Die Abschaffung der Arbeit

Natürlich muss man sich das Anfangskapital erarbeiten. Ab dem Zeitpunkt, an dem man seine Ausgaben aus seinem passiven Einkommen bestreiten kann, benötigt man jedoch kein aktives Einkommen mehr. Das Treffen von Anlageentscheidungen sehe ich nicht als Arbeit an.
So ist der Lauf des Lebens ... die ersten 10 Jahre auf Kosten der Eltern Spaß haben, dann 10 Jahre lernen, dann 40 Jahre "Anfangskapital" erarbeiten um die letzten 20 Jahre vom "passiven Einkommen" zu leben.

Auch wenn manche Menschen nur 30 Jahre brauchen um das "Anfangskapital" zu erarbeiten oder nur 20 oder gar 10 Jahre ... so ziemlich kein Mensch kommt ohne Arbeit aus.

Du hast Dir Deine eigene These widerlegt. Danke :t
 
so ein schwachsinniger Artikel :rolleyes:
Niemand wird zum Arbeiten gezwungen!
Wer zu faul ist morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, der soll einfach liegen bleiben.
In Deutschland geht man mit dieser Einstellung allerdings zu Grunde!
Also wer keinen Bock auf Arbeit hat, und sich von dieser sogenannten Ideologie befreien will, dem empfehle ich folgendes:
Wandere doch einfach aus! :thumbsup:
Wir werden dich nicht vermissen....
Es gibt auf der Welt viele Länder wo man mit dieser Einstellung auch glücklich werden kann.
Und welche Länder sind das? die armen wie Africa oder aktuell zur WM auch Südamerika.,
Dort gibt es Menschen die sitzen den ganzen Tag vor ihrer Bretterbude und genießen die Sonne und das Leben :@
Aber sei dir einer Sache bewusst, die Menschen dort haben keinen Zetti, die haben keinen 50" TV, die haben keine Playstation oder Smartphone, und nicht mal eine Krankenversicherung.
Und Abends steht auch kein Schnitzel mit Nudelsalat auf dem Tisch.
Aber ich bin mir sicher, es gibt dort Menschen die rundum glücklich sind.
Was ich eigentlich damit sagen will, alles was wir als alltäglich oder Luxus empfinden, ist ein Ergebnis der Arbeit die wir tagtäglich verrichten.
Wer bereit ist auf diesen Luxus, den wir als alltäglich empfinden, zu verzichten, der ist auch nicht mehr gezwungen zu arbeiten!:t
Das kann jeder für sich selbst entscheiden.....
 
so ein schwachsinniger Artikel :rolleyes:
Niemand wird zum Arbeiten gezwungen!
Wer zu faul ist morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, der soll einfach liegen bleiben.
In Deutschland geht man mit dieser Einstellung allerdings zu Grunde!
Also wer keinen Bock auf Arbeit hat, und sich von dieser sogenannten Ideologie befreien will, dem empfehle ich folgendes:
Wandere doch einfach aus! :thumbsup:
Wir werden dich nicht vermissen....
Es gibt auf der Welt viele Länder wo man mit dieser Einstellung auch glücklich werden kann.
Und welche Länder sind das? die armen wie Africa oder aktuell zur WM auch Südamerika.,
Dort gibt es Menschen die sitzen den ganzen Tag vor ihrer Bretterbude und genießen die Sonne und das Leben :@
Aber sei dir einer Sache bewusst, die Menschen dort haben keinen Zetti, die haben keinen 50" TV, die haben keine Playstation oder Smartphone, und nicht mal eine Krankenversicherung.
Und Abends steht auch kein Schnitzel mit Nudelsalat auf dem Tisch.
Aber ich bin mir sicher, es gibt dort Menschen die rundum glücklich sind.
Was ich eigentlich damit sagen will, alles was wir als alltäglich oder Luxus empfinden, ist ein Ergebnis der Arbeit die wir tagtäglich verrichten.
Wer bereit ist auf diesen Luxus, den wir als alltäglich empfinden, zu verzichten, der ist auch nicht mehr gezwungen zu arbeiten!:t
Das kann jeder für sich selbst entscheiden.....

Theoretisch bin ich ganz bei Dir.

Praktisch zwingt uns die Gesellschaft den steinigen Weg mit Luxusgüter zu gehen.

