Toll, das Werte wie Ehrlichkeit heute noch gelebt werden!!!!

Wackel

"Ich habe heute leider kein Bild für Dich!"
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Also ich muss sagen, dass dem Mann ein sehr großes Maß an Respekt gebührt! In einer Zeit, wo jeder zuerst an sich selbst, dann nochmals an sich selbst und dann mit seeeeeehr weitem Abstand an die anderen denkt, finde ich eine solche Verhaltensweise unheimlich wohltuend!

So, das musste jetzt mal raus! :M
 
Sorry, aber wer rennt mit 250.000€ in Bar rum???
Und merkt noch nicht mal wenn er sie im Taxi vergisst!

Ich hätte jetzt unser Haus bezahlt ;-)
 
Geld allein macht nicht glücklich!

Bei aller Dummheit - oder sagen wir mal Schusseligkeit - der Beiden, hätte ich das Geld wohl auch zurück gegeben.
Ich wäre sicher nicht damit glücklich geworden.
Aber interessieren würde es mich trotzdem, wer mit so viel Geld durch die Gegend rennt und was die damit wollten?
 
Geld allein macht nicht glücklich!

Bei aller Dummheit - oder sagen wir mal Schusseligkeit - der Beiden, hätte ich das Geld wohl auch zurück gegeben.
Ich wäre sicher nicht damit glücklich geworden.
Aber interessieren würde es mich trotzdem, wer mit so viel Geld durch die Gegend rennt und was die damit wollten?

Ich Tippe auf das Notpolster für die Rente. Viele ältere Leute haben Ihr Geld lieber daheim.. Es ist also sehr gut möglich, dass das alles ist, was das Ehepaar besitzt (an monetären Werten)
 
Bankenwechsel? Und man misstraut der Überweisung, da bringt man es halt selber von Bank A nach Bank B?
Aber ist schon der Hammer, die Ehrlichkeit des Finders....
 
... Aber interessieren würde es mich trotzdem, wer mit so viel Geld durch die Gegend rennt und was die damit wollten?

Wahrscheinlich wollten die beiden zu Hause nur mal in Ruhe nachzählen, ob noch alles da ist. :roflmao:

Ich hätte das Geld auch zurückgegeben. Wenn aus einem vor mir fahrenden Geldtransporter ein Geldsack fallen würde und ich die Möglichkeit hätte, diesen unbemerkt in mein Auto zu holen, müsste ich wahrscheinlich erst mal überlegen, wie ich mich verhalten soll, aber jemandem, dem man persönlich begegnet ist, sein - vermutlich mühsam - Erspartes abzunehmen, geht gar nicht.

Vermutlich ist eine Diskussion über den vorliegenden Fall auch müßig, da der zitierte Artikel in der Bild-"Zeitung" stand. ;)

Gruß

Kai
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat sich die Bild-"Zeitung" in den letzten 30 Jahren, in denen ich sie nicht gelesen habe, so zum Positiven entwickelt? :laugh4:

Ich will ja nicht ausschließen, dass jemand eine hohe Geldsumme in einem Taxi liegen gelassen hat, würde aber darauf wetten, dass bei dem Artikel viel "journalistische Freiheit" im Spiel war. ;)

Gruß

Kai
 
Ich will ja nicht ausschließen, dass jemand eine hohe Geldsumme in einem Taxi liegen gelassen hat, würde aber darauf wetten, dass bei dem Artikel viel "journalistische Freiheit" im Spiel war. ;)

Also bei jeder anderen Zeitung hätte ich das für möglich gehalten - aber bei der BILD.......:d:d:d
 
Shit, ich habe Deine Ironie in der Tat nicht erkannt ...

Gruß

Kai
 
Man muss nicht allzu gewitzt sein um sich zu überlegen, dass man recht schnell in Teufels Küche landet, wenn man das im eigenen Taxi liegengebliebene Geld unterschlägt. Denn letztlich ist das Risiko sehr hoch, dass der Fahrer schnell identifiziert ist.

Freilich ist die Erklärung des Vorgangs mit Ehre und Ehrlichkeit aber sympathischer. :) :-)
 
Aber interessieren würde es mich trotzdem, wer mit so viel Geld durch die Gegend rennt und was die damit wollten?

