Ist der Roadster tot?

Es gibt immer Leute, die es auf die "Sonnenseite" schaffen und den dafür notwendigen Aufwand betreiben.
Das kann ich so nicht stehen lassen ohne es zu kommentieren. ;)
Wenn du aus einer weiter unten angesiedelten beruflichen Position heraus dich dazu entschließt drei Kinder in diesem Staat groß zu ziehen,
dann ist das schon sehr einschränkend, was die finanziellen Möglichkeiten angeht.
Meinst du mit Aufwand betreiben etwas Verhütung? :laugh4:
Einer muss sich doch um Deine Rente kümmern. ;)
Was meinst du mit: die Gesellschaft war noch nie so offen? Schon mal was von Pisa-Studie gehört? Da haben wir genau in diesem Bereich einen der hinteren Plätze belegt. :(
 
Ich möchte hier keine gesellschaftspolitische Diskussion führen.

Aber es gibt schon Fakten, die Deutschland derzeit einen regelrechten wirtschaftlichen Boom bescheinigen (böse Zungen behaupten womöglich auf Kosten anderer EU Mitglieder, zumindest ist Deutschland einer der Hauptprofiteure der EU).

Sozialleistungen, Subventionsprogramme, geförderte Umschulungsmöglichkeiten, freier Zugang zu Schule und Universität, Bafög, innerbetriebliche Weiterbildung.. die Liste liesse sich endlos weiterspinnen.
Eine perfekte wirtschaftliche Infrastruktur, Steuererleichterungen, hochqualifiziertes Personal ...
Ein solides Finanzsystem, kaum Korruption, stabile politische Strukturen...

95% der real lebenden Menschen dieser Erde wären froh, hätten sie unsere "Probleme".

Einfach mal mit anderen Ländern vergleichen oder ein paar wenige Jahrzehnte zurück in die Vergangenheit schauen.

Mit 3 Kindern, die übrigens meine Rente sicher nicht bezahlen, und einem "weiter unten angesiedelten Job", würdest du womöglich in Portugal, Rumänien, Brasilien oder sonst wo u.U. keinen deutschen Roadster fahren.

Früher hatte man womöglich andere materiell Ziele, eine gewisse Bescheidenheit und einen heutzutage wünschenswerten Realitätssinn.
Da wurde ein paar Jahre Urlaub zuhause oder im Zelt praktiziert und dafür konnte man sich vielleicht alle 6-10 Jahre in neues Auto kaufen.
Gleiches galt für Waschmaschine, Fernseher etc.

Heute lebt man im materiellen Ueberfluss und fühlt sich dennoch unzufrieden, rennt jedem neuen Gadget hinterher und fühlt sich noch im Recht, wenn man anderen Menschen deren Einkommen oder Wohlstand neidet.

Der Witz ist doch, dass man sich auch noch beklagt, wenn der firmengeleaste (und letztlich von der Allgemeinheit bezahlte) Dienstwagen kein Premiumsportwagen, sondern nur ein schnöder Premium-Alltags-Diesel ist.


Roadster werden heute weniger gekauft, weil sich Leute für andere Fahrzeuge begeistern oder andere Mobilitätsvorstellungen entwickelt haben.

Geld wäre ganz sicher genug da, wird halt für andere Dinge ausgegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Einschätzung des Verkaufserfolgs des Boxster lasse ich mal unkommentiert, zeugt sie doch nicht von grosser Kenntnis des Fahrzeuges.

Sportwagen, exklusive Coupes oder Roadster waren noch nie Massenartikel.
Der Roadsterboom der 90er täuscht da etwas darüber hinweg.

Schau mal, wer sich vor 30 oder 40 Jahren einen Mercedes oder Porsche leisten konnte.

Heute herrscht so eine Grundstimmung innerhalb der Bevölkerung, dass jeder Alles haben kann und dürfen sollte.
Smartphone, schicke Klamotten, Entertainement, 3 Urlaube pro Jahr, etc.

