In Deinem Fall ist die Beschleunigung eine Konstante.
Die Gegenstände kommen gleichschnell auf den Boden an, sofern der Raum luftleer ist - wenn Luft im Spiel ist, kommt der schwere Gegenstand eher an.
Öhm, nö, nicht unbedingt.
Der mit dem geringeren Luftwiderstand.
Sobald die Beschleunigung konstant ist (wie im Beispiel von karatekid), braucht ein schwerer Körper mehr Leistung um diesele Beschleunigung zu erzielen.
Das ist so formuliert Quatsch. Man benötigt mehr Energie um in kürzerer Zeit zu beschleunigen. Soweit ok. Hat man genügend Zeit, davon gehen wir ja hier aus da es nur um die Vmax ging, ist die Masse egal. Im Übrigen, ob die Beschleunigung konstant ist, ist egal. Sie ist eh ein Mittelwert über die Zeit.
Das siehst Du sehr gut, wenn Du Tischtennisball und Bleikugel im Luftleeren Raum auf den Boden fallen lässt. Die Bleikugel hinterlässt eine deutliche Vertiefung.
... die Masse hier aus dem Spiel zu lassen ist grob fahrlässig.
Bei diesem Beispiel schon. Die Vertiefung hat aber nicht nur mit der Masse zu tun. Jedoch nichts mit der Beschleunigung.
Zwei E89 fahren 230 km/h schnell und haben dieselbe Leistung. (als Annahme)
Da für die Fahrwiderstände (inkl. Luftwiderstand) bereits einen Großteil der Leistung drauf geht um die Geschwindigkeit zu halten, bleiben von 300 PS vielleicht noch 50 PS übrig (nur als Annahme).
Ob das Auto nun 1.500 kg oder 1.600 kg schwer ist hat für die weitere Beschleunigung sehr wohl einen nennenswerten Einfluss.
Ja, aber nur auf die Zeit um auf die Vmax zu kommen. Über die redet hier doch keiner. Richtig ist, irgenwann ist die Summe (Luft+Rollwiderstand) so groß das die Beschleunigung = 0 ist. Geschieht das vor der zu erreichenden Vmax, wird diese nicht erreicht.
Je schneller das Auto wird und je größer die Fahrwiderstände werden, desto geringer wird die Leistung, die für die weitere Beschleunigung zur Verfügung steht, denn die Fahrzeugmasse ändert sich nicht mit der Geschwindigkeit.