...klar, Design Ă€ndert sich und es muss nicht jedem gefallen. Absolut in Ordnung. Aber hĂ€ufig kommt etwas Neues und man findet es spontan schrecklich (weil der Mensch konservativ veranlagt ist und VerĂ€nderungen nicht gerne mag) und nach einiger Zeit setzt dann der Gewöhnungsfaktor ein und dann findet man dieses Design plötzlich nicht mehr schlecht. Das fĂ€ngt bei Nieren und Logos im Fahrzeugbereich an und hört bei Bedienkonzepten auf - was hat BMW PrĂŒgel fĂŒr ihren ersten iDrive Controller erhalten. Was hat BMW fĂŒr PrĂŒgel des E85/E86 Exterieur-Design (Stichwort: HĂ€ngebauchschwein - was ICH definitiv nicht so sehe, weil ich mir ja ansonsten niemals einen E85 selbst gekauft hĂ€tte), was hat BMW fĂŒr PrĂŒgel kassiert, als das Z3 Breitarsch-Heck (aus meiner Sicht viel zu ĂŒppig und breitgeschlagen) gegen das FaceLift-Heck (aus meiner Sicht ein Top-Heck) getauscht hat. Ich blieb jetzt bewusst nur bei BMW mit meinen Beispielen - aber die finden sich bei fast jedem Hersteller...
Steinigt mich, aber ich behaupte, dass wenn das neue 4er Coupé lÀngere Zeit auf dem Markt ist (auch wenn ich aktuell meine Probleme mit dieser riesigen Niere habe), man sich an diese gewöhnt hat und vielleicht sogar irgendwann ganz o.k. findet...
Ich habe bisher die subjektive Erfahrung mit Design gemacht, dass das Design, was man spontan exorbitant toll empfindet, meist in relativ kurzer Zeit etwas "blass" erscheint und ein extrovertiertes und hÀufig kritisch bewertetes Design mit der Zeit nachhaltig positiv bewertet wird.