Skurrile Urlaubserlebnisse

Avicenna

macht Rennlizenz
Registriert
8 Januar 2011
Ort
Dorsten
Ich komme grad aus einem Urlaub aus Ägypten wieder, schönes Wetter (Luft immer zwischen 38 - 48°C, je nach Standort, Wassertemperatur etwa bei 30°C plusminus 2°, je nachdem), schickes Hotel unter deutscher Leitung mit komfortablen, sauberen gut klimatisierten Zimmern und ein prall gefülltes Urlaubsprogramm mit etwas mehr als 20 Tauchgängen (Wracktauchen, Strömungstauchen, Nachttauchen und alles vom Boot), ein Besuch in Luxor und eine mehrstündige Safari durch die Wüste...alles in Allem ein gelungener Urlaub...
...nun zum skurrilen Teil:
am ersten Tag relativ früh morgens aus dem Pool gestiegen und auf dem Weg ins Zimmer um mich für das Frühstück vorzubereiten werde ich von einer mir nicht bekannten Frau angesprochen: Sagen Sie mal sind Sie nicht .....
Und tatsächlich, ich bin genau derjenige den Sie meinte...knapp 4000km von zu Hause weg, nur wenige Stunden vor Ort und schon nicht mehr anonym....
...nachdem ich also bejahte, fängt die Frau an zu lachen und bittet mich wieder zurück zum Pool zu kommen, sie hätte eine Überraschung für mich...und das war es auch! Mitten im Pool planscht...... mein Chef...... mit seinen Kindern und lacht mich freundlich an....Bingo....da war ich ganz schön baff....nirgendwo ist man sicher......

Im Folgenden war es dann jedoch ganz unkompliziert, wir haben ein paar Mal zusammen zu Abend gegessen und sind zweimal durch die Innenstadt geschlendert (wobei er als gebürtiger Ägypter grosses Talent beim Handel bewiesen hat) und nach einer Woche war der Spuk vorbei.....

Eine kleine Anekdote nur, für mich aber ganz witzig.....vor allem lachen jetzt auch alle an unserem Arbeitsplatz....

Hat noch jemand skurrile Urlaubserlebnisse? Bitte um rege Teilnahme!

:@Sonne ins Herz und in die Seele:@

grüße
Avicenna
 
- wir waren auf hochzeitsreise und haben feststellen dürfen, dass unser bürgermeister, der uns auch getraut hatte, bis 2 tage vor unserer trauung im selben hotel gewohnt hatte.

- familienurlaub 1985 in kenia. auf einmal kam ein geschäftsfreund meines vaters ins selbe hotel. keiner wusste von dem anderen urlaubsziel :-)

nicht wirklich skurril, aber wenn sich sonst keiner traut :-)
.
 
Ich habe, im Rahmen meines Studiums, ein halbe Jahr lang auf Zypern gearbeitet. Lernte dort ein sehr nettes Mädel/Mitarbeiterin kennen. Man hat sich nach dem Aufenthalt jedoch schnell aus den Augen verloren.
Über 1 Jahr später mache ich mit meiner Freundin Urlaub in Thailand / Koh Samui. Da wir nicht so auf Hotelfutter stehen haben wir jeden Tag auswärts gegessen. Und da wir ja in dem Land sind, um auch die Kultur kennen zu lernen, sind wir meistens in traditionelle Lokale gegangen, in denen eher rustikal gesessen und gegessen wird. So kann man sich dort keinen Tisch aussuchen, sondern wird einfach dorthin gesetzt, wo gerade jemand aufsteht. So wurde ich mit meiner Freundin auch mitten ins Getümmel gesetzt und wer sitzt da plötzlich neben mir am Tisch: Das Mädel aus Zypern! Haben beide einen Moment gebraucht, bis wird es begriffen haben. :d
War dann ein sehr netter Abend! Auch nach diesem Abend haben wir uns aus den Augen verloren - jedoch dieses Erlebnis bleibt mir in Erinnerung! :)
LG
Didi
 
Nach dem Studium bin ich ein paar Mal in den Süden getrampt. Nur wenn das Wetter wirklich schlecht war und/oder die Finanzlage es noch zuließ, habe ich den Zug genommen.

