Blitzmarathon

  • Ersteller Ersteller Andreazzz
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Irgendwer hat mir mal erzählt, dass die B***len in Ö die Geschwindigkeit auch schätzen dürfen und dies gegebenen Falls auch ohne vorhandene Messung sanktionieren dürfen..
 
Richtig, in der Schweiz ist das ganze noch viel weitreichender.

Zitat eines schweizer Richters bei einer Verhandlung nach einem Geschwindigkeitsverstoß in der Schweiz: "Wenn ein schweizer Polizist sagt, dass Sie zu schnell waren, dann waren Sie auch zu schnell."

Zack, Verhandlung nach 2 Minunten beendet. Kein Polizist vorgeladen, im Gerichtssaal saß lediglich der Richter und seine Schreibkraft.


Andere Länder, andere Sitten.
Mit dem Hinweis auf derart undemokratische Verfahren in anderen Ländern ist es auch möglich die Todesstrafe zu legitimieren.
Manche Sachen sind halt nicht wirklich erstrebenswert,auch wenn andere Länder dies so handhaben.;)
 
Mir fällt dazu auch noch eine schöne Gegenüberstellung für die Strafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in D und CH ein.

Komischerweise waren die Fahrer in beiden Fällen Schweden :D
(für die Fälle finde ich leider auf die schnelle keine Quellen, daher versuche ich mal, sie aus der Erinnerung wiederzugeben)

1. Beispiel; Deutschland: schwedischer SL Fahrer wird auf der BAB bei HH mit ca. 300km/h gemessen (bei erlaubten 120). Dieser durfte nach der Entrichtung von 5000€ Strafe seine Fahrt fortsetzten.

2. Beispiel; CH: ähnliches Szenario, dieses mal ist der Fahrer des SLS mit ca. 270km/h unterwegs (in CH ist ja generell 120). Strafe: um die 900.000SFr, alternativ zu Tagessätzen zu je 5000 SFr abzusitzen. Der Fahrer wurde verhaftet. Der Wagen wurde beschlagnahmt und zwangsversteigert.
 
Dummerweise stehen die Blitzer immer dort, wo die Geblitzten zu schnell fahren. Die Geblitzten fahren nämlich in den Regionen ohne Blitzer völlig korrekt nach StVO. ;)

Spaß beiseite. Klar, die Kommunen blitzen nicht an Unfallschwerpunkten, sondern wo es Kohle gibt. In dieser Hinsicht ist die Absicht der Aktion lobenswert. Ich denke jedoch nicht, dass die Aktion etwas bringt. Die Leute wissen das geblitzt wird, halten sich einen Tag an die Limits und fahren am Tag darauf wieder zu schnell. Hier in WOB gibt eh alles bis Limit +30km/h als korrekte Geschwindigkeit... &:
 
Aber wofür eine Umfrage zu mögliche Standpunkten für Blitzer durchführen. Es gibt doch soviel bessere Informationsquellen, um herauszufinden, wo es sich lohnt. Dieses Forum zum Beispiel. Heute standen im Umkreis von HD nämlich 4 mobile Blitzer auf der Strecke die für die "HHR-Treffen-Tour" vorgesehen war. In Wiesloch, in Mauer, in Schatthausen und in Hoffenheim an den jeweils angegebenen Straßen auf der Karte (zumindest wenn man den Blitzerwarnern im Radio glauben darf).
 
Das war im Sinne von: "Das geht auch einfacher gemeint" :D
 
Aua, da hat mich die Polemik doch eingeholt und geschickt niedergestreckt..
... also drücke ich mich nochmal anders aus:
Was mich grundsätzlich bei diesem Thema irritiert ist die Aussage "wenn du dich nicht an (von wem auch immer aufgestellte) Regeln hältst, bist du selbst schuld, wenn du bestraft wirst."
Das ist bei vielen Regeln natürlich i.O., dennoch sollte man sich nebenbei fragen, wer, warum und aus welchen Gründen diese Regeln verantwortet.
Und sich auch über ebendiese Dinge ggf. ärgern dürfen.
Ich gehöre nämlich auch zu den Menschen, die fassungslos mit dem Kopf schütteln, wenn vor Schulen eben NICHT Tempo 30 gilt (ich arbeite in HH-Eimsbüttel).
Andererseits werden Strecken begrenzt, wo Sicherheitsgründen kaum eine Rolle spielen (obwohl das das perfekte Totschlagargument ist).
Eine Regel ist m.E nicht deshalb richtig, nur weil sie aufgestellt wird. Ich wünsche mir einfach nur Nachvollziehbarkeit und Transparenz.
und warum soll man sich in einem forum nicht aufregen dürfen? Wird ja niemand gezwungen, es zu lesen.

