Bußgeldbescheid falsch?

Bei uns wird zwischenzeitlich von VW auf Mercedes Kombi umgestellt, den Blitzern und ihren Einnahmen sei Dank

Das ist vielleicht VW geschuldet....
und im Endeffekt rechnen sich die Mercedes evtl. sogar

Du wirst es nicht für möglich halten, aber am Ortsschild vor meiner Haustüre steht ein Schild "Tempokontrollen im gesamten Kreis".
Zugegeben, man sollte der deutschen Sprache allerdings mächtig sein und/oder auch lesen können!.

Bei mir steht auch so ein Schild.
 
Oho, jetzt erfährt man hier auch noch, dass mancherorts dank der Blitzer-Abzocke der Landkreis endlich auf teure Nobelkarossen umstellen kann. :7madz:

Bisher unterlag ich doch glatt dem Irrglauben, dass behördliche Fahrzeuge stets im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen beschafft werden müssen, weshalb nach den strengen Vorgaben des Vergaberechts das wirtschaftlichste - das ist in aller Regel das preiswerteste - Angebot gewinnen muss. Mithin, so (irr-) glaubte ich, hätte bei einem Umstieg von VW auf Mercedes womöglich schlicht Mercedes das beste Angebot unterbreitet - und musste daher gemäß den vergaberechtlichen Regeln den Zuschlag erhalten. :w

Nunmehr verstehe ich natürlich, dass die böse Abzocke allein dem Zweck dient, die hiesige Polizei endlich in edle Mercedes-Nobelhobel zu setzen. %: Danke dafür, dass hier solche komplexe Zusammenhänge mal anschaulich erhellt werden. :t

Wobei ... irgendwie hätte ich da auch von selbst drauf kommen können? :idea: Denn wer fährt schon freiwillig VW? :5jesterz:
 
...übrigens sieht man bei den neuesten Messgeräten weder den Einmeßvorgang, noch irgendeinen Blitz
Das wäre ja blöd.:(
Bislang konnte man sich ja immer noch einen ganz Flotten suchen und mit angemessenem Abstand hinterher fahren unter Beachtung evtl Radarfallen,am Blitzen kann man sie dann ja erkennen.:w
 
Denn wer fährt schon freiwillig VW? :5jesterz:

Ich zum Beispiel... und das mit wachsender Begeisterung.
Obwohl, " Aus Freude am Fahren" war ja ursprünglich der Werbespruch einer anderen Premiummarke.
Bei VW hatte ich nach dem 5.Fahrzeug auch nicht annähernd so viel Ärger wie mit dem letzten einen BMW - in technischer wie in menschlicher Hinsicht!

@Brummm (Special Member)
Du kannst Dir den Sarkasmus und die Clown-Smileys mir gegenüber auch sparen!
Mir ist natürlich klar, dass Ausschreibungen erfolgen müssen, für so blöd musst Du mich bitte nicht halten.
Denken kannst und darfst Du, wie zuvor ja auch schon in einigen anderen Beiträgen von Dir sehr deutlich angemerkt, von mir natürlich, was auch immer Du möchtest.
Das allerdings tangiert mich auch ungefähr so viel, wie wenn in China ein Sack mit Reis umfällt und Dein höchst persönliches und arrogantes feedback immer und auf fast jeden Beitrag, interessiert mich
und viele andere User hier überhaupt nicht!

Schau mal, ich kann mich in einfachen Worten genauso hochtrabend und intelligent schwafelnd ausdrücken wie Du, brauche hingegen aber nicht annähernd
so viele Seiten im Forum zu meiner Selbstdarstellung - Da staunst Du, gell?

Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Man sollte von Seiten der Behörden doch vlt. einmal bedenken, Ausschreibungen hin oder her, welche optischen Auswirkungen das Vorfahren unserer uniformierten Beschützer (?)
in einem relativ großen Mercedes auch optisch hat!?
Gerade in unserem ländlichen Bereich sind die Leute finanziell nicht so gut gestellt, dass sich jeder einen Mercedes erlauben kann!
Gehälter und Löhne - verglichen z.B. mit denen eines Rechtsanwaltes aus Köln - sind da nämlich eher selten in unserer Region.
Negative Äußerungen wegen des Fahrzeugwechsels gibt es in der hiesigen Bevölkerung jedenfalls genug!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Statt aggressiver Gegenrede, Andreas, könntest du auch einfach mal darüber nachdenken und anerkennen - nicht zwingend hier, aber wenigstens für dich selbst - dass du falsch liegst und dein Vorwurf - wie so oft - eben genau unberechtigt war und ist. Es gilt eben nicht "... Ausschreibungen hin oder her ...", sondern es ist genau so wie ich es beschrieb. Soll nun die jeweilige Behörde bei der Bevölkerung eine große Erklärungs- oder Entschuldigungsaktion starten?

Du behauptest nun, zu wissen wie es ist. Aber dennoch, trotz Kenntnis der Umstände und Fakten, schimpfst du auf die Behörden? Sei doch bitte so nett und überlege dir, wie daneben das ist.

Mich stört es, wenn Dinge aus dem Zusammenhang gerissen und dann zur Hetze gegen jemanden oder etwas instrumentalisiert werden. So etwas möchte ich dann schon gerne richtigstellen. Manch ein am Zeitgeschehen interessierter Mensch wird verstehen, warum mir die Enttarnung solcher Verhaltensweisen wichtig ist, Was dich betrifft, hätte ich es auch in direkteren Worten tun können, als mit scherzhaft-ironischen Bemerkungen.
 
Moin Moin

Mit den Auschreibungen hat der Brummm nicht unrecht.

Aber wenn eine hochpreisige Firma den Zuschlag bekommt,wird diese Differenz oft mit anderen Mittelchen seitens der Behörde ausgeglichen.

gruß
Karsten
 
... Aber wenn eine hochpreisige Firma den Zuschlag bekommt,wird diese Differenz oft mit anderen Mittelchen seitens der Behörde ausgeglichen. .
Was meinst du damit (ich versteh's nicht).

Ein "hochpreisiger" Bieter darf gar nicht der Zuschlag erhalten, es sei denn, er hat aus anderen Gründen das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Bei PKW-Beschaffungen kann das z. B. dann der Fall sein, wenn zwar die Leasingrate höher ist, dafür aber mehr Service inkludiert ist. Im Ergebnis, d.h. in der Gesamtschau, ist das Angebot dann wieder das preiswerteste.

Das ist etwas vereinfacht dargestellt, so aber vielleicht anschaulich. :) :-)

Natürlich führt das, sorry, weg vom eigentlichen Thema...
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen,

bis #13 waren wir noch beim Thema
bei #14 kam ein offensichtlich ironisches "wie gemein"
ab #15 dann Abzocke - und weg sind wir vom Thema

Mein Kommentar: Ja wenn jeder so dürfte wie er wollte:
Bei den Einen bedeutet es so schnell fahren wie man es für richtig hält.
Beim Nächsten bei Rot über die Ampel fahren wenn keiner kommt.
Beim Dritten dem Anderen in die Tür treten wenn er sich nicht so verhalten hat wie man sich das wünscht.

Chaos halt - sonst nix.
Doch - sonst noch was: Unfälle, Verletzte, ggf. Tote, und das nur weil manche nach eigener Einschätzung besser Auto fahren können als Andere, allerdings die Anderen wollen auch am Straßenverkehr teilnehmen - und haben auch ein Recht dazu.

Ergo: es gibt Spielregeln damit alle gleiche Chancen haben, nicht nur die Chance im Straßenverkehr unverletzt zu bleiben. Und das sind nicht nur die Autofahrer, da gibt's auch Fußgänger und Radlfahrer.

Und wer mitspielen will muss sich an die Spielregeln halten sonst wird er(sie) disqualifiziert - kennen wir alle aus dem Sport.

Und Spielregeln gibt's sogar beim Motorsport - obwohl die alle in eine Richtung fahren und es weder Ampeln noch Kreuzungen gibt "wie gemein" ;)

Just my 2 Cent :)
 
Das wäre ja blöd.:(
Bislang konnte man sich ja immer noch einen ganz Flotten suchen und mit angemessenem Abstand hinterher fahren unter Beachtung evtl Radarfallen,am Blitzen kann man sie dann ja erkennen.:w

...ist aber so - Beispiel (in diesem Fall stationär): München, im Luise-Kiesselbach-Tunnel sind sogenannte 30 Stück Geisterblitzer – man sieht also kein rotes Licht, wenn man erwischt wird.