Wenn man allein mit dem Zelt unterwegs ist und nie weiß, wo man die nächste Nacht verbringen kann, begegnet man den unmöglichsten Zeitgenossen. Besonders auf Hauptbahnhöfen geht es nachts abenteuerlich zu, wenn sich dort Skins, Abhängige, Nichtsesshafte, psychisch Gestörte und gesellschaftlich Gestrandete zum "Erfahrungsaustausch" treffen. Das hat damals zu einigen wirklich brenzligen Situationen geführt. Im Laufe der Zeit entwickelt man ein Gespür für gefährliche Situationen, das einem hilft, sie zu umgehen.

Eines Nachts war ich auf einem Bahnhof in Süddeutschland unterwegs. Ich glaube, es war München, aber da bin ich mir nicht sicher - auf jeden Fall meilenweit vom Heimatort entfernt am anderen Ende der Republik. Während ich den langen und menschenleeren Bahnsteig entlang gehe, sehe ich am anderen Ende jemanden entgegen kommen. Als erstes fallen beeindruckende Körpergröße und vor Kraft strotzendes Gangbild auf. Je näher wir einander kommen, desto mehr Details werden sichtbar: Lederkleidung, Motorradkutte, Oberarme wie Litfaßsäulen und in der einen Hand eine Bierflasche (Flaschen machen hässliche Wunden!).

Meine Alarmglocken beginnen heftig zu klingeln, der Zeitablauf scheint sich zu verlangsamen. Wegen der Gleise keine guten Fluchtmöglichkeiten nach links oder rechts. Umdrehen könnte als Weglaufen interpretiert werden und den Jagdinstinkt des Anderen wecken. Also scheinbar ziellos langsam auf die andere Seite des Bahnsteigs schlendern, um ggf. an ihm vorbei rennen zu können. Die Entfernung beträgt noch etwa 100m und der Andere wechselt ebenfalls die Richtung. Ein erneuter Seitenschwenk meinerseits wird von ihm gekontert, womit klar ist, dass er auf Abfangkurs geht. Meine rechte Hand wandert beiläufig in die Jackentasche und greift zum Klappmesser. Nur noch 20m voneinander entfernt ist der musternde Blick des Anderen unverkennbar. Ich wäge die Möglichkeiten ab: Flucht? Wohin? Initiative ergreifen, ihn ansprechen und den Kopf rhetorisch aus der Schlinge ziehen? Wenn's zur Sache geht, das Messer ziehen?

Im Abstand von nur noch 5m beginnt der Andere zu lächeln und ruft freudig: "Mensch, Kai! Du hier?"

Wie sich herausstellte, waren wir 10 Jahre zuvor gemeinsam in der 9. Klasse. Ich war in der Schule derjenige mit Ideen für guten Unfug, mit dem ich mir nicht nur Freunde machte, und er war der derjenige, der mir als zweimaliger Sitzenbleiber und ein Kopf größerer Klassenkamerad quasi als Bodyguard den Rücken frei gehalten hatte. Zusammen waren wir damals ein unschlagbares Team, wenn es um Schabernack ging. Nach der 9. Klasse trennten sich unsere Wege, da er die Schule wechselte. Ich hatte ihn schon fast vergessen und habe ihn daher überhaupt nicht erkannt. Er konnte sich jedoch noch sehr gut an mich erinnern und hatte mich sofort erkannt.

Was sich in der Schule abgezeichnet hatte, hat sich bei unseren späteren Lebenswegen bestätigt: Ich hatte studiert und war sogar etwas vernünftiger geworden, er hatte eine etwas gröbere "berufliche Laufbahn" eingeschlagen, die mehr seinen Fähigkeiten entsprach.

Was wie in einem Horrorfilm begann, endete schließlich in einem Schwelgen in alten Geschichten. Wir unterhielten uns noch einige Zeit und teilten dabei ganz peacig unsere Alkohol- und Drogenvorräte.

