Studiumsbeginn ?!

HiTiiii

Fahrer
Registriert
17 Januar 2009
Hallo...hab nun, nachdem ich im Sommer mein Abitur fertig gemacht habe, mein Studium begonnen...Bin jetzt erst in der zweiten Woche also noch ganz frisch. Wollte eigentlich nur mal fragen wie ihr so den Studienbeginn wahr genommen habt? Würde mich deshalb mal interessieren weil ich mich im Moment irgendwie ziehmlich depressiv und niedergeschlagen gefühle. Ich weiß noch nichtmal warum. Ich muss offen sagen das ich die Schule sehr locker gesehen habe ... Ergebnisse waren dem entsprechend. Komischerweiße ist es jetzt grade anders herum, ich hab ständig ein schlechtes Gewissen, ohne Grund. Ich habe die ganze Zeit Angst jemanden,vorallem die lieben Eltern, zu entäuschen. Kommt vielleicht davon das so ein Studium ja einiges an Geld verschlingt.
So richtig eingelebt in das Uni-Leben habe ich mich auch noch nicht, komme mir irgendwie vor wie ein Fremdkörper. Ist alles noch ziehmlich verwirrend und unklar. Naja jedenfalls ist es ein einziger Kampf mich jeden morgen in die Uni zu quälen. Nicht etwa weil die Vorlesungen so uninteressant wären, mehr weil ich mich einfach nicht wohl fühle.
Dazu kommt noch der Umzug in eine (fast) neue Stadt, das fehlende soziale Umfeld, kenne hier noch keinen, und dann komischerweiße Heimweh? Obwohl ich gar kein zu Hause mehr habe (Haus verkauft wegen Trennung). Zu Hause also mehr in dem Sinne, dass da die meisten Familienmitglieder und Freunde wohnen. Komisch ist auch das ich in 8-Wochen Asien-Reise diesen Sommer kein Heimweh verspührt habe, jetzt aber schon.
Ich weiß eigentlich auch grade nicht warum ich das hier alles schreibe ... naja tuts euch lieber nicht an alles zu lesen :s
 
AW: Studiumsbeginn ?!

naja tuts euch lieber nicht an alles zu lesen :s

den tip hättest uns mal vorher geben sollen :b

spass beiseite - etwas neues ist immer irgendwie schwer. gerade wenn man ne neue umgebung hat und noch kein wirkliches soziales netzwerk.
geh raus, lern neue leute kennen, such dir ne schnitte - dann läuft der rest auch bald wieder und du musst dir kein kopf mehr machen :t
ist alles nur ne frage der zeit, aber dafür musst du halt auch bisschen was tun und vorm rechner wird das nix mit schnitte und so, da musst schon vor dir tür gehn :w
 
AW: Studiumsbeginn ?!

ist alles nur ne frage der zeit, aber dafür musst du halt auch bisschen was tun und vorm rechner wird das nix mit schnitte und so, da musst schon vor dir tür gehn :w

nich unbedingt ... kann ja auch eine bestellen q:

naja so einfach ist das nicht..bin da nicht so der typ dafür
 
AW: Studiumsbeginn ?!

nich unbedingt ... kann ja auch eine bestellen q:

wenn du vorhast, dass sich an deinem momentanen zustand nix ändert, kannst du das natürlich machen. dann will ich aber kein weiteres gejammer hören :s
die nächste frage die sich mir stellt: willst du überhaupt studieren, oder machst es, weil es z.b. deine eltern von dir erwarten?

naja so einfach ist das nicht..bin da nicht so der typ dafür

ach was - in irgend ner vorlesung wirst doch schon kontakte geknüpft haben. einfach mit den leuten mal was trinken gehn, der rest kommt von allein.
 
AW: Studiumsbeginn ?!

hier wird einem ja in jeder noch so aussichtslosen lebenslage geholfen :t

an uni`s gibts doch immer ne menge partys...da lernt man automatisch jemanden kennen.
 
