Mercedes - erkennt Gefahren bevor sie entstehen...

Hab ich schon bei FB gesehen und mein Kommentar war eigentlich nur,

Das ist schon äußerst schwarzer Sarkasmus in Reinform ^^


Aber die Studenten haben gute Arbeit gemacht.
 
moin
hab`s bei stern.de gesehen...
genial gemacht, abgrundtief schwarz und intelligent
würd mich nicht wundern, wenn der student demnächst auch aufträge von mercedes-benz bekommt
 
Handwerklich top gemachter Spot-aber echt tief schwarzer Humor !
Ich mag ja diese Art von Humor sehr!
Ohne den Kommentar zu lesen,wäre mir wahrsch.der Schluß-"Topper" nicht so aufgefallen
(Klein-Ade liegt in H....kreuz-Form auf Boden)
Ich hoffe,daß die Macher gute Posten bekommen,in denen sie ihr Talent weiter entfalten können.
G.
 
Da gab es schonmal einen Spot von Mercedes, mit dem sie richtig Ärger hatten. Ein Mann sitz im Flugzeug und landet in Afrika ?, er ist verschwitzt und gestresst, er steigt in eine S-Klasse. Entspannt sich kurz und dann kam der Slogan "da fühlt man sich wie zu Hause". Dieser Spot kam seiner Zeit nicht gut an.


 
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Mercedes profitiert trotz der offiziellen Ablehnung von dem Spot.
 
Der Film polarisiert und ist medienwirksam!

Und durch die Tatsache, dass Mercedes darauf besteht, eine Einblendung dahingehend aufzunehmen, dass es eben kein offizieller Spot ist, wird eben erst recht darüber gesprochen und dieskutiert, was in barer Münze gar nicht aufzuwiegen ist :M. Einfach nur gut und professionell gemacht, die ganze Aktion :t!
 
Den Spot auf RTL, SAT 1 oder PRO 7 gezeigt, und ich wette, 90% der Zuschauer würden ihn nicht verstehen &:
Sehr gut gemacht, Respekt !
 
Warum sollten Studenten aus Jux und Dollerei einen Werbespot mit so tiefem schwarzen Humor in einer so hohen Qualität drehen und dermaßen viel Arbeit reinstecken? Da wäre ich als Student nicht mal ansatzweise auf die Idee gekommen, einem Automobilhersteller so viel gratis Werbung durch Publicity zu schenken ohne selber meine Handschrift dort reinzubringen um mich selbst dafür zu bewerben wie gut ich doch bin.

... ich will Mercedes nun nicht unterstellen, dass der PR-Abteilung ein ganz toller Geniestreich gelungen wäre ... aber mit etwas weniger Professionalität könnte ich das dann doch etwas mehr glauben, dass es einfach nur aus Jux und Dollerei von Studenten erstellt wurde :X
 
Naja so kompliziert war der Spot nun auch wieder nicht, und hoffentlich läufts nicht wie bei Volvo :laugh3:
:laugh4:
 
Hmm... Ich denke auch, sowas kann man von Studenten der entsprechenden Fachrichtung in der heutigen Zeit (in der selbst die bezahlbare Consumer-/Semiprof.-Technik ein entsprechend hohes Niveau erreicht hat) sicher erwarten, dass ein Film nicht mehr nach schlechtem B Movie ausschaut.
Aber ich bin da auch kein Experte, um ehrlich zu sein ;)
 
Du kannst mit einer stinknormalen DSLR wie Canon 550D oder Nikon D5100 FullHD Movies drehen.

Aufwändig ist die Postproduction (Schnitt, Stil etc.) im Anschluss.

So dramatisch dürfte der reine Filmaufwand (wenn die Leute am Set wissen was sie tun) für diese Arbeit nicht gewesen sein. Von Studenten die wahrscheinlich in´s Filmgeschäft einsteigen wollen und evtl. sogar nach Hollywood schielen darf man das mit Sicherheit erwarten ^,^

Mir selber wäre so eine kreative Idee aber auch nicht in den Sinn gekommen!!
 
Dagegen geht M B auch rechtlich vor.
Das wäre äußerst unklug. MB sollte erst mal schauen, wie der Spot überhaupt so ankommt. Wenn der nämlich Kultstatus erreicht, obwohl (oder gar weil) man ihn erfolgreich auf rechtlichem Wege verhindert hat (was im Internet ja ohnehin nie vollständig möglich ist...), wird man nämlich am Ende als ziemlich humorlos dastehen. Das kommt dann nicht so gut in der Zielgruppe ohne Hut an, die MB ja seit Jahren im Visier hat und für die man sogar die A-Klasse zu einem halbwegs ansehnlichen Auto umgebaut hat. ;) Und wenn dann erst mal der Shitstorm daran erinnert, mit welcher Marke der kleine GröFaZ aus Braunau am liebsten unterwegs war, dann kann der :rifle: schlimmstenfalls nach hinten los gehen. :rolleyes:
 
Die MB-Anwälte werden sich nach aussen hin distanzieren aber schlau genug sein, das Ganze nicht zu sehr hoch zu kochen. Mein Vorredner trifft es recht genau.

