Erfahrungen mit Inap

SaschaSZ44

Testfahrer
Registriert
7 September 2017
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive23i
Hallo,


ich habe lange im Forum gesucht und nix vernünftiges gefunden... Außerdem denke ich, dass es mittlerweile mehrere Z Fahrer mit Erfahrung dieser Software haben,

Also ich muss bald meine Bremsen hinten tauschen, da ich gelernter KFZ-Mechaniker bin gar kein Problem, allerdings habe ich jetzt schon mehrfach davon gelesen, dass der Bremssattel hinten je zwei Kolben hat (einer für die Elektrische Feststellbremse) dieser muss mit dem PC deaktiviert werden oder mit einer Spannung von 10,1Volt zurück gehalten werden.

Lange Rede kurzer Sinn, kann man diese Rückstellung mit Inap durchführen?

Finde das Programm sehr interessant da sie nicht all zu teuer ist und auch für den E46 meiner Freundin funktioniert, zu dem soll man viele verschiedene Dinge Programmieren oder Parametrieren können.

Also Top oder Flop?
 
Ja, IN*A ist dazu in der Lage, aber:

Da wird ein anderes OBD-Kabel fällig sein. Ich habe eins für den E85 (Basis E46) und eins für den E89 (Basis E90).

Ja das ist mir bewusst, bei eBay gibt es ein Set mit Software und beiden Steckern für 59€

Bist du mit dem Programm zufrieden oder kann man nur wenig damit anfangen?
 
Naja, es sind offizielle, aber nicht veröffentlichte und daher illegale Kopien von BMW-Programmen. Dementsprechend mächtig können Sie sein. Bisher wurden alle meine Probleme durch N*S/IN*A/Rhei**old gelöst. Letzteres ist speziell für den E89 sehr interessant, aber für dein Vorhaben nicht notwendig.
 
Als KfZ Mechaniker sollte es Dir ein leichtes sein, die Kolben der elektrischen Handbremse mit einem Netzteil zurückzufahren.
Einfach das Anschlusskabel an den Stellmotoren abziehen und Spannung anlegen. Wenn die Kolben zufahren, die Polarität tauschen. Also immer mit eingelegten Klötzen betätigen. Anschließend die Hydraulischen Kolben wie üblich zurückdrücken. Alles kein besonderer Aufwand. Die Kolben müssen nicht zurückgehalten werden, da das Kabel ja abgezogen ist bleiben Sie in der Endposition stehen. Nach dem Einbau der Klötze Kabel wieder aufstecken, Zündung an, Handbremse anziehen. Die elektrischen Kolben fahren zu und die Handbremse ist wieder betriebsbereit. Die Hydraulischen Kolben wie üblich durch betätigen des Bremspedals wieder anlegen.
 
Ja gut, das sollte dann kein Problem sein, habe ich das richtig gelesen, dass man das ganze mit 10,1V ansteuert?
 
Ja gut, das sollte dann kein Problem sein, habe ich das richtig gelesen, dass man das ganze mit 10,1V ansteuert?
Ich habe das mit einem regelbaren Netzteil gemacht. bereits bei etwa 8 Volt fangen die Motoren an sich zu bewegen. Somit wäre eine Spannung um 10 Volt schon ok. Wenn die Kolben am Endanschlag sind, steigt die Stromufnahme steil an und das Netzteil sollte abschalten bzw. vom Stellmotor getrennt werden. Eine Batterie wäre in so einem Fall nicht sinnvoll.
 
Ja gut, das sollte dann kein Problem sein, habe ich das richtig gelesen, dass man das ganze mit 10,1V ansteuert?
Wenn du dir selbst hättest helfen wollen, hättest du die Spannung beim Betätigen messen können. Oder einfach allgemein an die 12V im Auto denken. Da wirst du schon nicht sehr falsch liegen [emoji3]
 
Oder einfach allgemein an die 12V im Auto denken. Da wirst du schon nicht sehr falsch liegen

Seid bitte vorsichtig mit solchen Vermutungen. Bei den vielen Steuergeräten und Bus-Systemen im Auto heutzutage kannst du mit 12V sehr viel kaputt machen.
Viele Sensoren z.B. werden mit 5V versorgt und sagen bei 12V dann leider good bye.

@SaschaSZ44 : ich denke du meinst INPA und nicht INAP oder ? Mit INPA kannst du sehr viele Diagnosen durchführen, live Messwerte der Sensoren sehen, Aktoren ansteuern (Lüfter, Benzinpumpe, etc.),
Fehlerspeicher löschen, neue Komponenten anlernen (z.B. Einspritzdüsen 35i). Ein sehr gutes Programm !

INPA ist hauptsächlich ein Service und Diagnoseprogramm. Codierungen oder Programmierungen vom Nachrüststeuergeräten kann mit INPA aber nicht gemacht werden. Dafür ist wieder andere Software nötig.

Aber wenn es dir jetzt erst mal nur um die Bremsen geht, kannst du das auch nur mit einem Netzteil machen, wie von AirKlaus beschrieben.
 
Ich zensiere entsprechende Teile der Programmnamen, damit eine Google-Suche (aufgrund vieler Treffer unter der Domain zroadster.com) nicht direkt auf dieses Forum verweist, wenn nach diesen illegalen Programmen gesucht wird. Wenn die Foreninhaber deswegen eine Unterlassungserklärung erhalten, ist hier damit sowieso Schicht im Schacht.

Der nonchalante, öffentliche Gebrauch dieser Programme hat schon dazu geführt, dass der Zugriff auf die Steuergeräte bei aktuellen Modellen aufwändiger denn je ist.
 
Seid bitte vorsichtig mit solchen Vermutungen. Bei den vielen Steuergeräten und Bus-Systemen im Auto heutzutage kannst du mit 12V sehr viel kaputt machen.
Viele Sensoren z.B. werden mit 5V versorgt und sagen bei 12V dann leider good bye.
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Da hast Du natürlich recht.
Allerdings sind die Elektromotoren der Hinterradbremse, um die es hier geht, nicht Spannungsempfindlich. Dies nur als Hinweis um Verunsicherungen zu vermeiden.
 
Da hast Du natürlich recht.
Allerdings sind die Elektromotoren der Hinterradbremse, um die es hier geht, nicht Spannungsempfindlich. Dies nur als Hinweis um Verunsicherungen zu vermeiden.
So war mein Post auch gedacht. Es geht ja "nur" um einen Handbrems Stellmotor.
 
Sorry, dann hab ich das falsch verstanden. Ich hatte es so verstanden, das die Aussage war, ist ja alles 12V im Auto :whistle:
 
Alles klar ich bastel mir was oder nehm einfach einen 9 Voltblock, danke auf jeden Fall für die Antworten.

@Hell046
Sicher kann ich mir die Arbeit machen das Rad zu demontieren und zu messen, allerdings haben diese Erfahrungen schon einige andere gemacht und gute Lösungen gefunden. Warum soll ich also nicht von deren Wissen profitieren? Dafür ist ein Forum doch da..
 
Ich sags mal so, mit dem Gedankengang würde man aber im Notfall weiter kommen wenn man nichts anderes zur Hand hat :D Ansonsten, Dr. Zroadster fragen.
 
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