BMW Hybrid

Gut gesagt, Frank.

Nur um einmal die Praxis zu verdeutlichen:
Bei vollständig geladener Batterie werden ca. 45 Restkilometer für elektrischen Betrieb angezeigt. Da aber das Auto mit ca. siebenunddreißig Innenleuchten, Fußraumleuchten, Einstiegsleuchten, umlaufenden Lichtleisten und einer Computeranlage ausgerüstet ist, für die man in den Neunzigern noch Morde begangen hätte, kann man im Minutentakt zusehen, wie die Restkilometer im Stand schrumpfen. Irgendwelche Versuche, den Stromverbrauch zu mindern im Batteriebetrieb konnte ich nicht feststellen. Selbst die Ladebuchse im Kotflügel ist mit einem großflächigen Lichtband umlegt. Kostet ja alles nichts, kommt ja aus der Steckdose...
 
Wirklich sinnvoll sehe ich das erst, wenn der Arbeitgeber grosse Hallen hat und dort Solaranlagen drauf sind, die mehr produzieren als der Betrieb verbraucht - dieser Ueberschuss geht dann in die Mitarbeiter-Fahrzeuge anstatt ins Stromnetz und erst dann halte ich das fuer wirklich sinnvoll.

Das wird noch ein SEHR weiter Weg!! ;)
 
Wenn ich mir einen neuen 7er oder I8 sowie Tesla leisten kann interessiert mich meisten die Stromrechnung nicht
Das finde ich Blödsinn das man dann berechnen sollte was am Ende der effektive Strompreis ist.
Oder fährt man mit dem Benziner am Ende günstiger ist doch egal wenn man sich so ein Auto kauft.
Interesse für solche Berechnungen sollten eventuell die Fahrer eines Elektro -Kleinwagen anstellen die mehr auf die Kosten schauen.
Ferrari zu kaufen und Benzin ermitteln ist genauso unsinnig

Nur meine bescheidene Meinung
 
Wenn ich mir einen neuen 7er oder I8 sowie Tesla leisten kann interessiert mich meisten die Stromrechnung nicht
Ich sehe das komplett anders.

Meiner Einschaetzung nach kann sich diese Personengruppe solche Fahrzeuge gerade dadurch leisten, weil sie ihre Ausgaben extrem gut im Auge behalten - also ein ganz hohes Kostenbewusstsein haben.
 
Ich sehe das komplett anders.

Meiner Einschaetzung nach kann sich diese Personengruppe solche Fahrzeuge gerade dadurch leisten, weil sie ihre Ausgaben extrem gut im Auge behalten - also ein ganz hohes Kostenbewusstsein haben.

Ja gut... so hat jeder seine Meinung
Muss mich mal echt umhören im Bekanntenkreis die hochpreisige Fahrzeuge fahren ob die wirklich an der Tankstelle über den Preis nachdenken oder über die kommende Stromrechnung wenn jemand einen I8 aufladen tut.
 
Seh es auch wie Frank.
Parken vorm Restaurant mit Parkgebühr, oder 2km weiter den kostenfreien Stellplatz nehmen?
Ich lauf dann 4 Kilometer ohne Parkgebühren.
Das macht dann manchmal schon das halbe Trinkgeld aus.

Was mir an E-Autos bzw. Hybriden auffällt ist, dass auf Landstraße mit 70er Begrenzung mit 60 oder noch etwas weniger gefahren wird, um ja kein Benzin zu verbrauchen. Und das im Berufsverkehr, morgens wie abends.
Dadurch wird jede Berechnung für diese auf 70 km/h ausgelegte Straße ausgehebelt, wie z.B. Ampelregelungen, zusätzlicher Stau wird produziert und jeder ist 5 Minuten länger im Benzin angetriebenen Auto unterwegs.
Einer spart und 100 andere verbrauchen unnütz Sprit. Macht dann auch keinen Sinn.
 
