kaufberatung 35i - 2009 vs. 2011

...Leider gibt es keine Reparaturbelege des Unfallschadens, was nicht ganz dazu passt, dass er bei BMW zur Reparatur war.

Laß dir die VIN geben, geh zum BMW Händler deines Vertrauens und laß den mal die FZ-Historie aufrufen. Der kann dir dann genau sagen was und in welchem Umfang bei BMW gemacht/repariert wurde.
Nicht jeder hebt immer alle Rechnungen auf und gibt sie beim Weiterverkauf mit. Ich kenne genug Leute, die sowas nach 2-3 Jahren im Rahmen einer Ausmistaktion entsorgen.
 
hab gerade noch mal mit dem verkäufer telefoniert.
angeblich steht der wagen top da und der wagen ist von anfang an beim bmw-händler die ihn jetzt verkauft im service.
wie gesagt 2. hand.
einziger makel: der wagen wird nicht als unfallfrei verkauft, da vor der auslieferung (also noch im werk) der linke schweller nachlackiert wurde.
mehr würde hierzu auch nicht im system stehen und das würde auch so wörlich in den kaufvertrag aufgenommen werden.
preis wären 28.300,- mit neuer inspektion, tüv/au und einem jahr garantie.
??
 
Ich habe einen Pure White Nappaleder als Daily Driver und das Leder ist deutlich strapazierfähiger als mein beiges "Kansas" aus dem E85, weil es viel hochwertiger ist.
Sieht nach 100.000 immernoch sehr gut aus. Wird aber auch mit der Lederversiegelung vom Lederzentrum gepflegt 2-3x im Jahr.
 
der wagen wird nicht als unfallfrei verkauft, da vor der auslieferung (also noch im werk) der linke schweller nachlackiert wurde.
Wenigstens mal eine neue Variante der Begründungen dafür, dass keine Unfallfreiheit bescheinigt wird. Was schlussendlich dazu führt, dass auch bei einem noch so schweren später zutage tretenden früheren Unfall der Käufer sich diesbezüglich auf NICHTS berufen kann.
mehr würde
hierzu auch nicht im system stehen und das würde auch so wörlich in den kaufvertrag aufgenommen werden.
M. E. Augenwischerei, denn die Angabe einer Nachlackierung sagt über das eigentlich Interessante, nämlich den GRUND derselben, rein gar nichts aus und belässt deshalb auch einen schweren Unfall im Bereich des Möglichen.
 
hab gerade noch mal mit dem verkäufer telefoniert.
angeblich steht der wagen top da und der wagen ist von anfang an beim bmw-händler die ihn jetzt verkauft im service.
wie gesagt 2. hand.
einziger makel: der wagen wird nicht als unfallfrei verkauft, da vor der auslieferung (also noch im werk) der linke schweller nachlackiert wurde.
mehr würde hierzu auch nicht im system stehen und das würde auch so wörlich in den kaufvertrag aufgenommen werden.
preis wären 28.300,- mit neuer inspektion, tüv/au und einem jahr garantie.
??

Sollte das wirklich wahr sein, kann man ja den Käufer bitten den Wagen als unfallfrei zu deklariern mit dem Hinweis, dass der Schweller wegen Kratzern nachlackiert wurde. Genau so wurde das bei meinem alten Z4 auch gemacht.
Denn das Nachlackieren eines Schwellers gilt nicht als Unfallschaden, sondern als kosmetische Reparatur. Wenn der Verkäufer sich dann windet, würde ich skeptisch werden. ;)

Falls er das nicht glaubt, soll er einfach nach geltendem Recht googlen oder einen Anwalt fragen.
 
das Nachlackieren eines Schwellers gilt nicht als Unfallschaden
Gut beobachtet ;-) ein bisschen Lack ist kein Unfall und mit dem Begriff der Nachlackierung wird bewusst Harmlosigkeit vorgetäuscht. Die Wirkung der Täuschung folgt auf dem Fuße und der Begriff der Kosmetik wird eingeführt.

Was dabei geschickt ausgeblendet wird (ich wiederhole mich), ist der GRUND der Nachlackierung. Und das muss nicht ein harmloser Kratzer, sondern kann ein schwerer Schaden gewesen sein. Und die Tatsache, dass außer der Nachlackierung keine weiteren Angaben (also insbesondere zur Ursache der Nachlackierung) in den Kaufvertrag aufgenommen werden, bestätigt, dass eine Bagatellursache für die Lackierung hier sicherlich ausgeschlossen werden kann.
 
tja - keine ahnung. im bmw system ist hinterlegt, dass die lackierung vor auslieferung erfolgte - also irgendwo auf dem weg vom band zum kunden mist gebaut wurde.
das gibt es ja immer mal wieder ...
wäre das jetzt ein kleiner freier händler würde ich auch schon nicht mehr über den wagen nachdenken - da es allerdings ein großer bmw-händler ist kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass er hier einen unfall vertuscht.

wie ist das eigentlich: wenn im kaufvertrag steht "nicht unfallfrei, da schweller lackiert wurde" dann heißt das ja nicht, das damit ein blanco-freischein für alle möglichen unfälle formuliert wurde - sondern es darf dann eben nur der schwell lackiert worden sein - sonst nichts.
oder sehe ich das falsch?
 
