Genauigkeit Tempoanzeige im Navi?

A

Andreazzz

Guest
Wie der Titel schon sagt, wie genau sind die Zubehör-Navis bei der Tempoanzeige?
Kann man sich darauf verlassen?

Hintergrund ist, dass ich demnächst viel mit Anhänger fahren werde (T-Car) und 16 km/h zu viel schon ordentlich ins Geld geht + 1 Punkt. Ich würde dann den Tempomat auf (echte) 114 km/h einstellen und hoffen, dass mich nicht der Blitz trifft

;)

Übrigens ganz interessant, wie die Spezialisten mit ihren Sprintern und 80km/h-Anhängern überholen, wenn man selbst schon mit (legalen) 100 km/h unterwegs ist... 120 km/h ist da z.T. noch harmlos.
Habe ich sonst überhaupt nicht so drauf geachtet.

:j
 
Moin,

TomTom auf dem IPhone zeigt genau das gleiche wie der Digitale Fahrtenschreiber an und deckt sich mit Tickets wegen Geschwindikeitsübertretungen.
 
In der Ebene sind die Teile eigentlich schon ziemlich genau, Abweichungen hast du halt bei starkem Gefälle bzw. in Steigungen.
Ordentlich eins auf den Deckel gibt es übrigens auch wenn man den Anhänger überladen hinter sich herzieht (bzw. die max. zul. Anhängelast überschreitet) und extrem teuer wird's dann, wenn man mit seinem Gespann als LKW eingestuft wird :rolleyes5
 
Denke auch, dass die recht genau sind, aber wie schon gesagt wurde, bei Gefälle kann es da mal ein paar Abweichungen geben
 
Geschwindigkeit über navi einstellen und dann blitzen lassen (mit dem Auto)

dann weißt du auch, wie genau dein navi ist

ich hab meinen Tacho mittels handynavi nachgestellt und bisher noch nicht geblitzt worden :)
 
... und v.a. in Baustellen ihre Breite ü.a. auf max. 2,1m schätzen ...

Jo, bei uns auf dem Parkplatz nach der Autobahn-Baustelle messen die von der Polizei (BAG?) ein paar Mal in der Woche, LKW, Wohnmobile, PKW/Sprinter mit Wohnwagen und Anhängern,
mit einem überlangen Zollstock durch die geöffneten Fenster.
Und weil ich das weiß, habe ich mir schon vorsorglich eine schriftliche Bestätigung von VW ins Auto gelegt.
Der Tiguan ist mit Spiegeln - gut gemacht VW! - genau 2,099m breit! :b
Man weiß ja schließlich nie, wie genau (!!) die Jungs messen!?

Ist aber gerechtfertigt, da passiert ständig was in der Baustelle und die Autobahn ist oft mehrmals in der Woche gesperrt.
Gerade heute Morgen hat wieder ein Holländer mit Bumscontainer fliegen gelernt und richtig abgeräumt.
 
... und extrem teuer wird's dann, wenn man mit seinem Gespann als LKW eingestuft wird :rolleyes5


Heißt jetzt was?
Tatsächliches Gesamtgewicht über 3,5 to, oder wie war das gemeint?

Ich hatte in den 90ern beim VW T4 eine Zulassung als "Kombinationskraftwagen" (Kfz-Steuer nach Nutzlast).
Von einer LKW-Zulassung wurde mir abgeraten, weil ich da Sonntags nicht mit Anhänger hätte fahren dürfen.
 
Wenn man als Privatperson und PKW mit Hänger unterwegs ist, dann fallen die Bußgelder deutlich geringer aus als im LKW Segment.
Mein Sprinter ist auf dem Papier ein LKW und wenn ich mit meinem Hänger Holz transportiere und überladen erwischt werde, dann tut's aua im Portemonnaie.....und 20% geht ganz ganz schnell, Beispiel:
Überladung des PKW (mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen) oder des Anhängers (mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 2 Tonnen) als Fahrzeugführer oder Fahrzeughalter......um über 20 % macht 95 € und 1Punkt.

Überladung des LKW oder des Anhängers (mit zulässigem Gesamtgewicht von über 2 Tonnen) als Fahrzeughalter........um über 20 % macht 389 € und 1 Punkt.

