MPU vor Reform????

Wackel

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Eben gelesen:

http://www.bild.de/BILD/politik/201...der-idiotentest-kommt-auf-den-pruefstand.html

Bin ja mal gespannt, ob es nur bei den Überlegungen bleiben wird, oder in der Tat einmal die - m. E. notwendigen - Reformen angegangen werden.

Selbst bin ich von der Thematik zwar nicht (noch nicht, wer weiß, was einmal passieren kann) betroffen, jedoch ist diese MPU-Geschichte in der Tat alles andere als transparent.
 
AW: MPU vor Reform????

Was für ein Scheiß ... nu setzen sich hochbezahlte Leute zusammen um mehr Recht für die Gesetzlosen zusammenzuschreiben?

Wer besoffen autofährt, der hat im Straßenverkehr einfach nix zu suchen - ein Idiotentest ist überflüssig, denn allein durch das Besoffenfahren hat er den Test zum Vollidioten mit Bravour bestanden :M

Auch bei den Punktesammlern sehe ich das so. Klar ist es unfair, dass Vielfahrer mit über 100.000 Jahreskilometer schneller das Konto voll haben als Wenigfahrer - aber da Punkte erst ab 21 km/h zu viel verhängt werden, haben auch die eine faire Chance mal zwei Jahre lang punktefrei unterwegs zu sein.

Und über bekiffte Fahrer gibt's für mich auch keine Diskussion - die dürfen ebenfalls schleunigst zum Idiotentest.

Ich meine, dass das System ungefähr so bleiben soll wie heute.

Gern dürfen Geschwindigkeitsdelikte ab 41 km/h noch teurer werden

Ich hätte noch viel lieber eine Strafe nach Tagessätzen.

So darf eine Tempoüberschreitung von 21 km/h gern 3 Tagessätze kosten, mindestens jedoch 100 Euro. Damit bekommt man die Großverdiener in den Griff, denen die Geldbuße egal ist und man verliert nicht die HartzIV-Empfänger, die dann gratis rasen dürften.

Und nö, ich bin nicht punktefrei - aktuell hab ich 11 Punkte. Ebenfalls dank Vielfahrerei immer mal aufgestockt. Mein persönliches Pech halt. :X
 
AW: MPU vor Reform????

Was für ein Scheiß ... nu setzen sich hochbezahlte Leute zusammen um mehr Recht für die Gesetzlosen zusammenzuschreiben?

Frank, es soll doch nicht so sein, dass hier in erster Linie Erleichterungen für Verkehrssünder geschaffen werden. Ich verstehe diese Aktion dahingehend, dass dass MPU-System transparenter gemacht wird und somit für Jedermann eher nachzuvollziehen ist, worauf es bei der MPU ankommt und wie er sie besteht.

Es kann und soll ja auch keine Lösung sein, die Wohnsitze entsprechend ins EU-Ausland zu verlegen um dann in der Grauzone mit einer ausländischen Fahrerlaubnis unterwegs zu sein.

Wie gesagt: Transparenz sehr gerne. Was Strafrahmen angeht bin ich zumindest bei Dir, dass Verstöße nicht milder geahndet werden sollten. Jedoch sind Deine vorgebrachten Vorschläge zur Verschärfung etwas übertrieben :s.
 
AW: MPU vor Reform????

Was für ein Scheiß ... nu setzen sich hochbezahlte Leute zusammen um mehr Recht für die Gesetzlosen zusammenzuschreiben?

Wer besoffen autofährt, der hat im Straßenverkehr einfach nix zu suchen - ein Idiotentest ist überflüssig, denn allein durch das Besoffenfahren hat er den Test zum Vollidioten mit Bravour bestanden :M

Auch bei den Punktesammlern sehe ich das so. Klar ist es unfair, dass Vielfahrer mit über 100.000 Jahreskilometer schneller das Konto voll haben als Wenigfahrer - aber da Punkte erst ab 21 km/h zu viel verhängt werden, haben auch die eine faire Chance mal zwei Jahre lang punktefrei unterwegs zu sein.

Und über bekiffte Fahrer gibt's für mich auch keine Diskussion - die dürfen ebenfalls schleunigst zum Idiotentest.