Seh es auch wie Frank.
Parken vorm Restaurant mit Parkgebühr, oder 2km weiter den kostenfreien Stellplatz nehmen?
Ich lauf dann 4 Kilometer ohne Parkgebühren.
Das macht dann manchmal schon das halbe Trinkgeld aus.

Was mir an E-Autos bzw. Hybriden auffällt ist, dass auf Landstraße mit 70er Begrenzung mit 60 oder noch etwas weniger gefahren wird, um ja kein Benzin zu verbrauchen. Und das im Berufsverkehr, morgens wie abends.
Dadurch wird jede Berechnung für diese auf 70 km/h ausgelegte Straße ausgehebelt, wie z.B. Ampelregelungen, zusätzlicher Stau wird produziert und jeder ist 5 Minuten länger im Benzin angetriebenen Auto unterwegs.
Einer spart und 100 andere verbrauchen unnütz Sprit. Macht dann auch keinen Sinn.

Ernsthaft !?
Das mit dem laufen wegen der Parkgebühren
 
4Km würde ich ich jetzt nicht laufen ... aber Geld "unnötig" rauswerfen?
Und in meinem Umfeld sind einige Menschen, die sicher nicht auf das Geld achten müssen, sich aber - zum Beispiel - schon darüber beschweren, dass der letzte RS6R viel zu viel gesoffen hat und ihnen das den Spaß am Auto verdorben hat.

Tim
 
Das mag sein, ich kenne nicht so viele Garagen.
Aber die Anzahl an gebauten Z8 ;)
Mir geht es um die praktische Umsetzung, wenn ich jetzt ein solches Auto kaufen würde/müsste. Da hilft mir nichts, was vielleicht in Zukunft mal passieren könnte. Konzepte mit Ladesäulen in Laternen mögen schön und gut sein, sind aber von mir nicht beeinflußbar.
Es wird bei diesen Dingen - durchaus zu Recht - auf die zukünftigen Entwicklungen verwiesen. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass das Heute noch keine Vergangenheit ist, sondern das, womit man leben muss.
Da wären wir wieder beim Henne - Ei Problem. Fakt ist aber das es nun schon einige nutzbare Fahrzeuge am Markt gibt und die Anzahl der Ladesäulen so langsam auch brauchbar wird. Schwierig wird es nur dann wenn viele Leute nun wechseln und somit die freien Plätze zum knappen Gut werden.
Richtig, im Stadtbetrieb merkt man keinen Unterschied, und für eine normale Autobahnfahrt reicht der Motor sicher aus, von der Tankgröße mal abgesehen. Das "emissionsfreie" Losfahren und Ankommen ist für mich nicht mehr als Augenwischerei. Am Besten noch mit Leuten am Straßenrand, die klatschen, weil man mit einem Zweieinhalbtonner lautlos herumfährt und die Umwelt ach so sehr schont.
Die Batterie durch Fahren zu laden, halte ich für unrealistisch. Die Rekuperation erfolgt im Schubbetrieb über den E-Antrieb im Getriebe. Dort kann also nur Energie gewonnen werden, die irgendwo herkommt, also durch Abbremsen oder erhöhten Kraftstoffverbrauch.
Wie schon geschrieben, in manche Städte darf man wohl mittelfristig nicht mehr mit einem Verbrennungsmotor einfahren. In London spart man sich mit einem solchen Fahrzeug bereits heute die congestion charge. Wie ökologisch sinnvoll es ist aktuell Elektroautos zu bauen und zu beteiben wäre jetzt wieder eine eigene Debatte, aber da bin ich bei dir - Sinn macht das nicht übermäßig.
Grundsätzlich ist dieses Auto aber völlig ungeeignet, um damit auf der Umweltwelle zu reiten.

*Das emissionsfrei habe ich in Anführungszeichen gesetzt, weil sich das nur auf das Auto bezieht, nicht aber auf die Stromerzeugung.
Absolut, aber es eigenet sich gut für "greenwashing" der Marke BMW.