Gruß

Kai
 
Wenn der Angestellte Urlaubreisen machen kann wie sein Chef, wird der Angestellte aus Sicht des Chefs eindeutig zu gut bezahlt.;)
 
Weiter, weiter, weiter....gute Urlaubseschichten gibt es doch bestimmt noch mehr...mir macht es Spaß das zu lesen....erstmal schon Danke :t und büdddee, büdde mehr davon.......
 
Hat meine Arbeitskollegin nach einem Frankreich-Urlaub berichtet:
Stau auf der mehrspurigen Straße unter dem Arc de triumph (richtig geschrieben?), ein Verkehrsunfall beim Spurwechsel.
Die Unfallbeteiligten kamen beide aus meinem Heimatdorf, machten aber nicht etwa zusammen Urlaub!

Mein Vater wird während einer Wanderung auf Kreta von einem anderen Touristen angesprochen, er würde ihn kennen, er überlege seit 10km woher? - Wohnorte 500km voneinander entfernt!
Später ergab sich die Lösung: Mein Vater ist Jahre zuvor beim Nürburgringlauf mit dem Sohn des anderen Touristen gemeinsam im Ziel angekommen und so sind beide zusammen auf einem Zielfoto.

Gleicher Urlaub, abends beim Essen im Hotel:
Meine Eltern hören von einem der Nebentische eine bekannte Stimme, der Nachbar!
1 Woche früher angereist...
 
Ja das "Leben" klebt irgendwie an einem....manchmal könnte man denken die Gerüchte über die angebliche Größe der Erde und ihre geschätzte Einwohnerzahl sind deutlich übertrieben....den Großteil gibt es wohl nur virtuell....(Scherz, nicht meine wirkliche Meinung...)
 
Ja das "Leben" klebt irgendwie an einem....manchmal könnte man denken die Gerüchte über die angebliche Größe der Erde und ihre geschätzte Einwohnerzahl sind deutlich übertrieben....den Großteil gibt es wohl nur virtuell....(Scherz, nicht meine wirkliche Meinung...)
 
Sommerferien nach der 9.Klasse.
Ich war also gerade sitzengeblieben wegen Latein:#
Meine Eltern hatten eine Doppelhaushälfte in der Bretagne (direkt am Strand gemietet).
Als wir ankamen stand der alte Audi 80 meines Lateinlehrers vor der Tür.... Und siehe da: Der werte Herr hatte mit seiner Familie die andere Haushälfte gemietet.
2 Wochen Horror Urlaub - danke!
 
Ja das "Leben" klebt irgendwie an einem....manchmal könnte man denken die Gerüchte über die angebliche Größe der Erde und ihre geschätzte Einwohnerzahl sind deutlich übertrieben....den Großteil gibt es wohl nur virtuell....(Scherz, nicht meine wirkliche Meinung...)
Lustige Statistik dazu: Nach mathematishen Berechnungen soll (ich weiß ja nicht ob das stimmt - kommt mir aber echt manchmal so vor) jeder Mensch der Erde jeden anderen über 6 Ecken kennen:O
 
Sommerferien nach der 9.Klasse.
Ich war also gerade sitzengeblieben wegen Latein:#
Meine Eltern hatten eine Doppelhaushälfte in der Bretagne (direkt am Strand gemietet).
Als wir ankamen stand der alte Audi 80 meines Lateinlehrers vor der Tür.... Und siehe da: Der werte Herr hatte mit seiner Familie die andere Haushälfte gemietet.
2 Wochen Horror Urlaub - danke!
...jau, das ist wirklich krass...arme Sau:(
 
vor paar jahren hab ich ne zweiwöchige rucksacktour durch vietnam gemacht. mir ist kein einziger deutscher touri übern weg gelaufen. das fand ich sehr skurril, weil man die immer und überall findet - trotzdem wars der schönste urlaub den ich bis jetzt hatte :D
 
2005 war ich für ein halbes Jahr in Australien. Hin (Sydney) ging es als Gruppe eines Reiseveranstalters, nach drei Tagen war man aber auf sich allein gestellt. (mehr oder weniger)#
Mein Plan bestand darin mir ein Auto zu kaufen und dann los, Australien erkunden.