(Ich persönlich finde den Spot abscheulich, ein Auto ein Kind tot fahren lassen und das noch als technische Innovation darstellen ist in meinen Augen geschmacklos. Punkt.)
 
Das wäre äußerst unklug. MB sollte erst mal schauen, wie der Spot überhaupt so ankommt. Wenn der nämlich Kultstatus erreicht, obwohl (oder gar weil) man ihn erfolgreich auf rechtlichem Wege verhindert hat (was im Internet ja ohnehin nie vollständig möglich ist...), wird man nämlich am Ende als ziemlich humorlos dastehen. Das kommt dann nicht so gut in der Zielgruppe ohne Hut an, die MB ja seit Jahren im Visier hat und für die man sogar die A-Klasse zu einem halbwegs ansehnlichen Auto umgebaut hat. ;) Und wenn dann erst mal der Shitstorm daran erinnert, mit welcher Marke der kleine GröFaZ aus Braunau am liebsten unterwegs war, dann kann der :rifle: schlimmstenfalls nach hinten los gehen. :rolleyes:

Mercedes Benz wäre ja echt humorlos wenn Sie sich von diesen Spott abwenden würden.
Die Zielgruppe ohne Hut kann wenigsten dem Beispiel folgen und die Kinder die unnötig im Wege stehen einfach umfahren.
Hoffe dem Lack passiert nichts, die Steinschläge sind ja schon schlimm genug.
 
Sofern ich gut informiert bin war es kein Jux und Dollerei sondern deren Abschlussarbeit.
Als Abschlussarbeit ein totgefahrenes Kind. Respekt ... oder besser kein Respekt. :s

Sofern ich gut informiert bin war es kein Jux und Dollerei sondern deren Abschlussarbeit.
Mal schauen ob ich die Quelle noch einmal finde...

Ja, so steht es hier geschrieben:
http://www.horizont.net/aktuell/age...enutzen-Mercedes-zum-Tyrannenmord_116323.html

... welch verblüffende räumliche Nähe zu Stuttgart.

Sorry, aber auf so eine Idee kommt man nicht einfach so, da muss jemand finanziell nachgeholfen haben.
 
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Ich habe erhebliche gedankliche Schwierigkeiten, einem Kind zu unterstellen, dass es "als Erwachsener zwangsläufig so böse handeln wird, dass es schon als Kind präventiv den Tod verdient". Der Gedanke des insoweit vorgeblich hellsehenden Autos mag auf den ersten Blick irgendwie witzig und kreativ sein, ist aber auf den zweiten Blick pervers:

Üblicherweise geht man (z.B. ethisch, juristisch) davon aus, dass Kinder zunächst "unschuldig" sind und (mal abgesehen von bestimmten Krankheiten, die aber i.d.R. auch wieder die zumindest juristische Vorwerfbarkeit der Taten verhindern) erst durch ihre Umwelt zu Verbrechern werden. Dann aber wäre es bei entsprechender Hellsichtigkeit im Sinne des Spots m.E. alleine (ethisch, juristisch - wie auch immer) vertretbar gewesen, Hitler erst z.B. als erwachsenen, aber bereits zum Völkermörd entschlossenen Mann zu überfahren, vielleicht kurz vor dem Putschversuch im Bürgerbräukeller, dem wohl ersten Ansetzen zur Machtübernahme. Das wäre aber natürlich lange nicht so gut verwertbar gewesen und natürlich auch nicht so kontrovers diskutiert worden.

Und so ist das einfach ein kindermordendes Auto in einem reißerischen, geschmacklosen Spot.

Dass Daimler auf Distanz geht (selbst wenn das zunächst ein abgesprochenes Projekt gewesen sein sollte), verstehe ich gut - juristische Angriffsfläche sehe ich nach der im Spot enthaltenen ausdrücklichen Distanzierung aber nicht. Wenn das Thema der Abschlussarbeit ein "kreativer Werbespot" war, würde ich übrigens auch keine gute Bewertung dafür vergeben, denn zu einer guten Idee gehört auch immer eine Überprüfung nach ethischen Kriterien. Und natürlich auch, den potenziellen Auftraggeber nicht mit Themen zu belasten, die zum Bumerang werden können (http://bit.ly/145ndRl; http://bit.ly/17gR1yq)

Die grds. Idee der "präkognitiven Verbrechensbekämpfung" ist übrigens auch nicht wirklich neu und kreativ: http://de.wikipedia.org/wiki/Minority_Report
 
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