Tour de France 2014...

Du meinst diese Doping-Tour??? LOL

Ich dope mich nur mit reinem Hopfentee... LOL
Ich auch gerade. Von den Franziskaner Mönchen gebraut,:t:t:t
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Ob Nibali wohl sauber war/ist ?

Ich denke: Nein!

Was meint ihr?

Ich schaue keine Tour de France, kenne diesen Radfahrer nicht und weiß auch nicht, ob hier ernsthafte Antworten erwünscht sind. Gleichwohl, und völlig wertfrei: Man kann seit vielen Jahren davon ausgehen, dass (so gut wie) ausnahmslos alle Radprofis regelmäßig und gezielt dopen. Das gilt nicht nur für die Fahrer auf den vorderen Platzierungen, sondern auch für die Hintermänner, und übrigens auch für den engagierten Amateursport.

Das sind meine Erfahrungen aus gut 20 Jahren Leistungssport, in denen ich beim gemeinsamen Training unzählige Radsportler aus dem Amateur- und Profibereich kennengelernt habe. Sie haben ausnahmslos alle verbotene Substanzen zu sich genommen. Die Frage war nicht das "ob", sondern das "wie". Erwischt wurden immer nur solche, die - aus welchen Gründen auch immer - von den geschickt ausgearbeiteten Dopingplänen abgewichen waren. Natürlich wurde und wird - ebenfalls wertfrei bemerkt - gegenüber Außenstehenden immer geleugnet. Das macht man einfach so, weil es dazu keine Alternative gibt.

Das Vorgesagte beschreibt einen veralteten Stand der Dinge. Ich denke aber nicht, dass sich das alles wesentlich geändert hat. Die Methoden der Doping-Fahnder sind in den letzten Jahren deutlich besser geworden, ebenso die Methoden der modernen Sportmedizin.
 
V. Nibali war offenbar am besten vorbereitet und ist darüber hinaus auch taktisch clever radgefahren. Ich habe mir viele Etappen ansehen und vor allem die Bergankünfte verfolgen können. Zudem profitierte der Italiener vom Ausfall zweier Hauptkonkurrenten.
Glückwunsch zum Toursieg.

Ein lakonischer Bjarne Riis (früher Team Telekom, jetzt sportl. Leiter Team Saxobank) , zu aktiven Zeiten wegen seiner damaligen Hämatokritwerte als "Mr.60 %" bezeichnet , antwortete bei Bekanntwerden seiner Dopingvergangenheit:
" Die gelbe Trikot, ja klar, die könnt ihr habe`, die liegt in eine Karton in meine Garage."

Ich frage mich natürlich auch, wie man mehrere Etappen hintereinander solch eine Leistung erbringen kann, ohne am Folgetag "am Berg zu explodieren". Was ich nur sehr schade finde, ist, daß im Allgemeinen oder gerade im Speziellen
mit dem Finger immer auf den Radsport gezeigt wird.
Woran liegt das? Stellt der Radsport hier ein gesonderte Position dar? Warum sind Fussball, Golf, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Formel 1 etc. nicht so im medialen Fokus bezüglich Doping? Spielt Geld im Profisport etwa die eine Rolle?
Das Salär eines stinknormalen Berufsradfahrers ist nicht wirklich üppig, wenn man nicht Indurain, Ulrich, Armstrong oder Contador heißt. Reizt es hier also umso mehr, zu nicht erlaubten Substanzen zu greifen, um letztlich besser zu verdienen?
Bis zu 3 Wochen am Stück jeden Tag bei Wind und Wetter Höchstleistung zu erbringen funktioniert nur mit einem wirklich starken Team, dies nur am Rande. Eigentlich müsste ein Einzelner unter normalen physiologischen Umständen
nicht in der Lage sein, diese Leistung zu erbringen. Er trainiert aber ein ganzes Jahr mit großem Aufwand dafür. Ist da die Angst zu versagen etwa ein Dopinganreiz ?
Oder ist die Spitze im Profisport so dünn, daß es eben auf das bischen Chemie im Körper ankommt? Denn der Zweite gilt ja schon perverserweise als erster Verlierer.

