Kennt sich wer im Mietrecht aus?

Peschi

Fahrer
Registriert
11 August 2011
Ort
Hamburg / Neu Wulmstorf
Wagen
BMW Z4 e86 coupé 3,0si
Hallo.

Ich habe mal eine Frage.
Ich wohne seit 9 Monaten in meiner Wohnung. Es handelt sich hier um einen Erstbezug.

Nun habe,aufgrund der Witterung Feuchtigkeit an den Wänden. Im Wohmzimmer,sowie auch teilweise im Schlafzimmer.

Mein Vermieter,gleichzeitig auch Bauherr meinte zu mir,nachdem ich ihn mein Problem geschildert habe,er werde sich um das Problem Ende März/Anfang April kümmern,da er nebenan wieder bauen wird.

Die Frage ist nun,ist das okay? Es kann ja wohl kaum sein,dass ich alle 1-2 wochen neu malen kann,weils so scheisse aussieht ?!




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Meiner Meinung nach sollte das umgehend behoben werden. Mietminderung ist da auch möglich, es gibt Urteile dazu, wo bis zu 50 Prozent der Miete einbehalten werden können. Warten bis der Herr mal irgendwann neu baut und das mit erledigt würde ich nicht.
 
Ich verstehe deinen Vermieter nicht.

Wenn er gleichzeitig Bauherr ist, sollte es in seinem Interesse sein, den Schaden so schnell wie möglich begutachten und
und reparieren zu lassen.

Und die Handwerksfirma, die den Schaden zu verantworten hat, kann ihm als Bauherren eine Mitschuld an höheren Folgeschäden
geben, da er vom Schaden schon länger wusste.

Das mit dem "scheiße Aussehen" wird das geringste Übel sein. Wegen der nassen Wand, werden deine Heizkosten steigen, und
über Kurz oder Lang wird sich der Schimmel austoben. Das dies der Gesundheit nicht förderlich ist, versteht sich von selbst.

Versuche nochmal mit ihm zu reden. Falls dies nicht fruchtet, zeige den Schaden schriftlich an, und setze ihm ein
Frist von 10 Tagen. Oder besser geh zum Mieterschutzbund und lass dich beraten.
 
Bist du in einer Wohnungsgenossenschaft oder hast Rechtsschutz?
Wenn ja würde ich das da direkt mal ansprechen, zum einen gehts ja um (viel) Geld aber auch gesundheitlich, wird das nicht ganz unbedenklich sein.
Wenn ich die Bilder richtig deute dann hast du ja nicht nur eine kleine feuchte Ecke an einer Wand sondern mehrere große Schimmel und Feuchtigkeistherde.

Alternativ würde ich deinen vermieter mal zu dir einladen, damit er sich das selber mal anschaut, und ihn dann zum "sofortigen" Handeln auffordern.
Das er in ein paar Monaten noch ein Haus bauen will ist ja seine Sache, aber du wohnst ja schon in "seiner" Wohnung.
 
Also Rechtschutz ist vorhanden. Die Idee mit dem Mieterschutzbund ist na klar auch nicht verkehrt.

Mir geht es auch darum,ob es was bringen würde. Ich kenn mich mit dem Bau nicht aus,evtl kann man ja im Winter sowas nicht trocken legen oder so.

Nur ist es wie gesagt ärgerlich und auch gesundheitlich nicht föderale förderlich.


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IMHO solltest Du folgendermaßen vorgehen:
Immer wenn er nicht einwilligt, wählst Du die nächste Eskalationsstufe
1. Mit dem Vermieter die Sache erörtern.
2. informierst Du ihn schriftlich über den Schaden und bittest um umgehende Reparatur mit einer angemessenen Frist und drohst ihm eine Mietminderung an.
3. informierst Du ihn mit Hilfe eines Anwalts, setzt ihm eine weitere Frist und minderst die Miete
4. ziehst Du aus und versuchst mit Deinem Anwalt die Umzugskosten einzuklagen.

Du kannst natürlich auch sofort einen Anwalt einschalten, das könnte aber das Klima von vorneherein vergiften.
 
Moin Moin

Es dürfte auch im Winter nicht feucht werden.

Um Folgeschäden zu vermeiden sollte sofort gehandelt werden.

Bitte zum Mieterschutzbund,denn auch aus gesundheitlichen Gründen sollte sofort gehandelt werden.