AW: Studiumsbeginn ?!

wenn du vorhast, dass sich an deinem momentanen zustand nix ändert, kannst du das natürlich machen. dann will ich aber kein weiteres gejammer hören :s
die nächste frage die sich mir stellt: willst du überhaupt studieren, oder machst es, weil es z.b. deine eltern von dir erwarten?


ach was - in irgend ner vorlesung wirst doch schon kontakte geknüpft haben. einfach mit den leuten mal was trinken gehn, der rest kommt von allein.

stimmt schon das man nicht jammern sollte wenn man eh nich vorhat was zu verändern ...
ja ich will studieren, daran liegt es nicht.
außer flüchtige bekanntschaften eigentlich nicht ...
naja danke trotzdem
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Hallo...hab nun, nachdem ich im Sommer mein Abitur fertig gemacht habe, mein Studium begonnen...Bin jetzt erst in der zweiten Woche also noch ganz frisch. Wollte eigentlich nur mal fragen wie ihr so den Studienbeginn wahr genommen habt? Würde mich deshalb mal interessieren weil ich mich im Moment irgendwie ziehmlich depressiv und niedergeschlagen gefühle. Ich weiß noch nichtmal warum. Ich muss offen sagen das ich die Schule sehr locker gesehen habe ... Ergebnisse waren dem entsprechend. Komischerweiße ist es jetzt grade anders herum, ich hab ständig ein schlechtes Gewissen, ohne Grund. Ich habe die ganze Zeit Angst jemanden,vorallem die lieben Eltern, zu entäuschen. Kommt vielleicht davon das so ein Studium ja einiges an Geld verschlingt.
So richtig eingelebt in das Uni-Leben habe ich mich auch noch nicht, komme mir irgendwie vor wie ein Fremdkörper. Ist alles noch ziehmlich verwirrend und unklar. Naja jedenfalls ist es ein einziger Kampf mich jeden morgen in die Uni zu quälen. Nicht etwa weil die Vorlesungen so uninteressant wären, mehr weil ich mich einfach nicht wohl fühle.
Dazu kommt noch der Umzug in eine (fast) neue Stadt, das fehlende soziale Umfeld, kenne hier noch keinen, und dann komischerweiße Heimweh? Obwohl ich gar kein zu Hause mehr habe (Haus verkauft wegen Trennung). Zu Hause also mehr in dem Sinne, dass da die meisten Familienmitglieder und Freunde wohnen. Komisch ist auch das ich in 8-Wochen Asien-Reise diesen Sommer kein Heimweh verspührt habe, jetzt aber schon.
Ich weiß eigentlich auch grade nicht warum ich das hier alles schreibe ... naja tuts euch lieber nicht an alles zu lesen :s


Ich bin jetzt zwar schon im dritten Semester (das auch grade begonnen hat), bin auch nicht direkt nach dem Abitur studieren gegangen (sondern hab noch eine Ausbildung dazwischengeschoben), kann mich aber noch sehr gut an meinen Anfang erinnern. Von daher:

das ist normal und legt sich. Ich bin auch ohne Übergangszeit zu Hause ausgezogen, 350km weit weg und habe hier einen kompletten Neustart ohne Freunde gemacht. Dazu kommt, dass ich aus einem Dorf mit 500 Einwohnern nach Köln gezogen bin (wo in manchen Häusern gefühlt mehr Leute leben) :D:D

Und wieviel Geld ein Studium verschlingt weiß ich auch sehr gut, weil ich den größten Teil davon alleine bezahle weil ich kein Bafög bekomme ;) DU brauchst aber mit Sicherheit kein schlechtes Gewissen haben. Denn sooooo teuer wirds dann doch nicht.

Das mit dem Heimweh kann ich relativ gut nachempfinden. Doch auch das legt sich, sobald du den ersten Anschluss bekommen hast und deinen neuen Wohnsitz auch als "zu Hause" betrachtest.

Alles in allem (trotz beginnender Wintermonate) kein Grund zum depressivieren- im Gegenteil.