tja - keine ahnung. im bmw system ist hinterlegt, dass die lackierung vor auslieferung erfolgte - also irgendwo auf dem weg vom band zum kunden mist gebaut wurde.
das gibt es ja immer mal wieder ...
wäre das jetzt ein kleiner freier händler würde ich auch schon nicht mehr über den wagen nachdenken - da es allerdings ein großer bmw-händler ist kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass er hier einen unfall vertuscht.

wie ist das eigentlich: wenn im kaufvertrag steht "nicht unfallfrei, da schweller lackiert wurde" dann heißt das ja nicht, das damit ein blanco-freischein für alle möglichen unfälle formuliert wurde - sondern es darf dann eben nur der schwell lackiert worden sein - sonst nichts.
oder sehe ich das falsch?

Es gibt ein klare Definition, bis wann ein Wagen als "unfallfrei" gilt. Dazu: https://autokaufrecht.info/faq/unfallfrei/

Der von Dir beschriebene "Mist", der auf dem Weg vom Band zum Kunden passiert sein kann, muss also offenbar doch etwas größer gewesen sein, wenn man den Wagen heute nicht mehr als "unfallfrei" verkaufen möchte. War es nur eine Bagatelle, gibt es keinen Grund, ihn nicht doch als unfallfrei zu verkaufen. Wenn der Wagen von Beginn an bei diesem Händler gewartet wurde, sollte man da auch in der Lage sein, den eventuellen Schaden beschreiben zu können. Damit wäre alles aus der Welt geschafft.

"Nicht unfallfrei, da Schweller lackiert" wäre nach der obigen Definition also keine ausreichende Beschreibung. Nachlackiert kann rein rechtlich unfallfrei bedeuten, kann aber auch bedeuten: nachlackiert weil erheblicher Schaden.

Nachtrag: "Erheblicher Schaden" muss allerdings auch in Relation zum Wagen gesetzt werden: Bei einem gerade vom Band gelaufenen Neuwagen, kann ein Schaden schon als "Unfall" gewertet werden, der bei einem 6 Jahre alten Gebrauchtwagen eher als Bagatelle durchginge.
Selbst erlebtes Beispiel: Eine Woche nach Auslieferung fuhr eine Dame mit ihrem Q7 in den parkenden Wagen meiner Frau. Beule in der hinteren Tür, was aber dazu führte, dass die Tür komplett getauscht wurde - weil Neuwagen. Ergo: Wagen nicht "unfallfrei". Für den nächsten Besitzer dürfte dies allerdings keine große Rolle spielen, gab es doch eine neue Tür.

Also ich würde darauf drängen, dass man herausfindet, welche Art Schaden das damals war.

Tim
 
Zuletzt bearbeitet:
wäre das jetzt ein kleiner freier händler würde ich auch schon nicht mehr über den wagen nachdenken - da es allerdings ein großer bmw-händler ist kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass er hier einen unfall vertuscht.
Soso... Also was dem Auto vor vielen Jahren im Werk passiert ist, ist abhängig davon, bei welcher Art von Händler er heute steht...?? Diese "Logik" ist mir nicht einsichtig.

Der BMW Händler vertuscht den Unfall ja nicht, deshalb bestätigt er aus gutem Grund keine Unfallfreiheit. Was er dir in salbungsvollen Worten NUR MÜNDLICH erzählt, ist später im Zweifel rechtlich Schall und Rauch.

wie ist das eigentlich: wenn im kaufvertrag steht "nicht unfallfrei, da schweller lackiert wurde" dann heißt das ja nicht, das damit ein blanco-freischein für alle möglichen unfälle formuliert wurde - sondern es darf dann eben nur der schwell lackiert worden sein - sonst nichts.
oder sehe ich das falsch?
Allerdings.

Was willst du eigentlich noch hören? Wenn keine Unfallfreiheit bestätigt wird, kannst du weder davon ausgehen noch Vorschäden oberhalb einer bestimmten Schwere doch irgendwie ausschließen. Daran ändert auch das Wort Nachlackierung nichts, siehe meine Ausführungen dazu, die ich nun nicht nochmals wiederhole.
 
Zuletzt bearbeitet:
Laß dir die VIN geben, geh zum BMW Händler deines Vertrauens und laß den mal die FZ-Historie aufrufen. Der kann dir dann genau sagen was und in welchem Umfang bei BMW gemacht/repariert wurde.
Nicht jeder hebt immer alle Rechnungen auf und gibt sie beim Weiterverkauf mit. Ich kenne genug Leute, die sowas nach 2-3 Jahren im Rahmen einer Ausmistaktion entsorgen.
Hab ich ja, deshalb kenn ich ja auch alles vom Fahrzeug ...
 
Das wollte ich damit sagen. Es steht im Angebotstext, dass der Schaden fachgerecht bei BMW behoben wurde. Dies taucht aber in keinem System auf.
 
