Psychologischer Druck:....

AW: Psychologischer Druck:....

Find ich ehrlich gesagt genauso daneben, wie letztens die Aktion eines Wolfsburger Fabrikatherstellers, der keine konzernfremden Wagen mehr aufs Gelände lies...

Trotzdem BMWfahrend
Markus

:w
 
AW: Psychologischer Druck:....

Find ich ehrlich gesagt genauso daneben, wie letztens die Aktion eines Wolfsburger Fabrikatherstellers, der keine konzernfremden Wagen mehr aufs Gelände lies...

Trotzdem BMWfahrend
Markus

:w

nein,... das ist noch etwas anders... einen konzernfremden handwerker, kann man schlecht vorschreiben, das er autos von diesem unternehmen kauft, nur weil er mal nen auftrag bekommt... bei einem subunternehmer, der feste langfristige verträge mit dem konzern hat, sieht es schon wieder anders aus...

ich finde die aktion völlig in ordnung,... wenn ich bei einem bäcker arbeite, kaufe ich meine brötchen auch nicht bei der konkurenz... ich verdiene in dem unternehmen geld, und unterstütze dieses unternehmen nicht? wenn schon der eigene mitarbeiter nicht die eigenen produkte kauft, wer dann? es geht hier ja eben um konkurenzprodukte,... autos die bmw nicht im programm hat, waren jawohl nicht betroffen...

also wenn ich bei bmw arbeite, muß ich jawohl nicht mit ner c-klasse angefahren kommen oder?
 
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Extrem schlechter Stil.

Witzig sind die albernen Efficient Dynamic Aufkleber, mit denen die Mitarbeiter in Firmenwagen seit einiger Zeit rumfahren müssen :d
 
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Find ich ehrlich gesagt genauso daneben, wie letztens die Aktion eines Wolfsburger Fabrikatherstellers, der keine konzernfremden Wagen mehr aufs Gelände lies...

Trotzdem BMWfahrend
Markus

:w

Hi,
Naja bei Opel dürfen die Mitarbeiter mit einem nicht Opel nicht auf den Mitarbeiterparkplätzen parken und müssen die umliegenden Wohngebiete
zuparken.

Gruß
Alex
 
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Naja, es ist vielleicht auch eine Gehaltsfrage....

Die / der kleine Buchhalter/in kann sich vielleicht kein Fahrzeug der "Premiumklasse" (wie sich BMW ja gerne selbst bezeichnet) leisten...

Oder der vergleichbare BMW gefällt einfach nicht.... oder man kriegt für weniger Geld mehr Auto bei der Konkurrenz.

Oder vielleicht haben sie eine Großfamilie, die ein 7-Sitzer benötigt, oder, oder, oder...

Ich habe z.B. mal bei Karstadt gearbeitet, eingekauft habe ich dennoch oft woanders, da trotz Personalrabatt die Produkte oftmals teurer waren.

Das was hier gemacht wurde ist in meinen Augen wieder mal blinder Aktionismus -ohne Gründe zu hinterfragen- vermutlich von einer exorbitant teuren Beraterfirma a´la Accenture, KPMG oder PwC, und wie sie alle heissen, erdacht.

Dort, wo die jungen, innovativen, externen Berater mit ihren frischen Ideen frisch von der Uni kommen, und im ersten Meeting mit dem Kunden zur GF gehen und sagen "Wissen sie was mir als erstes auffällt, wenn ich auf ihren MA-Parkplatz fahre...."

Vielleicht sollten sich die Initiatoren solcher Aktion eher mal die Mühe machen herauszufinden, WARUM die Mitarbeiter Fahrzeuge der Konkurrenz fahren.
 
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Ich finde diese Aktion absolut legitim. Exakt dieselbe Situation gab es auch bereits bei anderen Autoherstellern.

Ein BMW-Mitarbeiter, der einen gut ausgestatteten nagelneuen Passat einen 3er vorzieht, sollte man schon mal fragen was ihn dazu bewogen hatte den Passat zu kaufen.

Bei Gebrauchtwagen oder Fahrzeuge, die nicht im direkten Wettbewerb stehen, sieht das anders aus, klar.