Ich meine, dass das System ungefähr so bleiben soll wie heute.

Gern dürfen Geschwindigkeitsdelikte ab 41 km/h noch teurer werden

Ich hätte noch viel lieber eine Strafe nach Tagessätzen.

So darf eine Tempoüberschreitung von 21 km/h gern 3 Tagessätze kosten, mindestens jedoch 100 Euro. Damit bekommt man die Großverdiener in den Griff, denen die Geldbuße egal ist und man verliert nicht die HartzIV-Empfänger, die dann gratis rasen dürften.

Und nö, ich bin nicht punktefrei - aktuell hab ich 11 Punkte. Ebenfalls dank Vielfahrerei immer mal aufgestockt. Mein persönliches Pech halt. :X
Möchte Wackel dahingehend unterstützen, dass die Transparenz deutlich verbessert werden muss.

Natürlich soll kein Alkoholsünder, kein Punktesünder und der Kiffer geschont werden. Aber das System in sich ist krank.

Kenne im persönlichen Umfeld 3 Leute, die dort erscheinen mussten. Zu Recht auch!

Bei einem ist es schon sehr lange her. Da wurden dann unter anderem gefragt: Wen haben Sie lieber, Ihre Mutter oder Ihren Vater? (was schon Schwachsinn ist). Antwort: Meine Mutter. Frage darauf: Warum Ihre Mutter? Antwort, weil ich meinen Vater nicht kenne, der ist im Krieg gefallen.... Was kann der Psychologe da jetzt raus schließen? Fährt der Delinquent wieder besoffen Auto oder nicht?

Fall 2 und 3: Beides Alkoholsünder. Beide nach der ersten MPU zum "sogenannten Säuferkurs geschickt vom MPU-Psycholögen-TÜV-Nord. Der Kurs findet außerhalb des TÜV statt und wird nicht vom TÜV veranstaltet. Von wem? In beiden Fällen von dem Psychologen des MPU-Tests, aber auf seine Rechnung..... Tolles System.

Und solche Dinge sollten dringend überarbeitet werden, weil da wohl viel "Grauzone" dabei ist. Eine einzelne Person entscheidet über das Wohl und Wehe. Persönliche Animositäten gegenüber dem Delinquenten sind nicht ausgeschlossen.

Es sollte bundesweit greifende Regeln geben, die klar nachvollziehbar sind.


Gruß
Thorsten
 
AW: MPU vor Reform????

Möchte Wackel dahingehend unterstützen, dass die Transparenz deutlich verbessert werden muss.

Natürlich soll kein Alkoholsünder, kein Punktesünder und der Kiffer geschont werden. Aber das System in sich ist krank.

:t..das sehe ich ganz genau so. Funktioniert bei "richtigen" Alkoholikern oder Drogenabhängigen ganz gut, beim eventuellen "Einzellfalltäter" überhaupt nicht!

.....Und solche Dinge sollten dringend überarbeitet werden, weil da wohl viel "Grauzone" dabei ist. Eine einzelne Person entscheidet über das Wohl und Wehe. Persönliche Animositäten gegenüber dem Delinquenten sind nicht ausgeschlossen.

Es sollte bundesweit greifende Regeln geben, die klar nachvollziehbar sind.


Gruß
Thorsten

Das wird aus meiner Sicht kaum möglich sein, da es sich immer um ganz konkrete Einzelfälle handelt, welche bei so einer Untersuchung beurteilt werden. Mehr Transparenz für das Verfahren im Allgemeinen ist sicher gut, wird aber die konkrete Untersuchung kaum anders darstellen können. Und auch die Begutachtung durch mehrere Gutachter wäre wahrscheinlich kaum bezahlbar und nicht verhältnismäßig.....lassen wir uns mal überraschen, was da mittelfristig passiert.

LG
Daniel
 
AW: MPU vor Reform????

Wer besoffen autofährt, der hat im Straßenverkehr einfach nix zu suchen - ein Idiotentest ist überflüssig, denn allein durch das Besoffenfahren hat er den Test zum Vollidioten mit Bravour bestanden :M

Genau solch einen Satz wollte ich hier verfassen, stimme ich zu 100% Jokin zu!
 
AW: MPU vor Reform????

