für oder wieder privater Waffenbesitz

Soll der private Waffenbesitz in Deutschland verboten werden ?

  • Ja

    Stimmen: 53 43,8%
  • Nein

    Stimmen: 68 56,2%

  • Umfrageteilnehmer
    121
  • Umfrage geschlossen .
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Hallo,

wäre der Vater des Täters kein Jäger, Sportschütze oder sonstiger Waffenträger, hätte dieser Umstand die Tat seines Sohnes ggf. nur zeitlich aufgeschoben.
Mit einem solchen geistigen Schadensbild wäre er den Umweg über den illegalen Erwerb einer Waffe gegangen.
Money makes the world go round! Heißt: Kauf im kriminellen Milieu - es sollte kein Problem darstellen, für ca. €1.000,-- und keine Fragen z.B. eine gut aufmunitionierte AK 47 zu bekommen!

Die paßt recht unauffällig unter einen weiten Mantel, dazu noch,wenn's Geld reicht, eine 9mm Automatik im enganliegenden Holster.

Ein Szenario, welches durchaus vorstellbar ist - leider...:g
Wenn der Kopf krank ist, hilft keine Ratio und kein Gesetz.

Grüße vom


Z4-Pilot
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Ja, du hast aber auch auf den Messerstecher in Berlin verwiesen, den man nicht mit dem Amokläufer von Winnenden vergleichen kann - das wollte ich deutlich machen... aber schnuppe

Wieso kann man den nicht vergleichen. Nur weil es nicht an einer Schule passiert ist? Man kann die alle nicht vergleichen, weil die Gründe alle unterschiedlich sind.

Ich will damit sagen, dass es keine Patentlösung zur Verhinderung für das Problem eines Amoklaufs gibt und damit auch die Verschärfung des Waffengesetzes ad absurdum gestellt wird
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Hallo,

nur mal ein kurze Frage: Wo fangen bei euch Waffen an bzw. was ist für euch alles eine Waffe, die verboten sein sollte?
Im konkreten Fall ist eine Schusswaffe gemeint. Nicht Dein Auto.
Und das Thema Waffenbesitz bezieht sich sicher auch auf den Amoklauf. Aber es endet dort nicht.

Ich bin der festen Ansicht, dass die leichte Verfügbarkeit einer Schusswaffe die Hemmschwelle senkt.
Grad im Beispiel USA lässt sich das sehr schön sehen.
Nennt mich ruhig Naiv, aber ich persönlich kann das "kann man sich eh ganz leicht beschaffen" auch net nachvollziehen.
Ich wüsste weder wie noch wo.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

In jeder kleineren Stadt gibt es einen Bahnhof oder auch Kneipen "in die, natürlich die guten Bürger" nicht gehen. Dort bekommt man für Geld alles. Sorry, das ist nicht Naiv, man bekommt es nur nicht direkt mit.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Die Frage war, ob privater Waffenbesitz verboten werden sollte... es geht dabei wohl kaum um Jäger, Bundeswehr oder Polizei, sondern um Privatleute.

Ich sehe keinen Grund für eine Schusswaffe, der Vergleich mit einem Auto hinkt total. Ein Auto ist in erster Linie ein Fortbewegungsmittel, eine Schusswaffe dient lediglich dem Zweck des Schießens.

Kinder und Jugendliche haben meiner Meinung nach auch nichts in Schützenvereinen zu suchen. Der Umgang mit einer Schusswaffe darf nie und nimmer für einen jungen Menschen normal sein, sondern sollte mit entsprechender Ausbildung beigebracht werden und dies mit einem dafür sinnvollen Alter festgelegt sein.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Das ist nicht "schiessen" das ist Sport.
Erste mal mit einem Luftgwehr geschossen, da war ich 5.
Erstes mal K98k geschossen, da war ich 16.

Und, renne ich Amok?!
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Das ist nicht "schiessen" das ist Sport.
Erste mal mit einem Luftgwehr geschossen, da war ich 5.
Erstes mal K98k geschossen, da war ich 16.