Ich würd's auch entspannter sehen, wenn ein BMW-Mitarbeiter letztes Jahr einen SLK gekauft hat ... damals gab es den Klappdach-Z4 nicht.
Oder vielleicht hat sich ein Audi-Mitarbeiter einen Z4 gekauft, weil es den TT nur als Auslaufmodell gab, der neue nur als Coupé angeküdigt war, man aber ein Auto brauchte ...... gleiches Spiel ...

... das muss man eben sehr differenziert betrachten.

Die Aktion von VW nun wieder aus dem Hut zu ziehen ist albern, denn es kann JEDER auf das Werksgelände fahren, der einen Auftrag bekommen hat. Absolut egal mit was für einem Fahrzeug.
Jedoch bekommen diese Firmen keine Dauereinfahrgenehmigung.
... diese Dauereinfahrgenehmigung ist als "Bonbon" zu sehen, eine "Belohnung", wenn sich der Zulieferer ein konzerneigenes Fahrzeug zulegt.

Man kann das auch auf BMW-Mitarbeiter umdrehen. Wer sich keinen BMW kauft, der bekommt keine tollen Leasingangebote der BMW-Bank ... das könnte man gern als ungerecht und sträflich bezeichnen.
Oder eben als "Belohnung", ein "Bonbon" eben.
 
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Find ich ehrlich gesagt genauso daneben, wie letztens die Aktion eines Wolfsburger Fabrikatherstellers, der keine konzernfremden Wagen mehr aufs Gelände lies...

Trotzdem BMWfahrend
Markus

:w

Das ist meines Wissens schon lange so, zumindest in WOB. Bekannter von mir ist dort Zulieferer und der hat extra ´nen VW für die Besuche......

"Jokin" wird doch wissen, ob das in H bei den Nutzfahrzeugen auch so ist.
 
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So unterschiedlich können die Meinungen sein.

Ich bin der Meinung, dass ich mich auch mit einem Unternehmen identifizieren kann, ohne die Produkte zu kaufen.

Wenn ich z.B. bei VW arbeiten würde, würde ich mir trotzdem keinen kaufen, weil sie mir optisch überhaupt nicht gefallen, sie meiner Meinung vollkommen überteuert sind und ich nicht mit einem Fahrzeug fahren möchte, was -übertrieben- an jeder Ecke 20 mal steht.
Trotzdem könnte ich mich mit dem Konzern identifizieren.
 
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Aber wenn es nur ein "Denkanstoß" war, der ja auch mit dem Betriebsrat abgestimmt war, dann finde ich das nicht so schlimm.
 
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[...]
Ein BMW-Mitarbeiter, der einen gut ausgestatteten nagelneuen Passat einen 3er vorzieht, sollte man schon mal fragen was ihn dazu bewogen hatte den Passat zu kaufen.

Fragen geht ja absolut in Ordnung, aber so eine Pauschalaktion (wobei ich dann auch noch Flugblätter aka Flyer am Auto hasse :b) finde ich in Richtung Aktionismus daneben.

Bei Gebrauchtwagen oder Fahrzeuge, die nicht im direkten Wettbewerb stehen, sieht das anders aus, klar.

Ich würd's auch entspannter sehen, wenn ein BMW-Mitarbeiter letztes Jahr einen SLK gekauft hat ... damals gab es den Klappdach-Z4 nicht.
Oder vielleicht hat sich ein Audi-Mitarbeiter einen Z4 gekauft, weil es den TT nur als Auslaufmodell gab, der neue nur als Coupé angeküdigt war, man aber ein Auto brauchte ...... gleiches Spiel ...

... das muss man eben sehr differenziert betrachten.

Jawollja.

[...]

Man kann das auch auf BMW-Mitarbeiter umdrehen. Wer sich keinen BMW kauft, der bekommt keine tollen Leasingangebote der BMW-Bank ... das könnte man gern als ungerecht und sträflich bezeichnen.
Oder eben als "Belohnung", ein "Bonbon" eben.