LG,
Ralf
 
Ich denke jedoch nicht, dass die Aktion etwas bringt. Die Leute wissen das geblitzt wird, halten sich einen Tag an die Limits und fahren am Tag darauf wieder zu schnell.

Vor allem wissen die ja auch noch, wo geblitzt wird. Diese ganze Aktion ist einfach nur lächerlich und ich höre jetzt schon wieder, wie alle von "einem vollen Erfolg" schwafeln, genau wie im letzten Jahr!
 
... und warum soll man sich in einem forum nicht aufregen dürfen? Wird ja niemand gezwungen, es zu lesen.

;)

Es gibt aber einige Forumsmitglieder, die sich immer darüber aufregen müssen, wenn sich andere aufregen, wobei der Begriff "Aufregung" ja auch immer Auslegungssache ist!
Da ich mit Sicherheit nicht geblitzt werde, rege ich mich z.B. auch überhaupt nicht auf, sondern äußere lediglich Kritik, da ich der Meinung bin, dass diese Aktion für die Verkehrssicherheit ungefähr so wichtig ist, wie wenn in China ein Sack mit Reis umfällt. Dieser unnötige Zeitaufwand könnte wesentlich besser für die Sicherheit der Bürger genutzt werden - meine Meinung!
 
Aua, da hat mich die Polemik doch eingeholt und geschickt niedergestreckt..
... also drücke ich mich nochmal anders aus:
Was mich grundsätzlich bei diesem Thema irritiert ist die Aussage "wenn du dich nicht an (von wem auch immer aufgestellte) Regeln hältst, bist du selbst schuld, wenn du bestraft wirst."
Das ist bei vielen Regeln natürlich i.O., dennoch sollte man sich nebenbei fragen, wer, warum und aus welchen Gründen diese Regeln verantwortet.
Und sich auch über ebendiese Dinge ggf. ärgern dürfen.
Ich gehöre nämlich auch zu den Menschen, die fassungslos mit dem Kopf schütteln, wenn vor Schulen eben NICHT Tempo 30 gilt (ich arbeite in HH-Eimsbüttel).
Andererseits werden Strecken begrenzt, wo Sicherheitsgründen kaum eine Rolle spielen (obwohl das das perfekte Totschlagargument ist).
Eine Regel ist m.E nicht deshalb richtig, nur weil sie aufgestellt wird. Ich wünsche mir einfach nur Nachvollziehbarkeit und Transparenz.
und warum soll man sich in einem forum nicht aufregen dürfen? Wird ja niemand gezwungen, es zu lesen.

LG,
Ralf

Wie willst du denn als (vermutlich) Laie wissen, wo Tempolimits angebracht sind und wo nicht? Kennst du die örtlichen Unfallstatistiken?

Du wünscht dir Nachvollziehbarkeit und Toleranz. Wie soll die deiner Meinung nach aussehen? Soll an jeder Geschwindigkeitsbegrenzung ein Zusatzschild mit dem Grund der Beschränkung angebracht werden?

Sicherlich gebe ich dir in dem Punkt Recht dass es teilweise Regelungen gibt über deren Sinn man streiten kann. Was mich aber aufregt ist, dass solche Dinge immer verallgemeinert und als persönlicher Nachteil empfunden werden.
 
Wird das der Titel Deiner Memoiren?

"Man muss auch verlieren können - ein Leben von Marion W. an der Seite von Armin F.! Ein schockierender Tatsachenbericht!"

:s

Was das Thema angeht:
Meeine Güte, haben wir nicht wirklich wichtigere Sorgen??????

:d

Basti, Du Vogel :d Copyright by Dani 2009 :M ....

Titel eher : Marion W. : "das M-Lamdasondenmassaker" :X

zum Thema:
....
Blitzer an Schulen .... zumindest bei den Grundschulen die mein Kronsohn besucht hat, standen immer zwei Polizisten .... einen Blitzer zu postieren wäre dort nicht gegangen, da rundherum von Anwohnern zugeparkt, bzw. ein ständiges Kommen und gehen der Mama Taxis ....

womit wir wieder beim Thema "Abstand der parkenden Fahrzeuge zum Blitzer wären :w ....