Also meine Oma gibt mir auch öfters mal 50 Euro. Die kann ja dafür nicht jede Woche zur Bank rennen. Ist schon klug sich da nen Vorrat ins Schlafzimmer zu legen. :p :P :D
 
Man muss nicht allzu gewitzt sein um sich zu überlegen, dass man recht schnell in Teufels Küche landet, wenn man das im eigenen Taxi liegengebliebene Geld unterschlägt. Denn letztlich ist das Risiko sehr hoch, dass der Fahrer schnell identifiziert ist.

Freilich ist die Erklärung des Vorgangs mit Ehre und Ehrlichkeit aber sympathischer. :) :-)

natürlich ist es couragiert, dass er das geld zurückgegeben hat!
..und auch aller ehren wert!
 
natürlich ist es couragiert, dass er das geld zurückgegeben hat!
..und auch aller ehren wert!

Das möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Umgekehrt lässt sich aber auch sagen, dass es herzlich dumm gewesen wäre, es zu behalten.
 
Na ja, wenn ich ein Taxifahrer ohne moralisches Empfinden, dafür aber mit genügend krimineller Energie wäre, würde mich der Vorwurf, ich hätte fremdes Geld nicht zurückgegeben, nicht besonders stören, denn Leute, die diesen Betrag im Taxi vergessen, denen könnte das auch beim vorherigen/späteren Taubenfüttern passiert sein.

Aber der Grundgedanke des Eingangsposts war ja das Lob für uneigennützige Ehrlichkeit - und dem kann ich mich nur anschließen.

Gruß

Kai
 
Na ja, wenn ich ein Taxifahrer ohne moralisches Empfinden, dafür aber mit genügend krimineller Energie wäre, würde mich der Vorwurf, ich hätte fremdes Geld nicht zurückgegeben, nicht besonders stören, denn Leute, die diesen Betrag im Taxi vergessen, denen könnte das auch beim vorherigen/späteren Taubenfüttern passiert sein. ...

Hinsichtlich des einen oder anderen Taxifahrers würde ich dir zustimmen. Nach den im Bericht enthaltenen Informationen dürfte es sich vorliegend aber um einen deutschen Staatsbürger mit festem Wohnsitz und Familie handeln. Kurz gesagt: Er hat etwas zu verlieren. Nun kann man sich leicht vorstellen, dass die Polizei locker ermitteln kann, welcher Taxifahrer wann wo gewesen ist. Wenn sich die Eigentümer des Geldes dann sicher sind, es im Taxi vergessen zu haben, bleibt dem Fahrer allenfalls noch die "Schutzbehauptung", das Geld müsse wohl ein anderer Fahrgast mitgenommen haben. Glaubhaft wird das nicht sein, und der Fahrer wird von nun an unter Beobachtung stehen.

Auf all das kommt man ohne größere Anstrengungen, weshalb aus meiner Sicht eben die Vermutung naheliegt, dass schlicht die Vernunft eine maßgebliche Rolle für die Rückgabe des Geldes spielte. Für die Eigentümer bleibt das erfreuliche Ergebnis natürlich so oder so das Gleiche. :) :-)
 
Das möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Umgekehrt lässt sich aber auch sagen, dass es herzlich dumm gewesen wäre, es zu behalten.

Wobei: Wäre es nicht im Fall des Falles etwas schwierig, dem Taxifahrer nachzuweisen, dass gerade ER das Geld an sich genommen hat?

EDIT:
Ist von Jan zwischenzeitlich schon beantwortet worden - sorry!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wobei: Wäre es nicht im Fall des Falles etwas schwierig, dem Taxifahrer nachzuweisen, dass gerade ER das Geld an sich genommen hat?

Was wären denn wahrscheinliche Alternativen? Es geht hier doch gar nicht um einen gerichtsfesten Nachweis, sondern schlicht um das Risiko strafbaren Verhaltens. Malen wir uns einmal aus, dass der Eigentümer des Geldes zur Polizei geht und aussagt, das Geld im Taxi vergessen zu haben. Vielleicht erstattet er sogar, wenn auch nicht zwingend, Strafanzeige (Unterschlagung o. Ä.). Die Polizei ermittelt den Taxifahrer, der daraufhin behauptet, er habe das Geld nicht. Kommt er bei seiner Aussage auch nur ein klein wenig ins Straucheln, wird eine halbwegs engagierte Polizei die Ermittlungen weiter vorantreiben. Mit etwas Pech gibt es eine Hausdurchsuchung. Selbst nach der etwaigen Einstellung der Ermittlungen muss der Fahrer über Jahre hinweg befürchten, dass immer mal wieder geprüft wird, ob er überraschende Geldausgaben getätigt hat.