Hier schwanke ich noch ob ich das gut oder schlecht finden soll. Aber Kunde ist eben nicht immer unbedingt gleich Kunde :w

Das wird zwar jetzt etwas weiter Offtopic, aber ich als Verbraucher kann vom Markt schöpfen - "verschenkt" wird nur selten etwas. Wenn doch so merke ich mir das natürlich sehr gerne und werde dies bei einer zukünftigen Entscheidung idR mit einbeziehen. Sei es hier Kulanz, ein unerwartetes Goodie (Gummibärchen wirken manchmal Wunder :b) oder einfach nur ein persönliches "Danke, dass Sie unser Kunde sind".

Wenn mir mein Arbeitgeber z. B. Sonderkonditionen einräumt, diese dann aber aus welchem Grund immer noch nicht attraktiv genug für mich sind schafft es dieses Angebot eben nicht auf Platz 1 meiner Auswahlliste - und sei es nur wenn mir das Produkt an sich einfach nicht gefällt. Das zieht sich über alle Bereiche, seien es Finanzdienstleistungen, Versicherungen, sowie Vorzugskonditionen aus allen denkbaren Bereichen. Vielleicht waren es dann aber auch die Vorzugskonditionen des Partners/der Partnerin, die zu diesem Zeitpunkt einfach besser gepasst haben.

[Sarkasmus]
Vielleicht sollte in zukünftigen Arbeitsverträgen und Lieferantenverträge festgehalten werden, dass Mitarbeiter/Lieferanten ausschließlich und nur konzerneigene Produkte nutzen bzw. kaufen dürfen :y
[/Sarkasmus]

Eine Identifizierung mit dem Arbeitgeber an sich ist ja ok, aber übertrieben solls nicht werden.

Das WOB Beispiel ist mir nur spontan eingefallen, ich wollte damit niemandem, auch Dir nicht Jokin, auf die Füße treten. Durch die Schlagzeilen ging ebenfalls, dass die (temporäre?) Einfahrt auch mit konzernfremden Fahrzeugen wieder möglich ist - das hatte ich im ersten Post nicht erwähnt.

Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt verständlich erläutern.

Schönen Donnerstag
Markus
 
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Mir geht der Trend zur Corporate Identity bei Fabrik-/Bandarbeitern hier schlicht zu weit. Es macht doch einen Unterschied, ob man das (die) Produkt(e) zusammenbaut, oder ob man sie verkauft. Ist man im Managemant oder als Verkäufer in einem Autohaus tätig, dann vertritt man die Marke nach außen und sollte auch zeigen, dass man hinter ihr steht. Soll heißen, wenn man BMW verkauft, dann sollte man schon ein Fahrzeug aus dem Hause fahren.
Aber wo bitteschön vertritt ein Arbeiter, der in den Produktionshallen Autos zusammenschwartet, die Produkte des Konzerns? Welches Auto man sich kauft, entscheiden doch alleine das Angebot, der persönliche Geschmack und die persönlichen Lebensumstände. Jeder Versuch des Arbeitgebers, da weisend einzugreifen, ist ein Eingriff in Privatsphäre. Ist es einem Arbeitnehmer, der beispielsweise bei Esprit schafft, zumutbar, ausschließlich nur Kleidung von Esprit in seiner Freizeit zu tragen?

Was die hier viel erwähnte Dankbarkeit des Arbeitnehmers gegenüber des Arbeitgebers, dass er doch arbeiten darf und seinem Leben so einen Sinn geben kann, anbetrifft:
Ich persönlich kann mir den Luxus nicht leisten, aus Befriedigung meines Geltungsdranges heraus einer Tätigkeit nachzugehen. Ich arbeite, weil ich die Kohle zum Leben brauche und damit ich mir gelegentlich dieses und jenes leisten kann. Ich brauche weder das Gefühl, der Gesellschaft nützlich zu sein oder gebraucht zu werden. Ich könnte auch sehr gut ohne Arbeit leben, wenn ich das Geld nicht bräuchte. Hobbies habe ich genug. :w

Das Arbeitsverhältnis sehe ich als einen Vertrag (oder als Abkommen) zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer stellt dem Arbeitgeber seine Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung. Als Gegenleistung vergütet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer dies mit Geld. Es ist also ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Indem ich ein Arbeitsverhältnis eingehe, nehme ich also keine Weltanschauungen oder bestimmte Lifestyles an.