Die Problematik woher der Strom am Ende kommt und wie genug Energie für einen erheblichen Teil gewonnen werden kann wäre wieder ein eigene Thema. Ohne Fussionskraftwerke sehe ich da auch nicht übermäßig viel Sinn, auch wenn große Offshore-Windparks und Energiespeicher sicher kein Schritt in die falsche Richtung sind.

Das mit der Klappe finde ich auch etwas ungluecklich - das wird zukuenftig sicher eleganter geloest. Kabel ueber den Gehweg zu legen ist sicher auch keine gute Idee, wer haftet bei einem Sturz von Passanten?
Ganz einfach, derjenige der die Stolperschwelle verursacht hat.
Interessant waere mal wieviel kWh je km bei dem 7er geladen werden muessen. Also direkt an der Steckdose gemessen um alle Verluste zu ermitteln.
Danach das Ganze mit dem Strompreis zu einem Preis von X Euro je km umrechnen.

Wieviel guenstiger ist das denn als beim konventionellen 7er?

... und wieviel kW saugt der 7er aus der Steckdose? Kann das an einem sonnigen Tag auch eine Einfamilienhaus-Solaranlage wuppen? (die schafft zu Spitzenzeiten schonmal 7 kW, vormittags und nachmittags dann eher nur 2 bis 3 kW, wenn auch noch ein paar Woelkchen am Himmel haengen.

Wirklich sinnvoll sehe ich das erst, wenn der Arbeitgeber grosse Hallen hat und dort Solaranlagen drauf sind, die mehr produzieren als der Betrieb verbraucht - dieser Ueberschuss geht dann in die Mitarbeiter-Fahrzeuge anstatt ins Stromnetz und erst dann halte ich das fuer wirklich sinnvoll.

Wie schon oben geschrieben, aus ökologischen oder wirtschaftlichen Gründen kauft man sich das Auto nicht. Die Batterie mit gerade mal 7.2 kWh ist geradezu winzig, mit der vor dir genannten Spitzenleistung wäre sie in rund 1:15h ja schon voll (wenn wir von 20% Ladungsverlust ausgehen was übermäßig viel ist).

In meinem Fall war der Bauherr Siemens und wollte a) Ladeplätze für die Hybridfahrzeuge mit großflächig Werbung drauf b) gute Presse c) gab es bestimmt Subventionen. Solarpanele gibt es hier am Campus zwar ein paar aber ich glaube für die Autos von 12.000 Mitarbeitern reicht das nicht ;)


Es geht bei diesem Auto nur um eines:
2,2 - 2,1 l/100km [1]
CO2-Emission 50,0 - 49,0 g/km

Und nichts anderes. Das Auto wird in manchen Märkten als Elektroauto eingestuft und somit rechnet sich nicht nur der geringe Normverbrauch sondern oftmals gibt es sogar noch einen großzügigen Bonus (Anrechnung mit Faktor drei hatte ich hier schon gehört). Ob das Auto in der Realtiät dann eher 6-8l/100km braucht ist für BMW egal. Beim Spritmonitor gibt es nur einen Nutzer mit diesem Fahrzeug und der braucht 6.5-9.9l/100km -> ~8,19l/100km, was zwar für die Fahrzeuggröße kein schlechter Wert ist aber Zeugnis für den ständigen Betrug der Hersteller in Zusammenspiel mit dem industriefreundlichen Kraftfahrtbundesamt wenn man auf den beworbenen Wert blickt.




Seh es auch wie Frank.
Parken vorm Restaurant mit Parkgebühr, oder 2km weiter den kostenfreien Stellplatz nehmen?
Ich lauf dann 4 Kilometer ohne Parkgebühren.
Das macht dann manchmal schon das halbe Trinkgeld aus.
Wie Ihr wollt, so lange Ihr am Ende nicht 10km fahrt um 0,02€ günstiger zu tanken bleibt es euch überlassen, in gewissen Grenzen ziehe ich auch den Fußmarsch vor.
Was mir an E-Autos bzw. Hybriden auffällt ist, dass auf Landstraße mit 70er Begrenzung mit 60 oder noch etwas weniger gefahren wird, um ja kein Benzin zu verbrauchen. Und das im Berufsverkehr, morgens wie abends.
Dadurch wird jede Berechnung für diese auf 70 km/h ausgelegte Straße ausgehebelt, wie z.B. Ampelregelungen, zusätzlicher Stau wird produziert und jeder ist 5 Minuten länger im Benzin angetriebenen Auto unterwegs.
Einer spart und 100 andere verbrauchen unnütz Sprit. Macht dann auch keinen Sinn.[/QUOTE]