Und, renne ich Amok?!
Noch nicht ... :b

Wenn es um Sport geht: Wieso reicht ein Luftgewehr nicht?
Was ist die größere Herausforderung mit einer großkalibrigen Pistole ?


Ich denke es geht für viele um mehr als um Sport.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Das ist nicht "schiessen" das ist Sport.
Erste mal mit einem Luftgwehr geschossen, da war ich 5.
Erstes mal K98k geschossen, da war ich 16.

Und, renne ich Amok?!

Das hat damit doch nichts zu tun. Es geht um den privaten Waffenbesitz und selbst wenn jemand dem Schieß-"sport" nachgeht, muss derjenige nicht Zuhause Waffen rumstehen haben. Abgesehen davon hat keiner gesagt, dass jedes Kind zum Mörder wird, nur weil es mal eine Waffe in den Händen hatte. Die Verantwortung, die man jedoch damit eingeht, ist meines Erachtens zu groß für ein Kind.

... und um mal ein härteres Beispiel zu nennen: Wie steht ihr denn zu Kindersoldaten? Spielen die bloß CS real mangels PC?!
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Erstmal Kompliment, super Thread bis jetzt :t

Also ich bin eindeutig der Auffassung, dass Waffen in Privathaushalten absolut nichts zu suchen haben, weder bei Jägern, noch bei Sportschützen. Dies gilt natürlich vor allem, wenn Kinder im Haus leben.

Es ist absolut nicht nachzuvollziehen, warum Sportschützen ihre Waffen zu Hause aufbewahren müssen. Diese könnte man ohne Probleme auch im Schützenheim aufbewahren. Alle Einwände des Schützenbundes, wie zum Beispiel Sicherheitsbedenken, wenn alle Waffen an einem zentralen Platz lagern etc. ließen sich durch einen geringen Mehraufwand beseitigen und sollten den Kostenmehraufwand wert sein. Für Jäger könnte man ebenso eine zentrale Sammelstelle installieren.

Auffällig an den letzten Amokläufen ist insbesondere, dass alle Waffen aus dem privaten Haushalt stammen und legal mittels Schützenclub-Mitgliedschaft erworben wurden. Klar, in dem Moment, in dem die Waffe nicht verschlossen aufbewahrt wird, wird gegen geltendes Gesetz verstoßen, aber wie oft wird täglich gegen geltendes Recht verstoßen? Diese Begründung gegen ein strengeres Waffenrecht anzuführen ist also nutzlos, weil gerade in diesem Fall ohne zwingenden Verdacht normal keine Kontrollen stattfinden und somit das Handeln ohne Folgen bleibt. Die Folgen eines Missbrauchs sind allerdings enormst und übersteigen deutlich die anderer Gesetzesbrüche. Von wissenschaftlicher Seite ist ganz klar nachgewiesen, dass leicht verfügbare Waffen zwar kein amokauslösendes Element sind, die Schwere der Tat aber deutlich erhöhen. Es macht sehr wohl einen Unterschied, ob ich eine Pistole oder ein Messer benutze. Auch die Vergleiche mit Autos und anderen Gegenständen sind lächerlich, da das Auto ein Alltagsgegenstand ist, ohne den Mobilität nicht möglich ist und der somit nicht verboten werden kann. Würden Schusswaffen in Privathaushalten verboten werden, würde man im Alltagsleben davon nichts mitbekommen.

Ein weiteres m.E. nach blödes Argument ist folgendes: Ich spiele auch Ballerspiele, ich bin auch Jäger und habe ne Waffe im Schrank und ich laufe nicht Amok. Natürlich nicht. Sonst wären wir wohl schon längst ausgelöscht. Zu Killerspielen sei nur folgendes angemerkt: Die Wissenschaft ist sich relativ einig darüber, dass Killerspiele keinen Amoklauf begründen. Allerdings können Sie bei Jugendlichen, die amokgefährdet sind, zum auslösenden Moment werden, da sie nachweislich (und das ist wissenschaftlich erwiesen und beruht nicht auf einzelnen privaten Erfahrungen) die Hemmschwelle und die Empathiefähigkeit herabsetzen. Ich fände deshalb, jetzt nicht nur wegen Amokläufen, ein Verbot solcher Spiele sinnvoll. Ohne solche Spiele wäre die Welt nicht schlechter dran, vielleicht würden die Jugendlichen dann endlich mal wieder mehr Zeit zusammen verbringen als tage- und nächtelang alleine vor dem PC.