Und daher sind für mich solche Aktionen, wie bei VW und eben jetzt diese bei BMW Ergebnisse kognitivem Diarös überarbeiteter Manager, die wohl ein paar Nasen zu viel genommen haben. :j
 
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Ich finde die Aktion dem Grunde nach in Ordnung, allerdings passt die Tonalität überhaupt nicht.

Das Ganze im Stil einer Frage, und nicht einer mahnenden Feststellung, hätte sicher weniger Wind produziert.

BMW hat sicher kein Recht, das Fahren von Konzernfahrzeugen einzufordern, jedoch den Wunsch oder Anregung dies zu tun darf man äußern denke ich.

So kommt es fast einer Stigmatisierung der Fremdfabrikatler gleich.
 
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Das WOB Beispiel ist mir nur spontan eingefallen, ich wollte damit niemandem, auch Dir nicht Jokin, auf die Füße treten. Durch die Schlagzeilen ging ebenfalls, dass die (temporäre?) Einfahrt auch mit konzernfremden Fahrzeugen wieder möglich ist - das hatte ich im ersten Post nicht erwähnt.
Hallo Markus, wie ich oben schon schrieb ist die Einfahrt mit konzernfremden Fahrzeuge noch niemals verboten gewesen.

Es werden für konzernfremde Fahrzeuge lediglich keine Dauereinfahrgenehmigungen mehr erteilt. Die Einzeleinfahrgenehmigungen sind davon nicht betroffen.

Der Unterschied liegt darin, dass die einen nur einen Zettel hochzeigen müssen und durchfahren dürfen, die anderen jedoch müssen sich jedes Mal am Tor an- und wieder abmelden mit all den verbundenen Komplikationen von Firmen, die nur "sporadisch" mal reinkommen .. also Ausfüllen von Werkzeuglisten, und, und, und ...

Und es geht dabei nicht nur um Fremdfirmen, sondern auch um Presse und - höre, staune - Mitarbeiter!

Es gibt ganz bestimmte, wenige Mitarbeiter (Vorstandsassistenten und Co.), die können eine Einfahrgenehmigung erhalten ... aber ausschließlich mit einem Konzernfahrzeug. Alle anderen dürfen draußen parken wie jeder andere Mitarbeiter auch.

Bitte keine falschen Informationen verbreiten.

Bei Opel und Ford ist das exakt genauso!

Der Grund ist oftmals noch nichtmal "konzernfremde" Fahrzeuge draußen zu halten, sondern vielmehr diejenigen zu "belohnen", die immer wieder Aufträge annehmen (sonst bräuchten sie keine Dauereinfahrgenehmigung!) und dieses Geld auch in die Produkte des Auftraggebers stecken.

Und logischerweise sind alle Arten von Sonderfahrzeugen ausgenommen - ein Messwagen z.B. kann beliebigen Typs sein ...

... das ist also absolut legitim.

Wäre auch schon komisch, wenn man als Karstadt-Mitarbeiter mit einer Kaufhoftüte zur Arbeit kommt ... eine Aldi-Tüte wäre schon wieder ok, da das nicht die direkte Konkurrenz ist.
 
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Wie oben schon beschrieben finde ich das als Denkanstoß nicht sooo verwerflich. Sichert ja letzten Endes in irgendeiner Weise auch den eigenen Arbeitsplatz.

Aber letztlich hast Du natürlich insofern Recht, dass da kein Druck ausgeübt werden darf, auch nicht moralisch.

Der Vertrag zw. Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist schon eindeutig. Zeit und Leistung gegen Bares. Nicht mehr und nicht weniger. Und die Hierarchieebene spielt sicherlich auch noch eine Rolle.
 
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leute, es geht hier doch nicht um, ob sich der werker mit dem fahrzeug identifiziert, sonder eher darum, das man seinem unternehmen umsatz bringt und mit seinem geld lieber das eigene unternehmen unterstützt...


alle haben sie rumgeschriehen, weil metabo stellen abbaut... aber alle kaufen billige china werkzeuge... ist das dann nen wunder, das die stellen abbauen oder nach china verlegen? unternhemen sind doch keine sozialämter...
 
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