Da es die Menschheit noch nichtmal schaft bei Stau den Kreuzungsbereich frei zu halten wundert mich das nicht im geringsten. Ich frag mich auch immer was die Helden wollen die im Berufsverkehr 5x die Spur wechseln und jedes Mal den Hintermann zum bremsen nötigen (Spurwechsel ohne angemessene Lücken tragen erheblich zu Staus bei).

Edit: Fader Tag heute auf arbeit...
 
4Km würde ich ich jetzt nicht laufen ... aber Geld "unnötig" rauswerfen?
Und in meinem Umfeld sind einige Menschen, die sicher nicht auf das Geld achten müssen, sich aber - zum Beispiel - schon darüber beschweren, dass der letzte RS6R viel zu viel gesoffen hat und ihnen das den Spaß am Auto verdorben hat.

Tim

Ja klar achtet man aufs Geld und sollte das auch tun.
Wenn ich aber sage das die Käufer die sich mal so nebenbei einen 740e kaufen bestimmt nicht über eine Stromrechnung jammern.
Klar kann man essen gehen und dabei 2-4 € Parkgebühren sparen indem man Kilometerweit läuft und einen kostenlosen Parkplatz ergattert.
Aber Sorry.... dann esse ich lieber zuhause und spare den Sprit, Parkgebühren, Trinkgelder und die eigentliche Rechnung
 
Wenn ich aber sage das die Käufer die sich mal so nebenbei einen 740e kaufen bestimmt nicht über eine Stromrechnung jammern.

Du kanntest meinen Cheff nicht.
Seine "private" Telefonrechnung Zuhause war ihm immer zu teuer. ISDN und Internet für ca. 80 DM, inkl. Telefongebühren.
Ich musste ihm dann beibringen was Call by Call ist und wo er vorher den Stundenaktuellen günstigen Minutentakt findet.
Er sparte damit im Monat um die 10 DM, bei viel mehr Arbeitsaufwand zwar, aber er hat sich gefreut für den Enkel das Konto weiter füllen zu können, ohne etwas einsparen zu müssen. Bis auf das bisschen Zeit am PC kurz die Tarifseite aufzurufen.

Und da er vorher auch nicht viel hatte, hat ihn sowas zu Schluss reich als Unternehmer gemacht. Er hat das sparen / knausern nicht sein lassen und die Erben haben sich dann auch gefreut.


Aber Schluss, hier gehts ja um die Hybriden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, damit kann man die Diskussion in verschiedene Bereiche aufteilen:

  1. Macht es Sinn, möglichst viele Autos auf elektrischen Antrieb umzustellen (Hybrid als Zwischenstufe gesehen)?
  2. Wie sieht die Gesamtbilanz für die Umwelt aus, inkl. der Stromerzeugung/-bereitstellung?
  3. Wie sieht die praktische Erfahrung genau jetzt aus?
  4. Welche Eindrücke kann man beim 740e sammeln?
1. und 2. bieten Raum für endlose Diskussionen. Schwarz-weiß-Lösungen gibt es da nicht, das wird eine mehrere Jahrzehnte überdauernde Umstellungsphase werden. Vielleicht kommt aber zwischendurch noch was mit Wasserstoff, oder man schafft es, Regеn in Strom umzuwandeln.
Mir ging es hier um die Punkte 3 und 4, daher ist der Ausblick auf die Zukunft nur beschränkt hilfreich. Da ich gerade dabei bin, unser Familienauto auszutauschen, habe ich mich erstmals ernsthaft mit diesem Thema auseinandergesetzt. Überraschend ist für mich, dass ich das überhaupt tue, beim letzten Wechsel vor drei Jahren hätte ich nicht darüber nachgedacht. So langsam reift das Thema aber heran.
In der augenblicklichen Situation ist mir das aber alles viel zu aufwändig und noch zu wenig durchdacht. Und ja, für mich spielt da die Gesamtbetrachtung der Energiebilanz eine wichtige Rolle. Andererseits wird dann irgendwann doch die Zeit kommen, da uns die fossilen Brennstoffe ausgehen, also bleibt letztlich nur die Frage, wie wir den Strom erzeugen wollen, den wir unzweifelhaft in Zukunft zusätzlich brauchen werden.