Ich selbst habe leider auch noch keine Lottomillionen gewonnen :(
 
... Praktisch zwingt uns die Gesellschaft den steinigen Weg mit Luxusgüter zu gehen. ...

Warum? Der Zwang ist doch selbst auferlegt. Wer mit wenig zufrieden ist, insbesondere auf "Luxusgüter" verzichten kann, der muss auch nicht viel arbeiten - und schon gar nicht hart.

Wer allerdings meint, einen Porsche in der Garage haben zu müssen, weil der Nachbar einen hat, der ist nun wirklich selbst schuld. Mit einem Zwang der Gesellschaft hat das nichts zu tun, sondern der Zwang ist eben eigenverantwortet.
 
Wer zu faul ist morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, der soll einfach liegen bleiben.
In Deutschland geht man mit dieser Einstellung allerdings zu Grunde!
Also wer keinen Bock auf Arbeit hat, und sich von dieser sogenannten Ideologie befreien will, dem empfehle ich folgendes:
Wandere doch einfach aus! :thumbsup:
Wir werden dich nicht vermissen....
Es gibt auf der Welt viele Länder wo man mit dieser Einstellung auch glücklich werden kann.
Und welche Länder sind das? die armen wie Africa oder aktuell zur WM auch Südamerika.,
Dort gibt es Menschen die sitzen den ganzen Tag vor ihrer Bretterbude und genießen die Sonne und das Leben :@
Aber sei dir einer Sache bewusst, die Menschen dort haben keinen Zetti, die haben keinen 50" TV, die haben keine Playstation oder Smartphone, und nicht mal eine Krankenversicherung.
Und Abends steht auch kein Schnitzel mit Nudelsalat auf dem Tisch.
Aber ich bin mir sicher, es gibt dort Menschen die rundum glücklich sind.
Was ich eigentlich damit sagen will, alles was wir als alltäglich oder Luxus empfinden, ist ein Ergebnis der Arbeit die wir tagtäglich verrichten.
Wer bereit ist auf diesen Luxus, den wir als alltäglich empfinden, zu verzichten, der ist auch nicht mehr gezwungen zu arbeiten!:t
Das kann jeder für sich selbst entscheiden.....
Da irrst Du Dich aber gewaltig!
Es gibt genug Hartz IV Empfänger denen es ganz gut geht mit oben erwähnten Dingen wie einem 50" TV (oder größer), Playstation, Smartphone etc., und brauchen dafür nicht mal einen Finger krumm machen, ganz zu Schweigen von Befreiungen für GEZ, Telefon, diversen Zuschüssen etc.
Die Miete und Nebenkosten zahlt ja das Amt.
Es gibt Typen darunter die Mitte des Monats beim Jobcenter mit einem Mercedes vorfahren, weil denen zufällig aufgefallen ist das ihr "Lohn" noch nicht auf dem Konto ist.
Man muss nur die richtigen Tricks kennen, dann lässt es sich auch ohne Job in Deutschland verhältnismässig gut leben.
Als meine Frau Morgens auf dem Weg zur Arbeit im Zug saß, hörte Sie ein Gespräch zweier Jugendlicher in dem es darum geht was man denn mal nach der Schule machen will.
Antwort: Ich werde Hartzer...

 
Wer verwaltet meine Lottomillionen, Aktien und das ganze angehäufte Vermögen wenn doch keiner mehr arbeitet ?
Wer Repariert den Porsche und die BMWs die sich in der Garage stapeln?
Kein Benzin oder Strom für die schönen Momente auf der Landstraße

Ne ne...geht ihr arbeiten...brauche euch!
 
Da irrst Du Dich aber gewaltig!
Es gibt genug Hartz IV Empfänger denen es ganz gut geht mit oben erwähnten Dingen wie einem 50" TV (oder größer), Playstation, Smartphone etc., und brauchen dafür nicht mal einen Finger krumm machen, ganz zu Schweigen von Befreiungen für GEZ, Telefon, diversen Zuschüssen etc.
Die Miete und Nebenkosten zahlt ja das Amt.
Es gibt Typen darunter die Mitte des Monats beim Jobcenter mit einem Mercedes vorfahren, weil denen zufällig aufgefallen ist das ihr "Lohn" noch nicht auf dem Konto ist.
Man muss nur die richtigen Tricks kennen, dann lässt es sich auch ohne Job in Deutschland verhältnismässig gut leben.
Als meine Frau Morgens auf dem Weg zur Arbeit im Zug saß, hörte Sie ein Gespräch zweier Jugendlicher in dem es darum geht was man denn mal nach der Schule machen will.
Antwort: Ich werde Hartzer...


