Starschwierigkeiten und Gasannahme

freumichdrauf

Fahrer
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1 November 2009
Hallo zusammen,

ich habe es schon mit der Suchfunktion versucht, aber irgendwie funzt die bei mir nicht mehr :-(

Kennt jemand folgendes Problem und weiss evtl. Abhilfe?

Das Problem konnte ich bislang nur im Sommer bei hohen Aussentemperaturen feststellen.
Wenn der Motor warm ist kommt es bei hohen Aussentemperaturen öfter vor, dass er beim ersten Startversuch nicht anspringt, bzw. man der Meinung ist er läuft, lässt den Anlasser los und er läuft halt nicht.
Der dann folgende Starversuch funktioniert nur nach recht langem orgeln, aber dann springt er an.
Nur läuft der Motor dann irgendwie seltsam, zwar rund, aber irgendwie nicht wirklich "voll".
Kennt Ihr das Motorgeräusch bei alten Fiesats, wo man immer meint, da hätte jemand einen Stopfen in den Auspuff gesteckt?
So ähnlich ist das auch, als ob ein Stopfen drin wäre. Man hat das Gefühl, man müsste mal Vollgas geben und den Auspuff (oder Motor) mal so richtig durchpusten, dann müsste es besser werden.
Zum einen wird es das natürlich nicht, zum anderen nimmt der Motor nur sehr träge Gas an, man hat das Gefühl, er hätte keine Kraft.

Wenn der Motor dann nach einer Fahrt wieder abgestellt und später neu gestartet wird ist meist wieder alles in Ordnung.

So, nun bei kalten Temperaturen: Es kam nun bereits 2 mal vor, dass der Zetti bei nicht wirklich zu kalten Aussentemperaturen nach einer Stadnzeit von max. 1 Woche zwar anspringt, dann aber sehr unrund läuft. Aus der Garage raus und 10 m gefahren ist dann alles in Ordnung.

Ich weiss nicht, ob die Phänomen in Zusammenhang stehen, aber vielleicht hat ja jemand eine Lösung??

Vielen Dank vorab!
 
Könnten aber mal wieder die altebekannten Nockenwellensesoren sein. Als bei mir einer defekt, war, hatte ich auch regelmäßig Startschwierigkeiten (Anlasser musste sehr oft drehen, bis der Wagen ansprang) und auch einen veränderten, aber nicht unrunden motorklang. Außerdem massiven Leistungsverlust.

Aber als erstes wirklich fehler auslesen lassen halte ich auch für notwendig!
 
Danke vorab!
Fehler auslesen werde ich dann im nächsten Frühjahr mal machen, momentan ist er an die Garage gebunden wegen Saison :-(
Dachte, dass ich vielleicht "visuell" was kontrollieren könnte oder ohne ihn fahren zu müssen.
Na dann, im April! :-)
 
Ich glaube die "visuell" Zeiten sind vorbei. Ohne Fehlerspeicher auslesen läuft fast garnichts mehr. Gruß Jörn
 
So ein Auslesegerät kriegt man aber auch für recht schmales Geld. nach 3-4 mal auslesen hat sich das amortisiert.
 
So ein Auslesegerät kriegt man aber auch für recht schmales Geld. nach 3-4 mal auslesen hat sich das amortisiert.

Ein einfaches Gerät wird immer mal wieder für so um die 30,- Euro angeboten, z.B. bei Norma oder Fegros.
Liest dann aber nur die Fehler rund um den Motor und löscht die Motorstörungsleuchte.
 
Oh, das ist sogar noch viel güsntiger als ich dachte. Soviel kostet auslesen und Löschen ja schon. Ein Freund von mir hat sich so ein Gerät für um die 100€ gekauft aber ich weiß auch nicht, ob das mehr kann.
 
Bei mir war es der Kurbelwellensensor / Zylindergeber sowie eine defekte Anschlussleitung. Und dies stand weder im Fehlerspeicher noch zeigte die Motorkontrollleuchte etwas.
 
Bei mir war es der Kurbelwellensensor / Zylindergeber sowie eine defekte Anschlussleitung. Und dies stand weder im Fehlerspeicher noch zeigte die Motorkontrollleuchte etwas.

Vor allem muss man dann auch eine Fehlermeldung, soweit vorhanden, verstehen und deuten können und nach meinen Erfahrungen hapert es damit bei einigen Mechanikern doch gewaltig und es wird so lange ausgetauscht, bis ein defektes Teil gefunden ist. So wurde etwa bei unserem 1er z.B. sinngemäß angezeigt "Spannungsversorgung Einspritzdüse Zyl. 2". Erst wurde der Injektor getauscht, dann die Zündspule, dann nochmals die Einspritzdüse. Der tatsächliche Wackelkontakt im Anschlußkabel zur Zündspule wurde erst beim 2.Werkstattaufenthalt in dieser Sache (weitere 11 außerhalb der regulären Inspektionen in 3 werkstätten sollten noch folgen!) entdeckt, ich behaupte, durch Zufall. Und bezahlen sollte ich dennoch alles, also Zündspule, zwei mal Einspritzdüse, zwei mal Fehlerauslesen.

Fehlerauslesegerät jetzt übrigens gerade günstig bei Weltbild!
 
Bei mir war es der Kurbelwellensensor / Zylindergeber sowie eine defekte Anschlussleitung. Und dies stand weder im Fehlerspeicher noch zeigte die Motorkontrollleuchte etwas.

Was war es denn für eine Anschlussleitung?
Mir ist nämlich gerade eingefallen, dass die Werkstatt (keine BMW) nach einer Inspektion gesagt hat, es gäbe ein "Zischgeräusch", was auf eine undichte Leitung deuten könnte, hörbar nur bei offener haube. Aber solange ich keine Probleme hätte.....
 
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