Zum 740e habe ich Einiges gesagt:
Der 7er an sich ist ein tolles Auto, das mehr unnütze Gimmicks enthält als so ziemlich jedes andere Fahrzeug am Markt. Die Integration der beiden Antriebe und das Fahrgefühl bei voller Batterie ist einwandfrei. Ein 7er ist aber eine Reiselimousine, für die andere Regeln gelten als für einen Stadtwagen. Daher empfinde ich die Lösung in der jetzigen Form noch als praxisfremd. Auch hier gilt, dass sich die Dinge in der Zukunft entwickeln werden, und dann werde ich neu bewerten.
 
Hier noch ein Blick auf das Motörchen:

740e_1.JPG


740e_2.JPG


Das erinnert mich doch etwas an die Autos meiner Jugend. Da konnte man zum Schrauben auch mit in den Motorraum steigen. Allerdings waren damals die Plastikverkleidungen nicht so groß.
 
Wenn auf E-Autos gesetzt wird, dann brauchen wir viel mehr sauberen Strom. Die Entwicklung wird zeigen ob das klappt.
Wenn nur auf die Sonne gesetzt wird, dann kann ein Vulkanausbruch ala Eyjafjallajökulls womöglich das ganze System so sehr einschränken, dass der Strom knapp wird, nicht mehr ausreicht.
Also müssen alternative Konzepte vorgehalten sein.

Warum also nicht auch beim Auto? Verschiedene Antriebskonzepte in eineim Auto wären denkbar.

- Benziner
- Benziner und Gas
- Diesel
- Diesel und Strom
- Hybride und Gas
- Hybride und Wasserstoff
- Wasserstoff
und und und


Dazu noch ein Wechselakkunetz, sprich keine Tankstelle für Strom, sondern eine sofortiger Austausch der Akkus innerhalb kürzester Zeit.
Ich könnte mir vorstellen, ich fahre die Wechselakku"tanke" an, mein Autotyp wird erkannt, ein Roboter zieht meinen fast leeren Akku aus dem Auto und pflanzt den geladenen neuen Akku wieder ein.
Da der alte Akku noch Strom intus hat, muss dieser Wert ausgelesen und vom neune Akku abgezogen werden. Bezahlt wird über die FIN, die mittels NFC übertragen wurde.

Probelm an der Geschichte ist, dass sich viele einzelne Hersteller, egal ob Akku, Motoren, E-Motoren, Wasserstoff etc. auf einen Norm einigen müssen, was wann wie "getankt" werden soll.

Dazu kommt noch, dass ich z.B. in der Großstadt arbeite und wohne, das Netz wunderbar ausgebaut ist, mein Auto wunderbar funktioniert, ich keine "Tank"Probleme habe. Dann werde ich aber vom Cheff aufs Land versetzt. Was mach ich dann? Nicht genügend Wechselakkutanken vorhanden, kein Wasserstoff, kein Gas?

Solange so ein System nicht flächendeckend aufgebaut ist, kauf ich kein reines E-Auto, Hybrid evtl.
 
Eine Wechseltanke ist eine gute Idee. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, welche Mengen an Batterien die pro Tag vorhalten müssten, um den Bedarf abzudecken. Wenn ich das mal gleichsetze mit einer mittleren Tankstelle, dann braucht das viel Platz, plus noch einmal so viel Platz um andere Batterien zu laden, während die vollen getauscht werden.
 