Dass bei den Schulen Polizei postiert wurde, ging auf eine Initiative der Gesamtelternvertretung zurück, der sich an den Bezirksschulrat wandte ....
 
"Wie willst du denn als (vermutlich) Laie wissen, wo Tempolimits angebracht sind und wo nicht?"
Genau da sind wir doch beim Totschlagargument. ("Totschlagargumente sind inhaltlich nahezu leere Argumente, also Scheinargumente, bloße Behauptungen oder Vorurteile, von denen der Disputant annimmt, dass die Mehrheit der Diskussionsteilnehmer entweder mit ihm in der Bewertung übereinstimmt oder keinen Widerspruch wagt, da dies in der öffentlichen Meinung auf Ablehnung stößt" Quelle Wikipedia...).
Wer widerspricht denn, wenn es um "Sicherheit" geht? Wollen wir doch alle. Also muss man der Geschwindigkeitsbegrenzung für mehr Sicherheit zustimmen.
Und wer kennt die "Unfallursachen?" Wahrscheinlich nicht mal die Statistiker.
Ja, ich bin Laie. Aber ich kann zumindest Zusammenhänge erkennen. Z.B Wohnbebauung & Straße& Verkehr = Gefahr.
Aber auch (gerade) Landstraße & keine Menschen & wenig Verkehr = eher weniger Gefahr...
Ich entsinne mich da übrigens an einen Beitrag im VTR-Forum. Da wurde wegen erhöhter Unfallzahlen eine Landstraße massiv begrenzt. Ein Forumsmitglied war in der örtlichen Feuerwehr...die Unfälle waren einmal wegen Trunkenheit und beim anderen Fall wegen einrastenden Lenkradschlosses passiert (der Wagen war geklaut...). Gefährliche Landstraße, ist klar.
Nochmal: Weder du noch ich kennen die wirklichen Gründe, wenn aber gut zu fahrende Straßen (und darum geht es letztlich) von heute auf morgen massiv begrenzt werden und dann auch noch massive Kontrollen folgen, sollte man zumindest mal kritisch hinterfragen.
Und ich gebe zu: Ich fahre gerne Auto und Motorrad. Und wenn gut ausgebaute Landstraßen - wie hier in der Haseldorfer Marsch - jahrzehntelang ein Tempolimit von 100 kmh haben und plötzlich flächendeckend auf 70 begrenzt sind - dann hat das für mich keine verkehrstechnischen Gründe.
Kann ich nicht be- du aber auch nicht widerlegen.

Und ich meinte Nachvollziehbarkeit und Transparenz... :p :P

LG,
Ralf
 
blablablablabla
als persönlicher Nachteil empfunden werden.
Bei aller Liebe,eins verstehe ich nicht:
Du fährst einen Wagen mit ca.340PS,tiefergelegt mir 20 Zoll Felgen(und bist mächtig stolz darauf;))und empfindest die zunehmende Flut an Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht als persönlichen Nachteil?&:
Immer nur München-Nürnberg oder was?
Wie schnell darf man aktuell vom Kochel- zum Walchensee hochfahren? 30 oder 50?
Ich fahr einfach gerne schnell(ohne dabei unvernünftig zu werden)und da empfinde ich den Wildwuchs im Schilderwald schon als Nachteil.;)
 
Dass bei den Schulen Polizei postiert wurde, ging auf eine Initiative der Gesamtelternvertretung zurück, der sich an den Bezirksschulrat wandte ....
2 gute Kumpel von mir sind Polizisten. Der eine arbeitet in DD und dort gab es eine Elterninitiative für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Also wurde eines Morgens gelasert. Wer war der Tagessieger mit einer Geschwindigkeit im Fahrverbotsbereich?
Richtig,die Vorsitzende der Elterninitiative.:D
 
Bei aller Liebe,eins verstehe ich nicht:
Du fährst einen Wagen mit ca.340PS,tiefergelegt mir 20 Zoll Felgen(und bist mächtig stolz darauf;))und empfindest die zunehmende Flut an Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht als persönlichen Nachteil?&:
Immer nur München-Nürnberg oder was?
Wie schnell darf man aktuell vom Kochel- zum Walchensee hochfahren? 30 oder 50?
Ich fahr einfach gerne schnell(ohne dabei unvernünftig zu werden)und da empfinde ich den Wildwuchs im Schilderwald schon als Nachteil.;)

In diesem Thread geht es um Sinn oder Unsinn von Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie die Akzeptanz und/oder Ignoranz der Autofahrer diesen gegenüber.

