Opel

AW: Opel

Merkwürdigerweise wollen die meisten Mittelständler aber gar keine
finanziellen Unterstützungen, sondern "nur" bessere Rahmenbedingungen
und keine marktverfälschenden Subventionen........!
Weder vom HDE, BDI oder anderen Verbänden wurde dies
gefordert. :s

Der pharmazeutischen Industrie würden schon Gesetze reichen, die nicht mit heißer Nadel gestrickt wurden und erst der Auslegung von Gerichten bedürfen.
Geld ist nicht das Problem.

Grüße
Sascha
 
AW: Opel

Merkwürdigerweise wollen die meisten Mittelständler aber gar keine
finanziellen Unterstützungen, sondern "nur" bessere Rahmenbedingungen
und keine marktverfälschenden Subventionen........!
Weder vom HDE, BDI oder anderen Verbänden wurde dies
gefordert. :s

Ja ne, ist klar :M

http://www.finanznachrichten.de/nac...rt-rettungsschirm-fuer-autozulieferer-016.htm
"und den Mittelstand von zu hohen Steuer- und Abgabenbelastungen befreien."

http://www.finanznachrichten.de/nac...rt-rettungsschirm-fuer-autozulieferer-016.htm
'BDI fordert ''Rettungsschirm'' für Autozulieferer'

usw.usf., nur mal auf die Schnelle...

Fairer Weise hab ich aber auch das gefunden :M
http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20090523&did=1066594
"BDI-Chef: Keine Staatshilfe für unsolide Firmen" Fair enough..
 
AW: Opel

wäre einer meiner alternativen gewesen, sollte aber etwas mehr kosten:#

neenee original heisst die Farbe tropical sonstwas und glitzert in der Sonne schön schwuchtelig

sehr schön:t

Hättest ruhig die paar Euro mehr investieren sollen;). SD ist das beste was ich je gefahren haben.....
 
AW: Opel

Ja ne, ist klar :M

http://www.finanznachrichten.de/nac...rt-rettungsschirm-fuer-autozulieferer-016.htm
"und den Mittelstand von zu hohen Steuer- und Abgabenbelastungen befreien."

http://www.finanznachrichten.de/nac...rt-rettungsschirm-fuer-autozulieferer-016.htm
'BDI fordert ''Rettungsschirm'' für Autozulieferer'

usw.usf., nur mal auf die Schnelle...

Fairer Weise hab ich aber auch das gefunden :M
http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20090523&did=1066594
"BDI-Chef: Keine Staatshilfe für unsolide Firmen" Fair enough..

Subventionen haben ja auch kaum mit den zu hohen
Steuer- und Abgabenbelastungen zu tun. Davon kann auch
ich in meinem Betrieb ein Liedchen singen. Von 1996 an, ist ungefähr
bei gleichem Betriebsergebnis die Steuer- und Abgabenlast um
25% gestiegen. Aber das nur am Rande-----

Es geht um den allgemeinen Kontext, und da wird von keinem
Verband eine allgemeine Subventionierung der mittelständischen
Betriebe, oder von Klein-Unternehmen gefordert.
 
AW: Opel

Spannend wird's erst, wenn man sich den Vize-Präsident von Magna mal näher anschaut. :w

... darüber traut sich aber niemand was zu schreiben :X
 
AW: Opel

Spannend wird's erst, wenn man sich den Vize-Präsident von Magna mal näher anschaut. :w

... darüber traut sich aber niemand was zu schreiben :X


Man muss sich anschauen wer hinter Magna und der russischen Bank
steht,...dann wird es richtig spannend.

Togal.....die "Anschubfinanzierung" als Blankoscheck über 300 Mill.
ist eh gegeben....ohne irgendwelche Sicherheiten.
Ist ja nur das Geld der Steuerzahler!

 
AW: Opel

Ja ne, ist klar :M


Habe ich gerade in der IHK-Zeitung gelesen:

...

Dem Mittelstand fehlt es logischerweise an Geld, um mit den Weltkonzernen mitzuhalten. Dabei gibt es eine Reihe kleiner und mittlerer Firmen, die auf ihrem Spezialgebiet den Weltmarkt anführen.
Dazu gehören zum Beispiel ... Automobilzulieferer wie Webasto, Brita mit Wasserfiltern oder Stihl mit Sägen.
Im Gegensatz zu Siemens, Bayer, Henkel, Mercedes, BMW und anderen weltberühmten Firmen sind sie außerhalb der Bundesrepublik und außerhalb ihrer Branche aber kaum bekannt.

(Vielleicht sollten sie mehr jammern, wie das zur Zeit ja voll gesellschaftsfähig ist, auch wenn es dazu vielleicht keinen Grund gibt?)