Übrigens das Sonntagsfahrverbot für LKW mit Hänger wurde zum Glück vor Kurzem abgeschafft.:t Das hat mich ziemlich genervt, weil ich davor streng genommen sonnatgs nicht mal mit meinem Bootstrailer durch die Gegend fahren durfte :furious3:

Nachzulesen hier: https://www.bussgeldkatalog.de/ueberladung/
 
Überladung des LKW oder des Anhängers (mit zulässigem Gesamtgewicht von über 2 Tonnen) als Fahrzeughalter........um über 20 % macht 389 € und 1 Punkt.


Was passiert denn, wenn Fahrzeugführer und Fahrzeughalter ein und deselbe Person sind?
Bezahlen dann Beide? ;)

Aber geil, dass sogar der Fahrzeughalter Punkte bekommt, wo der ja nicht mal wissen muss,
was der Fahrzeuführer da treibt!
Interessant wär´s wohl auch bei Mietfahrzeugen...
 
Aber geil, dass sogar der Fahrzeughalter Punkte bekommt, wo der ja nicht mal wissen muss,
was der Fahrzeuführer da treibt!
Interessant wär´s wohl auch bei Mietfahrzeugen...
Das mit den Punkten, das die auch der Fahrzeughalter bekommt, ist dem Gewerblichen Güterverkehr geschuldet.
Kann ja nicht angehen, das der unterbezahlte Fahrer nur ein auf den Deckel bekommt, weil er die Firmenrichtlinien ausführt.

Und wie kommst Du darauf, das Du als Fahrzeughalter und Versicherungsnehmer nicht wissen musst, was der Fahrzeugführer mit Deinem Fahrzeug anstellt?

Mietfahrzeug: guck Dir mal die AGB‘s bei einer Fahrzeugmiete an: Führen des Fahrzeuges innerhalb der Gesetzlichen Regeln in dem Land, wo das Fahrzeug bewegt wird + der Regeln der Vermieter.
 
Und wie kommst Du darauf, das Du als Fahrzeughalter und Versicherungsnehmer nicht wissen musst, was der Fahrzeugführer mit Deinem Fahrzeug anstellt?


Ich hatte jetzt im Moment nicht darüber nachgedacht, dass das ja nur gewerbliche Transporte betrifft, aber...

ich sehe immer wieder beim örtlichen Baustoffhändler, wie auch die Mitarbeiter der Baufirmen ihre Anhänger "vollknallen", um sich neuerliche Touren ersparen zu können.
Der Chef und Fahrzeughalter weiß ganz sicher nichts von den Überladungen und die Hinweise beim Händler werden ignoriert und sind schwerlich umzusetzen.
Er lässt sich zwar mit den Lieferscheinen was abzeichenen, aber er sagt, dass ist auch eher nur zur Beruhigung und rechtlich kaum haltbar.

Als "Verlader" bin ich bei meiner Tätigkeit u.a. als Lagerist übrigens auch selbst davon betroffen.
Wir verkaufen Möbel, Teppichboden und Laminat... "Spitzenreiter" waren bisher 45 Pakete Laminat (ca.650kg) in einem japanischen Mittelklassewagen und ein mindestens 2,50m nach hinten
überstehender 5m-Teppichboden in einem 1,60m oder 1,70m langen klapprigen Baumarktanhänger, gesichert mit einigen Lagen Bindfaden und man höre und staune, sogar mit einer roten Fahne -
der Begriff "Stützlast" war dem Kunden ja sowas von unbekannt.
Wenn ich das nachweislich gesehen (und geduldet), evt. sogar noch beim Verladen geholfen habe und es passiert was, bin ich definitiv mit dran.
Deshalb versuche ich immer, dass ich irgendwie "weggucken" kann, also Ware raus vor´s Tor, Tor zu und fertig.
Mein Chef ist der Meinung, für die Ladung sei ausschließlich der Fahrzeugführer verantwortlich.
 
Jeden Samstag bei IKEA auf dem Parkplatz dasselbe Spiel, man kommt mit einem zu kleinen Auto und
es wird versucht darin, die ganze neuen Wohnung unterzubringen, sind ja nur alles flache Kartons :D
Lokal hat die Polizei in der Nähe der Ausfahrt sich schon oft postiert um diese Ladekünstler dann abzufangen,
neben der Strafe, ausladen sonst keine Weiterfahrt. Das immer lustig wenn die Ehefrau dann mit einigen Kartons
an der Strasse stehen muss und darauf wartet bis der Ehemann daheim erst alles ausgeladen hat und er dann
die Frau wieder abholt mit dem Rest der Plürren.:b
 
Jo, bei uns auf dem Parkplatz nach der Autobahn-Baustelle messen die von der Polizei (BAG?) ein paar Mal in der Woche, LKW, Wohnmobile, PKW/Sprinter mit Wohnwagen und Anhängern,
mit einem überlangen Zollstock durch die geöffneten Fenster.
Und weil ich das weiß, habe ich mir schon vorsorglich eine schriftliche Bestätigung von VW ins Auto gelegt.
Der Tiguan ist mit Spiegeln - gut gemacht VW! - genau 2,099m breit! :b
Man weiß ja schließlich nie, wie genau (!!) die Jungs messen!?

