Ist der Roadster tot?

mich fasziniert eher, dass die SUV-fahrer ihr konzept nicht als unübersichtlich bzw. unhandlich abtun, ganz im gegenteil, manche lassen ihren hochbeinigen SUV sogar tieferlegen. vielleicht denke ich aber auch zu sehr an städte, parkhäuser enge straßen/parklücken usw. da wäre mir ein kompakter aus der premiumklasse doch lieber und von den platzverhältnissen her auch nicht unbedingt schlechter. das scheinen einige hersteller erkannt zu haben und bauen ihre power cars (z.b. Audi RS3) konsequent aus.
 
mich fasziniert eher, dass die SUV-fahrer ihr konzept nicht als unübersichtlich bzw. unhandlich abtun, ganz im gegenteil, manche lassen ihren hochbeinigen SUV sogar tieferlegen. vielleicht denke ich aber auch zu sehr an städte, parkhäuser enge straßen/parklücken usw. da wäre mir ein kompakter aus der premiumklasse doch lieber und von den platzverhältnissen her auch nicht unbedingt schlechter. das scheinen einige hersteller erkannt zu haben und bauen ihre power cars (z.b. Audi RS3) konsequent aus.
Immerhin werden die SUVs schon kleiner und leichter.
Deren Grundfläche ist kaum grösser als die eines vergleichbaren Kombis.
Die höhere Sitzposition ist ein pro-Argument auch oder gerade in Städten.
Man sitzt über den anderen Verkehrsteilnehmern und fühlt sich dadurch geschützter, anonymer und überlegener.
Für mich das Hauptargument für den SUV-Trend, auch wenn das deren Käufer vielleicht so nicht zugeben würden oder es nur unbewusst kaufentscheidend wirkt.
Uebrigens das genaue Gegenteil eines kleinen, tiefen und offenen Fahrzeugs wie dem Roadster.
Vielleicht daher die schwindende Nachfrage.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn der Roadster tot ist, dann seid ihr alle selbst dran schuld!
Ihr Alle, weil ihr euren Karren hegt und pflegt, und ihn nicht in Würde altern und verschleißen lasst, wie es sich für ein Fortbewegungsmittel gehört.
Als treuer Automobilkunde sollte man alle 3-5 Jahre ein neues Fahrzeug kaufen, und damit dem sinkenden Absatz der Roadster entgegenwirken :y:y:y
 
Das spricht mir aus der Seele - und als E85 Fahrer sowieso :)
Mir auch. :) :-)
"There are a few ways for BMW’s next roadster to be a real hit. Firstly, move back to the soft top. If it’s good enough for the 6 Series, it’s good enough for the Z4. Metal folding roofs just add too much weight and too many complications."
Na schau einer an. ;)
Heißt das back to the roots?
Ich habe schon vor 40 Jahren einen waschechten Roadster gefahren. Mich interesseirt echt nicht wer diese Wagenform für tot hält oder für tot erklärt.
Mir macht das Fahren damit so einen Riesenspaß, da ist es mir total egal ist was andere davon halten.
 
wenn der Roadster tot ist, dann seid ihr alle selbst dran schuld!
Ihr Alle, weil ihr euren Karren hegt und pflegt, und ihn nicht in Würde altern und verschleißen lasst, wie es sich für ein Fortbewegungsmittel gehört.
Als treuer Automobilkunde sollte man alle 3-5 Jahre ein neues Fahrzeug kaufen, und damit dem sinkenden Absatz der Roadster entgegenwirken :y:y:y
Nicht kaufen, ist doch altmodisch.
Lieber alle 2-3 Jahre einen Neuwagen leasen.;):whistle::D
 
Der Z2 wurde wohl auch begraben.
Siehe den entsprechenden Fred hier im "Café".
Manche hier gemachte Aussage wird durch den dort verlinkten Artikel geradezu unterstrichen.
 
