Habe Beitrag #12 ohnehin so verstanden, dass die Solarwärme nicht im Sommer in den Betonkerns ableitest? Eine richtige saisonale Speicherung der Wärme wirst du eh nicht schaffen können, dafür ist der Kollektor bzw. das dT einfach zu klein. Aber vom Prinzip finde ich das klasse. Ich habe für ne Arbeit mal Solare Saisonale Erdwärmesondenspeicher ausgelegt, war ne spannende Sache.
das ganze dach voll mit PV ist in der anschaffung teuer die einspeisung vom überschuß bringt nur 8,xxcent ..
da finde ich 20Qm solar (5000.- Euro)
+ ein paar platten PV + speicher für den eigenbedarf wirtschaftlich besser..
Ich will dich nicht umstimmen, du musst das machen wo du das bessere Gefühl hast - ich verkaufe nix...zumindest keine Solarplatten

Nur kurz: Ganz klar, dadurch das es sich um ein Firmengebäude handelt ist genug Verbrauch vorhanden der zeitlich auch noch perfekt mit der Erzeugung übereinstimmt. Je höher der Eigenverbrauchsanteil am erzeugten Strom ist, desto höher die Wirtschaftlichkeit, das sollte gut aussehen. Verglichen zur Solarthermie 20m² entsprechen hiet aktuell ca. 4kWp Photovoltaik. Die bringen dir 3.800 kWh. Also sparen im absoluten Bestfall 1.140€ im Jahr...Strom ist deutlich teurer als Wärme! Bei nem Neubau eh von Vorteil... Für die selbe Größe PV zahlst du da unwesentlich mehr als die 5k für Solarthermie, wenn überhaupt. Und dir geht keine Energie verloren, die Vergütung liegt in jedem Fall noch über dem Gestehungspreis, sie wird sich auch ohne (sehr wahrscheinlich bei dir) hohen Eigenverbrauch innerhalb einer überschauberen Zeit amotisieren, verdient dann noch die restliche Zeit Geld und liefert bei ca
30 Jahre Lebensdauer über die Vergütung hinaus noch Energie für umsonst.
Ohnehin bigger is better, weniger Invest pro kWp, bessere Gesamtwirtschaftlichkeit - mehr Rendite.
Ohne die genauen Umstände zu kennen würde es mich schon sehr wundern wenn Solarthermie selbst mit Bauteilaktivierung mehr Geld sparen kann. Einzige Ausnahme du profitierst von sehr günstigen Stromeinkaufspreisen mit deiner Firma.
Aber genug dazu :) wie gesagt das muss jeder selber wissen und rechnen, aber nur weil es keine 50ct mehr pro kWh gibt sind 8,xx ct. noch lange nicht unwirtschaftlich in der selben Zeit sind die Anlagenkosten grob auf ca. ein Sechstel gefallen (2007~6.000€/kWp, 2021~1. 000€/kWp) und der Strompreis gleichzeitig um 10ct gestiegen.
Seit geraumer Zeit hat es Solarthermie deshalb im objektiven Dachflächenkampf sehr schwer, was nicht heißt das ich Solarthermie nicht technologisch toll finde insbesondere in Verbindung mit nem Biomassekessel, aber attraktiv finde ich es nicht mehr.
Edit: Spar dir das Geld für den PV Speicher - noch - zu teuer für das was sie über die Lebenszeit (Zyklen) einsparen können, Speicher helfen nur dem Solateur dabei seine (!) "Rendite" zu erhöhen, dir bringen sie maximal einen gewissen Spaß am Autarkiegrad. Rein wirtschaftlich (aus der Ferne) -> Biomassekessel (Falls du tatsächlich 40kW Heizlast bei 100m2/Grundfläche Neubau hast) + größt mögliche PV + Brauchwasserwärmepumpe für den Sommerbetrieb, oder förderfähige bivalente Wärmepumpe für den Sommer + Übergangszeiten. Je nach Nutzungsart des Gebäudes (Duschen?) können sogar Durchlauferhitzer ohnehin sinnvoller sein insb. mit PV