Bis vor zwei Jahren war ich ein erklärter Studiengegner und habe diese "weltfremden Arbeitsscheuen" eher gemieden (wobei mir viele arbeitsscheue Möchtegern-Hobby-Politiker unter der Studentenschaft noch immer gegen den Strich gehen), bin inzwischen aber sehr gerne hier und drücke weiter die Schulbank. Was du lernst, wen du kennenlernst, wie dein Horizont sich stetig erweitert, mit wem du in Kontakt kommst und was für Möglichkeiten du plötzlich hast - das alles kann man kaum in Worte fassen. Darüber hinaus hat man als Student genug Zeit um "zu Leben".

Wichtig ist nur, dass du relativ schnell auf deine neuen Mitstudenten zugehst, dich auf den Erstsemesterfeten sehen lässt (auch als Partymuffel sollte man da hin) und dir so einen neuen Freundeskreis aufbaust.

Und dann wirst du die schönste Zeit deines Lebens haben (bis zu diesem Zeitpunkt) ;) :t:t

Grüße aus Köln,

Christian
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Und wegen dem Geld: such dir nen Studentenjob. Als Student kannst du dank verringerter Sozialabgaben relativ gut nebenher verdienen (sofern du kein Bafög beziehst, sonst 400€ Job). Dann musst du erst recht kein schlechtes Gewissen haben ;)
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Ich bin jetzt zwar schon im dritten Semester (das auch grade begonnen hat), bin auch nicht direkt nach dem Abitur studieren gegangen (sondern hab noch eine Ausbildung dazwischengeschoben), kann mich aber noch sehr gut an meinen Anfang erinnern. Von daher:

das ist normal und legt sich. Ich bin auch ohne Übergangszeit zu Hause ausgezogen, 350km weit weg und habe hier einen kompletten Neustart ohne Freunde gemacht. Dazu kommt, dass ich aus einem Dorf mit 500 Einwohnern nach Köln gezogen bin (wo in manchen Häusern gefühlt mehr Leute leben) :D:D

Und wieviel Geld ein Studium verschlingt weiß ich auch sehr gut, weil ich den größten Teil davon alleine bezahle weil ich kein Bafög bekomme ;) DU brauchst aber mit Sicherheit kein schlechtes Gewissen haben. Denn sooooo teuer wirds dann doch nicht.

Das mit dem Heimweh kann ich relativ gut nachempfinden. Doch auch das legt sich, sobald du den ersten Anschluss bekommen hast und deinen neuen Wohnsitz auch als "zu Hause" betrachtest.

Alles in allem (trotz beginnender Wintermonate) kein Grund zum depressivieren- im Gegenteil.

Bis vor zwei Jahren war ich ein erklärter Studiengegner und habe diese "weltfremden Arbeitsscheuen" eher gemieden (wobei mir viele arbeitsscheue Möchtegern-Hobby-Politiker unter der Studentenschaft noch immer gegen den Strich gehen), bin inzwischen aber sehr gerne hier und drücke weiter die Schulbank. Was du lernst, wen du kennenlernst, wie dein Horizont sich stetig erweitert, mit wem du in Kontakt kommst und was für Möglichkeiten du plötzlich hast - das alles kann man kaum in Worte fassen. Darüber hinaus hat man als Student genug Zeit um "zu Leben".

Wichtig ist nur, dass du relativ schnell auf deine neuen Mitstudenten zugehst, dich auf den Erstsemesterfeten sehen lässt (auch als Partymuffel sollte man da hin) und dir so einen neuen Freundeskreis aufbaust.

Und dann wirst du die schönste Zeit deines Lebens haben (bis zu diesem Zeitpunkt) ;) :t:t

Grüße aus Köln,

Christian

Dankeschön für den langen Beitrag...naja hoffe einfach mal das sich das mit der Zeit legt, wie du schon geschrieben hast und ich mich irgendwie besser einlebe an der Uni. Und dann auch besser durchsehe wie alles funktioniert mit den Prüfungen, usw.
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Und wegen dem Geld: such dir nen Studentenjob. Als Student kannst du dank verringerter Sozialabgaben relativ gut nebenher verdienen (sofern du kein Bafög beziehst, sonst 400€ Job). Dann musst du erst recht kein schlechtes Gewissen haben ;)

