Spritpreise schwanken innerhalb von 1 Std um 10 cent

fundriver

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10 Juli 2005
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BMW Z4 e85 roadster 3,0i
:huh: Dass Spritpreise seit Jahren stark unter der Woche hin und her schwanken ist bekannt..aber nun beobachte ich seit 2 Wochen eher mehr per Zufall dass an einer Tankstelle so gegen 20 Uhr der Diesel 10 cent billiger ist als um 21 Uhr. dann wieder morgens um 8.30 wenn ich wieder vorbeifahre ist er wieder 10 cent billiger...das geht nun schon 2 Wochen so...

Ist das nur ein Einzelfall oder habt Ihr diese starken Schwankungen innerhalb so kurzer zeit auch schon erlebt?
 
Ist mir auch schon öfter aufgefallen, solche massiven Schwankungen mehrfach am Tag...

Sind seit einiger Zeit in Schweden - hier sind seit WOCHEN die Spritpreise unverändert. Auch all die Jahre zuvor war das so. Wenn es "schwankt", dann geht es vielleicht mal umgerechnet um 2-3cent hoch oder runter - und bleibt wieder über viele Tage oder meist auch Wochen so stehen.
Natürlich ist der Spritpreis hier über die letzten Jahre insgesamt auch um 20cent gestiegen, aber eben ohne diese dubiosen Schwankungen.

Seitdem kann ich die "Theorie" (die bei uns wohl hoffentlich niemand mehr wirklich anzweifelt), dass in Dland die Spritpreise massiv nach Verkehrslage sowohl über einen Tag, eine Woche und auch über die Monate bzgl. Ferienterminen angepasst werden, nur voll und ganz bestätigen.
Es wird selbstverständlich gemacht, da so sehr viel mehr Geld zu verdienen ist, logisch.
Und inzwischen eben auch perfektioniert mehrfach über den Tag...
 
Ich hatte Mittwoch die absolute Krönung, auf dem Hinweg ca. 19:00 zu einem Abendessen war der Preis pro Liter E10 bei 1.479, gegen 22:00 auf dem Rückweg, gleiche Tankstelle, dann sage und schreibe 1.619. Wenigstens versuchen die Mineralölgesellschaften es nicht mehr mit den schwankenden Preisen am Spotmarkt in Rotterdam zu begründen, aber es ist schon sehr sehr heftig. Ich meine in letzter Zeit auch gehäuft solche massiven Schwankungen zu beobachten. (Vielleicht sollten die einfach Schilder aufhängen wo drauf steht, "Wir zocken Euch ab, bis die Schwarte kracht, und ihr könnt Euch kaum wehren ho ho ho"
 
Ich hatte Mittwoch die absolute Krönung, auf dem Hinweg ca. 19:00 zu einem Abendessen war der Preis pro Liter E10 bei 1.479, gegen 22:00 auf dem Rückweg, gleiche Tankstelle, dann sage und schreibe 1.619. Wenigstens versuchen die Mineralölgesellschaften es nicht mehr mit den schwankenden Preisen am Spotmarkt in Rotterdam zu begründen, aber es ist schon sehr sehr heftig. Ich meine in letzter Zeit auch gehäuft solche massiven Schwankungen zu beobachten. (Vielleicht sollten die einfach Schilder aufhängen wo drauf steht, "Wir zocken Euch ab, bis die Schwarte kracht, und ihr könnt Euch kaum wehren ho ho ho"

In so Fällen ist einfach der Gesetzgeber gefragt, ggf. könnte die, sonst auch immer, regelwütige EU mal einschreiten...

Entweder ist die Lobbyarbeit der Öl Multis Super oder es traut sich einfach keiner ran...
 
Bei uns in Ö gibt es eine vernünftige gesetzliche Regelung.
Sprit darf nur einmal am Tag, um 12:00 Mittags, erhöht werden.
Reduktionen sind immer und jederzeit erlaubt.
Seit ca. 1 Monat wird vor Wochenenden mit Feiertag der Spritpreis ab Donnerstag Mittag eingefroren = keine Erhöhungen bis zum folgenden Werktag.
Unsere Regierung traut sich was, gelle ;)
Zusätzlich gibt es noch den gesetzlich vorgeschriebenen Spritpreisrechner im I-Net, da kann man vorher noch die günstigste Tanke suchen 8-)
 
Bei unserer Esso schwanken die Preise oft stündlich um bis zu 10 Cent. Bei einer Esso in der nächsten Stadt testen die wohl die Durchsetzbarkeit höherer Preise. Unterscheiden sich immer krass von allen Mitbewerbern :j Trotzdem immer voll, die Tanke.
Aber tanke vor Ort eh nur bei einem Freien.
 
