Das wird ja oft behauptet. Nur ist fraglich, ob und inwieweit die Behauptung stimmt.
Geschwindigkeitsbegrenzungen dienen in aller Regel der Sicherheit, weshalb es bereits dem Grunde nach fragwürdig ist, wenn man anzweifeln möchte, dass an den Blitzer-Standorten kein erhöhtes Risiko bestünde. Einfacher gesagt: Gäbe es dort kein Risiko, dann gäbe es mit einiger Wahrscheinlichkeit auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung.
Auf der anderen Seite gibt es viele Gefahrenzonen, wo die Erfahrung zeigt, dass überwiegend angepasst gefahren wird, mithin Blitzer an diesen Stellen schlicht nicht erforderlich sind. Das gilt auch für manche Schulen und 30er-Zonen.
Auch diese Fakten muss man mithin würdigen, wenn man aus der o.a. Behauptung wieder gerne herleiten möchte, dass das Blitzen der Abzocke dienen soll.
Von alledem gibt es natürlich auch Ausnahmen - keine Frage: Gefährliche Orte, an denen fragwürdiger Weise nicht geblitzt wird. Unbegründete Geschwindigkeitsbeschränkungen. Und Kommunen, die gerne ihr "Stadtsäckel" aufbessern möchten (vor allem die Subunternehmer agieren da nicht selten fragwürdig).

Das sind aber m. E. letztlich doch eher Ausnahmen, denn die Regel. Und das behaupte ich, wenn hier schon die "... handelnden Personen ..." ins Feld geführt werden, auf Basis guter und reichlicher Kontakte bei der Polizei bis hinein in einige Behörden.
Dass all das in einem Autoforum nicht allzu gut ankommt, nimmt nicht Wunder. Nur dennoch sind die Fakten halt so, wie sie sind. Und damit dürften wir alle hier letztlich auch recht ordentlich leben können.