du hast ja recht, aber lassen wir mal die Sozialschmarotzer aussen vor.
Es geht ja um den Grundgedanken "wo wären wir, wenn wir Arbeit abschaffen"

Ich weis nicht was das für eine Generation ist, für die "Hartzer" eine erstrebenswerte Zukunft ist!
:j
 
Ich weis nicht was das für eine Generation ist, für die "Hartzer" eine erstrebenswerte Zukunft ist!
:j
Ich unterstütze diese Lebenseinstellung ebenfalls nicht, aber es gibt offenbar immer mehr Leute mit dieser Einstellung.
Und wenn ich mir heute so manchen Azubi ansehe, wird mir Angst und Bange auf welche Menschen wir angewiesen sind, z.B. im medizinischen Bereich.
Ich könnte manchmal die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn ich live erlebe was unsere Lehrlinge so drauf haben.
Wenn es allerdings Noten geben würde für die Benutzung Ihres Smartphones, da würden sie gut abschneiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Und wenn ich mir heute so manchen Azubi ansehe, wird mir Angst und Bange auf welche Menschen wir angewiesen sind, ..ß Ich könnte manchmal die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wenn ich live erlebe was unsere Lehrlinge so drauf haben. ....

Absolut, und diese Kritik passt für eine ganze Menge von Berufen, und nicht nur für Lernende, sondern auch für Arbeitende. Ich bin da manchmal schlicht fassungslos. Man kann nur schauen, dass man spätestens zum Rentenbeginn ein ausreichendes Vermögen beisammen hat. Auf den Staat und seine Steuerzahler braucht man gar nicht mehr zu hoffen.
 
Man kann nur schauen, dass man spätestens zum Rentenbeginn ein ausreichendes Vermögen beisammen hat. Auf den Staat und seine Steuerzahler braucht man gar nicht mehr zu hoffen.
Ich bin froh das unser Haus bereits abgezahlt ist, allerdings sollte man ausreichend Rücklagen bilden.
Mit dem Gedanken daran bis zum Renteneintrittsalter arbeiten zu müssen kann ich mich aber nicht anfreunden.
Wenn man das Glück hat nicht vorzeitig körperlich KO zu sein, hat man im Rentenalter nicht mehr viel vom Leben.
Da würde ich lieber auf einen Teil der Rente verzichten, um noch was vom Leben zu haben.
Abgesehen davon wird bis zur Rente der Sack leer sein, wenn es immer weniger Leute gibt die ins System einzahlen.
Die Kluft zwischen arm und reich wird größer, der Mittelstand bricht ein.
 
Zum Thema Rente habe ich meinen eigenen egoistischen Standpunkt.
es gibt für mich 2 Optionen.

Option 1
stand heute, arbeiten bis 67
heißt für mich noch gut 30 Jahre
wo sind wir in 30 Jahren? arbeiten bis 75?
da bekomm ich vielleicht 1000 globale Mark Rente.
und was kann ich mir in dieser Gesellschaft davon noch leisten? Ich denke mal soviel wie wenn ich heute Hartz4 beziehe.

Option 2
Heute bin ich noch jung, gesund und arbeitsfähig
heißt für mich arbeiten, arbeiten, arbeiten
Geld verdienen. Soviel wir es nur geht.
Mit etwas Glück mit 50 oder 55 Jahren soviel Geld zusammen haben, dass ich mir irgendwo, wo die Lebenshaltungskosten niedrig sind, einen schönen Lebensabend machen kann. z.b. Thailand oder in 30 Jahren auch USA.
Dort ist das Geld was ich heute erarbeite mit sicherheit noch mehr wert wie hier in Deutschland.
Nennt mich egoistisch, aber ich arbeite für meine Zukunft und nicht für den Wohlstand der nächsten Generation :rolleyes:
Auf den Staat braucht man sich nicht zu verlassen, und die Zukunft Europas ist mehr als fragwürdig&:
 
Moin zusammen.....
Danke für euer Feedback. - Status aktuell: 538 Aufrufe, 39 Kommentare. :t

Frage1: Wer hat den Link tatsächlich gelesen?
Frage2: Wer hat den Denkansatz des Autors (zumindest teilweise) verstanden?