Gibts hier in Hamburg auch öfters mal ... die Spanne liegt hier zwischen 7-10 Cent...

ist natürlich immer ein wenig pech dabei, wenn man gerade die teure Stunde erwischt ...
 
In so Fällen ist einfach der Gesetzgeber gefragt, ggf. könnte die, sonst auch immer, regelwütige EU mal einschreiten...

Entweder ist die Lobbyarbeit der Öl Multis Super oder es traut sich einfach keiner ran...
Warum sollte der Gesetzgeber da einschreiten? Je teurer der Spritt wird, desto höher fallen die Steuereinnahmen aus. Da die Steuersklaven fahren (müssen), ist so bald mit einem Umkehrpunkt nicht zu rechnen. Also gibt es seitens von Politik nur ein "weiter so". Und es würde mich nicht wundern, wenn das Kartellamt einen Maulkorb erhalten hätte.
 
Ist mir auch schon öfter aufgefallen, solche massiven Schwankungen mehrfach am Tag...

Sind seit einiger Zeit in Schweden - hier sind seit WOCHEN die Spritpreise unverändert. Auch all die Jahre zuvor war das so. Wenn es "schwankt", dann geht es vielleicht mal umgerechnet um 2-3cent hoch oder runter - und bleibt wieder über viele Tage oder meist auch Wochen so stehen.
Natürlich ist der Spritpreis hier über die letzten Jahre insgesamt auch um 20cent gestiegen, aber eben ohne diese dubiosen Schwankungen.

Seitdem kann ich die "Theorie" (die bei uns wohl hoffentlich niemand mehr wirklich anzweifelt), dass in Dland die Spritpreise massiv nach Verkehrslage sowohl über einen Tag, eine Woche und auch über die Monate bzgl. Ferienterminen angepasst werden, nur voll und ganz bestätigen.
Es wird selbstverständlich gemacht, da so sehr viel mehr Geld zu verdienen ist, logisch.
Und inzwischen eben auch perfektioniert mehrfach über den Tag...
schweden ist eine ausnahme...ein guter kumpel ist bei der statoil tätig und die fangen eine ganze menge dieser preisschweinereien ab. in deutschland haben wir bekanntlich keine staatl. ölgesellschaft und (auch) deshalb ist es wie es ist.

wenn man sich das folgende bild anschaut, dann kann man sich gut vorstellen, dass eine preisschwankung von 2-3 cent auf den nettopreis in deutschland eine verheerende wirkung hat, während in den USA sich kein mensch darüber aufregt, weil es aufgrund der sehr geringen steuern kaum registriert wird.
http://p4.focus.de/img/gen/V/v/HBVvVmIA_Pxgen_r_467xA.jpg
 
Hier in D schieben sie sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Die Mineralölindustrie auf den Staat (ist ja auch berechtigt, weil der Steueranteil den Großteil des Preises ausmacht) und umgekehrt, das ebenso berechtigt ist. Das beweisen jedes Jahr die Bilanzen bzw. Dividenden oder auch Gewinne vor Steuern.

Beide "Parteien" tanzen gnadenlos auf den Rücken der Verbraucher rum.

Da wird auch ein Preismodell a la Austria wenig ändern, weil es bei uns keinen wirklichen Wettbewerb gibt.
 
diese Preisschwankungen kenne ich seit Jahren aus meiner alten Heimat Berlin ...

Erdöl wird immer ab Donnerstag knapp .... und eine Woche vor Ostern oder Pfingsten scheinen die Quellen auf dem letzten Loch zu pfeifen ....

geschweige denn von den täglichen Preisschwankungen (kommt einem vor wie an der Börse) von meist 2-4 Cent, je nachdem in welchem Bezirk man rumgurkt.

jetzt im Outback von BaWü differieren die Preise tägl. um ca. 1-2 Cent ... Tankstellendichte hier vergleichbar mit Oasen in der Wüste %: ... Die eben genannten Tiefpreise möchte ich mal haben .... :# ....

Ob Esso, Shell, Aral usw., getankt wird immer und da gilt dann: alles was der Markt hergibt
 
schweden ist eine ausnahme...ein guter kumpel ist bei der statoil tätig und die fangen eine ganze menge dieser preisschweinereien ab. in deutschland haben wir bekanntlich keine staatl. ölgesellschaft und (auch) deshalb ist es wie es ist

Nun ist die Statoil a) norwegisch und b) inzwischen eine börsennotierte AG (Großteil der Anteile noch immer in staatlicher Hand, das ist zwar richtig).
Von daher würde mich schon interessieren, wie die es sich "leisten können", die Schwankungen aufzufangen?