Diese Geisterblitzer kommen künftig zunehmend häufiger auch bei den mobilen Blitzanlagen. Derzeit werden diese meines Wissens nur bei Blitzanlagen im Fahrzeug (also wenn aus dem Fahrzeug am Straßenrand heraus geblitzt wird) und noch nicht bei den kleinen mobilen Anlagen extern eingesetzt - aber das ist vermutlich auch nur eine Frage der Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte auch die außenstehenden Raser auf jeden Fall auf die lokalen Blitzer hinweisen, um diese wirklich schreckliche Abzocke zu beenden.
Wie schon richtig angemerkt geht es um das Argument der aktiven Verkehrserziehung. Dass mache ich, wenn ich entsprechend hinweise, mich sichtbar mache, die Sünder raus winke und an Ort und Stelle konfrontiere. Es ging um den Lerneffekt. Nicht darum, dass man straffrei bleibt.

Dieser tritt nicht ein, wenn Monate später ein Brief einflattert und der Beschuldigte mangels Blitz sicht nicht einmal mehr erinnert etwas falsch gemacht zu haben.

Ich habe ein klassisches Beispiel selbst erlebt. An einer bekannten Kurve der Region wurde eine mobile Kontrolle durchgeführt. So weit, so gut. Als ich kam duckte sich der Polizist noch weg in der Hoffnung, ich sehe ihn nicht und werde geblitzt. Mal abgesehen davon, dass ich eh nicht zu schnell war, was soll dieses Verhalten? Wenn es doch um die Sicherheit geht, dann verhalte ich mich als Polizist anders.
 
...Es ging um den Lerneffekt. Nicht darum, dass man Straffrei bleibt.
Dieser tritt nicht ein, wenn Monate später ein Brief einflattert und der Beschuldigte mangels Blitz sicht nicht einmal mehr erinnert etwas falsch gemacht zu haben. ...
Falls ich es mal offen sagen darf: Wer allen Ernstes auf Dauer keinen Lerneffekt bei sich wahrnimmt, wenn er mit der Post "Knöllchen" wegen überhöhter Geschwindigkeit erhält, der kann zum Führen eines PKW's eigentlich kaum geeignet sein.

Damit meine ich niemanden hier im Forum, sondern nur die Allgemeinheit. Aber unter erwachsenen Menschen mit gesundem Menschenverstand müssen wir doch nicht ernstlich mit fadenscheinigen Ansichten dafür streiten, dass die Polizei uns bitte deutlich sagen solle, wo sie mal unsere Geschwindigkeit kontrollieren möchte, damit wir im Übrigen ungestört durch die Gegend rasen können. :y

Dass der Lerneffekt am deutlichsten ist, wenn man direkt herausgewunken wird, ist unbestritten. Aber das ist den Herrschaften dann in der Regel ja auch wieder nicht recht. :whistle:
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich habe ich nichts gegen die Verkehrsüberwachung und auch gegen striktes Vorgehen gegen überhöhte Geschwindigkeiten. Aber was auffällig ist, ist die Tatsache, dass seitens der Städte & Kommunen (also nicht durch die Polizei) extrem häufig durch kommunale oder Subunternehmer an Stellen geblitzt wird, wo ein möglichst häufiges Aufkommen von Übertretungen stattfinden und nicht an Stellen mit erhöhtem Gefährdungspotential (z.B. an Schulen, 30er Zonen und vor Kindergärten). Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

Übrigens, wer schon mal beobachtet hat, wie gerade die sogenannten gestressten "Propeller-Muttis" in ihren meist deutlich zu großen SUV's mit Karacho und viel zu hoher Geschwindigkeit in die 30er Zone vor Kindergärten einfliegen (sie haben ja schließlich auch keine Zeit), um die lieben Kleinen abzuholen, wird niemals verstehen können, warum hier nicht konsequent geblitzt wird. Hier wäre ich für eine 100% Überwachung zu den üblichen Stoßzeiten! ;)
 
Man kann natürlich alle Aussagen verdrehen und sinnentstellend darstellen. Ich denke, der Rest hat verstanden was ich sagen wollte. Unumstritten ist offensichtlich der Eindruck, dass vielmals nicht im Sinne der Verkehrssicherheit gehandelt wird sondern diese nur vorgeschoben ist. Der Eindruck wird im Übrigen auch von handelnden Personen bestätigt.
 