Gestern rief mich ein Verkäufer vom BMW Autohaus an, von wegen ob ich nicht einen neuen BMW bräuchte.....
Als wir im Gespräch auf meinen Z4 kamen, meinte er das es ein Exot wäre, allerdings sieht man ihn dann
auch nicht an jeder Ecke....... kann ich mit leben :D
 
Wegen einem Bericht würde ich den Z2 nicht als gestorben ansehen.
Jeden Tag wird etwas anderes geschrieben.
 
mich fasziniert eher, dass die SUV-fahrer ihr konzept nicht als unübersichtlich bzw. unhandlich abtun, ganz im gegenteil, manche lassen ihren hochbeinigen SUV sogar tieferlegen. vielleicht denke ich aber auch zu sehr an städte, parkhäuser enge straßen/parklücken usw. da wäre mir ein kompakter aus der premiumklasse doch lieber und von den platzverhältnissen her auch nicht unbedingt schlechter. das scheinen einige hersteller erkannt zu haben und bauen ihre power cars (z.b. Audi RS3) konsequent aus.
Dann doch lieber einen richtigen Geländewagen wie einen Jeep Wrangler TJ. Länge und Breite stadttauglich auf Polo-Niveau, die vier Ecken vom Fahrersitz ohne Verrenkungen oder elektronische Hilfsmittel einsehbar und trotz Höherlegung und größerer Reifen (nicht Felgen) für übliche Parkhäuser mit 2m Durchfahrthöhe tauglich. Die erhöhte Sitzposition fördert die Übersicht und verringert die Blendwirkung der Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge. Beim Einparken in engen Lücken kann auch schon mal ein Bordstein ohne Felgenbeschädigung überfahren werden und auf dem Weg in die Stadt wird man nicht so leicht übersehen und durch unvermittelt die Spur wechselnde Zeitgenossen belästigt. In Gegensatz zu SUV damit das ideale Stadtauto und da besser als manch Kompaktwagen. :D
 
wenn der Roadster tot ist, dann seid ihr alle selbst dran schuld!
Ihr Alle, weil ihr euren Karren hegt und pflegt, und ihn nicht in Würde altern und verschleißen lasst, wie es sich für ein Fortbewegungsmittel gehört.
Als treuer Automobilkunde sollte man alle 3-5 Jahre ein neues Fahrzeug kaufen, und damit dem sinkenden Absatz der Roadster entgegenwirken :y:y:y

Da muss ich dir recht geben, aber momentan gibt es keine Alternative für den Z4, ich bin schon dauernd am Suchen.
 
Dann doch lieber einen richtigen Geländewagen wie einen Jeep Wrangler TJ. Länge und Breite stadttauglich auf Polo-Niveau, die vier Ecken vom Fahrersitz ohne Verrenkungen oder elektronische Hilfsmittel einsehbar und trotz Höherlegung und größerer Reifen (nicht Felgen) für übliche Parkhäuser mit 2m Durchfahrthöhe tauglich. Die erhöhte Sitzposition fördert die Übersicht und verringert die Blendwirkung der Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge. Beim Einparken in engen Lücken kann auch schon mal ein Bordstein ohne Felgenbeschädigung überfahren werden und auf dem Weg in die Stadt wird man nicht so leicht übersehen und durch unvermittelt die Spur wechselnde Zeitgenossen belästigt. In Gegensatz zu SUV damit das ideale Stadtauto und da besser als manch Kompaktwagen. :D
ich hab da was anderes im kopf, nen Lada Niva. dieses auto mit eingekauftem triebstrang eines westlichen großherstellers und es wäre ein kassenschlager. zumindest hat es im jetzigen zustand mehr charme als der großteil der premium-super-SUV.
 
Da muss ich dir recht geben, aber momentan gibt es keine Alternative für den Z4, ich bin schon dauernd am Suchen.