Sparen und hart für etwas Arbeiten hingegen ist irgendwo out, lieber leasen oder auf Pump kaufen, aber bitte sofort.

Es gibt immer Leute, die es auf die "Sonnenseite" schaffen und den dafür notwendigen Aufwand betreiben.
Gründe dafür, warum es die Mehrheit nicht kann oder will gibt es viele.
Die Gesellschaft war noch nie so offen wie heute, was vertikale soziale Mobilität angeht, man sollte die Chancen bloss auch nutzen und nicht nur die vermeindlichen Missstände bejammern.

Ich glaube, Du hast mich völlig falsch verstanden...also auf ein Neues.

Zuerst mal, ich kenne gerade so ziemlich sämtliche Porsche-Erzeugnisse wohl tiefer im Detail als die meisten hier, aber erstaunlich, dass mich anscheinend jemand besser kennt als ich mich selbst kenne. Warum Du Dich angegriffen fühlst, verstehe ich allerdings nicht, denn ich habe nicht gegen Dich oder sonst einen Porsche Besitzer hier argumentiert, denn ich weiss, dass ihr das Fahrzeug aus sehr spezifischen Gründen gekauft habt und ihr gehört zu der Gruppe der Enthusiasten, die ich weiter oben meinte. Ich finde es eher befremdlich, dass Dir das nicht aus meinem vorherigen Beitrag klar war. Dass man sich gleich so verbal zur Wehr setzen muss, ist in meinen Augen vollkommen unverständlich, man hätte ja auch nochmal nachfragen können, wie ich das gemeint habe, wenn es Dir nicht klar war. Aber lassen wir das. Ich merke nur zuletzt häufiger, dass hier im Forum immer wieder argumentiert wird, ohne mal einen Blick aus der Perspektive der Mehrheit einzunehmen. Das ist bei dem unsäglichen Verbrauchswert nach NEFZ oder der Entwicklungstendenz der Modellportfolios das gleiche Thema.
Im Prinzip sind Deine o.g. Punkte ja gerade die Bestätigung für das, was ich geschrieben habe, deswegen greife ich das gerne nochmal auf.
Natürlich waren Roadster nie Massenartikel, darum geht es ja. Nur sind die heute deutlich restriktiveren Regelungen bei Firmenfahrzeugen und die Tatsache, dass die Kundschaft von Daimler, BMW und Audi bzw. Porsche im Vergleich zu früher dramatisch weniger Privatkunden sind, mitunter einer der Gründe, die ich als Ursache dafür sehe, warum sich Roadster - Stand heute - und auch in den nächsten Jahren deutlich schlechter verkaufen werden. Dieser Trend wird weiter gehen. Ich beklage mich ja auch nicht über die Firmenwagenregelungen sondern stelle das in dem Zusammenhang nur fest. Ein weiterer Grund ist eben eine eindeutige Verschlechterung der finanziellen Situation der Bevölkerungsmehrheit (Def.: Die Leute, die sich in dem Durchschnittseinkommensfenster bewegen!), denn dass die Reallöhne in den letzten 15 Jahren deutlich gesunken sind ist ein nicht zu negierender Fakt. Ob diese Gruppe mehrheitlich bei optimaler Gehaltsentwicklung zu einem Roadster greifen würde, kann ich natürlich nicht erahnen, aber es wird die Situation ebenfalls nicht verbessern.
Zur gesellschaftspolitischen Seite, auch da stimme ich Dir zu, dass diese Haltung, alles sei möglich und man habe ein Recht darauf, absolut falsch ist! Deswegen bin ich persönlich auch ein absoluter Gegner dieses kreditfinanzierten Konsums. Und wer zur Sonnenseite will, der muss definitiv viel dafür tun. Aber sind wir ehrlich, so war es früher leichter möglich, ein gutes Auskommen zu erreichen, nicht Reichtum, davon rede ich nicht, aber schau mal, wer früher immerhin eine E-Klasse fahren konnte. Das waren oftmals einfache Sachbearbeiter. Ich bezweifle, dass sie das heute noch in dem Maße können, denn die Fahrzeugpreise steigen im Schnitt pro Jahr um etwa 3%, die Gehälter in den Ebenen aber eben nicht, und selbst wenn, dann fressen auch andere deutlich schnellere Steigerungen für z.B. Energie das mit auf. Diese berühmte Mittelschicht schwindet zunehmend und zwar immer schneller und wird in wenige gut bis sehr gut situierte Menschen und sehr sehr viele schlechter gestellte Menschen zerrieben. Auf der einen Seite der soziale und finanzielle Aufstieg einiger weniger (und ich denke, hier im Forum ist diese Gruppe deutlich stärker vertreten!) gegenüber immer mehr prekär Beschäftigter, die man willentlich in Lohnkonkurrenz mit dem billigen Ausland stellt. Die von Dir angesprochene vertikale Mobilität - und dazu gibt es Studien zu Hauf! - existiert gerade in Deutschland nicht so, wie in vielen anderen Ländern und das wird auch zu Recht immer mehr angeprangert. Hier entscheidet gerade in den Generationen der ab etwa 1985, noch stärker ab 1990, geborenen Bürger sehr viel mehr die Herkunft der Eltern, die Schule und die richtigen Kontakte, als eine pure leistungsbasierte Performance. Das ist fatal. Deswegen sage ich ja auch, dass hier trotzdem bei den meisten Forenusern nach meinem Eindruck auch der wohlverdiente Erfolg harter Arbeit zum Besitz der hier gezeigten schönen Fahrzeuge geführt hat und das gönnen wir uns doch hier auch alle. Ich halte hier niemanden für einen "faulen reichen Sack", um es mal bewusst zu überspitzen, sondern für hart arbeitende und mit vollem Engagement und Motivation erfolgreiche Leute. Es wäre nur fatal durch das Bild hier im Forum zu meinen, die durchschnittliche Gesellschaft setze sich genauso zusammen und es ist natürlich die Gefahr, dass man diesem Trugschluss erliegt. Darauf wollte ich mitunter hinweisen und die Frage, warum es nicht mehr Roadster gibt, in einen gewissen sachlichen Kontext und Gesamtzusammenhang einbetten. Ich hoffe, das ist jetzt vielleicht klarer.
 
Ich möchte hier keine gesellschaftspolitische Diskussion führen.
Du hast aber damit angefangen. ;)
95% der real lebenden Menschen dieser Erde wären froh, hätten sie unsere "Probleme".
Da gebe ich dir ohne wenn und aber Recht.
Heute lebt man im materiellen Ueberfluss und fühlt sich dennoch unzufrieden, rennt jedem neuen Gadget hinterher und fühlt sich noch im Recht, wenn man anderen Menschen deren Einkommen oder Wohlstand neidet.
Ich bin weder unzufrieden, noch neide ich irgendwem irgendwas. Den Zetti kann ich mir leisten, weil ich seit 36 Jahren 2 Jobs habe und ich dafür weniger bezahlt habe als für einen neuen Kleinwagen. :) :-)
Vielleicht verstehe ich den Titel des Threads auch nicht richtig. Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. Es gibt Roadster und sie werden, wie man gerade hier im Forum doch nun wirklich sieht, geliebt. Wenn die nun, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr so umfangreich neu gekauft werden, heißt das doch nicht das der Roadster tot ist. Als young oder old Timer werden sie die meisten Wagen überleben. Da stellt sich die Frage ob der Roadster tot ist doch gar nicht.
Wenn man aufhören würde sie zu produzieren, würde mich das nicht treffen. Neu hätte ich mir nie im Leben einen gönnen können. :(
bei den meisten Forenusern nach meinem Eindruck auch der wohlverdiente Erfolg harter Arbeit zum Besitz der hier gezeigten schönen Fahrzeuge geführt hat
Das finde ich schön ausgedrückt. :t
Meine Antwort zur Eingangsfrage: der Roadster ist nicht tot. :) :-)
 
Fiat 124 Spider auf Mazda MX-5 Basis. Hoffentlich kommt dieser auch als "124" und nicht als zurechtgedengelter 500er-Roadster.

... jetzt als Abarth Version bestätigt. Soll eine gedrosselte Version des 1750ccm Motors aus dem Alfa Romeo 4C erhalten, ca. 200 PS.

http://www.autoextrem.de/artikel-news/1706-fiat-124-spider-abarth-version-200-ps-gebaut.html

Geht man davon aus, dass das Gewicht ähnlich wie beim MX-5 ND bei deutlich unter 1100 kg bleiben wird, ergeben sich ganz interessante Werte. Und einer Essesse-Version wird sich Abarth bestimmt nicht verweigern, wenn nicht gar - wie beim 500 - für etliche Sonderversionen noch weitere Schippen drauflegen. Aktuell leistet der Motor im Alfa 4C 240 PS. :thumbsup:
 
ich denke, wie einige andere hier - dass es nicht primär am Einkommen oder an den Möglichkeiten liegt, dass die Leute weniger Roadster oder "aufregende" Autos kaufen und fahren, sondern eher, der Blickwinkel bzw. die Bedürfnisse geändert haben.
Das Auto, bzw. speziell Sportwagen, Roadster, etc. haben bei vielen an Faszination und "habenwollen" eingebüßt und deshalb wird hier weniger Geld für ausgegeben bzw. steht es für jemanden, der darauf sparen muss - nicht mehr so wiet oben auf der Liste. Dafür stehen halt andere Dinge mehr im Fokus.

diese Entwicklung ist nicht zuletzt aufgrund eifrigem zutun des Staates in Form von Steuern in Ö bereits weiter fortgeschritten als im "Autoland" Deutschland

Ist halt eine gesellschaftliche Entwicklung bei uns - zum Teil sicherlich auch gesteuert, aber ist halt so - aber ich glaube es wird weiterhin Fahrzeuge für die entsprechenden (mal größere, mal kleinere) Nischen geben.
 
Ach was waren das noch für Zeiten - damals, als es noch neue BMW Roadster zu kaufen gab...
Die standen noch für Ausdruck purer Lebensfreude, mit Stil, offenem Dach und einer Dynamik, die den Puls höher schlagen ließ...

Auszug aus dem heute erschienenen BMW-Newsletter:
.............!?!
Offen für den Sommer.JPG
 
mein Kommentar war natürlich ironisch gemeint, is klar ne?! :D
Cabrios und Roadster sind Spaßautos bzw. Hobby, und keine klassischen Fortbewegungsmittel für den Alltag wie z.b. SUV´s. Entsprechend werden diese nicht alle paar Jahre ersetzt.
Das wissen natürlich auch die Hersteller, entsprechend wäre es nicht lukrativ alle 5 Jahre einen neuen Roadster auf den Markt zu bringen, einen Markt der von Jahr zu Jahr kleiner wird :rolleyes:
Irgendwann kommt der Tag wo auch mein Z4 in Rente geht, oder ich einfach bock auf was neues habe. Wenn BMW dann keinen Roadster mehr anbietet der mit gefällt, pech gehabt, ich bin nicht auf BMW angewiesen, ich kann mein Geld auch einem anderen Hersteller in den Rachen werfen. Hab gehört in Michigan werden auch schöne Roadster gebaut :13wink3z:


Das stimmt bei uns gar nicht . Bei uns ist der Z4 das Alltagsauto, dafür haben wir die Kiste ja gekauft. Er ist von Technik und Verarbeitung nix anderes als jeder andere BMW. Und wenns was interessanteres gibt, wird was anderes gekauft. Der F-Type oder MX wurden ja schon angesprochen ...
 
Das stimmt bei uns gar nicht . Bei uns ist der Z4 das Alltagsauto, dafür haben wir die Kiste ja gekauft. Er ist von Technik und Verarbeitung nix anderes als jeder andere BMW. Und wenns was interessanteres gibt, wird was anderes gekauft. Der F-Type oder MX wurden ja schon angesprochen ...
ob Alltagsauto oder Spaßauto, unterm Strich kommen wir zum gleichen Ergebnis!
Mein E89 wird früher oder später ersetzt, wenn BMW dann keinen Ersatz anbietet der mir gefällt, dann wandern die Schein in die Tasche eines anderen Herstellers.
Und wenn ein Kunde erst einmal den Hersteller gewechselt hat wird es schwer diesen wieder zurück zu holen! :confused:
Und eines steht definitiv fest, die Konkurrenz schläft nicht, im Gegenteil!
Vor 10 Jahren war es für mich undenkbar ein "nicht deutsches Auto" zu fahren. Aber wenn ich mir heute anschaue was ich da angeboten bekomme für mein Geld. Jaguar, Corvette, Mustang, Camaro usw. in jeder Preisklasse was dabei.
Die besetzen heute einen Nischenmarkt mit sehr attraktiven und hochwertigen Autos, von dem sich die deutschen Hersteller immer mehr zurück ziehen.
Ja bitte, jeder wie er will. "Freude am fahren" wird ersetzt durch "Masse statt Klasse"
Und wenn mein "Spaßauto" erst einmal den Absprung vom deutschen Hersteller geschafft hat, dann fällt mir der Sprung für mein Alltagsauto noch viel leichter!
Das ist wie mit den Weibern, wenn du mal auswärts gut gegessen hast, dann schmeckts daheim nur noch halb so gut:w
 
Ach was waren das noch für Zeiten - damals, als es noch neue BMW Roadster zu kaufen gab...
Die standen noch für Ausdruck purer Lebensfreude, mit Stil, offenem Dach und einer Dynamik, die den Puls höher schlagen ließ...

Auszug aus dem heute erschienenen BMW-Newsletter:
.............!?!
Anhang anzeigen 192548
"..die maritime Leichtigkeit des 6er Cabrios.." mal belächelt und sich den Rest gedacht, muss man doch mit Bewunderung feststellen, wie gekonnt BMW den Z4 ignoriert und schon gar nicht mehr erwähnt im Zusammenhang mit "offener Fahrfreude".
Bei BMW ist der Roadster offensichtlich und definitiv tot, zumindest im Marketing.
 
"..die maritime Leichtigkeit des 6er Cabrios.." mal belächelt und sich den Rest gedacht, muss man doch mit Bewunderung feststellen, wie gekonnt BMW den Z4 ignoriert und schon gar nicht mehr erwähnt im Zusammenhang mit "offener Fahrfreude".
Bei BMW ist der Roadster offensichtlich und definitiv tot, zumindest im Marketing.

Die "maritime Leichtigkeit" eines Öltankers vielleicht :d
 
Mich selbst interessieren die Ferraris ganz überwiegend überhaupt nicht, aber die SPON-Lesermeinungen werden sicherlich wieder ausgesprochen unterhaltsam werden. :D
 
Irgendeinen Ferrari mit Klappdach war mit uns zusammen im Urlaub in Italien. Ich glaub das war irgendein englischer Fussballstar. Auf jeden Fall fand ich den Ferrari fast dezenter als unseren E89 (optisch von der Größe).
 
Irgendeinen Ferrari mit Klappdach war mit uns zusammen im Urlaub in Italien. ... Auf jeden Fall fand ich den Ferrari fast dezenter als unseren E89 (optisch von der Größe).
War wohl ein California.
Da wirkt der E89 wirklich dezent dagegen.
Das Letztere würde ich allerdings auch so sehen wollen. :D Gegen das Design des Klappdeckel-Ferraris tritt der E89 - sorry - optisch doch sehr in den Hintergrund (und viele andere Autos auch). Insbesondere der alte California mit seinen übereinander liegenden Auspuffrohren ist für mich eines der ganz wenigen Autos, bei denen (bereits, oder gar vornehmlich) das Design für mich ein echter Kaufanreiz ist. :t
 
Zuletzt bearbeitet:
Ferrari California? hat Stil.......aber nicht diese ganzen neumodischen Geraffeldinger..

ferrari-california-250_red_15.jpg



Gruß

Frank
 
"..die maritime Leichtigkeit des 6er Cabrios.." mal belächelt und sich den Rest gedacht,
Bei BMW ist der Roadster offensichtlich und definitiv tot, zumindest im Marketing.