Mir ist vollkommen klar, dass ein solches Thema in diesem Forum sehr "grenzwertig" ist.;)

und nun.......:hanged:
 
Option 2
Heute bin ich noch jung, gesund und arbeitsfähig
heißt für mich arbeiten, arbeiten, arbeiten
Geld verdienen. Soviel wir es nur geht.
Mit etwas Glück mit 50 oder 55 Jahren soviel Geld zusammen haben, dass ich mir irgendwo, wo die Lebenshaltungskosten niedrig sind, einen schönen Lebensabend machen kann. z.b. Thailand oder in 30 Jahren auch USA.
Dort ist das Geld was ich heute erarbeite mit sicherheit noch mehr wert wie hier in Deutschland.

Ein Plan den einige verfolgen - und es bleibt zu hoffen, dass Du es dann auch erlebst ... Zu viele "erliegen" der Arbeit zu früh und haben vorher nicht gelebt. Ich persönlich suche eher einen Mittelweg.

Tim
 
Leben im Hier und Jetzt und dabei seine Arbeit als etwas Erfüllendes und Sinnvolles Erleben.
Meine persönliche Zufriedenheit resultiert aus dieser Lebensweise.
Für weltverbessereische Vorschläge, wie den im Fred angeführten, habe ich keinen Bedarf und sehe dafür auch keinen Nutzen für meine Mitmenschen.

A propos: gelesen habe ich den link, verstanden auch, davon halten tue ich aber wenig bis nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bis heute vermisse ich den Druck der Arbeitswelt überhaupt nicht ;).
Ich denke da kommen wir zum Hauptproblem,nicht die Arbeit an sich ist es die nervt sondern eher die damit einhergehenden Begleitphänomene wie Druck,Mobbing,Existensängste,etc..
Hier sollte man ansetzen,denn wenn im Umfeld alles stimmt hat auch die Toilettenfrau(dies bitte nicht als Abwertung verstehen)Spass an der Arbeit.
Erfülltes Leben steht eigentlich immer im Zusammenhang mit Aufgabe und Ziel. Sollte dies nicht von der Arbeit gestellt werden so sucht derjenige ohne Arbeit sich eins und nennt es Hobby.;)
 
Frage1: Wer hat den Link tatsächlich gelesen?
Frage2: Wer hat den Denkansatz des Autors (zumindest teilweise) verstanden?
Der Artikel ist mir zu langatmig und zu viel sinnloses Blabla.

Einzelne Textstellen fand ich interessant, wie die hier:

"Bhutan macht hier mit seinem Bruttonationalglück einen interessanten Vorschlag, wirtschaftliches Gelingen nicht mehr in umgesetztem Geld zu messen, sondern in Hinsicht darauf, ob es wirklich das Glück der Bevölkerung steigert. Würde das nicht mehr Sinn ergeben?"

Diese Frage nach dem Sinn hab ich versucht für mich zu beantworten und über Wikipedia "Bhutan" hab ich das hier gefunden:

"2007 lebten 23,2 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze" - na super ... wer arm glücklich leben kann, der soll das gern tun. Ich für meinen Teil möchte mir gern mal etwas leisten, wie in einem Restaurant essen gehen oder Auto fahren.

Ich sehe Luxus nicht als "Zwang" an, sondern als "erstrebenswert" - wenn ich so in meinem Bekanntenkreis rumschaue wie schön die es haben, dann bewundere ich sie oft dafür, dass sie es mit einer gewissen Leichtigkeit und guten Ideen zum richtigen Zeitpunkt geschafft haben.

Anstatt die Arbeit generell in Frage zu stellen ist mein Ziel möglichst "effizient" zu sein, also möglichst wenig arbeiten für möglichst viel Geld. Das ist seit vielen Jahren mein Ziel, welches ich konsequent verfolge.

Und mal ehrlich: Jeder hier, der einen Z4 sein Eigen nennt, ist auf genau demselben Weg. Eine Diskussion über den Sinn von Arbeit dürfte daher recht unsinnig sein - ohne Arbeit hätte niemand hier ein Spaßauto wie den Z4.