Nein beziehe kein Bafög, habe mir das mit dem Nebenjob auch schon vorgenommen, möchte aber noch 1-2 Wochen warten bis ich mich besser zurecht finde an der Uni.
danke nochmal
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Nein beziehe kein Bafög, habe mir das mit dem Nebenjob auch schon vorgenommen, möchte aber noch 1-2 Wochen warten bis ich mich besser zurecht finde an der Uni.
danke nochmal


I)st auch das sinnvollste. Ich bin damals exakt am 01.10. nach Köln gezogen da ich bis zum 30. September noch in meiner alten Firma war und ab 01.10. in Köln angefangen habe .... Studienbeginn war dann zwar etwas "variabel" aber herrgott :)

Und mach dir nicht zuviel Stress wegen den Prüfungen. Mit etwas Schwung und Unterstützung durch Andere packst du alles. :w

Das ist noch ein allgemeiner Tip den ich dir nach einem Jahr geben kann: versuche auch so früh wie möglich Kontakte zu Leuten aus den höheren Semestern zu bekommen. Die können dir neben (günstigeren) Büchern und Unterlagen auch sehr gut sagen in welches Fach du wieviel investieren solltest - und dir ggf. oft sogar NAchhilfe geben falls es wirklich haken sollte.
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Hallo...hab nun, nachdem ich im Sommer mein Abitur fertig gemacht habe, mein Studium begonnen...Bin jetzt erst in der zweiten Woche also noch ganz frisch. Wollte eigentlich nur mal fragen wie ihr so den Studienbeginn wahr genommen habt? Würde mich deshalb mal interessieren weil ich mich im Moment irgendwie ziehmlich depressiv und niedergeschlagen gefühle. Ich weiß noch nichtmal warum. Ich muss offen sagen das ich die Schule sehr locker gesehen habe ... Ergebnisse waren dem entsprechend. Komischerweiße ist es jetzt grade anders herum, ich hab ständig ein schlechtes Gewissen, ohne Grund. Ich habe die ganze Zeit Angst jemanden,vorallem die lieben Eltern, zu entäuschen. Kommt vielleicht davon das so ein Studium ja einiges an Geld verschlingt.
So richtig eingelebt in das Uni-Leben habe ich mich auch noch nicht, komme mir irgendwie vor wie ein Fremdkörper. Ist alles noch ziehmlich verwirrend und unklar. Naja jedenfalls ist es ein einziger Kampf mich jeden morgen in die Uni zu quälen. Nicht etwa weil die Vorlesungen so uninteressant wären, mehr weil ich mich einfach nicht wohl fühle.
Dazu kommt noch der Umzug in eine (fast) neue Stadt, das fehlende soziale Umfeld, kenne hier noch keinen, und dann komischerweiße Heimweh? Obwohl ich gar kein zu Hause mehr habe (Haus verkauft wegen Trennung). Zu Hause also mehr in dem Sinne, dass da die meisten Familienmitglieder und Freunde wohnen. Komisch ist auch das ich in 8-Wochen Asien-Reise diesen Sommer kein Heimweh verspührt habe, jetzt aber schon.
Ich weiß eigentlich auch grade nicht warum ich das hier alles schreibe ... naja tuts euch lieber nicht an alles zu lesen :s

Von wo bist Du nach wo gezogen?
Was studierst Du?

Ein paar Tipp gegen das dumpfe Gefühl am Morgen, dass das alles einfach nicht das Richtige ist:

- Vergiss zu Hause, zumindest für ne Weile! Es bringt Dir nichts den ganzen Tag an etwas zu denken, das Du nicht hast. Fahr nicht zu oft heim, die alten Zeiten kommen niemals zurück.

- Nimm studentisches Leben auf! Ich mein nicht den Wissenschaftszirkus, sondern schlepp deinen Allerwertesten zu Orientierungseinheiten, Fachschaftstreffen, studentischen Arbeitsgruppen und und und. Auch wenn es Dich thematisch nicht interessiert, es geht darum Anschluss zu finden (ohne den wirst Du auch im Studium unnötig Mehrarbeit haben). Einige gehen auch in eine Studentenverbindung, wenn die politische Ausrichtung nicht extrem ist, gibt es nichts dagegen einzuwenden.