mein Kommentar war natürlich ironisch gemeint, is klar ne?! :D
Cabrios und Roadster sind Spaßautos bzw. Hobby, und keine klassischen Fortbewegungsmittel für den Alltag wie z.b. SUV´s. Entsprechend werden diese nicht alle paar Jahre ersetzt.
Das wissen natürlich auch die Hersteller, entsprechend wäre es nicht lukrativ alle 5 Jahre einen neuen Roadster auf den Markt zu bringen, einen Markt der von Jahr zu Jahr kleiner wird :rolleyes:
Irgendwann kommt der Tag wo auch mein Z4 in Rente geht, oder ich einfach bock auf was neues habe. Wenn BMW dann keinen Roadster mehr anbietet der mit gefällt, pech gehabt, ich bin nicht auf BMW angewiesen, ich kann mein Geld auch einem anderen Hersteller in den Rachen werfen. Hab gehört in Michigan werden auch schöne Roadster gebaut :13wink3z:
 
ich hab da was anderes im kopf, nen Lada Niva.
Weißt du was Niva bedeutet?
Ni e v i da
Auf hochdeutsch Nie wieder.
Ich hatte einen. Dem kannst du zwar in den Tank pissen und er fährt immer noch, aber nach drei Jahren kannst du die Ventile einstellen ohne die Motorhaube auf zumachen. So hat der gerostet. :(
 
Weißt du was Niva bedeutet?
Ni e v i da
Auf hochdeutsch Nie wieder.
Ich hatte einen. Dem kannst du zwar in den Tank pissen und er fährt immer noch, aber nach drei Jahren kannst du die Ventile einstellen ohne die Motorhaube auf zumachen. So hat der gerostet. :(
klar, ist kein premium. ist BMW aber auch nicht.:D im ernst, mit bissl vernünftigem marketing und eingekaufter technik könnte man die niva-story in bare münze umwandeln. der dacia duster macht es ja vor.
 
Sehr hässlich, und die Lackierung erst.. und Leder außen? Ist mir zu dekadent. Immer diese Proll-Italiener! Ne, das geht gar nicht. :eek:

Man könnte meinen, dass sei die neue Seidenstickerei(vgl. Maserati)-Poltrona-Frau Version. Aber vielleicht haben sie jetzt auch gelernt, dass man neue Modelle vorher testet, bevor man sie verkauft... :D
 
interessante zahlen.:t schön zu sehen, dass der boxster in diesem harten und schrumpfenden umfeld eine immer größere rolle spielt bzw. konstant gefragt wird. vielleicht liegt es am beständigen konzept (marke porsche, stoffdach, sauger) und deshalb steckt auch darin die gute nachricht, dass es auch in zukunft - zumindest aus zuffenhausen - super roadster geben wird, auch wenn das umfeld dieses segment für sich vielleicht aufgegeben hat.

die SL fahrer juckt das alles nicht...sie fahren entweder weiter fleißig ihre V12 oder greifen nun zu neuen alternativen, wie F-Type, dem nun erwachseneren 911 oder dem AMG GT Roadster.:t