Und ohne dem Ziel möglichst "effizient" zu arbeiten hätte kaum einer die Zeit dazu seinen Z4 auch zu fahren.
 
Man kommt doch immer wieder auf die gleiche Ursache. Das zur Zeit herrschende Geldsystem ist einfach darauf ausgelegt, dass wenige immer reicher werden und der Großteil immer ärmer.
Die Zinsen steigen exponentiell an und theoretisch müsste die Wirtschafts ebenso mitwachsen, um dieses System auf Dauer am Leben zu erhalten. Schwierig bei begrenzten Ressourcen.

Wir brauchen ein anderes Finanz- bzw. Gesellschaftssystem. Wer Interesse daran hat, kann sich ja mal in folgende Seiten (bitte um Ergänzung) einlesen:
http://www.neuesgeld.net
http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b
http://www.informationsgeld.info/
 
Man kommt doch immer wieder auf die gleiche Ursache. Das zur Zeit herrschende Geldsystem ist einfach darauf ausgelegt, dass wenige immer reicher werden und der Großteil immer ärmer.

Drei Nachbarn mit jeweils gleichgroßen Rasenflächen:
1. Fr. Schlau
2. Hr. Dumm
3. Fr. Statist

Alle vereinbaren einen Preis für das Rasenmähen des jeweils anderen Grundstücks: 10 Euro
Innerhalb einer Stunde schafft Fr. Schlau das Mähe der Grundstücke von Hr. Dumm und Fr. Statist und verdient in dieser Stunde somit 20 Euro.
Hr. Dumm schafft in dieser Stunde nur ein Grundstück zu mähen, das von Fr. Schlau und verdient nur 10 Euro.

Die drei diskutieren Deinen Ansatz, dass das Geldsystem schlecht ist, denn Fr. Schlau verdient viel mehr obwohl sie auch nur eine Stunde arbeitet.
Sie entscheiden sich dafür, dass die Arbeit "Rasenmähen" gleichwertig ist.

Fr. Schlau lässt sich nun Zeit und nutzt ihre Schlauheit nicht um effizienter zu arbeiten.

... etwas weiter gedacht: Die Dummen lähmen den gesellschaftlichen Fortschritt.


Die Zinsen steigen exponentiell an und theoretisch müsste die Wirtschafts ebenso mitwachsen, um dieses System auf Dauer am Leben zu erhalten. Schwierig bei begrenzten Ressourcen.
In Deutschland steigt die Wirtschaftsleistung stärker als die Gehälter steigen => Wohlstand, jedoch werden die Schlauen immer reicher (das stört die Armen)
In Griechenland stiegen die Gehälter stärker als die Wirtschaftsleistung => Kollaps, die Armen hatten mehr Geld ohne mehr dafür zu leisten (das stört alle)


Wir brauchen ein anderes Finanz- bzw. Gesellschaftssystem. Wer Interesse daran hat, kann sich ja mal in folgende Seiten (bitte um Ergänzung) einlesen:
http://www.neuesgeld.net
http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b
http://www.informationsgeld.info/
Ich zitiere mal von "neuesgeld.net":
An den Zinsen verdienen nur 10 % der Bevölkerung. 90 % der Menschen verlieren über die Zinsen, die in allen Preisen und Steuern enthalten sind. Das sorgt für eine massive Umverteilung von unten nach oben. Daraus entstehen extreme Kapitalkonzentrationen. Diese stellen eine Gefahr für unsere demokratische Grundordnung dar.

In meinen Augen eine sehr gefährliche Aussage, denn gerade die Demokratie ermöglicht die Marktwirtschaft und die wiederum ermöglichst die Weiterentwicklung der Gesellschaft. Diese 10% der Bevölkerung sind in der Regel auch die Leistungsträger und Ernährer der anderen 90%.
Jegliches Rütteln an der demokratischen Grundordnung mit oberflächlich "sozialen" und "moralischen" Ansätzen führt schnell zur Planwirtschaft und zum Stillstand der Weiterentwicklung.

Meiner Meinung sollten gerade die Leistungsträger weiter "motiviert" werden um noch mehr Leistung zu erbringen - und nicht durch überproportional hohen Steuern an ihrem Aktionismus gehindert werden.
 
Danke, Frank, dass du dir die Zeit nimmst, um diesen Unsinn als solchen darzustellen. :t


.... Meiner Meinung sollten gerade die Leistungsträger weiter "motiviert" werden um noch mehr Leistung zu erbringen - und nicht durch überproportional hohen Steuern an ihrem Aktionismus gehindert werden.