- Zieh in eine (sympathische) WG. Die meisten Studenten ziehen innerhalb des 1. Semesters nochmal um.

- Geh feiern! Ganz allein schwierig, schon klar. Daher: Schlag *niemals* eine Einladung aus. Auch wenn Du 100mal keinen Bock hast, den Typen scheisse findest und dort wahrscheinlich niemanden kennst. Ein paar fiese Abende werden dabei sein, aber auch ein paar gute :M

- Denk dran: Du studierst um Spaß zu haben und deinen Horizont zu erweitern. Wettbewerbsfähig wirst Du früher oder später automatisch. Schlechtes Gewissen brauchst Du erst zu haben, wenn Du nach drei Semestern ohne Scheine dastehst. Wenn dich jetzt schon das schlechte GEwissen plagt, wird das aber nicht passieren.

- Finde raus, was Dir wirklich was bringt und was nicht und habe den Mut, letzteres zu ignorieren. Studium heißt auch akademische Freiheit, d.h. Du kannst, musst aber nicht. Ich habe die letzten drei Semester keine einzige Vorlesung mehr besucht, statt dessen Skripte / Bücher gewälzt. Meine Noten waren - sagen wir mal - ziemlich ok :b. So was gilt natürlich nicht bei Anwesenheitspflicht.

Was würd ich drum geben, nochmal zu studieren. So frei bist Du nie wieder :t:t:t Genieß es. Das wird schon.

Gruß
Daniel
 
AW: Studiumsbeginn ?!

mach dir mal keinen kopf, die wenigsten leute kommen als "geborene studenten" auf die welt... es ist absolut normal, dass man eine eingewöhnungszeit braucht, um sich auf das uni-leben einzustellen. uni ist eben nicht wie schule, wo einem praktisch jede entscheidung (welches buch kauf ich? welche veranstaltung besuch ich? etc.) abgenommen wird.
dass man sich dabei etwas mehr "gepusht" fühlt mag evtl. auch daher kommen, dass man sich das ganze (hoffentlich) selbst eingebrockt hat ;)

aber gerade das macht ein studium auch aus. man muss lernen auf eigenen füßen zu stehen... nicht nur was das selbstständige erarbeiten von fachwissen angeht. ein studium sollte dich -idealistisch betrachtet- auch persönlich voranbringen (zu humboldt´s zeiten war das überhaupt der sinn eines studiums), nicht zuletzt in den social skills. und da kann ich absolut unterschreiben, was die anderen schon gesagt wurde: es ist wirklich wichtig, sich mit den leuten vor ort zu beschäftigen und freundschaften aufzubauen (also: trotz heimweh nicht jedes wochenende heimfahren :w)

grade am anfang des studiums gibts hierzu viele möglichkeiten ...

- die fachschaften bieten oft spezielle events für erstsemester an, sei es einführungspartys, schnitzeljagd durch die stadt oder erstsemesterwochenende. einfach mal drauf achten (du musst ja nicht gleich in so ne fachschaft eintreten ... das liegt nicht jedem).

- oftmals knüpft man auch kontakte in den vorlesungen, und sei´s bloß, weil man sich über die lehrpläne o.ä. unterhält ... da kann man sich auch ganz zwanglos nach der vorlesung mal auf einen kaffee treffen.

- wer im studentenwohnheim oder einer wg wohnt, hat ohnehin recht schnell kontakt zu anderen leuten.

- die stadt, in der´s studenten und keine partys gibt, existiert wohl nicht. in aller regel trifft man da auch leute, die mit einem angefangen haben.

- zu guter letzt gibts oft auch angebote von der uni selbst. zb gab´s bei uns den unisport ... die hatten dutzende angebote (vom gemeinsamen "massen - aerobic-gehopfe" bis hin zu kletterkursen), in die man sich einschreiben und so neue leute kennen lernen konnte.

du wirst sehen, das ergibt sich alles recht zwanglos. ich kann dir nur raten: genieß die zeit. (und die schnitten :d:X;))

gruß
marco
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Mach Dir da nicht soo einen großen Kopp drum.