All das dürfte dem Fahrer doch mehr oder minder durch den Kopf gehen, weshalb er - insbesondere in Ansehung seiner Familie - es sich doch zweimal überlegen wird, ob er für die Chance auf Wohlstand das Risiko einer (erheblich) strafbaren Handlung in Kauf nimmt.
 
Deswegen sprach ich auch von krimineller Energie. Man muss das Geld natürlich als Investition in die Zukunft betrachten, d.h. mindestens die nächsten 6 - 7 Jahre weiterleben wie bisher und darf das Geld in dieser Zeit nicht zu Hause oder an anderen ermittelbaren Orten aufbewahren. Nach der Zeit kräht kein Hahn mehr danach.

250.000 € in 500er-Scheinen sind übrigens kein voller Geldkoffer, sondern nur ein relativ kleines Geldbündel. Das kann doch in den Fußraum gefallen sein, wo es dann der nächste Fahrgast gefunden haben könnte. :b

Gruß

Kai
 
Du Fuchs. :D

Im Ernst: Natürlich ist es denkbar, das alles erfolgreich durchzuziehen. Mir ging es auch weniger um verallgemeinerungsfähige Überlegungen, sondern um den Umstand, dass vorliegend die Rückgabe des Geldes womöglich nicht allzu überraschend ist. :) :-)
 
Oder es ist einfach eine "Testfahrt" des Arbeitgebers...........................:hanged:
Nicht unbedingt mit diesen Summen, aber öfter praktiziert als viele denken
 
... Mir ging es auch weniger um verallgemeinerungsfähige Überlegungen, sondern um den Umstand, dass vorliegend die Rückgabe des Geldes womöglich nicht allzu überraschend ist. :) :-)

Da bin ich völlig bei Dir, Jan. Die Beweggründe der Rückgabe müssen nicht so altruistisch sein, wie es im Artikel steht, und waren am Ende vielleicht ganz pragmatischer Natur.

Schön, dass es dennoch Leute gibt (ich kenne solche), die da gar nicht in Versuchung geraten.

Gruß

Kai
 
Also ich hätte das Geld sicher auch nicht behalten...


































...sondern gleich wieder ausgegeben :whistle:

BMW-M-secret-garage-4.jpg
 
Das möchte ich gar nicht in Abrede stellen.

Genau das tust Du aber, indem Du sein Verhalten mit "Vernunft" erklärst. Vernunft ist in dieser Situation definitiv nicht "aller Ehren wert".

Was wären denn wahrscheinliche Alternativen? Es geht hier doch gar nicht um einen gerichtsfesten Nachweis, sondern schlicht um das Risiko strafbaren Verhaltens. Malen wir uns einmal aus, dass der Eigentümer des Geldes zur Polizei geht und aussagt, das Geld im Taxi vergessen zu haben. Vielleicht erstattet er sogar, wenn auch nicht zwingend, Strafanzeige (Unterschlagung o. Ä.). Die Polizei ermittelt den Taxifahrer, der daraufhin behauptet, er habe das Geld nicht. Kommt er bei seiner Aussage auch nur ein klein wenig ins Straucheln, wird eine halbwegs engagierte Polizei die Ermittlungen weiter vorantreiben. Mit etwas Pech gibt es eine Hausdurchsuchung. Selbst nach der etwaigen Einstellung der Ermittlungen muss der Fahrer über Jahre hinweg befürchten, dass immer mal wieder geprüft wird, ob er überraschende Geldausgaben getätigt hat.

All das dürfte dem Fahrer doch mehr oder minder durch den Kopf gehen, weshalb er - insbesondere in Ansehung seiner Familie - es sich doch zweimal überlegen wird, ob er für die Chance auf Wohlstand das Risiko einer (erheblich) strafbaren Handlung in Kauf nimmt.

Genau so wird er es geschlussfolgert haben :D Dass Du es wieder auf Anhieb durchschaut hast :D

Klingt auch viel realistischer, als die Erklärung, dass er als anständiger Mensch ohne groß zu überlegen seinem Instinkt gefolgt ist, das Geld zurückzubringen.
 
Das erinnert mich an das Zitat:

"Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt".

Aber vielleicht sind die Motive doch edler Natur. Zerreden lässt sich alles.
 
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