... Aber was auffällig ist, ist die Tatsache, dass seitens der Städte & Kommunen ... extrem häufig durch kommunale oder Subunternehmer an Stellen geblitzt wird, wo ein möglichst häufiges Aufkommen von Übertretungen stattfinden und nicht an Stellen mit erhöhtem Gefährdungspotential (z.B. an Schulen, 30er Zonen und vor Kindergärten). Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
Das wird ja oft behauptet. Nur ist fraglich, ob und inwieweit die Behauptung stimmt. ;)

Geschwindigkeitsbegrenzungen dienen in aller Regel der Sicherheit, weshalb es bereits dem Grunde nach fragwürdig ist, wenn man anzweifeln möchte, dass an den Blitzer-Standorten kein erhöhtes Risiko bestünde. Einfacher gesagt: Gäbe es dort kein Risiko, dann gäbe es mit einiger Wahrscheinlichkeit auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Auf der anderen Seite gibt es viele Gefahrenzonen, wo die Erfahrung zeigt, dass überwiegend angepasst gefahren wird, mithin Blitzer an diesen Stellen schlicht nicht erforderlich sind. Das gilt auch für manche Schulen und 30er-Zonen.

Auch diese Fakten muss man mithin würdigen, wenn man aus der o.a. Behauptung wieder gerne herleiten möchte, dass das Blitzen der Abzocke dienen soll. :w

Von alledem gibt es natürlich auch Ausnahmen - keine Frage: Gefährliche Orte, an denen fragwürdiger Weise nicht geblitzt wird. Unbegründete Geschwindigkeitsbeschränkungen. Und Kommunen, die gerne ihr "Stadtsäckel" aufbessern möchten (vor allem die Subunternehmer agieren da nicht selten fragwürdig). :cautious: Das sind aber m. E. letztlich doch eher Ausnahmen, denn die Regel. Und das behaupte ich, wenn hier schon die "... handelnden Personen ..." ins Feld geführt werden, auf Basis guter und reichlicher Kontakte bei der Polizei bis hinein in einige Behörden.

Dass all das in einem Autoforum nicht allzu gut ankommt, nimmt nicht Wunder. Nur dennoch sind die Fakten halt so, wie sie sind. Und damit dürften wir alle hier letztlich auch recht ordentlich leben können. ;)
 
Und wer mitspielen will muss sich an die Spielregeln halten sonst wird er(sie) disqualifiziert...

Nur nicht hier in diesem Forum... :D

Leider wird diese Aussage überproportional häufig mit überhöhter Geschwindigkeit begründet, was natürlich auch durchaus gerechtfertigt sein kann, keine Frage!
Was mich aber auch freuen würde, wäre, wenn man auch mal die völlig grundlosen Langsam- oder Linksfahrer "disqualifizieren" würde.
Erstere wären z.B. für mich die hier schon zitierten hoffnungslos überforderten Muttis, die Rauchen, Telefonieren, Schalten, Denken und Kindererziehung im Auto gleichzeitig in Einklang bringen müssen
oder auch die nachtblinden Rentner, die zu besten Berufsverkehrszeiten ihre Brötchen und die Blödzeitung holen müssen.
Erkennen kann man letztere Spezies mittlerweile auch häufig am Nummernschild, so in etwa beginnend mit der Zahlenkombination 1935 bis etwa 1950... da sei es auch dringend angeraten,
den Sicherheitsabstand deutlich zu vergrößern.
Grundsätzlich stören mich persönlich die Schnellfahrer, deren "Express-Zuschlag" ich ja nicht zahlen brauche, deutlich weniger als die Bummelanten!
 