Auf dem Hinflug sass ein Mädel neben mir aus der Gruppe, hatten aber nicht ein Wort miteinander gewechselt.
Diese traf ich nun an den ersten drei Tagen jeweils einmal aus Zufall. Einmal als ich aus einem Kiosk kam, dann nochmal in einem Restaurant und einmal an einem Kai am Hafen. Alles rein zufällig. (Sydney, RIESIG, Millionenstadt)

Wir haben uns dann auch Unterhalten aber leider keine gemeinsamen Ziele, also trennten sich unsere Wege. Ich hatte inzwischen auch ein Auto gefunden (In einer bekannten Tiefgarage in Sydney, in der Backpacker gerne Autos kaufen und verkaufen) und wollte los.
Zwei Wochen später habe ich sie in einem kleinen Nachbarort von Sydney zufällig auf der Strasse gesehn, angehalten und geschnackt. Ihre Pläne sind ins Wasser gefallen und daher ist sie halt mit mir mitgefahren die nächsten 3 Wochen. Unsere Wege trennten sich wieder.

Fast zwei Monate später ruft sie mich an und fragte was ich mache und wo ich gerade stecke, ich war in einem Nachbarort... :O Langsam wurde es unheimlich...
Eine Woche miteinander verbracht und ich bin wieder weiter.

Wenige Zeit später sitzen wir beide auf dem gleichen Ausflugsboot zum Great Barrier Reef... (Werde ich gestalkt?)

Dann sind wir zusammen noch zum Ayers Rock und dort trennten sich unsere Wege dann entgültig, bzw. wir haben uns erst in Deutschland wieder gesehen.
Schon während der ersten Fahrt zusammen sind wir uns näher gekommen, leider hat eine Beziehung in Deutschland nur ein halbes Jahr gehalten, hat einfach nicht funktioniert.

UND

Bei meinem Autokauf lernte ich einen Deutschen kennen der auch gerade ein Auto suchte. Diesen traf ich am Ende meiner Zeit (nach einem halben Jahr) in der gleichen Tiefgarage wieder, wir wollten beide unsere Autos wieder los werden. :D

UND

Ein Freund von mir war etwas später in Neuseeland und traf dort mitten in der Pampa in einem Naturschutzgebiet seinen Nachbarn. Wussten beide von den jeweiligen Reiseplänen nichts, treffen war rein zufällig.
 
Nicht ich, sondern mein Vater:

Mein Vater saß im Flugzeug von Berlin nach Frankfurt a. M.. Da der Flieger keine Landeerlaubnis bekommen hatte, kreiste er mehrere Schleifen um den Flughafen. Dabei kam er mit seinen beiden Sitzplatznachbarn ins Gespräch - ein Rentnerehepaar auf dem Weg nach Tunesien, die in FFM umsteigen mussten. Soweit, so gut. Nachdem mein Vadder gelandet und endlich auf der Messe angekommen war, berichtete er seinen Geschäftskollegen von dem Flug, warum er zu spät war und dass neben ihm ein Ehepaar saß, das auf dem Weg in den Urlaub nach Tunesien war. Eine Geschäftskollegin meinte dann so ganz salopp: "Mensch, ich fliege nächste Woche auch dorthin! Vielleicht treffe ich sie ja!"

3 Wochen später klingelt bei meinem Vadder in der Firma das Telefon: "Herr S., Sie glauben nicht, wen ich getroffen habe..."

Das Rentnerehepaar saß wohl eines Tages an der Hotelbar. Und da die Geschäftskollegin eine ungefähre Beschreibung (das Paar sah wohl auch eindeutig deutsch aus :)), sprach sie sie einfach mal an, ob sie auf dem Weg nach FFM im Flieger neben einem gewissen Herrn S. gesessen haben. Dem war so. :)

Die Welt ist ein Dorf.
 
Weiter, weiter, weiter...........

Ich habe auch was interessantes! :)

Auszug aus meinem Reisetagebuch 2011:


Spanische Reiter: Wie man iberischen Konquistadoren die Hörner zeigt.

