69cruiser
Pass Gourmet
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- 6 Juni 2011
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Ich meine mich zu erinnern, du hast in einem anderen Fred erwähnt hattest, du seist Raucher.Respekt Respekt vor der ganzen Sportpower !
Ich habe mich vor circa 15 Jahren das letzte mal sportlich bewegt.
Als ich dieses Jahr was machen wollte kaufte ich ein tolles Mountainbike und bin es zweimal gefahren.
Ich glaube das wird im Keller richtig alt ...das Geld hätte ich in eine hochwertige Uhr investieren können....heul!
Bin echt zu faul zum Sport machen.
Falls ich falsch liege, sind die folgenden Ausführungen eben allgemeingültig.
Wenn es dir gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören, wirst du einen gewaltigen inneren Energieschub bemerken, der dich vorwärts bringen wird.
Daneben entwickelt sich ein neues Körper- und Gesundheitsbewusstsein, wo sich sportliche Betätigung gleich welcher Art, geradezu aufdrängt.
Natürlich kann man auch als Raucher Sport treiben, man muss dazu wirklich diesen Schweinehund besiegen, was häufig nur unzureichend gelingt.
Ausserdem signalisiert einem sein Unterbewusstsein, das als Raucher richtige Gesundheit sowieso kaum erreichbar ist und man steht sich selbst mit mindestens einem Bein auf der Bremse.
Ausserdem ist die Gefahr von "Frusterlebnissen" als Raucher recht hoch, wenn man sich doch mal zum Sport aufrafft und sehr schnell "aus der Puste kommt".
Das neue Körpergefühl als Nichtraucher bringt dich automatisch zum Sport.
Deine Gesundheit, Energie, Lebensfreude, Ausdauer und dein Aussehen werden ungeahnte Sprünge machen.
Deine "Faulheit" ist nur der sehr niedrige innere Energielevel.
Ich spreche aus Erfahrung und ohne Uebertreibung, mit dem Rauchen aufhören war die beste Entscheidung meines Lebens.
Hab ja früher gerne und viel Sport gemacht. Wenn ich nur endlich mal meinen inneren Schweinehund
besiegen würde.
Evtl. könnt ihr mir ja mal ein paar Tipps geben.
Tip 1 s.o. wenn das auf dich zutrifft.
Für das "Masskrugstemmen" gilt zwar nicht das Gleiche wie fürs Rauchen, die Tendenz ist aber vergleichbar was das Körperbewusstsein und den inneren Energielevel angeht.
Daneben beinhaltet Bier, neben für einen Bayern lebensnotwendigen Vitaminen, auch extrem viel Alkoholkalorien und verhindert, neben der gewaltigen Plusbilanz aufs Kalorienkonto durch das Bier selber, auch den Stoffwechsel anderer zugeführter Kalorien, was wiederum für jede Art Alkohol gilt. Sehr negativ diesbezüglich ist der Alkohol am Abend, wo jeglicher Kalorienabbau in der Nacht über mehrere Stunden komplett blockiert wird.
Die normale "Fastenzeit" in der Nacht fällt weg, sehr negativ nicht nur für die Figur sondern auch für den gesamten Stoffwechsel (Energiebereitstellung bei körperlicher Belastung, Entwicklung von Diabetes, Blutfette etc.).
Ich würde es als Wiedereinsteiger beim Sport nicht übertreiben, sprich mit ausgedehnten Spaziergängen, leichten Radtouren, ein paar Bahnen gemütlichem Schwimmen oder einem moderaten Kraftausdauerprogramm im Fitnessstudio (zB. Milon-Zirkel oä.) beginnen.
Genial ist auch Nordic-walking, da Ganzkörperbelastung, gelenkschonend und immer und überall durchführbar, auch und gerade im Winter.
Durch das schrittweise Aufbauen von Ausdauer, Kraft und Koordination verhindert man Frusterlebnisse im Sinne von: "das schaff ich eh nicht", "ich bin dafür zu alt", "mein Körper ist dafür nich (mehr) zu gebrauchen " usw.
Man steigert ganz moderat und feiert damit Erfolgserlebnisse, die einen mittel- und langfristig vorwärts bringen und den Schweinehund zuverlässig besiegen.
Wirksam ist auch die Investion in ein neues sportliches und figurbetonendes Outfit statt die Verwndung 20 Jahre alter Jogginghosen. Man fühlt sich gleich "sportlicher" und die Selbstwahrnehmung wird positiv beeinflusst (bloss nicht finanziell übertreiben, denn durch den Sport wird man bald noch neue Klamotten brauchen, da sich die Figur sehr schnell anpasst).
Manchmal kann es auch helfen, den Partner oder den oder die Kumpel zum Mitmachen zu motivieren.
Aber auch alleine hat seine Vorteile, man kann noch besser in seinen Körper hinein horchen und die Erfolgserlebnisse wirklich für sich selber ganz intim und persönlich auskosten.
Ist so ein wenig eine Typen- und Temperamentsfrage.
Ideal ist Beides, alleine und mit Anhang, dann gibt es keine Ausreden mehr.
Eine Analyse-oder Körperfettwaage lässt einen den Ueberblick behalten.
Einen Pulsmesser würde ich auch in Erwägung ziehen, bei bestehenden grösseren gesundheitlichen Defiziten auch einen Check beim Hausarzt.
Das hört sich jetzt nach einem grossen (finanziellen) Aufwand an, ist es bei Licht besehen aber nicht.
Die Kosten sind überschaubar (muss ja nicht gleich ein teures Mountainbike sein oder der Hometrainer, der spätestens im Frühjahr wieder beim Sperrmüll auf der Strasse steht).
Der Zeitaufwand ist ebenfalls nicht zu hoch, ca. 2-5 Stunden pro Woche ( die Woche hat 168 Stunden, d.h. 2-3% der gesamten Zeit, die einem die Woche bietet).
Wer Zeitmangel verspürt, sollte auch sonstige Gewohnheiten wie Fernsehen, Computerspielen, Internetsurfen, Social media etc. hinterfragen und/ oder sich den Sport noch besser in den Alltag einbauen.
Sehr effektiv ist dann auch das Einbinden von Alltagsbeschäftigungen im sportlichen Sinne, zB. Treppen statt Lift, Fahrrad zur Arbeit, Aufstehen und Herumgehen im Büro etc..
Die sind gratis.
Sehr eindrücklich sind auch eingesparte Zeit und Geld durch keine oder wenigere Arztbesuche, Rehamassnahmen, Krankheitstage, Medikamente etc.
Diese Kosten und der Zeitaufwand dürften für "Sportmuffel" in Zukunft kaum kleiner werden, von sonstigen Unannehmlichkeiten mal ganz abgesehen.
Ich habe mir mein Sportstudio z.B. nicht zuletzt danach ausgesucht, dass ich 2x täglich daran vorbei fahre. Ich habe immer eine gepackte Sporttasche im Auto, geduscht wird danach zu hause, so bleibt der Zeitaufwand gering ("quick and dirty") und oft gehe ich am Abend nach der Arbeit noch schnell, manchmal spontan, ein bisschen "pumpen".
Selten wird man seine Zeit und sein Geld besser investiert haben.
Dennoch ist letztlich alles eine "Kopfsache".
Wenn die Einstellung, das Bewusstsein und die Motivation stimmen, geschieht der Rest ganz automatisch.
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Mit dem Ergebnis nach nur zwei Monaten Training bin ich schonmal zufrieden und nun hab ich Blut geleckt und will's richtig anstellen