Tatsächlich haben Radprofis zu oft nachgeholfen. Die Eintageklassiker früher wurden auch gerne die "grossen Preise der Dampfkessel" genannt. Ein Cocktail aus Amphetamin, Kokain,Pervitin, Koffein etc. war üblich.
Als EPO aufkam sind die Radprofis anfangs aus Angst vor einem Schlaganfall oder Herzinfarkt nachts alle zwei Stunden aufgestanden und haben Wasser getrunken, um das Blut flüssig und den Hämatokrit (Anteil der festen Bestandteile im Blut, s. a. Riis) niedrig zu halten. Das Problem ließ sich wiederum ebenfalls rasch medikamentös lösen. Auffällig viele Radprofis litten zeitweise an "Asthma" und durften offiziell mit Salbutamol dopen inhalieren. Momentan ist Gendoping in. Ist vielleicht sogar schon wieder out und wir wissen es nur nicht.

Wo fängt Doping an?
Wenn ich nach einer Etappe Schmerzen in den Gliedern habe und ich nehme am Folgetag erstmal ein, zwei Ibuprofen ein, um schmerzgelindert Leistung zu erbringen, bewirke ich dann nicht auch eine Leistungssteigerung und bin eigentlich gedopt?
Wie viele Leute pfeiffen sich morgens Medikamente/Drogen rein, um ihre Leistung zu erbringen und sind somit eigentlich gedopt? Zeigen wir mit dem Finger auf sie in aller Öffentlichkeit?

Der gesamte Profisport ist, sagen wir mal "medizinisch optimiert". Andere sagen verseucht. Eine wirklich gute Diplomarbeit an der SpoHo Köln schloss damals sinngemäß mit folgenden Worten ab: Mann könnte es ( das Doping) freigeben und anstatt dessen einfach BMU, Beste Medizinische Unterstützung nennen.
Dann wäre die Nachweisbarkeit auch leichter und wir hätten volle Kontrolle;).

Der Kampf gegen Doping wird so jedenfalls nicht zu gewinnen sein. Im Prinzip müsste sich das Dopinglabor vorab überlegen, welche Methode in zwei bis drei Jahren en vogue ist und wie diese labortechnisch, juristisch einwandfrei, nachgewiesen werden kann. Ich müsste also ein Doping- und ein Nachweisverfahren entwickeln um das Problem zu lösen.

In der Praxis habe ich bereits des öfteren Jugendliche, die auffallend oft mit gefährlichem Internethalbwissen überraschen, aufgrund der unsachgemäßen Anwendung von Medikamenten behandeln müssen. Irgendwoher von einem Untergrundlabor geordert, wird das unter abenteuerlichen hygienischen Standards gewonnene, meist minderwertige oder sogar viel zu hochdosierte Medikament unter ebenso abenteuerlichen hygienischen Bedingungen appliziert, besser noch versehentlich ins Gelenk injiziert, und die Jungens wundern sich dann, daß ihnen der Oberschenkel oder Oberarm vor Eiter fast platzt.
Allerdings bin ich auch schon "Profis" begegnet, die einfach nur Pech hatten, jedoch so fundiertes biochemisches Fachwissen an den Tag gelegt haben, daß ich nach der Anamneseerhebung erst mal lesen gegangen bin.

Doping im Breitensport ist tatsächlich allgegenwertig und in seiner Ausprägung mitunter beängstigend. Das ist die eigentliche Gefahr und sicher nicht die Schuld von Vincenzo Nibali. Der weiß, was er tut und er steht auch für eventuelle juristische, finanzielle und persönlichen Folgen gerade. Wenn Ottonormalverbraucher das auch unbedingt machen möchte, bitteschön.
Es muss deutlich mehr Aufklärung und vor allem Prävention betrieben werden. Irgendwie erinnert mich das sehr an den vergeblichen War on Drugs, der mit Verboten und Strafen genauso wenig zu gewinnen war bzw. noch immer ist. Erst wenn man bestimmte, gegebene Umstände akzeptiert, entkriminalisiert und nicht zuletzt auch legalisiert kann man verstehen, kontrollieren...und schützen!
 
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Woran liegt das? Stellt der Radsport hier ein gesonderte Position dar? Warum sind Fussball, Golf, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Formel 1...

