Section Control auch bald bei uns?

Aljubo

macht Rennlizenz
Registriert
25 Oktober 2009
Hallo

Aus anderen Ländern kennt man das ja schon. Hier wird ein bestimmter Teilabschnitt mittels der gemessenen Zeit in den er diesen Abschnitt durchfährt, die Geschindigkeit errechnet, somit kann man nicht einfach vor den Meßstellen abremsen und dann wieder schneller fahrer, sondern muss sich an das Tempolimit im gesammten Abschnitt halten um nicht zur Kasse gebeten zu werden.
Die Datenschützer erheben zwar Einspruch, aber ob sie sich durchsetzten, ist fraglich. Angeblich haben die Holländer ihre Unfallzahlen bzw. Tempoverstöße merklich reduzieren können. Was meint ihr, wäre sowas auch sinnvoll für deutsche Strassen?
 
Es wäre allerdings definitiv sinnvoll für die deutschen Behördenkassen. :7madz:
 
Mit der deutschen aktuellen Gesetzeslage der "Fahrerhaftung" funktioniert das nicht, es werden durch die Mautbrücken lediglich die Kennzeichen ausgewertet und damit ist kein Fahrer ermittelbar.

Die Section-Control fände ich jedoch gut für die Mauterhebung, so könnte man z.B. sagen, dass bei einem Durchschnittstempo von 130 km/h nur 90% des Mauterhebungssatzes fällig werden, bei 220 km/h jedoch 200% und somit würde jeder selber mitentscheiden können wieviel maut er gern bezahlen möchte.
(Auswerteaufwand ist immens, mir aber gerade wurscht :b)
 
Mit der deutschen aktuellen Gesetzeslage der "Fahrerhaftung" funktioniert das nicht, es werden durch die Mautbrücken lediglich die Kennzeichen ausgewertet und damit ist kein Fahrer ermittelbar.

Die Section-Control fände ich jedoch gut für die Mauterhebung, so könnte man z.B. sagen, dass bei einem Durchschnittstempo von 130 km/h nur 90% des Mauterhebungssatzes fällig werden, bei 220 km/h jedoch 200% und somit würde jeder selber mitentscheiden können wieviel maut er gern bezahlen möchte.
(Auswerteaufwand ist immens, mir aber gerade wurscht :b)


Das gibt es doch schon, bezahlen wir nicht jede Menge Steuern auf Benzin? Und verbraucht man bei 250 km/h nicht deutlich mehr als bei 130km/h?
 
In D wurde früher so schon die Geschwindigkeit gemessen.
Durch Einführung moderner Radargeräte wurde diese Art Messung aber eingestellt und geriet dadurch auch in Vergessenheit.
Also eigentlich ein alter Hut.
 
Also ich finde Sektionkontroll immer noch fairer und besser wie diese unsichtbaren Blitzer ( Schwarzlicht? ).
 
Hallo

Ich denke das Geschwindigkeitskontrollen da sinnvoll sind, wo es echte Gefahrenpunkte gibt. In Österreich z.B. gibt es diese Art Kontrolle in bestimmten Tunnels, hier denke ich ist sowas zweckmäßig. Auch in Baustellen kann ich mir das vorstellen, aber Flächendeckend würde ich das ablehnen.
 
Mit der deutschen aktuellen Gesetzeslage der "Fahrerhaftung" funktioniert das nicht, es werden durch die Mautbrücken lediglich die Kennzeichen ausgewertet und damit ist kein Fahrer ermittelbar.

Die Section-Control fände ich jedoch gut für die Mauterhebung, so könnte man z.B. sagen, dass bei einem Durchschnittstempo von 130 km/h nur 90% des Mauterhebungssatzes fällig werden, bei 220 km/h jedoch 200% und somit würde jeder selber mitentscheiden können wieviel maut er gern bezahlen möchte.
(Auswerteaufwand ist immens, mir aber gerade wurscht :b)

.... nun erzähl mal, warum bei 220 km/h 200% und bei 130 km/h nur 90% Maut gezahlt werden soll. :7madz:
Irgendwie ne merkwürdige Einstellung.
Genausogut könnte man die Maut ja auch nach der Reifengröße oder Anzahl der Sitzplätze oder .... festlegen :y
Alles ziemlich willkürlich dahergeholt.
 
ich vermute, dass war eher ironisch gemeint, wobei ich schon finde, dass Porsche Fahrer grundsätzlich den doppelten Obulus bezahlen sollten.:D

P.S. da die technische Möglichkeit in den Schilderbrücken bereits gegeben ist, wird sie wohl über kurz oder lang auch eingeführt werden.
 