Die Zahlen zeigen für mich ein sehr schlüssiges Bild. Schaut euch mal genauer in der Durchschnittsbevölkerung um, da sind Fahrzeugneukäufe sowieso schon mehr oder weniger ausgestorben und wenn es dann für einen Gebrauchten reicht, werden nur die wenigsten zu unpraktischen Autos greifen. Ob da jetzt Downsizingmotoren oder was auch immer drunter sind, interessiert mittlerweile auch nur noch die vergleichsweise wenigen Enthusiasten. Für mich war der E89 gerade richtig, weil ich kein Stoffdach wollte. Es ist laut, ich fahre auch im Winter in den Skiurlaub mit dem Zetti, da kann ich sowas nicht brauchen und ich will keinen Fuhrpark betreiben, obwohl ich mittlerweile wegen der Erhaltung meines E89 darüber nachdenke, noch ein T-Car anzuschaffen, was dann vermutlich ein 1er oder 2er wird...mal sehen.
Gerade der Boxster läuft gut aus einem einfachen Grund: Die Plakette vorne drauf. DAS ist das einzige Argument für den Erfolg des Boxster plus dass eben davon auch nur der kleinste Anteil wirklich gekaufte Fahrzeuge sind. Die wenigsten nutzen die Performance der Fahrzeuge. Und damit kommen wir wieder zu dem Punkt davor. Macht euch mal bewusst, was es für Fahrzeuganschaffungen bedeutet, wenn die durchschnittlichen Reallöhne stagnieren bzw. sinken und das durchschnittliche Bruttojahresgehalt bei 32k€ liegt. Eine alte Haushaltsregel lautet ja, man solle nicht mehr als ein Nettogehalt ausgeben, ich will diese Regel jetzt nicht zur Diskussion stellen, aber es leben nun einmal doch mehrheitlich viele danach. Damit bleibt oberhalb eines Standardgolfs mit 1.4TSI nicht wirklich mehr was übrig. Deswegen laufen die meisten "Premium"-Fahrzeuge eben nur gebraucht in diesen Markt der Privatkunden rein.
Es herrscht von privater Seite eine gewaltige Kaufzurückhaltung allerorten und die Hersteller von Audi über BMW, Mercedes zu Porsche, um hier mal die Hauptkandidaten ins Feld zu führen, haben einfach das Problem, dass sie im Schnitt mit rund 85% vom Geschäftskunden-Leasinggeschäft leben. Die Roadster die es da gibt, sind keine schlechten Autos, aber privat kaufen eben wenig Leute bei diesen Marken ein. Bei uns dürfen z.B. Firmenwagen, wenn man eine Leasingberechtigung hat, keine Benziner sein und müssen vier Türen haben! Damit reduziert sich das sofort auf die Kategorien Passat, A4, 3er/5er, C-/E-Klasse. 5er/E-Klasse dürfen z.B. nur die oberen Executives leasen und dann nicht mit 6-Zylinder. Und selbst bei uns sagen daher die meisten, dass sie lieber einen Skoda Superb nehmen statt den Basis Audi A4 oder entsprechende Pendants. Und wir sind sogar noch einer der Big Player in der Branche...
Dadurch kommen natürlich massive Zahlen an "langweiligen" Standardkombis in den zweiten Markt, aber unvernünftige Autos sind einfach schlicht nicht im Fokus dafür. Wenn also die Mehrheit diese Autos neu nicht mehr zahlen kann, werden die paar einkommensstarken Kunden das nun einmal nicht rausreissen. Deswegen schlägt ein MX-5 auch so ein. Der bedient nämlich die Kundschaft, die eben nicht so viel Kapital zur Verfügung hat und das sind nun einmal Größenordnungen mehr Menschen als die, die sich selbst einen 18i E89 leisten könnten.
Und die Fahrzeuge in der Preisliga Cayman GTS und größer, da brauchen wir gar nicht drüber diskutieren. Dafür ist immer ein gewisser Markt da, aber der hat nun wirklich gar keine Relevanz unter den Stückzahlen und gehören zu den wenigen Menschen, die es mit viel Arbeit, Engagement und sicher auch dem richtigen Quäntchen Glück auf die Sonnenseite geschafft haben, aber das ist nun mal nicht die Mehrheit und dieser Weg steht bei weitem nicht mehr vielen Menschen offen.
 