Einig bin ich auch darin, dass man die wirklichen Wurzeln auch bekämpfen muss, sprich also Ausgrenzung von Jugendlichen erkennen und die Schule entsprechend umstrukturieren, sodass solche Fälle seltener werden. Dies heisst aber nicht, dass man auch auf der anderen Seite aktiv werden kann. Doppelt hält eben besser :M

Ein sehr interessanter Link ist auch der, den ZQP gepostet hat: http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/amok.html
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Warum wird nicht wie in England vor ein paar Jahren jede Waffe vom Staat aufgekauft und vernichtet !
Alle Sportschützen und anderen legalen Besitzern musten ihre Waffen gegen ein Endgeld abgeben und sie wurden vernichtet !
Nun giebt es dort keine Vereine mehr und ende !
Aber hilft das wirklich ??
Wenn man einen Tat mit einer Waffe vorhatt ist es doch einfach eine zu besorgen!
Und dazu noch die Arbeitslosen in der Waffenindustrie .
Es ist halt alles ein für und wieder denn Rechtmachen kann man es wohl keinem !
Und wie man als Privatperson an solch ein legales Waffenarsenal kommen kann ist mir sowieso schleierhaft aber ich denke mit Geld kann man alles erreichen.
Ich sage nur Manager die alles in den Ruin fahren :j
In Deutschland stimmt wirklich was nicht und unsere Politik schläft mal wieder wie gehabt !
Gruß Frank
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Noch nicht ... :b

Wenn es um Sport geht: Wieso reicht ein Luftgewehr nicht?
Was ist die größere Herausforderung mit einer großkalibrigen Pistole ?


Ich denke es geht für viele um mehr als um Sport.

Hallo,

du machst es dir zu leicht! Ich könnte jetzt auch sagen, wozu brauchst du ein Z4M? Ein normaler Z4 2.0i würde ja auch reichen!

Schiessen ist ein Sport, egal ob mit einem Luftgewehr/Pistole oder einem "großkalibrigen" Gewehr/Pistole.

Die Verantwortung liegt beim jeweiligem Besitzer!
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Ein nett zu lesender Post von Heyho wie ich finde. Will jetzt aber nicht alles zitieren, nur hierzu eine Ergänzung bringen.

Es ist absolut nicht nachzuvollziehen, warum Sportschützen ihre Waffen zu Hause aufbewahren müssen. Diese könnte man ohne Probleme auch im Schützenheim aufbewahren. http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/amok.html

Gestern im Fernsehen gesehen, ich glaube es hieß "Bei Buschmann" auf NTV. Zitat eines Fachmannes: "Männer/Schützen wollen ihre Waffen zu Hause haben - sie haben zu ihren Waffen quasi eine erotische Beziehung. Sie wollen Sie streicheln, pflegen und sich daheim mit ihnen vor dem Spiegel in Szene setzen."
Die Aussage ist zwar zum Schmunzeln, ich halte sie aber für alles andere als abwegig. Wär mal interessant zu lesen, was die Schützenspezis hier im Forum dazu sagen.
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Auf das was die Medien bringen, würde ich nicht viel Wert legen...
Mein Vater hat mich darauf aufmerksam gemacht, als etwas in Schweden oder Finnland letztes Jahr passiert ist. Da kam ein Bericht wie einfach man in diesem Land an Klein- und Großkaliberwaffen kommen kann. Im Bericht sah man einen Laden in dem gerade eine Waffe verkauft wurde. Was war es!? Ein Luftgewehr, kann mich nicht mehr erinnern vlt. auch Softairgun...