Im Fussball wird meiner Meinung/Erfahrung nach nicht so extrem gedopt wie im Radsport. Dafür ist in diesem Bereich alles bis in die untersten Ligen mit Absprachen/Wetten verseucht... möchte aber, im Gegensatz zum Doping im Radsport, keiner Wissen/Sehen.

Leichtathletik: Ich habe den Flitzer aus Jamaika bei der WM in Berlin vor ein paar Jahren gesehen, dagegen ist jeder Rasportler ein Waisenknabe bzgl. Doping... einfach lächerlich wie der die Anderen vorgeführt hat.
 
Toller Beitrag, "Eifelbub"! Vielen Dank dafür. :t
 
Postuliert man eine Leistungssteigerung durch Doping von 10-20%, ist es bei der bestehenden Leistungsdichte schlicht unmöglich, das nur einzelne Fahrer gedopt oder nicht gedopt sind.
Wer glaubt, dass das Fahrerfeld der TdF sauber ist, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Ausnahmslos alle Fahrer sind gedopt.
Diese Rate dürfte bis in Amateurklassen Bestand haben.

Gibt es eine Lösung?

Die verschärften Kontrollen, bessere Nachweismetoden und öffentliche Brandmarkung bringen gar nichts, das alte Hase-Igel Spiel. Die Doping-Methodik wird immer ausgeklügelter und perfider.

Doping komplett freigeben hätte folgenden Effekt: zunächst würde noch hemmungsloser und aggressiver gedopt.
Pro Rennen würden dann 2-3 Fahrer tot wie die Fliegen vom Rad kippen. Zuschauer, Medien und Sponsoren würden sich mit Grauen abwenden, der finanzielle und mediale Aspekt wäre fort.
Bei zumindest einzelnen Fahrern würde ein wirkungsvoller Umdenkprozess stattfinden. Dies gilt auch für den Amateurbereich, wo Jugendiche und Nachwuchsfahrer sich sehr stark an ihren Vorbildern orientieren, im Guten wie im Schlechten.
Klingt hart und wird in dieser Konsequenz auch nicht durchgeführt.
Eine Zwischenlösung gibt es nicht, auch wenn das Verbände und Offizielle immer scheinheilig beteuern und einfordern.

Also bleibt es beim Doping. Punkt.

Als Zuschauer und Aktiver kann ich immer noch entscheiden, ob mir dieses Spektakel gefällt oder nicht. Meine Entscheidung ist schon vor Jahren gefallen, ich ignoriere TdF und den Amateurradsport komplett.
Ich bin früher noch aktiv MTB-Rennen gefahren, auch da war schon anfangs der 90er alles und jeder verseucht.
Radfahren in der Freizeit und zum Spass gerne, alles darüber hinaus lehne ich ab.
Ist im Laufsport und in anderen v.a. Ausdauersportarten nicht anders.
 