Ich hätte den Händler ganz offen damit konfrontiert, dass mir das spanisch vorkommt, dass er den Wagen auf Grund eines Bagatellschadens als nicht unfallfrei einstufen will. Das lässt doch viel Raum für Interpretationen. Sollte das Geschäft zu Stande kommen, dann nur unfallfrei mit Nachlackierung. So wäre meine Forderung. Ich bin ja nicht Bittsteller.
 
danke euch - habs so dem händler geschrieben (er soll das im haus klären und ich möchte die bestätigung unfallfrei mit nachlackierung) mal sehen was daraus wird.
ein kollege aus dem forum ist netterweise gerade vor ort und sieht sich den wagen an.
gruß
 
moin - also ich habe gerade noch mal mit dem verkäufer gesprochen - soweit ich das verstanden habe wird bei denen im haus ab einem schaden von 300,- euro keine unfallfreiheit mehr angegeben - meiner erläuterung, dass das ja nun rechtlicher nonsens ist stimmt er zwar zu - aber im ergebniss ändert sich dadurch nichts.
eine m.e. ärgerliche politik die das riskiko komplett auf den käufer verlegt - schade.
insofern ... wie wurde hier schon so schön formuliert: auf zu neuen ufern :) :-)
 
Naja, was heißt "rechtlicher Nonsens"... Der Wagen ist nicht unfallfrei und wird deshalb nicht als solches verkauft. Und selbstverständlich ist in einem Haus wie BMW dokumentiert, was da war, und die Tatsache, dass diese Information dir trotz nachdrücklicher Anfrage vorenthalten wird, ist Information genug.
 
Naja, was heißt "rechtlicher Nonsens"... Der Wagen ist nicht unfallfrei und wird deshalb nicht als solches verkauft. Und selbstverständlich ist in einem Haus wie BMW dokumentiert, was da war, und die Tatsache, dass diese Information dir trotz nachdrücklicher Anfrage vorenthalten wird, ist Information genug.
meine aussage ist, dass alleine die kostengrenze von 300,- rechtlich kein hinreichendes kriterium für einen unfall wagen ist.

dass hier nun eine bmw-händler diese argumentation vertritt finde ich dann allerdings auch bedenklich genug um dort nicht zu kaufen.

der angegebene 35is gefällt mir - allerings ist der wagen nun eben auch deutlich teuerer und von privat ohne garantie ....
denke aber trotzdem drüber nach.
insofern danke für die hinweise
gruß björn
 
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Vielleicht kannst du ja noch handeln. Außerdem ist das Saarland eher abgelegen und in solchen Regionen kauft es sich oft günstiger, habe ich festgestellt.

Und die Garantie würde ich jetzt auch nicht zum Selbstzweck machen. Denn die Garantie bezahlst du ja auch, ohne zu wissen, ob sie dir jemals etwas nutzen wird, die bekommst du ja auch nicht geschenkt. Andererseits, was soll bei einem - mit 42 tkm noch fast jungfräulichen - unfallfreien 35is aus 1. Hand schon groß kommen? Ich meine, keine Garantie wo man keine braucht kann auch besser sein als umgekehrt ;-)
 
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Auch bei einem 42 tkm 35is kann ganz schnell mal die Hochdruckpumpe und die Injektoren kommen. Dann bist du mit 2.000 Euro dabei.

PS: Ich habe mir letztes Jahr einen 2009er 35i mit Schmickler Paket geholt, gleiche Farbe aber Pure White Paket und schon 102.000 KM, aber sehr gepflegt, 1. Hand, unfallfrei. Ansonsten sehr ähnliche Innenausstattung. Ich habe 10.000 Euro weniger gezahlt. Der 35is ist zweifelsohne mehr Wert, aber meiner Meinung nach nicht 10 Riesen.
 
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Die Bewertung von AutoUncle liegt bei 33.900. Selbstverständlich rein algorithmisch ermittelt und mit allen deshalb nötigen Vorbehalten. Trotzdem spricht das auch nicht gerade dafür, dass der Angebotspreis von 32.500 überhöht wäre.
 
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Auch bei einem 42 tkm 35is kann ganz schnell mal die Hochdruckpumpe und die Injektoren kommen. Dann bist du mit 2.000 Euro dabei.

PS: Ich habe mir letztes Jahr einen 2009er 35i mit Schmickler Paket geholt, gleiche Farbe aber Pure White Paket und schon 102.000 KM, aber sehr gepflegt, 1. Hand, unfallfrei. Ansonsten sehr ähnliche Innenausstattung. Ich habe 10.000 Euro weniger gezahlt. Der 35is ist zweifelsohne mehr Wert, aber meiner Meinung nach nicht 10 Riesen.

Zwei Jahre, 60Tkm und das "kleinere Modell" können durchaus 10k€ Unterschied beim Preis ausmachen. Das Tuning/Schmickler kann man aus der Rechnung streichen, weil beim Wiederverkauf irrelevant oder Teilweise sogar nachteilig (nicht jeder möchte eine "Tuningkiste"). Was ich jedenfalls feststellen konnte ist, daß seit dem Einstellen der Produktion des E89 dessen Gebrauchtwagenpreise angestiegen sind.
 
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