Desweiteren ist solch ein Zustand in neuen Häusern-Wohnungen leider schon fast an der Tagesordnung.

gruß
Karsten
 
Au weia, das sieht ja übel aus.

Hat er es schon selbst gesehen?

Ich würde ihm nett und freundlich klar machen das es für ihn nur teurer wird mit der Zeit. Die Feuchtigkeit verschwindet ja auch nicht nur weil man drüber streicht, zudem kostet das auch Geld und Zeit. Und der Wassereinbruch im letzten Bild wird auch den Teppich beeinträchtigen. Wasser/Feuchtigkeit in Steckdosen ist auch nicht witzig.
Schimmel kann sich natürlich auch bilden, bzw. wird sich mit der Zeit bilden (und das dauert keine 2-3 Monate) und mit ein wenig Pech (je nach Schimmelart) kann das RICHTIG, RICHTIG teuer werden. (Und natürlich auch SEHR Gesundheitsschädlich)

Wenn er einsichtig ist und eine kurzfristige Behebung des Fehlers verspricht (max. 14 Tage) würde ich einfach darauf warten. Andernfalls ihm direkt mitteilen das man, zur Wahrung der eigenen Rechte, ihm schriftlich eine Frist setzen muss und auch eine Mietminderung verlangen wird da man ja schliesslich für eine einwandfreie Wohnung bezahlt.
Und direkt im vertraulichen Tonfall "Sie würden das doch schliesslich auch nicht anders machen." / "Sie würden doch auch nicht für etwas Fehlerhaftes den vollen Preis bezahlen" dranhängen.

Ist er uneinsichtig und/oder ein Choleriker direkt mit Punkt 2. von CUXZ4 weitermachen und durchziehen.
 
Ich glaube hier gibt es nichts mehr hinzuzufügen, außer das es auf den Fotos schon echt super krass aussieht :O
Du musst so schnell wie möglich handeln.
 
Das gute ist,dass ich in der Wohnung keinen Teppich habe und ich auch zur Zeit nicht sonderlich viel dort wohne.

Letztendlich ist allerdings wirklich nicht sonderlich zumutbar,ich muss ja selbst schon das Sofa von einer Wand wegschieben,weil ich nicht möchte,dass dieses auch noch feucht wird.

Der Vermieter hat sich das schon mit dem Hausmeister angeschaut. Das im Schlafzimmer hat er allerdings nichtehelich so extrem gesehen,da es dort nicht ganz so schlimm aussieht.

Leider bin ich auch der einzige im Haus mit dem Problem,die Mieter über mir haben das Problem nicht so wie ich.


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Also ich muss sagen, ich wäre da nicht so entspannt wie du. Man muss ja nicht alles einfach so hinnehmen. Und bei den Fotos würde bei mir der Spaß aufhören. Wir reden hier ja nicht über einen kleinen Fleck an der Decke. Bei dir steht ja schon das Wasser auf dem Boden!
 
So, nun mal kurz zum Schadensbild.

Ich bin selbstständiger Handwerksmeister (Heizung/Sanitär), wir haben uns unter anderem
auch auf Leckortung und Bauwerkstrocknung spezialisiert.
Sehe solche Bilder wie deine also paar mal in der Woche.

Um jetzt beurteilen zu können woher die Feuchtigkeit kommt bräuchte man mehr Infos. Also
will ich darüber nicht reden.

Aber die Folgen können wirklich schlimm sein.

Wie StefanH. schon schreibt "ich wäre nicht so entspannt wie du" diese Aussage unterschreibe ich blind!

Falls es so weitergeht, wird das Wasser auch irgendwann mal in die Dämmschicht des Estrichs eindringen.
Evtl. ist das eh schon geschehen. Dies bedeutet dann, dass der Fußboden angebohrt werden muss, dabei
geht natürlich der Bodenbelag kaputt. Dann muss einige Tage lang über spezielle Warmluftgebläse getrocknet
werden. Dies kann im Extremfall sogar bedeuten, dass du während dieser Zeit ins Hotel musst.

Für deinen Vermieter kommen Kosten für die Gerätemiete und enorme Stromkosten hinzu.
Die er dann evtl. teilweise selbst tragen muss, weil er seinen Arsch JETZT nicht hoch bekommt und sofort handelt.
Denn er will ja warten, bis nebenan gebaut wird. Ich garantiere dir schon jetzt! Bis zu diesem Zeitpunkt ist
das Kind schon mehrmals in den Brunnen gefallen.