Bei einem ist es schon sehr lange her. Da wurden dann unter anderem gefragt: Wen haben Sie lieber, Ihre Mutter oder Ihren Vater? (was schon Schwachsinn ist). Antwort: Meine Mutter. Frage darauf: Warum Ihre Mutter? Antwort, weil ich meinen Vater nicht kenne, der ist im Krieg gefallen.... Was kann der Psychologe da jetzt raus schließen?

Ich wurde bei einem Vorstellungsgespräch gefragt, was ich vor meiner Ausbildung gemacht habe ... danach was ich vor meiner Schule gemacht hab ... dann was ich vorm Kindergarten gemacht habe ...

Ja, was wollen die denn mit dieser Information anfangen?

Aber neee, es geht nicht um den "Inhalt" sondern um die "Form".

Ich wurde getestet wie ich reagiere. Werde ich nervös, denke ich mir etwas aus, gehe ich vielleicht in die Defensive mit unangenehmen Gegenfragen? Aus solchen Dialogen lassen sich Wesenszüge ermitteln - und darum geht es doch bei solchen Tests, oder?

So manch Talkshow-Gast möchte ich lieber nicht als Verkehrsteilnehmer haben :X
 
AW: MPU vor Reform????

Von der MPU in der heute bestehenden Form halte ich überhaupt nichts. Es ist nur ein Instrument, um von all jenen, die gerne ihren Führerschein wiederhaben wollen, noch einmal fett Kohle abzukassieren. So lange es (natürlich kostenpflichtige) Seminare oder Trainingsunterlagen für die erfolgreiche Ablegung der MPU gibt, hat das ganze Konzept der medizinisch-technischen Untersuchung ihren Sinn verloren, nämlich festzustellen, ob der zu Untersuchende psychisch befähigt ist, ein KFZ im öffentlichen Straßenverkehr zu führen oder nicht. Glaubt denn wirklich irgend jemand hier, dass auch nur ein Proband bei der MPU auch nur annähernd die Wahrheit sagt?
Dass dort gelogen und betrogen wird, um die Weichen auf Wiedererhalt der Pappe zu stellen, weiß doch jeder, auch die Behörden und die prüfenden Psychologen. Deswegen hat jede prüfende Behörde festgesetzte Durchfallquoten. So lange die nicht erfüllt sind, kann man dem Psychiater erzählen, was man will. Die Wahrscheinlichkeit, dass man durchfällt, ist dann sehr groß.
Dass da der Ruf nach mehr Transparenz und weniger Willkür laut wird, ist doch absolut verständlich.

Ich persönlich wäre dafür, diese ganze MPU-Scharlatanie und -abzocke abzuschaffen und stattdessen klare und harte Regeln zu erlassen. Wer alkoholisiert ein KFZ führt, dem gehört die Pappe abgenommen. Die darf er dann nach einem gewissen Zeitraum neu machen. Im Wiederholungsfall ist er nicht fähig ein KFZ zu führen und gehört auf Lebenszeit zum Radfahrer oder Fußgänger degradiert, Punkt. Das sind klare Regeln, und jeder Partyhengst /-stute weiß, was er/sie riskiert, wenn er/ sie sich alkoholisiert hinters Steuer setzt.
 
AW: MPU vor Reform????

Ich persönlich wäre dafür, diese ganze MPU-Scharlatanie und -abzocke abzuschaffen und stattdessen klare und harte Regeln zu erlassen. Wer alkoholisiert ein KFZ führt, dem gehört die Pappe abgenommen. Die darf er dann nach einem gewissen Zeitraum neu machen. Im Wiederholungsfall ist er nicht fähig ein KFZ zu führen und gehört auf Lebenszeit zum Radfahrer oder Fußgänger degradiert, Punkt. Das sind klare Regeln, und jeder Partyhengst /-stute weiß, was er/sie riskiert, wenn er/ sie sich alkoholisiert hinters Steuer setzt.

Kann dir nur zustimmen !!
 
AW: MPU vor Reform????