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Ob er sauber ist, ist schwer zu sagen. Ich denke, dass heute weniger effektiv gedopt werden kann als noch vor 4-5 Jahren. Solche perversen Bergsprints wie von Contador oder Rasmussen sieht man nicht mehr.
2011 hatte ich das Gefühl, dass die richtig sauber waren. Kaum Attacken in den Bergen, keine großen Unterschiede und vor allem Leute wie Voeckler konnten in den Bergen plötzlich gut mithalten. Die französischen Teams sind ja bekannt für ihre strikte Anti-Doping-Politik, die nach Aussage mancher Inside nicht nur zum Schein ist( z.B. Vaughters, Hamilton).
Dann hat das 2012 mit dem Sky-Team angefangen, was dann 2013 in dem Sieg von Chris Froome gipfelte, der ja geradezu perverse Leistungen gezeigt hat. Die Leistung am Berg war ja schon unheimlich, aber dann mit der Figur noch Zeitfahren zu dominieren war schlicht unglaubwürdig.
Vom Gefühl her ist das Tempo am Berg 2011 dramatisch eingebrochen und zieht seit dem wieder an. Immer wenn in den letzten 30 Jahren plötzlich ein Team so aufgestiegen ist war organisiertes Doping im Spiel (Gewiss-Ballan; Telekom, US Postal), warum soll das bei Sky anders sein. Jetzt hat es 1-2 Jahre gedauert und die anderen haben nachgezogen. Contador war wieder auf Augenhöhe bei der Dauphine.
Der Radsport ist sicher mittlerweile eine der Sportarten wo es am schwersten ist zu dopen. Aber der Aufwand lohnt sich.
Ich bin mir zu 100% sicher, dass der im Fußball auch gedopt wird. Nur der ist so professionell aufgezogen und die Tests sind so lächerlich berechenbar, weil immer nur nach Spielen kontrolliert wird, dass man einfach so niemanden erwischen wird. Die können sich reinziehen was sie wollen. Und das wird auch gemacht, wenn man bedenkt wie viel Geld im Spiel ist. Ist ja bezeichnend, dass man beim Fuentes-Skandal keinen einzigen Fußballprofi auffliegen hat lassen, obwohl Fuentes selber gegenüber seiner Kunden erwähnt hat, dass er welche betreut. Das müssen namhafte Spieler gewesen sein, wenn das vertuscht wurde. Ein gewisser Dr. del Moral hatte offenbar seine Finger beim FC Barcelona im Spiel. Früher war er der Mannschaftsarzt von US Postal und ist mittlerweile glaube ich lebenslang vom Radsport verbannt worden.
 
... Ich bin mir zu 100% sicher, dass der im Fußball auch gedopt wird. Nur der ist so professionell aufgezogen und die Tests sind so lächerlich berechenbar, weil immer nur nach Spielen kontrolliert wird, dass man einfach so niemanden erwischen wird. ...

Vor allem werden im Fußball und ähnlichen Sportarten andere Medikamente verwendet, und auch die Dopingpläne sehen ganz anders aus. Beides trägt sicherlich erheblich zu einem geringeren Risiko der Entdeckung bei.
 
@ ob Vincenzo sauber war....einfach die Liste TOP10 Auffahrtszeiten nach Hautacam ansehen ;) und berücksichtigen das Material und andere Parameter sich sehr in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt haben.

http://www.climbing-records.com/2014/07/hautacam-top-100-go-big-or-go-home.html

Einen 100% sauberen Sport wird es nie geben, aber der Radsport ist sauberer als vor Jahren. Die Mutanten Rihs. Ullrich, Amstrong&Co und die Hochzeit von Epo,Cera, HGH ist vorbei. Spannend wird es wieder mit Gendoping

P.S. Der Radsport ist im Verhältnis der durchgeführten Dopingkontrollen zu den positiven Test eine der "saubersten" Sportarten.
 
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2011 hatte ich das Gefühl, dass die richtig sauber waren.

Vielleicht hatten sie ja auch einfach nur Schiss...

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Vom Gefühl her ist das Tempo am Berg 2011 dramatisch eingebrochen

Das ist mir, ganz subjektiv gesehen, auch aufgefallen und ich verstehe es als Folge des reinigenden Gewitters bzw. der o.g. Annahme.;)

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Der Radsport ist sicher mittlerweile eine der Sportarten wo es am schwersten ist zu dopen. Aber der Aufwand lohnt sich.
Ich bin mir zu 100% sicher, dass der im Fußball auch gedopt wird...Und das wird auch gemacht, wenn man bedenkt wie viel Geld im Spiel ist.

Eben: Mehr Geld, mehr professionelle Energie. Im Positiven wie auch Negativen.
OT: Vergabe einer Fußball-WM nach Qatar? Hallo? Sich selbst in die Wüste zu schicken, läßt erahnen, daß die FIFA von finanzieller Seite aus alles richtig gemacht hat. Und in Sachen Glaubwürdigkeit sowieso.:5jesterz:

Was dann später mit den Sportstätten passiert wurde unlängst mit schönen Bildern dokumentiert. Sotchi oder Brasilien kann es mit wenigen Ausnahmen genauso treffen.
http://www.spiegel.de/fotostrecke/o...en-in-athen-verfallen-fotostrecke-117767.html
 
... 2011 hatte ich das Gefühl, dass die richtig sauber waren. Kaum Attacken in den Bergen, keine großen Unterschiede und vor allem Leute wie Voeckler konnten in den Bergen plötzlich gut mithalten. ...
Vielleicht hatten sie ja auch einfach nur Schiss...