Was schon stimmt, dass natürlich stärkere Schwankungen im Rohstoffmarkt vorhanden sind, als es der sich kaum verändernde Preis hier in SE zb vermuten lässt.
Es geht aber doch schlicht um die Positivschwankungen in Dland, die eben "zufällig" mit Wochenenden, Ferien, Berufsverkehr etc zusammenfallen.
Auch ist ja inzwischen schon häufig genug belegt worden, dass die zeitlichen Zusammenhänge der Benzinpreise NICHT mit den zeitlichen Zusammenhängen an den Rohstoffmärkten übereinstimmen. Beispielsweise, dass Preiserhöhungen (durch steigendes Rohöl) sehr, sehr zügig durchgesetzt werden, während bei identischem Rückgang der Rohölpreise die Vergünstigungen an den Tankstellen erstaunlicherweise deutlich zäher stattfinden.

Nun können wir uns hier sicher alle glücklich schätzen, mehr oder weniger "gleichgültig" selbst auf die aktuellen Spritpreise schauen zu können. Aber es gibt sicher eine wachsende Anzahl an Menschen in diesem Land, für die das mehr und mehr zum echten Problem des eigenen Finanzhaushalts wird...
 
Nun ist die Statoil a) norwegisch und b) inzwischen eine börsennotierte AG (Großteil der Anteile noch immer in staatlicher Hand, das ist zwar richtig).
Von daher würde mich schon interessieren, wie die es sich "leisten können", die Schwankungen aufzufangen?
statoil beliefert auch seine nachbarländer mit billigem benzin und leitet große teile seines konzerngewinns in die eigene staatskasse. damit sei u.a. sichergestellt, dass das norwegische volk von seinen ölquellen profitiert und nicht ausländische firmen vor der eigenen küste wildern, wie es z.b. eine bestimmte westliche gesellschaft in nigeria tut.

wenn deutschland geringer besteuern würde, dann wäre der aufschrei zu ostern nicht so groß, weil er nicht auffallen würde. nur ist es hierzulande cool doppelt und dreifach zu besteuern und weil man sich innerhalb der EU gegenseitig aufgeschaukelt hat, kann auch keiner kommen und sagen, im ausland ist es anders. solange man sich irgendwo im mittelfeld der besteuerung im vgl. zu den nachbarländern bewegt, ist alles gut. dann kann man auch ruhig mal 300% steuern draufschlagen, wenn die anderen es ähnlich tun.
 
Warum sollte der Gesetzgeber da einschreiten? Je teurer der Spritt wird, desto höher fallen die Steuereinnahmen aus.
Meines Wissens nach ist der Steueranteil festgeschrieben,bei steigenden Preisen profitiert der Staat somit lediglich von den steigenden Mehrwertsteueranteilen.
Ich bin eher dagegen,dass die Preisschwankungen unterbunden werden da ich glaube,dass das Benzinpreisniveau dadurch eher steigt. Mittlerweile tanke ich halt nicht wenn der Sprit zu Ende geht sondern wenn er günstig ist und fahre damit nicht schlecht. Dabei kommt mir zu Gute,dass ich meist erst nach 20.00 nach Hause fahre und dann ist der Sprit meist am günstigsten,erst ab 21.30 steigt er dann wieder heftig an. Finde wenn man sich das Schema der Preisschwankungen mal zu eigen gemacht hat kann man damit ganz gut leben.
Im übrigen kann man meiner Meinung nach den Ölmultis keinen wirklichen Vorwurf machen. Jedes Unternehmen versucht halt seinen Gewinn zu maximieren und nimmt den Preis der am Markt durchsetzbar ist.
 
Nun können wir uns hier sicher alle glücklich schätzen, mehr oder weniger "gleichgültig" selbst auf die aktuellen Spritpreise schauen zu können. Aber es gibt sicher eine wachsende Anzahl an Menschen in diesem Land, für die das mehr und mehr zum echten Problem des eigenen Finanzhaushalts wird...

Die meisten Autofahrer können das allerdings recht schlecht boykottieren, immerhin sind die meisten Menschen (zumindest auf dem Land) abhängig vom Auto.

Es böte sich für die Z4 Fahrer allerdings an, dann keine "Spritschleuder" zu fahren, sondern ein Fahrzeug mit erheblich geringerem Verbrauch ... oder hat man/frau sich nicht vorher über den Verbrauch eines solchen Fahrzeugs informiert?