Von der MPU in der heute bestehenden Form halte ich überhaupt nichts. Es ist nur ein Instrument, um von all jenen, die gerne ihren Führerschein wiederhaben wollen, noch einmal fett Kohle abzukassieren.
Joah, und das ist doch fantastisch :t

Wenn das System auf einmal transparent werden würde, müssten einige Psychologen, Fahrschulen, KBA-Mitarbeiter und Inkassomitarbeiter um ihren Job bangen, weil die Verkehrssünder mit deutlich geringerem Aufwand ihren Lappen wiederbekommen können.

Und da bin ich nunmal so egoistisch und möchte viel lieber Arbeitsplätze erhalten, deren Finanzierung durch unbelehrbare Verkehrssünder sichergestellt wird.

Ich fände es schade Säufer und Junkies schneller zurück auf der Straße zu haben, im Gegenzug jedoch arbeitslose Psychologen im sozialen Netz auffangen zu müssen - boah, was die an Arbeitslosengeld bekommen bei ihrem aktuellen Einkommen. Aua!

Sorry :X



Ach ja - und ich fordere den "befristeten Führerschein": Das Auto muss alle zwei Jahre zur technischen Abnahme und so soll es auch mit dem Führerschein sein. Alle zwei Jahre einen Sehtest machen und alle zwei Jahre eine theoretische Prüfung mit Schwerpunkt auf zwischenzeitliche Neuerungen im Straßenverkehr. Ebenso eine 15-minütige praktische Fahrprüfung im eigenen Fahrzeug für jeden Verkehrsteilnehmer, der auch weiterhin 2 Jahre Auto fahren will.
Kostenpunkt: ca. 50 Euro alles in allem ...
Vorteil: Verminderung der Verkehrsunfälle durch Schulung der Verkehrsteilnehmer.
 
AW: MPU vor Reform????

Ich wusste doch, dass man einen großen Fehler bei der Wiedervereinigung gemacht hat, als man die StaSi geschlossen hat. Hunderttausende hätten ihren Job bahalten und wären nicht ins soziale Netz gefallen :-x

Nichts für ungut, Jokin. Dieser Gedanke hat sich mir jetzt gherade aufgezwängt. :-x O-)
 
AW: MPU vor Reform????

ich finde es sehr gut, wenn endlich mal die mpu überarbeitet wird, was da momentan gemacht wird ist absoluter unfug!! jeder alkoholiker und drogen abhängiger, der in der untersuchung einfach das dumm nacherzählt, was ihm der gleiche psycholge in dem aufbaukurs erzählt hat bekommt seinen führerschein, aber ein normaler mensch, der den kurs nicht gemacht hat und nicht in dem kurs war bekommt den führerschein nicht, da der psychologe an ihm ja noch kein geld verdient hat. das kanns doch nicht sein, oder??

das habe ich mir jetzt nicht aus den fingern gezogen sondern wirklich von bekannten und freunden gehört, die zur mpu mussten. einer hat gesagt, dass er in einem vorgespräch mit dem psychologen gefragt hat, was ist wenn er den kurs nicht mache, die antwort vom psychologen war, dass er dann durchfalle.

genau so kann es doch nicht sein, dass man sich in meiner bewährungsphase, in der man keine drogen konsumieren darf eine "auszeit" nehmen kann, die dann hinten angehängt wird. ich frag mich da wirklich, wie man gegen die drastische umstellung der mpu sein kann, wenn man sich mal damit befasst hat.

Ach ja - und ich fordere den "befristeten Führerschein": Das Auto muss alle zwei Jahre zur technischen Abnahme und so soll es auch mit dem Führerschein sein. Alle zwei Jahre einen Sehtest machen und alle zwei Jahre eine theoretische Prüfung mit Schwerpunkt auf zwischenzeitliche Neuerungen im Straßenverkehr. Ebenso eine 15-minütige praktische Fahrprüfung im eigenen Fahrzeug für jeden Verkehrsteilnehmer, der auch weiterhin 2 Jahre Auto fahren will.
Kostenpunkt: ca. 50 Euro alles in allem ...
Vorteil: Verminderung der Verkehrsunfälle durch Schulung der Verkehrsteilnehmer.

sorry, will dir nicht zu nahe treten, aber hast du zu viel in einem qm handbuch gelesen??
 
AW: MPU vor Reform????