Schau Dir Deinen Studienplan an und überlege Dir jetzt schonmal welche Prüfungen Du schaffen solltest. Geh mal davon aus, dass Du bei einer oder zwei von sieben durchfällst und zieh daher Vorlesungen des nächsten Semesters vor.

Schau auch mal um Dich herum ob Du jemanden begeistern kannst auch so straff das durchzuziehen. Du wirst sehen, dass Du auf einmal zwei oder drei Leute gefunden hast, die ebenfalls recht schnell durch das Studium wollen um endlich ins Berufsleben einzusteigen.

Klar gibt es immernoch viele Leute, die sich einen faulen Studienlenz machen, aber ich denke, die haben einfach keine Ahnung, dass das Arbeitsleben nach dem Studium weit entspannter ist als noch die Studienzeit ... bei deutlich höherem Einkommen. Und das sollte Dein Ziel sein. :w

Mit "entspannter" ist gemeint, dass kein Lernstress mehr besteht, keine Rund-um-die-Uhr-Pauk-Aktionen mehr, man muss nix mehr in sein Hirn hämmern, was man später eh nie wieder benötigt.
Im Berufsleben wende ich lediglich noch an "wie" ich an Informationen komme und "wie" ich vorgehe ein Problem zu lösen. Also "welche" Informationen ich zur Porblemlösung brauche.
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Hi,

bin damals nach dem Abitur und der verspäteten Ausmusterung beim Bund nach Aachen an die RWTH gekommen.
Zum ersten mal eine eigene Bude, eigener Haushalt und dazu noch diese große Uni, wo fast nur Kerle herum gelaufen sind!

Die erste Nacht war echt komisch und der erste Tag in der Uni, alles so groß und ich kein Plan von nichts!

Habe es dann, wie viele andere hier im Forum gemacht und erstmal Kontakt zu anderen gesucht über lockere Gespräche ( Uni, Wohnorte, Partys etc. ), dann bin ich schön zu den Semester-Anfangs-Partys gegangen und habe die Sportangebote ausgenutzt ( Eishockey, "Kontakthüpfen" )

Was soll ich sagen recht schnell, hatte ich neue Freunde gefunden und konnte mich in Aachen einleben, sind später sogar mit alle Mann öfters in den Urlaub gefahren ( Le-Deux-Alps mit der Uni Hamburg zusammen ).

Kann Dir nur raten, offen sein für neues und locker bleiben, bloß nichts erzwingen, man kann nicht erwarten, nach einem Gespräch - einer Party 10 neue beste Freunde zu haben! Sowas entwickelt sich und wenn Du nicht jeden Tag vorm Rechner sitzt, dann wirst Du in 2 Monaten das Studentenleben zu schätzen wissen!

Was meinen Haushalt angeht, weiß garnicht mehr, wie oft ich meine Mutter angerufen habe, weil ich beim kochen Tipps brauchte!
Habe aber tapfer alles ausprobiert und nach unzähligen Fehlversuchen, konnte ich zum Schluß sogar das weibliche Geschlecht beeindrucken!

Was die Finanzierung angeht, sofern man einen festen Betrag hat und ein wenig spart, kann locker ein schönes Leben führen, wobei das auf den Typ ankommt. Habe gerne mein Geld für frische Zutaten ausgegeben, dafür habe ich dann auch nicht geraucht und bin Mittags in der Mensa gewesen.

Während ich das alles so schreibe, kommen tolle Erinnerungen hoch. Glaube muß mal meine alten Studentenfreunde anrufen :-)))


Also viel Spaß an der Uni, wird eine tolle Zeit werden und Du lernst ja auch nebenbei fürs spätere Leben und knüpfst Kontakte, die einem irgendwann mal helfen können!
 
AW: Studiumsbeginn ?!

Muss auch sagen, dass wenn du einmal gute Freunde gefunden hast, alles viel einfacher ist. Das ist wie hier schon einer geschrieben hat, dass A und O. Danach kommen die Partys mit den ganzen Mäuschen ;)

Dann machst du das Mäuschen an ;)) Das Mäuschen will angemacht werden :D

Irgendwann willst du gar ned mehr aufhören :P
 
Zurück
Oben Unten