...............

.... Du hast aber sehr viel Vertrauen in die offiziellen Angaben von VW zu seinen Autos :b :s :X
 
Geschwindigkeit über navi einstellen und dann blitzen lassen (mit dem Auto)
Eben nicht, weil die Dinger mit unter auch nicht sonderlich genau messen. Aber wer schon mit dem Ansatz ran geht den Tempomat übers Tempolimit einzustellen, der darf sich hinterher nicht beschweren. Tu ich auch nicht. :D

Der Tiguan ist mit Spiegeln - gut gemacht VW! - genau 2,099m breit! :b
Nützt dir nur nichts, wenn ein kalibriertes Messmittel vor Ort 2,101m misst. ;) Gut, da wird kaum einer n Fass wegen auf machen, aber auf die Bescheinigung würde ich mich nicht verlassen, es zählt die tatsächliche Breite.

Neulich auf der Arbeit mit dem Spediteur geplaudert, wenn man kommerziell mit Anhänger fährt, braucht man teilweise sogar einen Fahrtenschreiber. Im vorliegenden Fall wars ein Sprinter mit Hänger. Der hatte auch schon den Fall mit einem 100kmh Hänger, aber ohne 100er Aufkleber, rausgezogen zu werden bei etwas über 100kmh. Papiere waren zwar für 100kmh, aber ohne Aufkleber zählt das scheinbar nicht. Weiß die Details nicht mehr, am Ende kam ein überschaubares 2 stelliges Buß- oder Verwarnungsgeld zustande. Hat der AG dann übernommen und seitdem haben auch alle Anhänger die Aufkleber dran. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
wer schon mit dem Ansatz ran geht den Tempomat übers Tempolimit einzustellen, der darf sich hinterher nicht beschweren. Tu ich auch nicht. :D
Ich fahre in der Baustelle bei erlaubten Tempo 60 meistens laut Tacho Tempo 70 mit dem Tempomat.
Das sind laut Navi echte ca. 66 - 67 km/h.
Und gefühlte 80 Prozent überholen mich noch mit deutlichen Überschuss.
 
Ist mir bekannt, kann man sich als Argument im Fall des Falles aber sparen. Im Baustellen könnte man für meinen Geschmack deutlich öfter Geschwindigkeits- und Breitenkontrollen durchführen. Den Umstand mache ich mir durchaus ab und an mal zu nutze, ja.
 
Die 60km/h in Baustellen sind oftmals vollkommen übertrieben, zumindest am Wochenende oder Nachts. Auf (fast) jeder Staatsstraße darf man hundert fahren und hat sogar Gegenverkehr. Sorry für OT.

Um was beizutragen. Findest du in den Papieren vom Navi heraus, mit wie viel Hz der misst/aktualisiert? Vielleicht kann das ein Hinweis auf die Genauigkeit sein.
 
Nachts ist es noch viel schlimmer als Tagsüber, da hält sich ja keiner mehr an Regeln.

Nach ca. 5 Wochen arbeiten auf der Autobahn... ich halte mich genauestens an die Geschwindigkeit, die vorgegeben ist, und wenn ich Warnschutzkleidung sehe, fahre ich nach dem Tacho, nicht nach dem Navi.
Etwas Respekt vor dem Leben und Gesundheit gegenüber der Beschäftigten auf den Straßen Deutschlands darf man ja erwarten.

Deutsche Bahn, Geschwindigkeitsüberwachung: 1km/h zu viel und das war es, der Zug bekommt eine Zwangsbremsung und es wird aufgezeichnet...
Das nenne ich effektiven Schutz in Baustellen.
 
... ich halte mich genauestens an die Geschwindigkeit, die vorgegeben ist, und wenn ich Warnschutzkleidung sehe, fahre ich nach dem Tacho, nicht nach dem Navi.