Grundsätzlich stören mich persönlich die Schnellfahrer, deren "Express-Zuschlag" ich ja nicht zahlen brauche, deutlich weniger als die Bummelanten!
Zu einem gemeinsamen Leben im Verkehrsraum gehört aber auch die Toleranz gegenüber denen, die gerade nicht V(erlaubt)max fahren wollen oder können, da gibt es genügend gute Gründe dafür (Anfänger, gehandicapped, ortsfremd, Transport von empfindlichen Gütern, Tieren, Menschen...).

In der Regel gefährdet man beim langsamer fahren eher weniger seine Mitmenschen als beim schneller fahren.

Natürlich, wenn die Älteren angesprochen werden, verstehe ich jeden der seine kleine Freiheit noch behalten möchte, würde aber einen wohlwollenden Test alle paar Jahre ab etwa 70 befürworten.

Im Allgemeinen ist man doch viel gelassener und entspannter im Auto unterwegs, wenn man beides toleriert: zu schnell oder zu langsam nach der eigenen momentanen Stimmung, mit der man gerade unterwegs ist.
Raserei und offensichtliches Unvermögen noch sicher im Verkehrsraum unterwegs zu sein, sind die Extreme, die zurecht hart bestraft werden um andere zu schützen.

Für mehr Gelassenheit und Toleranz beim Autofahren, schont auch die eigenen Nerven!

Edit: sorry passte zwar gerade ist aber Off Topic :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte hier nicht´s posten, aber das lädt gradezu ein:

würde aber einen wohlwollenden Test alle paar Jahre ab etwa 70 befürworten.

Nein, ein Test ab 40, bis zum 50. Lebensjahr alle 5 Jahre, danach alle 3 Jahre, inklusive Sofortmaßnahmen am Unfallort und Sehtest, so wie es bei Berufskraftfahrern vorgeschrieben ist.
Ist in anderen Bereichen auch üblich, wo Personen und Güter transportiert werden (Bahn, Flugverkehr...)

Just my 2 cent´s
 
Das wird ja oft behauptet. Nur ist fraglich, ob und inwieweit die Behauptung stimmt. ;)

Geschwindigkeitsbegrenzungen dienen in aller Regel der Sicherheit, weshalb es bereits dem Grunde nach fragwürdig ist, wenn man anzweifeln möchte, dass an den Blitzer-Standorten kein erhöhtes Risiko bestünde. Einfacher gesagt: Gäbe es dort kein Risiko, dann gäbe es mit einiger Wahrscheinlichkeit auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Auf der anderen Seite gibt es viele Gefahrenzonen, wo die Erfahrung zeigt, dass überwiegend angepasst gefahren wird, mithin Blitzer an diesen Stellen schlicht nicht erforderlich sind. Das gilt auch für manche Schulen und 30er-Zonen.

Auch diese Fakten muss man mithin würdigen, wenn man aus der o.a. Behauptung wieder gerne herleiten möchte, dass das Blitzen der Abzocke dienen soll. :w

Von alledem gibt es natürlich auch Ausnahmen - keine Frage: Gefährliche Orte, an denen fragwürdiger Weise nicht geblitzt wird. Unbegründete Geschwindigkeitsbeschränkungen. Und Kommunen, die gerne ihr "Stadtsäckel" aufbessern möchten (vor allem die Subunternehmer agieren da nicht selten fragwürdig). :cautious: Das sind aber m. E. letztlich doch eher Ausnahmen, denn die Regel. Und das behaupte ich, wenn hier schon die "... handelnden Personen ..." ins Feld geführt werden, auf Basis guter und reichlicher Kontakte bei der Polizei bis hinein in einige Behörden.

Dass all das in einem Autoforum nicht allzu gut ankommt, nimmt nicht Wunder. Nur dennoch sind die Fakten halt so, wie sie sind. Und damit dürften wir alle hier letztlich auch recht ordentlich leben können. ;)

Das bestreite ich vehement aus eigener Erfahrung mit diversen 30er Zonen: ein Kindergarten und zwei Schulen. Was da bezüglich des Verkehrs "abgeht" und wie da die Mütter & Väter fahren (wenn die lieben Kleinen abgeholt werden), geht echt auf keine Kuhhaut - da wären glatt > 85% sogenannte Temposünder, wenn, ja wenn da mal kontrolliert werden würde...