Andreas
 
AW: Opel

Da kann man mal sehen, wie schlecht unsere Politiker
ihre Hausaufgaben gemacht haben! Oder vielleicht wissentlich!
Nach dem Motto, wir werfen vor der Wahl mal 300 Mill. auf den Markt,
nachher schliessen wir eh den Laden, und das nur für Wählerstimmen.
Oder glaubt hier jemand, das diese nachfolgenden Informationen
bei den "vielen hochkarätigen Verhandlungsführern" nicht bekannt
war?????!


http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,628699,00.html


siehe auch:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/teure-trennung-opel-zahlt-milliarden-an-gm;2327091
 
AW: Opel

Nach dem Motto, wir werfen vor der Wahl mal 300 Mill. auf den Markt,
nachher schliessen wir eh den Laden, und das nur für Wählerstimmen.

Hast Du ernsthaft daran geglaubt, dass die Holzmann-Nummer etwa noch in den Köpfen der Entscheidungsträger präsent ist?!? &:

Und genau so etwas wird auch mit Arcandor passieren. Mir ist völlig schleierhaft, wie es bis nächsten Freitag möglich sein soll, eine - vom Kartellamt zu genehmigende - Übernahme durch die METRO-Gruppe zu schaffen, um die Insolvenz abzuwenden. Wo, wenn nicht aus dem Topf der Bundesbürgschaften, sollen denn die 650 Mio. (Peanuts :s) herkommen, die dann fällig stehen?????

Wenn wir drohen würden, Arbeitsplätze zu vernichten, kräht kein Hahn danach. Großkonzern muss man(n) halt sein.....:g
 
AW: Opel

Hast Du ernsthaft daran geglaubt, dass die Holzmann-Nummer etwa noch in den Köpfen der Entscheidungsträger präsent ist?!? &:

Und genau so etwas wird auch mit Arcandor passieren. Mir ist völlig schleierhaft, wie es bis nächsten Freitag möglich sein soll, eine - vom Kartellamt zu genehmigende - Übernahme durch die METRO-Gruppe zu schaffen, um die Insolvenz abzuwenden. Wo, wenn nicht aus dem Topf der Bundesbürgschaften, sollen denn die 650 Mio. (Peanuts :s) herkommen, die dann fällig stehen?????

Wenn wir drohen würden, Arbeitsplätze zu vernichten, kräht kein Hahn danach. Großkonzern muss man(n) halt sein.....:g


Nööö...aber ich wollte einigen "Zwangsoptimisten" hier im Forum
mal Fakten aufzeigen!

Ich lach mich ja auch tot, wenn die Bundesregierung von "Mitteln
durch die KfW und nicht durch den Steuerzahler" redet. Die KfW
bezieht ihre Gelder durch Steuergelder. Hier wird der Otto-Normal-Verbraucher für völlig verblödet gehalten. Es ist nur noch eine
Farce, was da gespielt wird.
 
AW: Opel

Den Opel hätte ich mal gepflegt in die Insolvenz geschickt.

Daraus hätte man dann wieder aufbauen können!

Heute kam in den Nachrichten, daß GM in den nächsten 10 Jahren ca. 6,5 Mrd. $ an Lizenzgebühren haben wollen!!!

Das sind doch Lizenzen, die eigentlich Opel gehörten, Ihnen aber von der Mutter abgenommen wurden und nun sollen sie dafür horrende Gebühren bezahlen????

Die Welt ist sooooooo krank!!!! b:
 
AW: Opel

So langsam nimmt die Posse Formen an, das man sich fragt
ob die Subventionen durch die Regierung nicht ein Fall
für den Stattsanwalt wäre. Steuerverschwendung auf
höchsten Niveau. Von wegen "Schaden für das deutsche Volk abwenden.....:a

Bericht aus dem Focus-Online:

http://www.focus.de/finanzen/boerse...che-staatshilfe-fuers-ausland_aid_405782.html


Opel
Deutsche Staatshilfe fürs Ausland

Das Gezerre um Opel geht weiter: Laut einem Gutachten ist die Sanierung plausibel aber riskant. Zudem bleiben die Staatshilfen nicht in Deutschland. Finanzexperte Däke warnt vor einem Milliardengrab.


Die Unternehmensberatung McKinsey sieht erhebliche Risiken in dem vereinbarten Rettungsplan für den Autohersteller Opel. Das Magazin „Wirtschaftswoche“ berichtete unter Berufung auf eine Analyse im Auftrag der hessischen Landesregierung, die Sanierung sei zwar plausibel. Allerdings hielten die Experten den operativen Geschäftsplan für ambitioniert und riskant.