P.S. Was mir gerade einfällt, auf PAINTBALL ist hier noch niemand gekommen oder? Ein Sport oder Spiel, mit denen man mit waffenähnlichen Geräten auf MENSCHEN SCHIESST. Da hat hier noch niemand ein Wort drüber verloren...
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

P.S. Was mir gerade einfällt, auf PAINTBALL ist hier noch niemand gekommen oder? Ein Sport oder Spiel, mit denen man mit waffenähnlichen Geräten auf MENSCHEN SCHIESST. Da hat hier noch niemand ein Wort drüber verloren...

tut mir leid, aber zum wiederholten Male bringst Du einen absurden Vergleich. :M

heyhos Post schildert die Sachlage sehr gut.

Dazu würde ich noch anmerken, daß es nur natürlich ist, daß die in Relation gesehen wenigen Schützen natürlich Angst um ihr Hobby haben. Ähnlicher Widerstand regt sich hier, wenn es um eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder die Schließung des Nürburgrings geht. Allerdings sollte man dabei die Kirche im Dorf lassen, wie man so schön sagt.

Wir verbieten auch Drogen, obwohl man auch sie überall bekommen kann. Wir verbieten auch andere Dinge, auch wenn es immer einen gewissen Prozentsatz an Verstößen und/oder Kriminalität gibt. Ein Waffenverbot mit der Begründung abzulehnen, daß das sowieso nichts bringt, weil sich die Leute dann illegal was beschaffen, ist Unsinn.
Sind Waffen verboten, steht auch die Waffenherstellung und sämtliche Handelswege unter Beobachtung. Dann würden auch diese "illegalen Quellen" mehr Aufwand haben, Waffen zu beschaffen.

Gelegenheit macht Diebe, sagt man. Läßt man eine Terassentür offen, kommt vielleicht jemand erst auf die Idee, hineinzugehen.
Ist eine Waffe in Reichweite, ist bei einem labilen Charakter schon ein wichtiger Schritt in die falsche Richtung getan, die Tatwaffe existiert eben schon. Und dabei unterscheide ich natürlich vehement zwischen einer Blumenvase, die ich auch jemandem auf dem Kopf zertrümmern kann, und einer Waffe, die nur zum Verletzen und Töten gebaut ist.

Wenn Schützen im Verein unter strenger Aufsicht auf Holzvögel oder Tontauben schießen, ist das sicher ok.
Wenn Leute unter irgendeinem Vorwand Tiere ermorden, finde ich das nicht in Ordnung. Ich denke mit Grausen an einen Abend zurück, als wir einen passionierten Jäger am Tisch hatten, der der ganzen Runde seine Geschichte aufzwang, wie er in Polen einen Bären schießen war. Er bekam es in seiner Begeisterung überhaupt nicht mit, wie angewidert alle am Tisch waren.
Und kommt mir nicht mit dem Rehbraten, dafür braucht man keine Waffenbrüdergilde in Deutschland. :M
 
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Sorry, aber wenn ich den ganzen Bullshit hier lese könnte ich schon wieder kotzen.

Der sinnvollste Kommentar bisher kam von Jokin.
Amokläufe lassen sich nicht verhindern indem man die "Mittel zum Zweck" verbietet.

.....

Amokläufer haben doch immer eines gemeinsam: Es sind Verlierer der Gesellschaft, sie wurden gehänselt oder auf andere Weise psychisch zerstört.

Sowas ist nur durch enge soziale Bindungen wieder zu retten - fehlt diese, dann drehen die durch.

Nur wie will man diese Ursachen wirklich in den Griff bekommen?

Sicher nicht durch irgendwelche Gesetze ...
Eine Anmerkung hierzu. Ich würde sie nicht als Verlierer sondern eher als Opfer und Täter zugleich bezeichnen.
Ich denke, sie sehen keine Chance mehr auf ein glückliches Leben, sich selbst als "Versager" und wollen ihrem Leben ein Ende setzen, aber vorher noch die, die sie (in ihren Augen) zerstört und zum "Versager" gemacht haben, zerstören

Ein Mensch der physisch und psychisch so stark ge- und zerbrochen wurde, dass er eine derartige selbstzerstörerische psychische Störung davon trägt, welche ausreicht, eine solch lebensverachtende Tat zu begehen.... - glaubt Ihr wirklich allen Ernstes, dass irgendwelche Gesetze und Auflagen diese Person davon abhalten könnten?
Wenn ja, dann ist das ein ziemlich naives Weltbild.