Wir sind in bester Urlaubsstimmung und auf dem Weg nach Andalusien. Noch schlappe 700 km bis Malaga, unserem Zielort. Hinter uns, fest und sicher, unser geschlossener Anhänger mit dem Motorrad. Irgendwo südlich von Barcelona, auf einer der vielen nagelneuen, von EU-Geld erbauten und wenig befahrenen Autobahnen, bemerke ich plötzlich einen PKW mit zwei südländisch aussehenden jungen Männern, das uns zunächst nicht überholt, sondern auf der Höhe des Anhängers "stehen" bleibt, dann wieder Gas gibt und direkt neben uns mit gleicher Speed weiterfährt. Ich sehe den Beifahrer wild gestikulierend und mit seinen Armen und Händen herumfuchtelnd in Richtung unseres Anhängers.

Ist was mit meinem Anhänger? Ich unterbreche unser Hörbuch, schaue in alle 4 Spiegel, schalte den Autopiloten aus und überlege, was er wohl meinen könnte. Neulich hatte sich nämlich ein überschüssiger Teil einer der Gurte selbstständig gemacht und hing unten aus der Plane heraus. Oder ist ein Reifen platt? Bremse heiß? Oder was? Ich mache ein paar zarte Lenkbewegungen, um zu testen, ob sich der Anhänger anders verhält als er das normalerweise tut. Negativ, es fühlt sich an wie immer.

Da schießt mir plötzlich ein Verdacht durch den Kopf: Das sind Trickbetrüger! Und ich hatte es noch nicht richtig zu Ende gedacht, es war gerade mal so viel Zeit, meiner :K meinen Verdacht mitzuteilen, da überholt uns das Auto, wird direkt vor uns deutlich langsamer, schaltet sein Warnblinklicht ein, signalisiert (man könnte auch sagen: nötigt) uns zu stoppen und hält auf dem Seitenstreifen an!

Im ersten Moment stark beunruhigt, nun aber wieder seelenruhig, setze ich zum Gegenangriff an. Ich aktiviere wieder meinen Autopiloten bei 100 und brauche nur ein paar Sekunden, um mein iPhone in den Status "Video" zu schalten. Es dauert kaum eine Minute, da sehe ich besagtes Auto wieder im Rückspiegel. Ich starte das Video und halte den beiden "besorgten Helfern" meine Kamera demonstrativ direkt ins Gesicht. Als der Beifahrer das sieht, wenden beide ihre Gesichter zur Seite und geben Vollgas. Wir haben das Auto nicht wieder gesehen!

Ich verwette meinen Arxxx darauf, dass die beiden uns abzocken wollten! So nach dem Motto: Einer lockt uns aus dem Auto, der andere durchsucht derweil das Fahrzeuginnere oder haut gleich mit dem ganze Auto ab. Oder noch schlimmer: Sie halten uns eine Knarre ins Fenster! Aber nicht mit uns, Companeros!

Was lernen wir daraus? Immer hübsch cool bleiben, nicht in Panik geraten und der eigenen Technik und dem eigenen Gefühl trauen! Vor ein paar Tagen habe ich (im Stern?) ein Video gesehen, in dem auf einer spanischen Autobahn bei Barcelona (!) zwei Männer Steine auf die Motorhaube von Autos werfen, um es zum Stehen zu bringen!

Ich frage mich: Warum passiert uns "sowas" immer nur in Italien oder Griechenland? Und nun auch in Spanien? Noch nie in Nordeuropa! Das ist doch auch mal ein interessantes Thema: Warum gibt es ein so ein starkes Nord-Süd-Gefälle von "Wertesystemen" in Europa?


Schöne Grüße, Herbert
 
Ich frage mich: Warum passiert uns "sowas" immer nur in Italien oder Griechenland? Und nun auch in Spanien? Noch nie in Nordeuropa! Das ist doch auch mal ein interessantes Thema: Warum gibt es ein so ein starkes Nord-Süd-Gefälle von "Wertesystemen" in Europa?

Schöne Grüße, Herbert

im norden sind die autobahnen nicht so dünn besiedelt, da ist zu viel verkehr um solche sachen alleine in ruhe abziehen zu können...#

ok, dienstag früh 10 uhr, ab grenze dänemark bis kolding grad mal 20 autos gesehen..... war auch grad keine ferienzeit.
ich war trotzdem sehr überrascht wie wenig da auf der autobahn gefahren wird....