Und was das Thema Geschwindigkeitskontrollen durch Kommunen angeht, steht selbst bei nüchternster Betrachtung in einem zumindest "schrägen" Licht. Denn es ist schon auffällig, dass an Stellen geblitzt wird, wo noch nicht einmal eine direkte Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern möglich ist und gemäß dem aktuellen Unfallplan auch keine größeren Unfallschwerpunkte auffindbar sind. Dafür fließt hier aber meist der Hauptverkehr und somit kann man sehr gut Kasse machen. Dies erkennt man auch häufig an den teilweise ohne Grund häufigen Tempowechsel von z.B. 100 auf 80 auf 60 wieder auf 80, dann wieder auf 60 km/h - und dies auf einer Hauptzufahrt 4-spurig nur für Fahrzeuge (für Fußgänger und Radfahrer gibt es abgegrenzte separate Fahrspuren). Hierzu gibt es auch diverse Gutachten bei vielen ähnlichen Beispielen. Die Kommunen rechnen durchaus mit solchen Einnahmemöglichkeiten (unter der Hand wird dies häufig auch von Verantwortlichen zugegeben - das habe ich selbst schon so bei guten Bekannten in der Verwaltung erlebt). Komisch an dieser Stelle ist außerdem, dass die externen Subunternehmer fast ausnahmslos auf Provisionsbasis arbeiten - d.h., sie stellen das Überwachungspersonal und die Technik auf eigene Kosten und erhalten einen Prozentsatz aus den Bußgeldern. Sorry, dass hat ein "Gschmäckle" würde der Schwabe da sagen...

Sicherlich gibt es auch viele völlig zu recht aufgestellte mobile Überwachungen - die kritisiere ich auch nicht, auch nicht diejenigen, welche an echten Unfallschwerpunkten aufgestellt werden. Die Geschwindigkeitsmaßnahmen der Polizei stehen hier aussen vor - die sind zu 99,89% wirklich wegen der Sicherheit veranlasst und haben Null finanziellen Background (auch diese Behauptung meinerseits beruht auf persönlichen Kontakten & Erfahrungen).

Grundsätzlich halte ich aber Geschwindigkeitskontrollen für richtig und wichtig.:) :-)

Übrigens, einen verpflichtenden Test der allgemeinen Fahrtüchtigkeit ab 70 Jahren halte ich ebenfalls für sehr sinnvoll. Reicht aber sicherlich alle 2 Jahre und ab 80 dann jährlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte hier nicht´s posten, aber das lädt gradezu ein:
Nein, ein Test ab 40, bis zum 50. Lebensjahr alle 5 Jahre, danach alle 3 Jahre, inklusive Sofortmaßnahmen am Unfallort und Sehtest, so wie es bei Berufskraftfahrern vorgeschrieben ist.
Ist in anderen Bereichen auch üblich, wo Personen und Güter transportiert werden (Bahn, Flugverkehr...)
Just my 2 cent´s
@MM13 Das Thema sprechen wir beim gemütlichen Zusammensein nach der ersten Dolo-Runde an Helmuts Bar nochmal an ... fühle mich gerade wie Alteisen, dabei bin ich knapp über 50ig :oops::cool:;)
 
Moderne Weglagerei. Man stelle sich vor, ich bestehle 40 User des Forums um jeweils 39,99. Wenn ich dann erwischt werde lege ich dann fest, ok, das war nicht richtig. ABER eine Rückzahlung ist erst ab 40,- Euro pro User möglich. Unter dem Betrag ist mir der Verwaltungsaufwand zu hoch. :D :t
 
Es ist keine Ermessensentscheidung. Der springende Punkt ist eher derjenige, dass das Verwaltungsrecht der Stadt tatsächlich zupass kommt. Falls ich mich richtig erinnere (mit Verwaltungsrecht kann man mich jagen...) würde das Verwaltungsrecht umgekehrt, d.h. bei einem Fehler zu Lasten der Stadt, ohne Weiteres eine Korrektur zu Gunsten der Stadt zulassen. :confused:

Ich bin mir dazu aber nicht sicher.
 
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