Das Ganze jetzt auf Horrorfilme, "Killer"spiele, Einschränkung des Waffengesetzes - und somit Diffamierung aller Horrorfans, Waffenbesitzer und "Killer"spielfans zu potentiellen Amokläufern und Mördern - zu reduzieren, ist die populistische, populäre, simple und in meinen Augen dümmste Reaktion auf die Problematik.

Das ist schlimmste Polemik.

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wer/was als Sündenbock herhalten muss, wenn es zu einem "Amoklauf" kommt, es aber keine Horrorfilme und "Killer"spiele mehr gibt und Waffen legal nur noch durch eine Berufsarmee und beim Staat angestellten Sicherheitskräften (Polizei, BGS, etc.) benutzt werden dürfen und der private Besitz verboten ist.

Wird dann Weißbrot verboten, weil die Person in ihrer Kindheit mit Sicherheit Weißbrot gegessen hat?

By the way:
Um es den üblichen Angriffen vorweg zu nehmen:
  • Ich entschuldige die Tat in keiner Weise und kann sie auch nicht auf Grund einer augenscheinlichen psychischen Störung rechtfertigen.
  • Ich besitze keine Waffen und bin auch kein Waffennarr.
  • Ich besitze und spiele keine "Killer"spiele.
  • Ich mag keine Horrorfilme.

Ich kann nur logisch denken und sehe, dass ein solches Problem zu tief in der Gesellschaft verwurzelt ist, als das es so einfach zu lösen wäre.
 
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Reaktionen: Bea
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Als Polemik würde ich es nicht bezeichnen. Du ziehst einfach einen Umkehrschluß, der so nicht funktioniert:

Wenn durch Einschränkung von Waffenbesitz der einfache Zugriff auf ein Mordwerkzeug beseitigt werden soll, dann heißt das umgekehrt nicht, daß irgend jemand glaubt, durch (die sicherlich kaum mögliche) Abschaffung von Waffen Amokläufe zu verhindern. :M
 
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Was ich komisch an der Sache finde ist, dass Sportschützen selbst Munition haben. Ich dachte immer die Patronen werden erst beim Training/Wettbewerb ausgegeben und genau Schusszahl und Rückgabemenge nachgehalten.
Waffen können die ja ruhig zuhause haben wenn denen dabei einer abgeht, aber warum Munition?
 
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&: wozu die Aufregung? Der Großteil ist doch deiner Meinung oder habe ich was verpasst?

Naja, teilweise sind die Argumente schon ziemlich haarsträubend...

Als Polemik würde ich es nicht bezeichnen. Du ziehst einfach einen Umkehrschluß, der so nicht funktioniert:

Wenn durch Einschränkung von Waffenbesitz der einfache Zugriff auf ein Mordwerkzeug beseitigt werden soll, dann heißt das umgekehrt nicht, daß irgend jemand glaubt, durch (die sicherlich kaum mögliche) Abschaffung von Waffen Amokläufe zu verhindern. :M

Das sehe ich anders, ich glaube, dass es überhaupt nichts bringen würde, wenn es eine weitere Verschärfung des Waffengesetzes geben würde.

Es ist in meinen Augen nur wieder die einfachste "Lösung", die aber nichts ändern wird.

Und wenn ich mir hier einen Großteil der Kommentare durchlese ist es in meinen Augen reine Polemik.
 
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Hallo zusammen,
auch wenn ich mich jetzt hier im Forum durch meinen Beitrag, unbeliebt mache, möchte ich Euch um eins bitten. Hört doch endlich aus Respekt vor den Opfern des Dramas, mit dieser sinnlosen Diskussion auf. Die getöteten Menschen werden durch Eure Beiträge auch nicht wieder lebendig.
Im diesen Sinne
Jörg
 
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Das Ganze jetzt auf Horrorfilme, "Killer"spiele, Einschränkung des Waffengesetzes - und somit Diffamierung aller Horrorfans, Waffenbesitzer und "Killer"spielfans zu potentiellen Amokläufern und Mördern - zu reduzieren, ist die populistische, populäre, simple und in meinen Augen dümmste Reaktion auf die Problematik.