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vor paar jahren hab ich ne zweiwöchige rucksacktour durch vietnam gemacht. mir ist kein einziger deutscher touri übern weg gelaufen. das fand ich sehr skurril, weil man die immer und überall findet - trotzdem wars der schönste urlaub den ich bis jetzt hatte :D

Kein Wunder.... als Guerilla-Krieger durch den Dschungel schleichend konnte das ja auch schlecht vorkommen :d
 
vor paar jahren hab ich ne zweiwöchige rucksacktour durch vietnam gemacht. mir ist kein einziger deutscher touri übern weg gelaufen. das fand ich sehr skurril, weil man die immer und überall findet - trotzdem wars der schönste urlaub den ich bis jetzt hatte :D
..:d wahrscheinlich sogar nicht trotzdem, sondern deshalb.hrhr, ich nehme an Russen und Japaner waren auch keine dort....
 
Vor ein paar Tagen habe ich (im Stern?) ein Video gesehen, in dem auf einer spanischen Autobahn bei Barcelona (!) zwei Männer Steine auf die Motorhaube von Autos werfen, um es zum Stehen zu bringen!

Ich frage mich: Warum passiert uns "sowas" immer nur in Italien oder Griechenland? Und nun auch in Spanien? Noch nie in Nordeuropa! Das ist doch auch mal ein interessantes Thema: Warum gibt es ein so ein starkes Nord-Süd-Gefälle von "Wertesystemen" in Europa?

in deutschland werden halt aus langeweile grosse steine oder baumstämme von autobahnbrücken geworfen - ich persönlich seh da also kein gefälle im wertesystem....
 
Zusammen mit einem Freund war ich in Santa Monica in einem Restaurant zum Dinner. Es war ein ganz normaler Abend, das Essen war gut, die Drinks schön kühl und irgendwann die Blase auch voll :b. Da es für solche Fälle ja spezielle Räumlichkeiten gibt, bin ich dort hin und stand vor dem Keramik-Urinal.

Während ich also dort stand und der eigentlichen Haupt-Tätigkeit nachgegangen bin, kam ein anderer Mann (ja, es war díe Herren Toilette) rein. Ich sah nur aus den Augenwinkeln, dass er recht groß war und längere, blonde Haare hat.

Ich beendete die Tätigkeit und bin raus zum Waschbecken (ja, ich wasche mirt die Hände). Kurz danach kam der andere, zuvor nur aus den Augenwinkeln gesehene, Herrn auch in den Raum und ich erkannte ihn: Es war Thomas Gottschalk.

Ich begrüßte ihn auf Deutsch und wir kamen etwas ins Gespräch. Da wir uns auf dem Klo nicht festquatschen wollten, hat er vorgeschlagen, dass mein Freund und ich doch zu ihm und seiner Frau Thea an den Tisch kommen sollen und wir gemeinsam noch etwas trinken würden.

Es war ein schöner Abend, an dem ich feststellen durfte, dass Thomas Gottschalk ein völlig normaler Mensch ist, ohne irgendwelche Star-Allüren.

Ungefähr ein Jahr später bin ich mal wieder von FFM nach Los Angeles geflogen und hatte ein Upgrade in die Business-Class bekommen :t. Beim Boarding sah ich, dass Thomas Gottschalk auch mit an Bord war, habe ihn aber nicht angesprochen, da ich der festen Überzeugung war, dass er mich gar nicht mehr wiedererkennen würde.

Nunja, was soll ich sagen? Ich stand im Laufe des Fluges vor den Bord-Toiletten an und wer kam vor der Kabine raus, vor der ich wartete? Genau, ER. Zu meiner Verwunderung fragte er mich scherzhaft, ob wir uns denn einen Tag später wieder in dem Restaurant in Santa Monica treffen würden. Er hatte die Sache also nicht vergessen.

Tja, nix Besonderes, aber passt hier - denke ich - in das Thema, ohne dass es OT wird.....:s
 
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