Die Zahlen zeigen für mich ein sehr schlüssiges Bild. Schaut euch mal genauer in der Durchschnittsbevölkerung um, da sind Fahrzeugneukäufe sowieso schon mehr oder weniger ausgestorben und wenn es dann für einen Gebrauchten reicht, werden nur die wenigsten zu unpraktischen Autos greifen. Ob da jetzt Downsizingmotoren oder was auch immer drunter sind, interessiert mittlerweile auch nur noch die vergleichsweise wenigen Enthusiasten. Für mich war der E89 gerade richtig, weil ich kein Stoffdach wollte. Es ist laut, ich fahre auch im Winter in den Skiurlaub mit dem Zetti, da kann ich sowas nicht brauchen und ich will keinen Fuhrpark betreiben, obwohl ich mittlerweile wegen der Erhaltung meines E89 darüber nachdenke, noch ein T-Car anzuschaffen, was dann vermutlich ein 1er oder 2er wird...mal sehen.
Gerade der Boxster läuft gut aus einem einfachen Grund: Die Plakette vorne drauf. DAS ist das einzige Argument für den Erfolg des Boxster plus dass eben davon auch nur der kleinste Anteil wirklich gekaufte Fahrzeuge sind. Die wenigsten nutzen die Performance der Fahrzeuge. Und damit kommen wir wieder zu dem Punkt davor. Macht euch mal bewusst, was es für Fahrzeuganschaffungen bedeutet, wenn die durchschnittlichen Reallöhne stagnieren bzw. sinken und das durchschnittliche Bruttojahresgehalt bei 32k€ liegt. Eine alte Haushaltsregel lautet ja, man solle nicht mehr als ein Nettogehalt ausgeben, ich will diese Regel jetzt nicht zur Diskussion stellen, aber es leben nun einmal doch mehrheitlich viele danach. Damit bleibt oberhalb eines Standardgolfs mit 1.4TSI nicht wirklich mehr was übrig. Deswegen laufen die meisten "Premium"-Fahrzeuge eben nur gebraucht in diesen Markt der Privatkunden rein.
Es herrscht von privater Seite eine gewaltige Kaufzurückhaltung allerorten und die Hersteller von Audi über BMW, Mercedes zu Porsche, um hier mal die Hauptkandidaten ins Feld zu führen, haben einfach das Problem, dass sie im Schnitt mit rund 85% vom Geschäftskunden-Leasinggeschäft leben. Die Roadster die es da gibt, sind keine schlechten Autos, aber privat kaufen eben wenig Leute bei diesen Marken ein. Bei uns dürfen z.B. Firmenwagen, wenn man eine Leasingberechtigung hat, keine Benziner sein und müssen vier Türen haben! Damit reduziert sich das sofort auf die Kategorien Passat, A4, 3er/5er, C-/E-Klasse. 5er/E-Klasse dürfen z.B. nur die oberen Executives leasen und dann nicht mit 6-Zylinder. Und selbst bei uns sagen daher die meisten, dass sie lieber einen Skoda Superb nehmen statt den Basis Audi A4 oder entsprechende Pendants. Und wir sind sogar noch einer der Big Player in der Branche...
Dadurch kommen natürlich massive Zahlen an "langweiligen" Standardkombis in den zweiten Markt, aber unvernünftige Autos sind einfach schlicht nicht im Fokus dafür. Wenn also die Mehrheit diese Autos neu nicht mehr zahlen kann, werden die paar einkommensstarken Kunden das nun einmal nicht rausreissen. Deswegen schlägt ein MX-5 auch so ein. Der bedient nämlich die Kundschaft, die eben nicht so viel Kapital zur Verfügung hat und das sind nun einmal Größenordnungen mehr Menschen als die, die sich selbst einen 18i E89 leisten könnten.
Und die Fahrzeuge in der Preisliga Cayman GTS und größer, da brauchen wir gar nicht drüber diskutieren. Dafür ist immer ein gewisser Markt da, aber der hat nun wirklich gar keine Relevanz unter den Stückzahlen und gehören zu den wenigen Menschen, die es mit viel Arbeit, Engagement und sicher auch dem richtigen Quäntchen Glück auf die Sonnenseite geschafft haben, aber das ist nun mal nicht die Mehrheit und dieser Weg steht bei weitem nicht mehr vielen Menschen offen.
Deine Einschätzung des Verkaufserfolgs des Boxster lasse ich mal unkommentiert, zeugt sie doch nicht von grosser Kenntnis des Fahrzeuges.

Sportwagen, exklusive Coupes oder Roadster waren noch nie Massenartikel.
Der Roadsterboom der 90er täuscht da etwas darüber hinweg.

Schau mal, wer sich vor 30 oder 40 Jahren einen Mercedes oder Porsche leisten konnte.

Heute herrscht so eine Grundstimmung innerhalb der Bevölkerung, dass jeder Alles haben kann und dürfen sollte.
Smartphone, schicke Klamotten, Entertainement, 3 Urlaube pro Jahr, etc.

Sparen und hart für etwas Arbeiten hingegen ist irgendwo out, lieber leasen oder auf Pump kaufen, aber bitte sofort.

Es gibt immer Leute, die es auf die "Sonnenseite" schaffen und den dafür notwendigen Aufwand betreiben.
Gründe dafür, warum es die Mehrheit nicht kann oder will gibt es viele.
Die Gesellschaft war noch nie so offen wie heute, was vertikale soziale Mobilität angeht, man sollte die Chancen bloss auch nutzen und nicht nur die vermeindlichen Missstände bejammern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten