Fragen zu Hartz IV

Goran32

macht Rennlizenz
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13 Januar 2013
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 3,0i
Hallo

normalerweise ist es ja so das die Damen und Herren des Jobcenters mir sehr oft in den Ohren liegen das ich mir einen Job suchen muss bzw die Angebote von ihnen annehmen "muss" .
Habe mir nun schon einiges ergoogelt aber noch ein paar offene Fragen.
Kurz zur Sachlage: (rein theoretisch natürlich)
Ich bin 35, weiblich, lebe mit meinen 3Kindern (9, 12, 15) in einer Miet-Wohnung, beziehe Hartz IV, Kindergeld für 3 Kinder und habe seit ein paar Wochen einen Mini-Job "Reinigungskraft in einem Kindergarten".

Laut google Angaben kann ich monatlich ca 1550E beziehen (Miete ist da mit drin), dazu kommt das Kindergeld in Höhe von 558E, dazu je nachdem wieviel Std ich im Kindergarten arbeite bis zu 160E noch dazu.

Nun meine Frage, hört das in den "ohren liegen" der Leute vom Jobcenter nun auf weil ich den ReinigungsJob habe, oder sind sie weiterhin darauf bedacht mir einen Vollzeit-Job zu vermitteln damit ich überhaupt kein Leistungsbezieher mehr bin?
 
Kenne mich nicht aus.

evt. solltest Du hier einmal nachlesen, bzw. nachfragen:) :-) :

http://hartz4hilfthartz4.de/


Ich weiß nicht, wie Deine Lebenssituation ausschaut, könnte mir aber vorstellen, dass Du bei 'nem Ganztagsjob zumindest das 9 jährige Kind in einem Hort (nach der Schule)unterbringen kannst, das 12 Jährige evt. sogar nach der Schule auch schon mal 1-2 Std. alleine verbringen könnte.

Ich habe das früher (Vater damals noch Student und leider 400km von Berlin wegstudierend= WE-Papi, ich die war, die arbeiten ging) so gelöst, dass ich nach der Geburt von zu Hause aus gearbeitet habe, dann Söhnchen mit 3 Jahren zu einer Tagesmutter gegeben habe (Kindergartenplatz = hätte ich 5 Jahre vor Geburt anmelden müssen) .... hat alles gut geklappt.

mit den 53DM Kindergeld/Monat + 600 DM Erziehungsgeld/erste 6 Monate -Anfang der 90er- hätte ich keinen Hering vom Teller gezogen ;)
 
Hallo

normalerweise ist es ja so das die Damen und Herren des Jobcenters mir sehr oft in den Ohren liegen das ich mir einen Job suchen muss bzw die Angebote von ihnen annehmen "muss" .
Habe mir nun schon einiges ergoogelt aber noch ein paar offene Fragen.
Kurz zur Sachlage: (rein theoretisch natürlich)
Ich bin 35, weiblich, lebe mit meinen 3Kindern (9, 12, 15) in einer Miet-Wohnung, beziehe Hartz IV, Kindergeld für 3 Kinder und habe seit ein paar Wochen einen Mini-Job "Reinigungskraft in einem Kindergarten".

Laut google Angaben kann ich monatlich ca 1550E beziehen (Miete ist da mit drin), dazu kommt das Kindergeld in Höhe von 558E, dazu je nachdem wieviel Std ich im Kindergarten arbeite bis zu 160E noch dazu.

Nun meine Frage, hört das in den "ohren liegen" der Leute vom Jobcenter nun auf weil ich den ReinigungsJob habe, oder sind sie weiterhin darauf bedacht mir einen Vollzeit-Job zu vermitteln damit ich überhaupt kein Leistungsbezieher mehr bin?

Das Job Center kann dir weiterhin Jobs anbieten damit die Leistungen weniger werden die das Amt zu tragen hat...
Wenn du einen Job bekommst wo weniger am Ende rauskommt als du jetzt Leistungen beziehst so wird das Amt wahrscheinlich den Rest aufstocken...für dich es ist mit dem Reinigungsdienst noch nicht erledigt .
 
Zuletzt bearbeitet:
Hartz 4 ist grundsätzlich subsidiär - es greift erst, wenn alle anderen möglichen Leistungen ausgeschöpft sind. Ebenso besteht eine Verpflichtung des Leistungsempfängers, alles Zumutbare zu tun, um die staatliche Alimentierung so gering wie möglich zu halten. Der einzige - eingeschränkte! - "Freiraum" besteht in der Auslegung, was im konkreten Fall zumutbar ist.
 
Danke dir. Und im Falle des fehlenden Führerschein müssten dann ja sämtliche öffentlichen Verkehrsmitteln zu rate gezogen werden oder nicht. (Nein es geht nicht um mich deswegen steht oben ja theoretisch)
 
Ab einer gewissen Strecke muss man dann natürlich den ÖPNV nutzen, wenn es zur Erreichung der Arbeitsstelle erforderlich ist. Theoretisch kann auch der Führerschein gesponsort werden, z.B. wenn dies zu einem Übergang in Festeinstellung führt.
 
Danke dir. Und im Falle des fehlenden Führerschein müssten dann ja sämtliche öffentlichen Verkehrsmitteln zu rate gezogen werden oder nicht. (Nein es geht nicht um mich deswegen steht oben ja theoretisch)



Hallo

normalerweise ist es ja so das die Damen und Herren des Jobcenters mir sehr oft in den Ohren liegen das ich mir einen Job suchen muss bzw die Angebote von ihnen annehmen "muss" .
Habe mir nun schon einiges ergoogelt aber noch ein paar offene Fragen.
Kurz zur Sachlage: (rein theoretisch natürlich)
Ich bin 35, weiblich, lebe mit meinen 3Kindern (9, 12, 15) in einer Miet-Wohnung, beziehe Hartz IV, Kindergeld für 3 Kinder und habe seit ein paar Wochen einen Mini-Job "Reinigungskraft in einem Kindergarten".

Laut google Angaben kann ich monatlich ca 1550E beziehen (Miete ist da mit drin), dazu kommt das Kindergeld in Höhe von 558E, dazu je nachdem wieviel Std ich im Kindergarten arbeite bis zu 160E noch dazu.

Nun meine Frage, hört das in den "ohren liegen" der Leute vom Jobcenter nun auf weil ich den ReinigungsJob habe, oder sind sie weiterhin darauf bedacht mir einen Vollzeit-Job zu vermitteln damit ich überhaupt kein Leistungsbezieher mehr bin?

warum schreibst Du dann zuerst, dass DIR das Jobcenter in den Ohren liegt, um dann auf "rein theoretisch" und zum Schluss auf "es handelt sich nicht um mich" zu schwenken?
&:

Wenn Deine Freundin/Bekannte Probleme mit dem Jobcenter hat, weil diese logischer das tun, was Sie tun müssen, nämlich einen Job vermitteln, sollte sie sich fragen, ob sie überhaupt ein Interesse daran hat arbeiten zu gehen ;)
Die öffentlichen Verkehrsmittel wird diese doch wohl auch in der Vergangenheit benutzt haben, also wissen, was bei Harzt IV geht oder auch nicht, bzw. wird mit Sicherheit der Sachbearbeiter des Jobcenters ihr erklärt haben, was getan werden kann, damit sie arbeiten kann (also auch die Alimentierung unterschiedlicher Verkehrsmittel)
Der hat ein Interesse zu vermitteln ;)

Deine Fragen lesen sich so, dass es in die Richtung geht: > was muss ich tun, damit ich weiter von der Solidargemeinschaft alimentiert werde .... hat jemand einen Tipp???:+ <

So kommt es bei mir an ;) (auch wenn Du es evt. so nicht ausdrücken wolltest)
 
Da versteht man doch, weshalb so viele nicht arbeiten gehen... Ich kenne einige, die das netto nicht verdienen und auch 2 bis 3 Kinder zu versorgen haben :oops:
Und wenn die jetzt alle aufs Amt rennen und Stütze wollen dann beginnt auch das Umdenken. Ich habe vor Jahren mal einen Fall erlebt als eine Frau eine Waschmaschine wollte weil sie da alle zwei Jahre ein Anrecht darauf hat. Das gab ne kurze Diskussion bei offener Tür dann war klar die alte Maschine ist "plötzlich " weg und die zwei jahre um... bewilligt. Inzwischen hat sich an der Regelungen wohl was getan aber damals bin ich fast geplatzt. Und der gute Mann der es so eilig hatte weil er noch auf die Baustelle musste sonst gibt's ärger mit dem Chef... ähhhh, Moment waren sie nicht hier weil sie arbeitslos sind? Ja, ich nix Arbeit, ich nur arbeite Baustelle... der Sachbearbeiter hat gelacht, unterschrieben und ab dafür... . Lange darf man da nicht sitzen sonst sitzt man schwedisch :mad:
 
Wie so oft im öffentlichen Dienst spielen Gleichgültigkeit und verringertes Engagement mancher Bearbeiter den Gaunern in die Hände. Das Problem gibt es auch ganz deftig in der Justiz. :eek: :o

Das Vorgesagte soll natürlich keine gesamtheitliche Abwertung bedeuten, selbstredend gibt es auch viele positive Beispiele.
 
Und wenn die jetzt alle aufs Amt rennen und Stütze wollen dann beginnt auch das Umdenken.

Das tun die Leute die für so wenig Geld hart arbeiten aber in der Regel nicht. Schade eigentlich, weil die hätten die Unterstützung im Vergleich zu vielen die einfach nicht arbeiten wollen echt verdient :undecided
 
Für 1.550€ netto muss man brutto schon erheblich über dem Mindestlohn verdienen.... ;)

Ist doch egal ob jemand 1550€ Hilfe bekommt oder nicht.
Miete ...essen ...dazu 3 Kinder und alleinerziehenden..... Also einfach ist was anderes.

Diejenigen die meinen das es so ein tolles Leben wäre könnten doch das gleiche machen ...aber ich denke das wenn man in der Situation ist ein Umdenken stattfinden wird.
 
Ist doch egal ob jemand 1550€ Hilfe bekommt oder nicht.
Miete ...essen ...dazu 3 Kinder und alleinerziehenden..... Also einfach ist was anderes.

Diejenigen die meinen das es so ein tolles Leben wäre könnten doch das gleiche machen ...aber ich denke das wenn man in der Situation ist ein Umdenken stattfinden wird.

erstens und zweitens.....

ich habe doch nicht behauptet, dass das toll ist, oder? ;)
Habe lediglich festgestellt, dass die Unterstützung erheblich über dem Mindestlohn liegt ;)

Im Fall der Bezieherin kommen noch die 558€ Kindergeld dazu, macht 2108€ netto/Monat.
Am Hungertuch wird sie damit nicht nagen müssen... ;)
 
Ist doch egal ob jemand 1550€ Hilfe bekommt oder nicht.
Miete ...essen ...dazu 3 Kinder und alleinerziehenden..... Also einfach ist was anderes.
Diejenigen die meinen das es so ein tolles Leben wäre könnten doch das gleiche machen ...
Vielleicht verstehe ich die Intention deines Beitrags schlicht falsch. Jedenfalls finde ich, dass die vom Fredersteller angegebenen ca. 2.100,- Euro, oder auch "nur" 1.550,- Euro, für das faule Herumsitzen ganz erheblich zu viel sind. Denn das ist eben nicht nur dasjenige Geld, das man zum "Überleben" braucht. Sondern da sind eine ganze Reihe von "Komfortleistungen" drin, die bei strenger Sicht der Dinge nicht erforderlich wären.

Diese Komfortleistungen sind in der Gesamtschau offenbar so gut, dass viel zu viele Menschen sich langfristig damit ganz hervorragend arrangieren. Ein "optimierungsfähiges" Engagement der Mitarbeiter im Jobcenter ermöglicht dann in der Tat das jahrelange Andauern dieses Zustandes.

Damit ich nicht falsch verstanden werde: Das soll keine Pauschalisierung sein, sondern die Benennung von Einzelfällen, die in Summe allerdings viel zu zahlreich auftreten.
 
Ich kann es sehr gut verstehen, dass H4 bei vielen die für 40 Stunden gerade mal 1360 brutto bekommen, dazu Dinge wie GEZ, PKW usw. bezahlen müssen Missgunst auslöst.

Andererseits habe ich mal für einen Monat nach dem abgebrochenem Studium selbst H4 beantragt/erhalten und kenne darum auch die andere Seite. Da ging es nicht um Luxus wie eine Waschmaschiene sondern einfach darum Geld zu haben um Miete/Lebensmittel zahlen zu können. Das war dann kaum möglich, weil meine Freundin dann zu mir zog und diese zu der Zeit wahnsinnige 1020€ netto verdiente wovon sie mir recht viel von hätte abgeben müssen.

Sobald man konsequent das System ausnutzen möchte, die passende Wohnung usw. sucht und sich mit dem H4 einrichtet, kann man so vielleicht schon zu gut leben. Aber die Leute die es ungewollt trifft haben daran meist ganz schön zu knabbern.

MFG

Ps.: Der TE sagte laut googel könne 1550€ plus Kindergeld bezogen werden. Oft sind diese Rechner falsch und die Realität sieht dann anders aus. Also sollte man sich jetzt auch nicht so sehr an den gut 2000€ netto festhalten. Vielleicht sind es "nur" 1700, bei einer Warmmiete von 700€ (die bei einer 4 Zimmerwohnung je nach Gebiet ganz normal ist) sind das noch 1000€, von denen 4 Leute leben müssen. Da kann es dann auch mal knapp werden im Herbst 3 Paar Winterschuhe plus Jacke für die Kinder zu kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
erstens und zweitens.....

ich habe doch nicht behauptet, dass das toll ist, oder? ;)
Habe lediglich festgestellt, dass die Unterstützung erheblich über dem Mindestlohn liegt ;)

Im Fall der Bezieherin kommen noch die 558€ Kindergeld dazu, macht 2108€ netto/Monat.
Am Hungertuch wird sie damit nicht nagen müssen... ;)

Hast mich missverstanden...wollte dich nicht persönlich angreifen.
Falls es so rüber kam möchte ich mich entschuldigen.

Hätte auch kein Zitat werden sollen ...
 
Ist doch egal ob jemand 1550€ Hilfe bekommt oder nicht.
Miete ...essen ...dazu 3 Kinder und alleinerziehenden..... Also einfach ist was anderes.

Diejenigen die meinen das es so ein tolles Leben wäre könnten doch das gleiche machen ...aber ich denke das wenn man in der Situation ist ein Umdenken stattfinden wird.

Also wenn ich mal gegenüberstelle: Zuhause sitzen, unendlich Zeit für die Kinder haben, keine Tagesmutter, etc. benötigen und dafür in Summe rund 2.000 € vom Staat und auf der anderen Seite eine 40-Stunden-Woche zum Mindestlohn (ca. 1.360 € brutto = ca. 1.023 € netto), wobei man dann noch irgendwo die Kinder unterbringen muss, dann komme ich bei Hartz 4 auf über 400 € mehr monatlich gegenüber dem Mindestlohn (vorrausgesetzt die Zahlen oben stimen).

Wer würde für 400 € weniger im Monat 40 Std. die Woche arbeiten gehen um dann noch das Problem zu haben, die Kinder tagsüber unterzubringen, etc.
Das ist schon jammern auf recht hohem Niveau, ganz ehrlich.
 
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