Das Thema über ansteigende Spritpreise gab es auch schon in den 80zigern :T ... und da hatte man/frau auch im Vergleich zu heute weniger in der Lohntüte ...

evtll.kommt ja der Diesel Z4 ... dann gibt es einen Fred für die höhere Steuerlast, da die meisten Zetts nur im Sommer bewegt werden :X
 
Warum sollte der Gesetzgeber da einschreiten? Je teurer der Spritt wird, desto höher fallen die Steuereinnahmen aus. Da die Steuersklaven fahren (müssen), ist so bald mit einem Umkehrpunkt nicht zu rechnen. Also gibt es seitens von Politik nur ein "weiter so". Und es würde mich nicht wundern, wenn das Kartellamt einen Maulkorb erhalten hätte.

Ja, so ist es leider.
 
Die meisten Autofahrer können das allerdings recht schlecht boykottieren, immerhin sind die meisten Menschen (zumindest auf dem Land) abhängig vom Auto.

Genau das wollte ich mit dem von Dir zitierten Teil ausgesagt haben ;)
Keineswegs wollte ich Mitleid für Leute wecken, welche sich kein Spaßfahrzeug mehr leisten können.

@Gullit: ich wusste nicht, dass es der Statoil als AG noch so einfach möglich ist, die Gewinne in dieser Form "abzugeben".
Nun, wie gesagt. Günstiger ist es hier momentan auch nicht als in Dland - für uns schonmal aufgrund des schlechten Wechselkurses sowieso nicht.
Wenn man es ins Verhältnis zur Kaufkraft setzen möchte, kann es für die Enheimischen durchaus noch (geringfügig) günstiger sein. Aber von Schnäppchen würde ich auch hier nicht mehr sprechen wollen ;)
 
Genau das wollte ich mit dem von Dir zitierten Teil ausgesagt haben ;)
Keineswegs wollte ich Mitleid für Leute wecken, welche sich kein Spaßfahrzeug mehr leisten können.

Hatte das auch nicht so verstanden, sondern nur erweitern ;)
 
Das Thema über ansteigende Spritpreise gab es auch schon in den 80zigern :T ... und da hatte man/frau auch im Vergleich zu heute weniger in der Lohntüte ...

Ja, schon richtig, allerdings waren die Leute damals auch wesentlich weniger mobil. Arbeitnehmer, die morgens einen Arbeitsweg von mehr als 5km hatten, wurden da dann auch schon mal gerne als Weltenbummler bespöttelt...

evtll.kommt ja der Diesel Z4 ... dann gibt es einen Fred für die höhere Steuerlast, da die meisten Zetts nur im Sommer bewegt werden :X

Na da passt es ja gut, dass die WHO gerade erst Diesel-Abgase von wahrscheinlich krebserregend zu auf jeden Fall krebserregend heraufgestuft hat. Vielleicht bringt das hier in Europa dann doch einmal ein paar Leute dazu, über diese Dieseleuphorie ein wenig nachzudenken...
 
Ja, schon richtig, allerdings waren die Leute damals auch wesentlich weniger mobil. Arbeitnehmer, die morgens einen Arbeitsweg von mehr als 5km hatten, wurden da dann auch schon mal gerne als Weltenbummler bespöttelt...

mein Arbeitsweg war ab April 1983 15 km zur Arbeit .... innerstädtisch ... und ich habe dekadent das Motorrad in Berlin bewegt ... Sommer wie Winters ...

Weltenbummler innerhalb eines eingemauerten Westteils .... ??? :w ... naja, ein ziemlich begrenzter Kosmos :d


Na da passt es ja gut, dass die WHO gerade erst Diesel-Abgase von wahrscheinlich krebserregend zu auf jeden Fall krebserregend heraufgestuft hat. Vielleicht bringt das hier in Europe dann doch einmal ein paar Leute dazu, über diese Dieseleuphorie ein wenig nachzudenken...

dann haben wir halt einen Gesundheitsfred .... (voller ungesundem Halbwissen :X) :d
 
Westberlin zählt nicht, da hattet ihr ja noch eine S-Bahn, die funktionierte :d
 
Westberlin zählt nicht, da hattet ihr ja noch eine S-Bahn, die funktionierte :d


und U-Bahn und ein dekandent dichtes Netz von Bussen (in den 80zigern) ...

West-Berlin war die subventionierte Prostituierte des Bundesrepublik (und das ohne Leistung :X) ...---->Länderausgleich :X und das trotz Status Quo :D

Mit der S-Bahn wäre zu dieser Zeit wohl kaum jemand gefahren (da im Westtteil nicht gerade viele Linien liefen :#)

die Wiedervereinigung hat uns nicht gutgetan :X ....
 
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