Eine Wechseltanke ist eine gute Idee. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, welche Mengen an Batterien die pro Tag vorhalten müssten, um den Bedarf abzudecken. Wenn ich das mal gleichsetze mit einer mittleren Tankstelle, dann braucht das viel Platz, plus noch einmal so viel Platz um andere Batterien zu laden, während die vollen getauscht werden.

Die ersten Handyakkus waren auch groß, schwer, aber auch sehr schnell leer.
Da wird sich sicher auch noch einiges tun.
Womöglich ne kleine Brennstoffzelle in/an der Batterie
 
Anstatt der Erdtanks für Benzin eben Erdtanks für Strom ..... Ich glaub ich muss mal zum Patentamt :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Elektromobilität ist für mich ein totgeborenes Kind, das nur weinige Gläubige und unsere Bundeskanzlerin künstlich am Leben halten wollen.
Einzige Alternative in meinen Augen ist Wasserstoff und evt. auch noch vorrübergehend Gas,,, zumindestens für alles, was nicht ausschließlich Stadtverkehr bedeutet.
 
Ich habe gerade einen Test gemacht:
Batterie voll aufgeladen, Restanzeige 43 km.
2,8 km gefahren am Abend, mit Beleuchtung etc, inkl. Ampelwartezeiten.
Restanzeige 24 km.

Aber alles vollelektrisch gefahren.
 
Wir haben seit knapp einem Jahr einen X5 xDrive 40e mit Plug-in-Hybrid, Systemleistung 313 PS, Reichweite rein elektrisch liegt bei ca. 30km, Durchschnittsverbrauch Super 8l und da sind kurz und Langstrecken dabei.

Was wir sehr schön finden, trotz dieser Größe reagiert er sehr gut. Gerade beim Anfahren mit dem großen Teil, bei einem Gewicht von 2,3 t leer....
 
Du nimmst mir einen Traum :confused:

:D

.
Den kannst du ruhig wieder aufnehmen, die Firma Better Place ist 2013 schon pleite gegangen. :) :-)


Wirklich sinnvoll erscheint mir aktuell nur ein Ausrichtung auf Erdgasmotoren (nicht nur diese Hybridmodelle die auch mit Benzin fahren können). Die Verbrennung läuft sehr sauber ab und beim Stromüberschuß kann man (mit mäßiger Effizienz) Wasserstoff erzeugen den man einfach ins Gasnetz einspeist. Der Aufwand ist relativ gering und ein großes Erdgasnetz gibt es auch bereits. Man sollte nur vermeiden das VW die Tanks fabriziert ;):whistle:
Dazu kann man es auch nicht nur für den Verkehr verwenden und ist gut zu lagern.




Was mir gerade kam und was ich sehr interessant finde ist folgende Milchmädchenrechnung:
Der Heizwert von einem Liter Benzin ist ~9kWh, bei Diesel sind es ~10kWh. Die meisten Elektroautos (z.B. Tesla Model X) brauchen im normalen Betrieb (Autobahn bei ~130km/h) weniger als 30kWh/100km (zzgl. Leitungs- und Ladeverluste).
Wenn man jetzt 8l/100km nimmt kommt man auf 72kW/100km für den oben genannten X5 xDrive 40e mit Plug-in-Hybrid, aber ich glaube die meisten großen SUV (vor allem in der Leistungsklasse in der der Tesla X ist) sind eher bei 10-13l/100km einzuordnen, sprich 90-117kW/100km. Ich denke das ist kein irrelevanter Aspekt über den ich mir zumindest noch nicht bewusst war.

Also wenn man Benzin mit 50% Effizienz im Großkraftwerk verfeuere und damit einen Tesla lade komme ich auf 6.67l/100km (zzgl. Leitungs und Ladeverluste, aber Transport und Herstellung fällt ja bei Benzin auch an. Keine Ahnung wie hier die Zahlen sind).
 
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