vorliegendem Steuerbetrug Amtshilfe. Nur komisch, dass bis dato nur eine handvoll Amtshilfegesuche eingegangen sind. Soll ich dir erklären, wie das richtig zu laufen hat? Deutsche Behörde XY reicht ein Amtshilfe-Gesuch mit stichhaltigen Beweisen ein, der Staatsanwalt prüft und fordert die Bank nötigenfalls zur Herausgabe der Akten auf. Nur, was will Deutschland & Co.? Sie wollen – wie in Deutschland mittlerweile üblich – per Knopfdruck alle Daten einsehen – ohne lange Gerichtswege.

:s Ist es nicht egal, wohinter sich "versteckt" wird? Die Banken versuchen schon ihre "Klientel zu schützen", denn sie erhalten ja die Gebühren und die Schweiz die Quellensteuer von den "Flüchtlingen"

Und das Amsthilfeersuchen muss nach Schweizer Behörden haarkleinst und wortgenau sein.... sonst erfolgt, wie Du bestätigst, keine Hilfe :w Und bei uns gibt es nur eine Behörde die an Daten Interesse hat..... die Finanzverwaltung B;
 
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Und bei uns gibt es nur eine Behörde die an Daten Interesse hat..... die Finanzverwaltung B;

Bitte nicht mit der GEZ verwechseln :X
A Propos @ fantomasio: Hast du alle deine Geräte angemeldet? Oder herrscht in deinem Heim ein "Gerätegeheimnis" :b :w
 
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Bitte nicht mit der GEZ verwechseln :X
A Propos @ fantomasio: Hast du alle deine Geräte angemeldet? Oder herrscht in deinem Heim ein "Gerätegeheimnis" :b :w

Ich sage nur soviel.... die GEZ hat keinerlei Befugnis. Die Finanzverwaltung hat andere Vollmachten.
Damit Du beruhigt bist. Ich bin schon seit meinem 18.Lebensjahr bei der GEZ mit Radio und TV angemeldet ;) :frech:
 
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Ich sage nur soviel.... die GEZ hat keinerlei Befugnis. Die Finanzverwaltung hat andere Vollmachten.
Damit Du beruhigt bist. Ich bin schon seit meinem 18.Lebensjahr bei der GEZ mit Radio und TV angemeldet ;) :frech:

Dann ist meine Anspielung wohl ins Leere gelaufen :# :w
 
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Das sind vielleicht die Leistungsträger, die finanzielle Elite, aber es ist sicherlich nicht die moralische Elite und die Vorbilder, die wir nötig hätten. Mitleid habe ich mit keinem von denen q:

Stimme Dir zu.

Nur noch eine kleine sprachliche Spitzfindigkeit :M :
In dem Moment, wo sich die LeistungsTRÄGER bei unserem Kollegen FX. einfinden, entledigen sie sich ja ihrer bisher getragenen Last.

Der Begriff Leistungsträger ist eben gerade in konservativen Kreisen unter den Jüngern eines Adam Smith und Milton Friedman entstanden, um die politische Notwendigkeit der Entlastung/ nicht- Bestrafung Gutverdienender einer breiten Masse klar zu machen.

Diese Menschen, um die es hier geht, die Deutschland den Rücken kehren, sollten in der weiteren Diskussion einfach REICHE genannt werden, da sie jeglichen Anspruch auf Vorbildfunktion oder besonderen Respekt verloren haben.


Vielleicht würde ich es auch so machen, wenn ich reich wäre.

Aber ich würde mich nicht bei meinen Geschäftspartnern ausheulen und mich als Leistungsträger bezeichnen, sondern dazu stehen, dass ich nicht teilen will und es mir egal ist, ob mein Land seine sozialen Pflichten erfüllen kann.

Grüße
Oliver
 
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