.... nun erzähl mal, warum bei 220 km/h 200% und bei 130 km/h nur 90% Maut gezahlt werden soll. :7madz:
Irgendwie ne merkwürdige Einstellung.
Genausogut könnte man die Maut ja auch nach der Reifengröße oder Anzahl der Sitzplätze oder .... festlegen :y
Alles ziemlich willkürlich dahergeholt.
...oder obs ein Bayer oder Hammburcher ist :rolleyes3:+:d
 
Mit der deutschen aktuellen Gesetzeslage der "Fahrerhaftung" funktioniert das nicht, es werden durch die Mautbrücken lediglich die Kennzeichen ausgewertet und damit ist kein Fahrer ermittelbar.

Die Section-Control fände ich jedoch gut für die Mauterhebung, so könnte man z.B. sagen, dass bei einem Durchschnittstempo von 130 km/h nur 90% des Mauterhebungssatzes fällig werden, bei 220 km/h jedoch 200% und somit würde jeder selber mitentscheiden können wieviel maut er gern bezahlen möchte.
(Auswerteaufwand ist immens, mir aber gerade wurscht :b)

Ich bin ja eher dafür die Maut an der Nutzungsdauer fest zu machen. Referenz sind dabei 130. Bei 260 zahlt man nur noch 50% und bei 390 nur noch 25%... . Das würde auch das Downsizeing wieder etwas bremsen :thumbsup:. LKWs wären automatisch teuerer und die ganzen Schleicher bleiben auf der Landstraße... Gefällt mir immer besser ...
 
... P.S. da die technische Möglichkeit in den Schilderbrücken bereits gegeben ist, wird sie wohl über kurz oder lang auch eingeführt werden.

Ja, das ist wohl zu befürchten. Bisher gab es einen gewissen Schutz aufgrund der datenschutzrechtlichen Bedenken. Aber in Zeiten einer Regierung, die sich um den Datenschutz nicht im Geringsten kümmert, was, nebenbei gesagt, aus verschiedenen Gründen herzlich unintelligent ist, wird die Section Control hieran kaum scheitern.
 
eigentlich macht mir hierbei tatsächlich nur der Datenschutz Sorgen, da ich auf AB mit Geschwindigkeits-Beschränkung grundsätzlich den Tempomat oder Limiter benutze.
 
Hallo

Aus anderen Ländern kennt man das ja schon. Hier wird ein bestimmter Teilabschnitt mittels der gemessenen Zeit in den er diesen Abschnitt durchfährt, die Geschindigkeit errechnet, somit kann man nicht einfach vor den Meßstellen abremsen und dann wieder schneller fahrer, sondern muss sich an das Tempolimit im gesammten Abschnitt halten um nicht zur Kasse gebeten zu werden.
Die Datenschützer erheben zwar Einspruch, aber ob sie sich durchsetzten, ist fraglich. Angeblich haben die Holländer ihre Unfallzahlen bzw. Tempoverstöße merklich reduzieren können. Was meint ihr, wäre sowas auch sinnvoll für deutsche Strassen?