Ach ja - und ich fordere den "befristeten Führerschein": Das Auto muss alle zwei Jahre zur technischen Abnahme und so soll es auch mit dem Führerschein sein. Alle zwei Jahre einen Sehtest machen und alle zwei Jahre eine theoretische Prüfung mit Schwerpunkt auf zwischenzeitliche Neuerungen im Straßenverkehr. Ebenso eine 15-minütige praktische Fahrprüfung im eigenen Fahrzeug für jeden Verkehrsteilnehmer, der auch weiterhin 2 Jahre Auto fahren will.
Kostenpunkt: ca. 50 Euro alles in allem ...
Vorteil: Verminderung der Verkehrsunfälle durch Schulung der Verkehrsteilnehmer.

Und alle die, die 11 Punkte und mehr haben, warten erst mal ein halbes Jahr, bis sie zur nächsten Prüfung zugelassen werden..... :D ;)
 
AW: MPU vor Reform????

Ich wusste doch, dass man einen großen Fehler bei der Wiedervereinigung gemacht hat, als man die StaSi geschlossen hat. Hunderttausende hätten ihren Job bahalten und wären nicht ins soziale Netz gefallen :-x

Nichts für ungut, Jokin. Dieser Gedanke hat sich mir jetzt gherade aufgezwängt. :-x O-)

Nichts für ungut, Pattárchta. Dieser Gedanke wiederum erschreckt mich, dass es Menschen gibt, die zwischen MPU-Psychologen und StaSi-Mitarbeitern keinen allzugroßen Unterschied sehen.

Ich sehe es schon so, dass besoffene und bekiffte Autofahrer deutlich weniger im Straßenverkehr zu suchen haben als kritisch denkende Menschen in einem Staat.

Aber ich respektiere Deine Meinung :M
 
AW: MPU vor Reform????

Im Gegensatz zur Bild-Zeitung steht bei der FAZ auch drin, WAS genau verändert werden soll :w
http://www.faz.net/s/RubCD175863466...94A4C42AB9CF1B1B35~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Und zwar geht es konkret um Maßnahmen, die die Transparenz solcher Interviews erhöhen sollen. Im Gespräch sind unter anderem Videoaufzeichnungen, um im Nachhinein eventuelle Fehlentscheidungen beurteilen zu können.

Ich persönlich halte nichts davon, denn das ist wieder ein weiterer Schritt, um die Persönlichkeitsrechte eines jeden aufzuweichen. Auch Leute, die zur MPU müssen, haben ein Recht auf Wahrung ihrer Privatsphäre. Ich finde das jetzige Vorgehen übrigens voll in Ordnung: jemand, der richtig Mist gebaut hat, ist für längere Zeit aus dem Verlehr gezogen und muss eine schwierige Hürde nehmen, um sich wieder ins Auto setzen zu dürfen. Es ist gleichermaßen gewährleistet, dass einerseits Idioten auch weiterhin Bus fahren müssen und dass andererseits vernünftige Leute, die mal einen oder mehrere Fehler gemacht haben, wieder rehabilitiert werden.
 
AW: MPU vor Reform????

Nichts für ungut, Pattárchta. Dieser Gedanke wiederum erschreckt mich, dass es Menschen gibt, die zwischen MPU-Psychologen und StaSi-Mitarbeitern keinen allzugroßen Unterschied sehen.

Ich sehe es schon so, dass besoffene und bekiffte Autofahrer deutlich weniger im Straßenverkehr zu suchen haben als kritisch denkende Menschen in einem Staat.

Aber ich respektiere Deine Meinung :M

Ich dachte, es so deutlich geschrieben zu haben, dass jeder den Sarkasmus in dem Posting erkennt, denn die bezogene Textpassage aus deinem Posting habe ich als solchen interpretiert. Dem scheint scheinbar nicht so gewesen zu sein.

Ein Staat, dert Lautabarkeit von seinen Bürgern erwartet, sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Abzocke, wie es bei der MPU usus ist, ist da eher eine Kontraindikation. Wie ich schon vorher geschrieben habe, gehe ich da mit dir in folgener Aussage absolut konform: "Zugedröhnte Personen haben im Straßenverkehr nichts verloren!"
Aber eine Strafe und ihre Motivation sollten ehrlich sein, ansonsten ist schwerlich zu erwarten, dass sie wirklich ernst genommen wird.
 
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