Und ich muss meinen ersten Satz in diesem Thread wiederholen: "Ich verstehe deinen Vermieter nicht"!

Er hat ein Bauwerk erstellen lassen. Er hat Anspruch auf eine fachgerechte Ausführung aller Arbeiten.
Anscheinend hat einer gepfuscht. Dafür gibts die VOB. Er sollte sofort einen Gutachter kommen lassen,
der feststellt was die Ursache für die Feuchtigkeit ist.
Er sollte nicht mit dem Hausmeister reden, er sollte auch nicht die beteiligten Handwerker kommen lassen.
Denn da schiebt es der Eine auf den Anderen.

Ich erlaube dir jetzt ausdrücklich meine Niederschriften hier zu "guttenbergen" und deinem Vermieter
zukommen zu lassen.

Das ist in seinem Interesse, dass sofort gehandelt wird. Falls er es danach immer noch nicht
begreifen will, dann soll er mich direkt kontaktieren, oder einfach mit wehenden Fahnen unter gehen.
 
Das gute ist,dass ich in der Wohnung keinen Teppich habe und ich auch zur Zeit nicht sonderlich viel dort wohne.
Leider bin ich auch der einzige im Haus mit dem Problem,die Mieter über mir haben das Problem nicht so wie ich.
Das Haus ist neu, mit einer Restfeuchte vom Bau ist also zu rechnen und üblich (früher gab es dafür sogenannte "Trockenwohner", die erstmal ein paar Monate in der neuen Mietskaserne vergünstigt hausen durften, bis die Wände richtig trocken waren. Gesund war das nicht). Die anderen Bewohner haben keine Probleme, was eigentlich für eine ordnungsgemäße Bauausführung spricht. Du selbst bist selten in der Wohnung. Da stellt sich (und ggf. auch einem Anwalt des Vermieters) sofort die Frage, wer für angemessenes Lüften und Heizen der Wohnung sorgt. Unter diesen Umständen ist es durchaus angebracht, erst einmal in aller geboten Ruhe, was nicht Verschieben auf Irgendwann bedeutet, Ursachenforschung zu betreiben. Natürlich kann gerade in dieser einen Wohnung ein Baumangel vorliegen, den zu beseitigen Sache des Vermieters wäre. Der ist aber nicht für alles verantwortlich, was seine Mieter treiben oder unterlassen. Wenn da die Heizung auf Minimum steht und die Fenster drei Wochen geschlossen waren, sieht sie Sache plötzlich ganz anders aus als der Zug, auf den hier in gutem Glauben alle aufgesprungen sind. Der Mieter kürzt dann nicht die Zahlung, sondern leistet Schadensersatz.
 
Er hat ein Bauwerk erstellen lassen. Er hat Anspruch auf eine fachgerechte Ausführung aller Arbeiten.
Anscheinend hat einer gepfuscht. Dafür gibts die VOB. Er sollte sofort einen Gutachter kommen lassen,
der feststellt was die Ursache für die Feuchtigkeit ist.
Er sollte nicht mit dem Hausmeister reden, er sollte auch nicht die beteiligten Handwerker kommen lassen.
Denn da schiebt es der Eine auf den Anderen.

Kollege zettie454 hat's- neben seinem perfekten Gesamtbeitrag- exakt hier im Zitat auf den Punkt gebracht! Genau so muß der Eigentümer vorgehen, und zwar schlagartig, weiteres Rumeiern kostet Substanz an der eigenen Immobilie.
Ohne exakte Details rund um diesen Bau zu kennen, kann obige Empfehlung nur angeraten werden; mir trotzdem völlig unverständlich, daß hier das System "Lange Bank" gewählt wird und er Gefahr läuft, mit Folgeschäden seitens seines Vermieters konfrontiert zu werden!