Mein Informationsstand ist erheblich veraltet, aber mit gewisser Wahrscheinlichkeit wurden damals "lediglich" die Dopingpläne umgestellt, die Risikogrenze etwas höher angesetzt und auf die besonders gut bzw. lange nachweisbaren Medikamente womöglich auch ganz verzichtet - jedenfalls in direkter Nähe zum Wettkampf. Soweit nicht bereits das zu einer geringeren Leistung der Athleten geführt hat, wird man mit den Kräften auch derart taktisch umgegangen sein, dass man allzu herausragende Leistungen bestmöglich vermieden hat. Das klingt grotesk, wäre aber nicht das erste Mal im Leistungssport.
 
Gerade im Radsport kommt es auf Mannschaft und Taktik an.



Spontan kommen mir da zwei Fotos von der TdF 2005 in den Sinn:


PICT0102.JPG



(Zwischen den Aufnahmen liegen ca. 30sec. und die Jungs waren bei 10% Steigung immer noch so schnell, daß ich trotzdem kein scharfes Foto schiessen konnte...)



PICT0106.JPG


Tatsächlich geht es in den Fotos aber nicht um die beste Dopingmethode sondern um den Fahrstil am Berg. Dem Turbo-Spinningstil von Lance hatte Ulla mit seiner eigentlich kräftigeren, jedoch langsameren Hubraum-Kadenz nichts entgegenzusetzen. Zeitfahren einmal ausgenommen. Er verlor fast bei jeder wichtigen Steigung Zeit, nicht viel, aber immer ein wenig.
Somit manifestierte sich auch schon im Radsport vor 10 Jahren die Tatsache, daß dem Turbo die Zukunft gehören würde. :3dizzy2z:
 
@Eifelbub:

ich kenne die Radszene sehr gut da ich selbst jahrelang Rennen gefahren bin.

Doping aus der dir genannten Epoche war systemmatisches Teamdoping - soviel zum Thema "Mannschaft und Taktik". Es ging wie man nun Anhand des tiefen Falls von Lance sieht auch um enorme Macht und Politikum.

In einschlägen Radforum gibt es 1000te Seiten zu dem Thema Doping. Es wir auch immer neue Seiten zu dem Thema geben.

Fact ist das die damaligen Mutanten jenseits des 50% HK Werts die beste medizinische Versorgung hatten die es je gab (und geben wird). Der Satz von Ulle. "Er hat nie jemanden betroben" ist insofern treffend das es immer ein Kapf mit gleichen Waffen war. Betrogen hat er die Zuschauer, aber nicht mal seine Sponsoren,denn diese waren alle eingeweiht....eine neverendig story....wir können noch endlos darüber diskutieren....

Der Radsport hat nach dem Rückzug vieler Sponsoren und Fernsehanstalten vor Jahren erkannt etwas Grundlegendes ändern zu müßen. Nicht nur am Image sondern inhaltich und glaubhafter = sauberer zu werden.
Durch den Sturz einiger einflussreicher Funktionäre (UCI bis hin zur WADA/NADA) ist nun schön langsam ein Weg in die richtige Richtung geebnet. Auch die Pharmaindustrie hat sich verändert aber vor allem hat sich auch etwas in den Köpfen der Protagonisten geändert.

Nochmals, Radsport wird wie kein anderer Sport je 100% sauber sein. Ebensowenig wie es immer Leute geben wird die in Wirschaft und Politik betrügen; aber um den Threadsteller seine Frage zu beantworten ob Nibali sauber war: Ja, und es gibt viele "Beweise" dafür - siehe mein Beispiel mit den Auffahrtszeiten Hautacam - es gibt noch so einige Wattzahlen die das auch glaubhaft machen das der diesjährige Sieger der Tour sauber war.

Hinterfragt doch lieber den Sieg bei der Vuelta von C.Horner, oder fragt warum es so gut wie nie Dopingfälle im Eisschnelllauf gibt, oder warum regelmäßig Fußballer an Herzversagen am Plaz sterben...
 
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