Zumindestens Zweiteres mache ich auch... und selbst da musst Du noch aufpassen, dass Dir keiner ins Heck knallt.
 
Neulich auf der Arbeit mit dem Spediteur geplaudert, wenn man kommerziell mit Anhänger fährt, braucht man teilweise sogar einen Fahrtenschreiber. Im vorliegenden Fall wars ein Sprinter mit Hänger.


Gilt anscheinend bei einem zulässigen Zug-Gesamtgewicht von über 3,5to!?
Ein Bekannter von mir ist Handwerker mit 3,49 to-LKW und braucht bei Fahrten mit Anhänger keinen Fahrtenschreiber.
Ich hatte ihm damals gesagt, dass er dann vermutlich ein Aufzeichnungsgerät benötigt..
Dies´ gilt im Umkreis von 50km (glaube ich?) und er transportiert mit seinem Anhänger seine Materialien und Werkzeuge, die er zur Arbeit braucht.
Er braucht den Anhänger auch für Fahrten zur Müllkippe für Entsorgungen von Abbruchmaterial.
Etwas Ähnliches gilt zum Beispiel auch für Dachdecker.
Man hat ihm gesagt, das reine Fahren mit Anhänger dürfe nicht zur Erwirtschaftung seines Vermögens dienen, also wie zum Beispiel bei Spediteuren.

Als ich früher selbst gewerlich im Nebenjob mit VW-Bus (2500 kg zul. GG) ausgeliefert habe, habe ich meinen Anhänger (1750 kg zul GG) abgelastet, um mit Anhänger unter 3,5 to zu zulässiges Gesamtgewicht zu kommen,
ich hätte sonst auch einen Fahrtenschreiber benötigt.
Damals (90er-Jahre) musste man aber zwischen 2,8 und 3,5 to zul. GG trotzdem schriftliche Aufzeichnungen über die Fahrten anfertigen, was nie jemanden interessiert hat.
Und als ich dann mal nach einer ärgerlichen, aber durchaus gerechtfertigten Kontrolle wegen Ladungssicherung, die Werbung vom Bus entfernt habe, bin ich in fast 10 Jahren auch nie mehr angehalten worden.

Die Verkehrsschilder mit LKW-Symbol gelten meines Wissens auch nicht mehr für zul GG über 2,8to, sondern sind europaweit auf 3,5to angehoben worden.

Und ganz lustig: Bei Fahrten auf Inseln unter einer bestimmten Größe, war auch kein Fahrtaufzeichnungsgerät vorgeschrieben, unabhängig vom Gewicht und des Fahrzeugtyps.
 
Zumindestens Zweiteres mache ich auch... und selbst da musst Du noch aufpassen, dass Dir keiner ins Heck knallt.
.... wie verhinderst Du das, dass Dir nicht ständig einer ins Heck knallt?
Ich kann nur für mich sprechen und habe bei konstanter Geschwindigkeit in Baustellen keine solchen Erlebnisse. Außer, dass man des öfteren überholt wird.
 
Wenn ich Leute in der Baustelle sehe, fahre ich auch langsamer, evt. auch mal langsamer als die erlaubten 80km/h.
Und dann kommt auch schon mal von hinten die Lichthupe und der Abstand zum Hintermann wird plötzlich sehr klein.
Wie soll ich das verhindern in einer einspurigen Baustelle? Bei mehreren möglichen Spuren bleibe ich halt rechts (mit Anhänger sowieso) und werde auch ständig mit Karacho überholt.
Ansonsten behalte ich den Rückspiegel im Auge und hoffe, dass mir keiner rein fährt.
 
Wenn ich Leute in der Baustelle sehe, fahre ich auch langsamer, evt. auch mal langsamer als die erlaubten 80km/h.
Und dann kommt auch schon mal von hinten die Lichthupe und der Abstand zum Hintermann wird plötzlich sehr klein.
Wie soll ich das verhindern in einer einspurigen Baustelle? Bei mehreren möglichen Spuren bleibe ich halt rechts (mit Anhänger sowieso) und werde auch ständig mit Karacho überholt.
Ansonsten behalte ich den Rückspiegel im Auge und hoffe, dass mir keiner rein fährt.

ok, dann habe ich das falsch verstanden.
Du beobachtest das, aber passt nicht darauf auf und ergreifst keine Maßnahmen um das ins Heck knallen zu verhindern.
 
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