Z4-Pilot
...würde nie eine Passiv-Bude bauen, erfreut sich hingegen jeden Tag an Fachwerk, Lehm und weiterer klassischer Handwerkskunst.:t
 
Kostenlose Erstberatung bekommst Du von deiner Rechtsschutzversicherung per Telefon. Gruss Steve



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Ich bekomme auch anrufe von Mietern: "Hallo, ich habe hier feuchte Ecken und ich werde die Mieter mindern, ich hab sowas im Inet gelesen"

Komme ich vor Ort stellt sich eher heraus, das der Mieter sich falsch verhalten hat. Wäsche zum Trocknen in der Wohnung aufgehängt, Heizung wegen Abwesenheit zurückgedreht (warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen) und zusätzlich macht in dieser Zeit keiner ein Fenster auf (gerade beim Erstbezug wichtig), oder falsch gelüftet (nur lange gekippt statt kurz Durchzug), oder aber 4 Personen auf 60m² alle den ganzen Tag zuhause, alle täglich am Duschen, 3 Töpfe auf dem Herd und Fenster nie geöffnet.

Bei vielen "gleichen" Wohnungen" lässt sich leider feststellen, daß zum Großteil der Mieter selbst schuld ist. Bei Neubauten kommt noch die Restfeuchte hinzu. Es ist natürlich immer einfacher die Schuld bei Anderen zu suchen, aber wie der Fragesteller schon schrieb, bei den anderen Mietern ist es nicht so schlimm bis nicht vorhanden. Die wohnen, wenn ich es richtig verstanden hab, über ihm. Deswegen nehme ich mal an er wohnt im Untergeschoss, nun ist dieses besonders empfindlich wegen dem Übergang zum Erdreich und der damit vorhandenen Kälte und Feuchte von Diesem. An kalten Stellen schlägt sich nunmal die in der Luft vorhandenen Feuchte nieder. Gut zu shehen bei der Pfütze am Fenster. Fenster kalt, kalt wird feucht, feucht läuft nach unten und sammelt sich. Kommt die Feuchtigkeit evlt. von außen? Wenn der Architekt, nicht der Bauherr, einen Baumangel bei einer Ortsbegehung ausschließt (er hat den Bau sicher begleitet) würde ich mal an meine Nase fassen. Der Vermieter hat ja Besserung versprochen, es gibt ja auch Vermieter die sich stur stellen. Er kann aber nix am Verhalten des Vermieters ändern.

In meinen Wohnungen hängen übrigens verplompte Hygrometer mit Datarecording - seit dem ist es ruhiger geworden mit solchen Anrufen.
 
@alFanta

Meine Heizung ist seit dem ich hier wohen nie aus. Ich habe hier in der gesamten Wohnung Fussbodenheizung, welche im Sommer wie auch jetzt im Winter an ist. Die Zimmertemperatur beträgt bei mir konstante 22°, von daher fällt die These schonmal weg. Ebenso das nicht lüften. Hier werden täglich die Fenster nicht auf Kipp sondern richtig geöffnet für 5-10 Minuten. Wohnen tue ich hier maximal zu zweit auf 70m2.

Die Feuchtigkeit kommt eindeutig und definitiv von außen, was man merkt, wenn man mal die Steine von außen anfässt, wie feucht die sind. Und auch wenn es mal paar Stunden nicht """" hat.

@Daglfinger

Sagt sich so einfach. Ansich ist die Wohnung ja nicht häßlich :) Wie gesagt, ich bin zwar mittlerweile öfters auswärts am schlafen,aber gerade für den Sommer möchte ich die Wohnung doch noch irgendwie behalten.

@Zettie454

gefällt mir sehr gut dein Beitrag, und danke das ich mir dort einige Stellen herauskopieren kann/darf :)
 
Wenn ein Baumangel vorliegt ist der Vermieter sicher der erste dem an einer Beseitigung gelegen ist, die Folgekosten wären enorm und er hat ja noch Gewähleisung auf den Bau.

Ich würde das Gespräch suchen und Sachlich bleiben. Emotionen und Drohungen helfen euch beiden nicht.
 
Das hatte ich auch nicht vor, ihn gleich mit nem Anwalt zu drohen oder ähnlichem.

Ich bin gerade dabei ihn einen Brief zu schreiben und werde dann mal schauen wie es weitergeht ...
 
Das hatte ich auch nicht vor, ihn gleich mit nem Anwalt zu drohen oder ähnlichem.

Ich bin gerade dabei ihn einen Brief zu schreiben und werde dann mal schauen wie es weitergeht ...

Halt uns mal auf dem Laufendem!