Das ist schlimmste Polemik.

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wer/was als Sündenbock herhalten muss, wenn es zu einem "Amoklauf" kommt, es aber keine Horrorfilme und "Killer"spiele mehr gibt und Waffen legal nur noch durch eine Berufsarmee und beim Staat angestellten Sicherheitskräften (Polizei, BGS, etc.) benutzt werden dürfen und der private Besitz verboten ist.

Wird dann Weißbrot verboten, weil die Person in ihrer Kindheit mit Sicherheit Weißbrot gegessen hat?

Killerspiele und Waffen als monokausale Ursache des Amoklaufs darzustellen und daraus schnelle Verbote zu fordern ist sicherlich Polemik - dein unsinniger Vergleich aber auch :M
 
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Im konkreten Fall ist eine Schusswaffe gemeint. Nicht Dein Auto.
Und das Thema Waffenbesitz bezieht sich sicher auch auf den Amoklauf. Aber es endet dort nicht.

Ich bin der festen Ansicht, dass die leichte Verfügbarkeit einer Schusswaffe die Hemmschwelle senkt.


...


Andersrum:

Die Hemmschwelle, muss vorher schon gesunken sein, damit man sich so ein Ding mit Tötungsabsichten (also von Menschen) kauft ...





... und um mal ein härteres Beispiel zu nennen: Wie steht ihr denn zu Kindersoldaten? Spielen die bloß CS real mangels PC?!

... nein diese Kinder werden ab dem Kleinkindalter gefügig gemacht.

Man sagt Ihnen, dass man sie ebenso bestialisch töten werde, wenn sie die Anweisungen der nur um wenige Jahre Älteren nicht befolgen ...

iDie Mädchen wurden zum Teil ab einem Alter von 5 Jahren brutal vergewaltigt von Jungen, die dazu mit einer Pistole am Genick gezwungen wurden

kurz gesagt, diese Kinder wurden früh gebrochen und sind Waffen



Hallo,

du machst es dir zu leicht! Ich könnte jetzt auch sagen, wozu brauchst du ein Z4M? Ein normaler Z4 2.0i würde ja auch reichen!

Schiessen ist ein Sport, egal ob mit einem Luftgewehr/Pistole oder einem "großkalibrigen" Gewehr/Pistole.

Die Verantwortung liegt beim jeweiligem Besitzer!

dto.

ich habe jahrelang Kampfsport gemacht. Ich denke, dass ich genügend Dinge gelernt habe, einem Menschen nicht nur erhebliche Körperverletzungen zuzufügen, sondern ihn sogar damit töten könnte ...

Eingesetz zu meiner Verteidigung werde ich rechtl. durch mein Können als Waffe angesehen ... also null Unterschied zu einem Stullenmesser oder einem Beil oder was man sonst noch im Baumarkt bekommt ...


...

P.S. Was mir gerade einfällt, auf PAINTBALL ist hier noch niemand gekommen oder? Ein Sport oder Spiel, mit denen man mit waffenähnlichen Geräten auf MENSCHEN SCHIESST. Da hat hier noch niemand ein Wort drüber verloren...


jepp, sehe ich als das postpubertäre Spiel zum Wasserpistolenschießen an ... :+ ... macht nur mehr Sauerei ...

also als Kind hatte ich auch so eine Wasserpistole und eine Pistole mit Knallplätzchen (Ham wah High Chapperal nachjespielt ... )

LG Marion
 
AW: für oder wieder privater Waffenbesitz

Killerspiele und Waffen als monokausale Ursache des Amoklaufs darzustellen und daraus schnelle Verbote zu fordern ist sicherlich Polemik - dein unsinniger Vergleich aber auch :M
Vielleicht hätte ich noch davor schreiben sollen "Achtung, nun folgt Polemik"?
Das diente dazu, die Scheinheiligkeit einiger Kommentare zu untermauern.
Ich hätte nicht gedacht, dass es jemand ernst nimmt, aber man lernt nie aus...
 
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