ye4rone
Fahrer
- Registriert
- 1 November 2007
...aus wieder aktuellem Anlass und persönlicher Empörung, wie das Thema mal wieder gepusht wird, würde ich mal gerne Meinungen zu den sogenannten Killerspielen sammeln.
Ich selbst (32) spiele immer noch 2-3 Mal die Woche gerne Counterstrike, früher war es deutlich mehr und auch eine Zeitlang aktiver ESL Spieler kann ich vorweisen (Wer es nicht kennt, die "EuropeanSportLeague" kurz ESL ist für Gamer sowas wie für Fussballspieler der UEFA-Cup).
Durch den letzten Amoklauf eines 17jährigen in Winnenden fühlt sich die Politik mal wieder genötigt dem kommenden Wähler Produkivität zu vermitteln und agiert auf dieses Ereignis mit dem Wunsch Killerspiele in Deutschland zu verbieten.
Die Pressemeldung hierzu lautet:
"Die Innenministerkonferenz (IMK) in Bremerhaven hat sich für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen ausgesprochen. Die Innenminister der 16 Bundesländer sehen es vor dem Hintergrund eines möglichen neuen Amoklaufs als erforderlich an, das Verbot „so schnell wie möglich umzusetzen"."
Abgesehen davon wie lächerlich vor dem Stand der heutigen Technik ein Verbot wäre, da die entsprechende Software aus dem Netz zu beziehen ist, und eine Vielzahl der benötigten Game-Server gerade für Multiplayer-fähige Shooter ausserhalb Deutschlands freien Zugang zu willigen Mitspielern ermöglichen, frage ich was das ganze soll?
Der Amokläufer hat mit einer Pistole getötet, und nicht mit einem Mausklick.
Sind die Politiker, wobei die CSU/CDU gerade am lautesten zu argumentieren scheint, auf Wählersuche? Wird gerade der demografische Wandel genutzt, da die meisten älteren Wähler eh nicht verstehen was ein Killerspiel ist, aber honorieren, das gegen ein gesellschaftliches Problem (das Gewalt von Jugendlichen definitiv ist) akurate Blitzlösungen gefunden werden?
Ist die Waffenlobby in Deutschland so groß, das die Hersteller von Computerspielen erst dran glauben müssen? Verklagt Deutschland dann auch bitte alle Filmprodzenten von Action und Horrorfilmen? Oder sind etwa SAW und andere Filme nicht gewaltverherrlichend?
Ich selbst (32) spiele immer noch 2-3 Mal die Woche gerne Counterstrike, früher war es deutlich mehr und auch eine Zeitlang aktiver ESL Spieler kann ich vorweisen (Wer es nicht kennt, die "EuropeanSportLeague" kurz ESL ist für Gamer sowas wie für Fussballspieler der UEFA-Cup).
Durch den letzten Amoklauf eines 17jährigen in Winnenden fühlt sich die Politik mal wieder genötigt dem kommenden Wähler Produkivität zu vermitteln und agiert auf dieses Ereignis mit dem Wunsch Killerspiele in Deutschland zu verbieten.
Die Pressemeldung hierzu lautet:
"Die Innenministerkonferenz (IMK) in Bremerhaven hat sich für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten Killerspielen ausgesprochen. Die Innenminister der 16 Bundesländer sehen es vor dem Hintergrund eines möglichen neuen Amoklaufs als erforderlich an, das Verbot „so schnell wie möglich umzusetzen"."
Abgesehen davon wie lächerlich vor dem Stand der heutigen Technik ein Verbot wäre, da die entsprechende Software aus dem Netz zu beziehen ist, und eine Vielzahl der benötigten Game-Server gerade für Multiplayer-fähige Shooter ausserhalb Deutschlands freien Zugang zu willigen Mitspielern ermöglichen, frage ich was das ganze soll?
Der Amokläufer hat mit einer Pistole getötet, und nicht mit einem Mausklick.
Sind die Politiker, wobei die CSU/CDU gerade am lautesten zu argumentieren scheint, auf Wählersuche? Wird gerade der demografische Wandel genutzt, da die meisten älteren Wähler eh nicht verstehen was ein Killerspiel ist, aber honorieren, das gegen ein gesellschaftliches Problem (das Gewalt von Jugendlichen definitiv ist) akurate Blitzlösungen gefunden werden?
Ist die Waffenlobby in Deutschland so groß, das die Hersteller von Computerspielen erst dran glauben müssen? Verklagt Deutschland dann auch bitte alle Filmprodzenten von Action und Horrorfilmen? Oder sind etwa SAW und andere Filme nicht gewaltverherrlichend?





Nach einem heißen Match war ja alles möglich... 