Mich würde wirklich interessieren woher diese massive Feuchtigkeit kommt, und wie sich dein
Vermieter verhalten hat.

Im Übrigen muss ich AlFanta widersprechen.

Klar gibt es hausgemachte Schimmelprobleme, durch falsches Lüften. Dies ist aber eher die Ausnahme als
die Regel. Und meist tritt dies bei älteren Mitbürgern auf, die nach dem Krieg jeden Pfennig umdrehen haben
müssen. Und Lüften mit Geldverheizen gleichsetzen.

Meist ist für die Entstehung von Schimmel der Hausbesitzer verantwortlich. Denn die meisten sanieren ihre
Gebäude nur Schrittweise. Da werden alte Fenster, gegen moderne Fenster getauscht, ohne auch die
Dämmung des restlichen Bauwerks zu beachten.
Dann ist plötzlich nicht mehr das Fenster das schlecht gedämmteste Bauteil einer Aussenwand, sondern
Aussenecken oder Rolladenkästen. Und genau dort fällt dann als erstes Kondensat an und es kommt zur
Schimmelbildung.

Man kennt das ja noch von früher, von diesen Uralt-Fenstern, die auch meine Oma noch hatte. Da lief im Winter
ständig Wasser herunter, das man paar mal am Tag das Fensterbrett abwischen musste. Wenns bitterkalt war, gabs
auch immer diese schönen Eisblumen. Klar die Fenster waren SCHEISSE, aber Schimmel gabs nie.

Bei den Bildern von Peschi schließe falsches Lüftten vollkommen aus. Hier wurde gepfuscht!
Irgendwo sind hier Kältebrücken. Denn sowas darf bei einem Neubau nicht sein.

Auf dem einen Bild sieht man, dass aussen eine Klinkerwand ist. Ich nehme an, dass es sich hierbei um eine
Vorsatzschale handelt. Falls diese hinterlüftet ist, und keine ausreichende Hinterlüftung stattfindet, sammelt
sich unten die ganze Feuchtigkeit. Und der arme Hund der unten wohnt, bekommt nasse Wände.
Dies könnte eine Ursache von vielen sein.
 
Das sind fachkundige und hilfreiche Beiträge von dir, "zettie". :t

Danke, ist halt mein Fachgebiet. Wäre schlimm, wenn ich dazu nicht was zu sagen hätte.
Führe eine Heizungs- und Sanitärfirma. Werde aber oft zu sog. Rohrbrüchen gerufen, die
eigentlich keine sind. Deshalb auch meine Beiträge.

Die Erfahrung zeigt mir einfach, dass draussen viele Halbwahrheiten unterwegs sind. Und ebenso viele Pfuscher.
Auch in meiner Handwerkszunft. Denn obwohl viele nen Meisterbrief haben, liefern die eigentlich nie meisterhafte
Arbeit ab. Da fühle ich mich in meiner Berufsehre gekränkt und ich frage mich, warum denen die Meisterurkunde nicht weggenommen wird.
Die sind aber in der Minderheit. Werden aber gerne beauftragt, weil sie die billigsten sind.
Aber durch solche entsteht in der Öffentlichkeit oft ein Bild, dass ALLE Handwerker Verbrecher sind. Dem ist aber nicht so.
Der Großteil aller Handwerker arbeitet gewissenhaft und ist ehrlich.

Ich sehe das hier im Forum auch. Da wird mal auf Autohaus X geschimpft, dann wieder auf Autohaus Y.

Dabei vergisst man oft, dass Handwerker keine Roboter sind. Sobald jemand mit seinen eigenen Händen arbeitet, können
auch Fehler passieren. Ist auch oft von der Tagsform abhängig. Ein Lionel Messi ist auch nicht an jedem Tag weltklasse!
Auch mir und meinen Angestellten passieren Fehler. Aber man sollte genügend Arsch in der Hose haben, um dazu zu
stehen.

Dies aber jetzt nur als Reaktion deines Lobes...... LACH
 
Es ist gleichwohl keine Selbstverständlichkeit, dass man das eigene Fachwissen auch sauber formuliert und gut verständlich an den Mann bringt. :)

Danke, kenn mich da halt besser aus als mit Autos!!!! LACH!!!!


wobei ich deine Frotzeleien gegenüber E89 Fahrern ja liebe! Die haben hier ja schon fast Kultstatus... ;-)
 
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