Ist doch klar, dass sich die Marketing-Strategie auf den 6er konzentriert. Für die 2016-Saison soll das 6er-Modell ja auch in der GT3-Rennklasse "verkauft sein". 2 Fliegen mit einer Klappe :rolleyes:
 
Jetzt, wo das 6er-Cabrio ja so "maritim leicht" daherkommt, muss man sich um die Zukunft sportlicher Cabrios bei BMW doch gar keine Sorgen mehr machen. :t

Sorry, aber diesen wirklich beschämend blödsinnigen Marketingtext kann man gar nicht oft genug wiederholen. :D
 
ob Alltagsauto oder Spaßauto, unterm Strich kommen wir zum gleichen Ergebnis!
Mein E89 wird früher oder später ersetzt, wenn BMW dann keinen Ersatz anbietet der mir gefällt, dann wandern die Schein in die Tasche eines anderen Herstellers.
Und wenn ein Kunde erst einmal den Hersteller gewechselt hat wird es schwer diesen wieder zurück zu holen! :confused:
Und eines steht definitiv fest, die Konkurrenz schläft nicht, im Gegenteil!
Vor 10 Jahren war es für mich undenkbar ein "nicht deutsches Auto" zu fahren. Aber wenn ich mir heute anschaue was ich da angeboten bekomme für mein Geld. Jaguar, Corvette, Mustang, Camaro usw. in jeder Preisklasse was dabei.
Die besetzen heute einen Nischenmarkt mit sehr attraktiven und hochwertigen Autos, von dem sich die deutschen Hersteller immer mehr zurück ziehen.
Ja bitte, jeder wie er will. "Freude am fahren" wird ersetzt durch "Masse statt Klasse"
Und wenn mein "Spaßauto" erst einmal den Absprung vom deutschen Hersteller geschafft hat, dann fällt mir der Sprung für mein Alltagsauto noch viel leichter!
Das ist wie mit den Weibern, wenn du mal auswärts gut gegessen hast, dann schmeckts daheim nur noch halb so gut:w
Das mit den Weibern und dem Auswärtsessen würde ich nicht unbedingt daheim erzählen:rolleyes:
 
"..die maritime Leichtigkeit des 6er Cabrios.." mal belächelt und sich den Rest gedacht, muss man doch mit Bewunderung feststellen, wie gekonnt BMW den Z4 ignoriert und schon gar nicht mehr erwähnt im Zusammenhang mit "offener Fahrfreude".
Bei BMW ist der Roadster offensichtlich und definitiv tot, zumindest im Marketing.
Stimmt, die konsequente Ignorierung eines aktuellen Roadsters im eigenen Sortiment spricht Bände und ist aus Marketingsicht ein absolutes No Go.
Ja spinnen die in Bayern??
 
Der Denkansatz klingt nicht schlecht...doch irgendwann merkt man das auswärts auch nur mit Wasser gekocht wird !
stimmt wohl, aber wenns dahoam nix mehr zu fressen gibt, weil BWM meint och nö Roadster is uns net lukrativ genug. Oder es dahoam nur noch Tiefkühlpizza gibt, weil BMW meint besser Masse statt Klasse.....
Und dann steht da die Nachbarin aus Michigan und wedelt mit nem fetten Steak vor deiner Nase rum :D
ist natürlich alles nur Spaß :rolleyes: Aber so in etwa kommt es einem als Kunde vor.
 
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