Na ja, das kannst du aber bei der Section-Control sehr wohl auch. Bei uns gibts die seit langer Zeit in einem ca. 2km langen Tunnel auf einer Stadtautobahn. Limit ist 80km/h. Du fährst mit 100 rein, kannst die Geschwindigkeit auch halten und etwa ab Mitte des Tunnels gehst du bis Ende runter auf 60-70. Dann wirst nicht auf die 80-Durchschnitt kommen. Macht eigentlich keiner, alle rollen brav mit 80 durch, aber möglich ist es. Ich erinner mich, dass mal ein Motorradfahrer (typischer Organspender) mit etwa 150-160 neben mir in den Tunnel geblasen ist. Ich dachte zuerst natürlich das gibts ja nicht, der muss doch die Section-Control kennen. In der Mitte des Tunnels sah ich ihn rechts auf dem Pannenstreifen stehen. Hat ne Zeit abgewartet, ist dann weiter gefahren und somit die 80 Durchschnittsgeschwindigkeit eingehalten. Die Section-Control finde ich grundsätzlich in Ordnung, da es in einem tunnel ja vor allem um den Sicherheitsaspekt geht (ziemlich viel Verkehr den ganzen Tag über) und durch die Section-C fast alle mit der selben GEschwindigkeit fahren. Ich möcht keinen Unfall in einem Tunnel haben. Was etwas störend ist, ist die Tatsache, dass das GEschwindigkeitslimit auch kurzfristig auf 60km/h gesetzt werden kann. Das wird aber nur auf kleinen Tafeln kurz vor dem Tunnel angezeigt. Das übersieht man leicht und dann ist das Ganze ein wenig als Abzockerei zu betrachten.
Gruß aus Wien
 
ich habe nichts gegen totalüberwachung, denn ich habe ja auch nichts zu verbergen.%:
 
Bei uns in Linz haben sie gerade vor 3 Wochen eine Section-Control in den Tunnels der A7 eingeführt. Diese soll angeblich die Unfallzahlen (die zugegebenermaßen relativ hoch waren) drastisch senken. Eines ist mir inzwischen aufgefallen - Nachdem sich nun wirklich jeder an die Begrenzung hält, fahren auch alle ungefähr gleich schnell, was zugegebenermaßen zu weniger Gefahrensituationen führt. Vorher überschritten gefühlte 50% der Fahrer das Limit um bis zu 20 km/h, der Rest teilte sich auf auf die korrekten und auf die zu langsamen (Ein-/Ausfahrten). Die punktuellen Radar-Stationen waren sinnlos, die kennt jeder und bremst halt kurz.
Ich war wirklich sehr gegen diese SC, aber nach ein paar Wochen Echtbetrieb finde ich sie mittlerweile sogar sinnvoll.
Wichtig ist nur, daß sie ordentlich beschildert ist (Beginn/Ende), sowie wirklich nur an tatsächlichen Gefahrenstellen eingeführt wird. Das ist in Österreich soweit mir bekannt ist, auch tatsächlich der Fall.
 
Bei uns in Linz haben sie gerade vor 3 Wochen eine Section-Control in den Tunnels der A7 eingeführt. Diese soll angeblich die Unfallzahlen (die zugegebenermaßen relativ hoch waren) drastisch senken. Eines ist mir inzwischen aufgefallen - Nachdem sich nun wirklich jeder an die Begrenzung hält, fahren auch alle ungefähr gleich schnell, was zugegebenermaßen zu weniger Gefahrensituationen führt. Vorher überschritten gefühlte 50% der Fahrer das Limit um bis zu 20 km/h, der Rest teilte sich auf auf die korrekten und auf die zu langsamen (Ein-/Ausfahrten). Die punktuellen Radar-Stationen waren sinnlos, die kennt jeder und bremst halt kurz.
Ich war wirklich sehr gegen diese SC, aber nach ein paar Wochen Echtbetrieb finde ich sie mittlerweile sogar sinnvoll.
Wichtig ist nur, daß sie ordentlich beschildert ist (Beginn/Ende), sowie wirklich nur an tatsächlichen Gefahrenstellen eingeführt wird. Das ist in Österreich soweit mir bekannt ist, auch tatsächlich der Fall.
naja, in österreich gewöhnt man sich schneller an solche schikanen. ich möchte sowas sinnvolles in deutschland nicht haben. wenn man unfallzahlen senken will, sollte man die leute alle 3-5 jahre zum fahrertraining schicken.
 
Ehrlich gesagt, ist mir hier die SC lieber als alle 3-4 Tage stundenlang im Stau zu stehen, weil wieder ein paar Vollidioten zusammengekracht sind. Verpflichtendes Fahrertraining halte ich da eigentlich für mehr Schikane. Ich hab schon 2 hinter mir, waren eigentlich sehr lehhreich und auch spaßig, aber verpflichten würde ich mich dazu nicht lassen, noch dazu wo die ja nicht gerade billig sind.
 
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