Hier geht es nicht um

- mein Fahrzeug
- welche Strecken ich fahre
- wie schnell man vom Kochel- zum Walchensee fahren darf.

Ich fahre auch gerne schnell und ich musste auch schon den ein oder anderen Betrag an die Bußgeldstelle überweisen. Dennoch bin ich der Meinung dass wenn ich gegen Regelungen verstoße, muss ich auch dazu stehen, sprich mein Lehrgeld zahlen.
 
Achja... und seit vor ein paar Jahren ein guter Bekannter von einem Motorradfahrer totgefahren wurde, hinterfrage ich keine Geschwindigkeitsbeschränkungen mehr. Und nein, der Motorradfahrer war weder alkoholisiert noch hatte er einen Defekt an seiner Maschine. Er war sich lediglich nicht darüber im Klaren warum die Bundesstraße mit langgezogenen Kurven auf Tempo 70 begrenzt war.
 
Dennoch bin ich der Meinung dass wenn ich gegen Regelungen verstoße, muss ich auch dazu stehen, sprich mein Lehrgeld zahlen.
Da sind wir uns ja einig:D
Verstehe jetzt aber wieder nicht wie du immer die Kurve zu "ich bin erwischt worden und will dafür nicht büßen" kriegst.
Davon war hier noch weniger die Rede als von deinem Auto!;)
 
2 gute Kumpel von mir sind Polizisten. Der eine arbeitet in DD und dort gab es eine Elterninitiative für mehr Sicherheit auf dem Schulweg. Also wurde eines Morgens gelasert. Wer war der Tagessieger mit einer Geschwindigkeit im Fahrverbotsbereich?
Richtig,die Vorsitzende der Elterninitiative.:D


ich sag ja, man muss auch verlieren können :d ....

.... das nennt man auch Freudsche Fehlleistung .... der unbewusste Zwang zum Beichten und Erwischt werden durch eigene Initiative :X:d ....
 
Achja... und seit vor ein paar Jahren ein guter Bekannter von einem Motorradfahrer totgefahren wurde, hinterfrage ich keine Geschwindigkeitsbeschränkungen mehr. Und nein, der Motorradfahrer war weder alkoholisiert noch hatte er einen Defekt an seiner Maschine. Er war sich lediglich nicht darüber im Klaren warum die Bundesstraße mit langgezogenen Kurven auf Tempo 70 begrenzt war.
Wobei wir wieder in der Abteilung Totschlagargument gelandet wären!;)
 
Da wurde wegen erhöhter Unfallzahlen eine Landstraße massiv begrenzt. Ein Forumsmitglied war in der örtlichen Feuerwehr...die Unfälle waren einmal wegen Trunkenheit und beim anderen Fall wegen einrastenden Lenkradschlosses passiert (der Wagen war geklaut...). Gefährliche Landstraße, ist klar.

... und wenn man die genaue Unfallursache nicht ermittelt, bzw. ermitteln will, dann heißt es im Polizeibericht "unangepasste Geschwindigkeit". Damit lässt sich alles erklären und die Statistik stimmt wieder, bzw. lässt sich so wunschgemäß auslegen, wie sie die Verkehrspolitiker gerne hätten, um ihre poltisch motivierten Tempolimits und Blitzaktionen durchzusetzen.

Ein Beispiel?
Vor einigen Jahren hatte ich auf der heimatlichen 14%igen Gefällstrecke auf der Fahrt zur Arbeit einen Glatteisunfall. Nachdem ich ins Rutschen gekommen war, gings nur noch geradeaus in die Leitplanken.
Die Polizei kam mit ihrem (mit Sommerreifen ausgerüsteten) Auto nicht den Berg rauf. Der Polizeibeamte fiel beim Aussteigen auf dem Glatteis auf die Nase und fragte mich, warum ich sie verständigt hätte?
Als Unfallursache stand im Unfallbericht "unangepasste Geschwindigkeit"! Ich widersprach (da Schrittgeschwindigkeit gefahren) und bekam zur Antwort: "Wenn man angepasst fährt, rutscht man nicht in die Leitplanke!"
Am nächsten Tag stand - nach einer Info durch die Polizei - sinngemäß in der Zeitung: "Der neuerliche Unfall mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit zeigt einmal mehr, dass am ... Weg dringend Handlungsbedarf für verkehrsberuhigende Massnahmen zum Schutze der Anlieger und deren Kinder besteht."
 
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