Genau so ist es - das weiß jeder, der ein Unternehmen führt. Denn so gut wie jedes Unternehmen - sei es ein produzierendes, sei es ein beratendes Unternehmen - kommt ganz maßgeblich deshalb voran, weil es dort einige wenige Köpfe gibt, die den "Laden" voranbringen. Bremst man diese Leistungsträger, hat das in aller Regel sehr schnell negative Auswirkungen auf das Vorankommen des Unternehmens. Verlassen die gebremsten Leistungsträger das Unternehmen, wird es noch sehr viel schlimmer. Motiviert man die Leistungsträger jedoch, bringen Sie das Unternehmen noch besser voran - und motivieren durch ihren eigenen Erfolg andere Köpfe im Unternehmen, es ihnen gleich zu tun.

Die "Fachleute" können das sicherlich mit putzigen Formeln, Zahlen etc. belegen. Davon verstehe ich nichts, sondern ich berichte schlicht aus der unternehmerischen Praxis.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Jokin
Ich finde es nur wichtig mal über den Tellerand zu schauen, da ich dieses alternativlos-Geseiere von der Angie nicht mehr hören kann.:ulrich:


Grundsätzlich: Wer viel (und gut) arbeitet soll mehr verdienen, als jemand der weniger arbeitet. Ich denke das steht ausser Frage.
Passiert das aber auch? Da habe ich so meine Zweifel.

Zum Geldsystem.

Nehmen wir mal an, ein Kind bekommt eine Milliarde von Geburt an vererbt. Vati legt das mit 5% bei einer Bank ein.
Wenn das Kind ca. 15 Jahre ist, hat es schon zwei Milliarden, mit 30 Jahren vier Milliarden, ohne je gerarbeitet zu haben. Also ein leistungsloses Einkommen.
Und wer darf das erwirtschaften? Der Leistungsträger. Also ich z.B.

Wie kann es denn überhaupt sein, dass ich mich erst verschulden muss, wenn ich was anständiges erlernen möchte? (Musste ich zwar nicht, aber die meisten müssen es)

Zur Wirtschaftsleistung:
Wenn diese steigt, hat das doch noch überhaupt keine Aussagekraft über den Sinn der Leistung.
Wir könnten ja harte Drogen legalisieren, das würde unserem BIP bestimmt noch ein wenig auf die Sprünge helfen und unsere zukünftigen Leistungsträger könnten mit Koks und Co. das Abi schon in 10 Jahren schaffen.
Waffen verkaufen wir ja schon wie die Weltmeister. Aber sonst wär die Tagesschau ja auch langweilig.
Beim Gesundheitssystem sind wir ja schon nahe an der Perfektion der Wirtschaftsleistungssteigerung. :ulrich:
Exportweltmeister sind wir ja auch (ok, waren es). Wir tauschen Know-How/Waren/Dienstleistungen gegen bunte Zettel bzw. ein paar Bits und erhöhen dadurch bei uns die Geldmenge
---> ziemlich beschissener Deal.

Hach, mein Blutdruck.

Vielleicht findet der ein oder andere durch die Links (oben) ja ein wenig Inspiration und erschafft ein faires System für alle. :)


Meiner Meinung sollten gerade die Leistungsträger weiter "motiviert" werden um noch mehr Leistung zu erbringen - und nicht durch überproportional hohen Steuern an ihrem Aktionismus gehindert werden.

Sehe ich auch so.
 
@Benzett:

Ich gehe in vielem mit dir konform, vor allem in Sachen Geldsystem. Leider ist es müßig, Diskussionen darüber zu führen, da geschätzte 98 Prozent der Bevölkerung die von dir angesprochenen bedruckten Zettelchen für Geld halten und noch nie hinterfragt haben, wie Geld in unserem Zentralbanksystem entsteht, geschweige denn dieses Schneeballsystem durchschauen. Ich bin für die Einführung des Schulfachs "Geldwesen" spätestens ab dem 5. Schuljahr, aber das dürfte politisch wohl nicht durchsetzbar sein. Wie sagte doch gleich der Banker zum Politiker? - "Halte du sie dumm, ich halte sie arm!" ;)

LG Christian
 
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