Binnen fünf Jahren wolle Opel den Gewinn vor Steuern und Zinsen um 3,3 Milliarden Euro verbessern, um aus der Verlustzone zu kommen, schrieb das Blatt. Der Umsatz solle binnen fünf Jahren um 30 Prozent steigen. Dazu müssten die Modelle für den Käufer wertvoller werden. Andere Hersteller hätten dafür aber mindestens zwei Produktzyklen gebraucht.


Außerdem gebe es Unsicherheiten über die Vereinbarung, wonach Opel die Patente des insolventen General-Motors-Konzerns in den nächsten Jahren zu günstigeren Konditionen als bisher nutzen könne, schrieb das Magazin. Nach amerikanischem Recht sei es nicht ohne Weiteres statthaft, Aktiva kurz vor Einleitung des Insolvenzverfahrens aus der Hand zu geben. Die Bundesregierung habe deshalb versucht, durch die Zustimmung des US-Finanzministeriums Rechtssicherheit zu erreichen. Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) habe aber im Wirtschaftsausschuss des Bundestages am vergangenen Mittwoch eingeräumt: „Niemand kann ausschließen, dass ein wildgewordener Richter in Alabama anders entscheidet.“

Steuerzahler müssen Last schultern


Der Bund der Steuerzahler warf der Bundesregierung insbesondere in Bezug auf Opel einen falschen Umgang mit der Wirtschaftskrise vor. Sie betreibe „Krisenmanagement zu Lasten der Steuerzahler“, sagte Verbandspräsident Karl Heinz Däke der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom Samstag. Die Regierung habe nicht deutlich gemacht, dass mit Staatshilfen für angeschlagene Unternehmen wie den Autobauer Opel Geld ausgegeben werde, „das nicht da ist“.

Dies gelte auch für die Erteilung von Bürgschaften. Denn hier bestehe „die große Gefahr, dass diese fällig werden und der Steuerzahler letztlich zahlen muss“. Die Bevölkerung werde indes „nicht ausreichend darüber aufgeklärt, welche Risiken tatsächlich bestehen“, kritisierte Däke. Die Bundesregierung müsse den „Sirenenrufen nach Staatshilfen für die Wirtschaft“ widerstehen.

Der Rettungsplan der Bundesregierung für den angeschlagenen Autobauer Opel sei äußerst risikoreich und könne die Steuerzahler „unter Umständen Milliarden kosten“, warnte Däke. „Die ganze Aktion lebt sehr stark vom Prinzip Hoffnung. Mit einer rationalen Finanzpolitik hat das nichts zu tun.“ Die Politik sorge jetzt dafür, dass „die verlustreiche Auto-Überproduktion auf Kosten der Steuerzahler fortgesetzt wird“. Außerdem habe sie sich erpressbar gemacht.

Hilfen bleiben nicht in Deutschland


Nach FOCUS-Informationen fließt die staatliche Überbrückungshilfe für Opel zur Hälfte ins europäische Ausland. Die deutschen Steuerzahler müssten zwar für Kredite in der Höhe von den 1,5 Milliarden Euro bürgen, erfuhr FOCUS aus Regierungskreisen. Im Land bleiben aber nur 750 Millionen Euro. 600 Millionen Euro gehen nach Saragossa (Spanien). Die britischen Vauxhall-Produktionsstätten könnten auf Risiko der deutschen Steuerzahler im August für 150 Millionen Euro Werkzeuge für den Bau des neuen Astra finanzieren.

Schlechte Noten für Regierung


Auch der deutsche Mittelstand ist mit dem Krisenmanagement unzufrieden. 55 Prozent der Betriebe beurteilten die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Frühjahr 2009 als schlecht bis sehr schlecht, berichtete die Essener „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ vom Samstag aus der Mittelstandumfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Im Herbst 2008 zeigten sich noch 28 Prozent der Firmen unzufrieden. Spiegelbildlich hätten sich die guten bis sehr guten Bewertungen in der aktuellen Umfrage von 28 auf 11 Prozent mehr als halbiert.



Mit einer raschen Trendwende rechnen die Firmen dem Blatt zufolge nicht. Die deutsche Industrie gehe „von einem krisen- und wahlkampfpolitischen Stillstand“ aus, schrieb die Zeitung. Auch von dem Ausgang der Bundestagswahl im September 2009 erwarten die Unternehmen keine kurzfristigen Impulse. Das BDI-Mittelstandspanel befragt halbjährlich deutsche Industrieunternehmen nach ihrer Lage und der Entwicklung der ökonomisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
ast/AFP/ddp
 
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