Holzvergaser als Heizung wer hat einen ? Empfehlungen tipps welcher Hersteller / typ ?

andre Z4

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2 Juni 2006
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ich bin auf der Suche nach einen Holzvergaser für den Wohnhaus Neubau + ein paar Lagerhallen.

der Kessel soll um die 40KW haben + zudem noch eine Solaranlage (ca. 20qm) auf dem Dach für Warmwasser + Heizungsunterstützung.
die Heizung kommt in einer der Lagerhallen und die Versorgung erfolgt durch eine Fernwärmeleitung

Welchen Kessel soll man nehmen? Herz ETA Vissmann Fröhling.... oder so ein Polen / ostblockteil?

wer hat einen?
 
Macht Hoval da nichts? Ich hab von denen einen Gasbrennwert, bin sehr zufrieden.
Die machen viel in Holz.
 
Macht Hoval da nichts? Ich hab von denen einen Gasbrennwert, bin sehr zufrieden.
Die machen viel in Holz.

Leider nicht mehr, da überschaubarer Markt in diesem Bereich. Für Biomasse hat Hoval nur noch Pelletskessel im Sortiment.

Fröling ist bei Holzvergaser zu empfehlen.
 
Warum Holzvergaser und keine Hackschnitzelheizung?

Ich plane ähnliches und werde wahrscheinlich eine (ETA) Hackschnitzelheizung mit 35 oder 50kW nehmen für mein Vorhaben.
 
Warum Holzvergaser und keine Hackschnitzelheizung?
habe beim aktuellen Wohnhaus eine Heizomat mit 40kw
da ich aber täglich bei der Lagerhalle bin und diese auf den gleichen Grundstück mit dem Neubau steht habe ich mit dem 1x täglichen einheizen kein Problem.
als kinder waren wir immer im heizraum und haben holz verheizt.....
zudem brauche ich eine Heizung in welcher man die Holzabfälle (bauholz paletten Schlungen u.s.w) die jährlich anfallen mit verheizen kann und das geht bei der Heizomat nicht wirklich mit einen "schürloch" von 20x20cm (und es gibt keine Hackschnitzelheizung in Kombination als Holzvergaser) zumindest bis 2014 da war die heizomat die einzige mit not schürloch...
 
Schreib mal bitte nicht so öffentlich, was Du alles verbotenerweise verheizen willst. :whistle: Bauholz muss entsorgt werden und darf normalerweise privat NICHT verbrannt werden, auch wenn die häusliche thermische Entsorgung nach wie vor üblich ist.
 
Ich hab davon gehört das die Hargassner Hokzvergaser sehr gut laufen. Aber nicht im Detail beschäftigt.

Solarthermie würde ich überdenken, trotz dem mehr an Förderung, Kombinationsbonus etc die du dann bekommst.
Seit dem PV Anlagen so günstig geworden sind gibt es rein wirtschaftlich kaum noch Gründe ne Solarthermie zu montieren, als das Dach für PV zu nutzen. Bis vor ein paar Jahren war das durchaus anders. Bedenke das du besonders bei so einer großen ST Anlage wahnsinnig hohe Stagnationstemperaturen im Sommer haben wirst, weil du die Wärme einfach nicht weg bekommst, was die Anlage auf Dauer belastet. Strom kannst du immer irgendwie brauchen, für die Firma erst recht, und wenn nötig auch verheizen den Rest einspeisen und vom EEG profitieren. Und die Montage ist auch noch einfacher...Und längere Lebensdauer. Besserer ROI usw...

Falls du in deiner Firma Prozesswärme brauchen kannst sieht die Sache wieder anders aus.
(btw. Adsorptionskälte aus Solarthermie ist nicht wirklich praxisreif)
 
ich verheize Bauholz (vollholz) und keine Siebdruckplatten Spannplatten u.s.w.
selbst der Schornsteinfeger würde das Holz selbst verheizen sieht er auch immer in Gitterboxen neben der Heizung stehen.
und um die Wärmemenge weg zu bekommen habe ich eine Betonkernaktvierung gemacht die Bodenplatte ist der Pufferspeicher..
um die 98m3 Beton auf temperatur zu bekommen ist schon einiges nötig.
die Platte ist unten in 30cm Sytrodur und oben unter dem estrich in 160mm PIR022 + Bodendämmung rolljet eingepackt..
 

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Und wie kommt die Wärme dann ins Haus? Dient die BoPla nur als Speicher?
Hast Du da zwei Heizkreise drin, einen zum Laden und einen zum Entnehmen?
Oder geht jeweils nur eines mit einem Kreis? Also entweder oder?
 
Kann dir wärmstens den Hersteller ETA empfehlen. Unser SH 20 (20 kW) Scheitholz Holzvergaser ist seit 2010 im Einsatz ohne irgendwelche Probleme. Der läuft wie ein Döppchen und verbrennt alles, was durch die obere Luke passt. Bei der Abgasmessung Ende 2020 hatte er gerade einmal ein Zehntel des maximal zulässigen Feinstaub Wertes.
Zudem bekommt man praktisch jedes Teil als Ersatzteil und kann dieses selber tauschen, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat. Bei meinem Kessel musste ich bisher aber noch nichts tauschen, von neuen Türdichtungen einmal abgesehen.
Wichtig sind eigentlich nur 2 Dinge:
- Das Holz muss trocken sein, also Restfeuchte kleiner 20% (am besten 2 Jahre im voraus einlagern, also für 3 Jahre insg.. Wir verbrauchen ca. 12 RM/a)
- Regelmäßiges Entaschen und gründliches Saubermachen

Gekoppelt an die Steuerung des HVs habe ich 9 m² Solarröhren für Warmwasser auf dem Dach, so muss ich den HV von Mai bis Ende September nur ganz selten mal anmachen.

Edit: Von Herz kann ich nur abraten, hat ein Bekannter aus meiner Waldgruppe auf Anraten seines Heizungsbauers einbauen lassen letztes Jahr und er ist gar nicht zufrieden damit. Mittlerweile bereut er es keinen ETA oder Fröling genommen zu haben
 
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ja die Bodenplatte ist nur der Speicher und unter dem estrich liegt nochmal eine normale Fussbodenheizung für die einzenen Räume.
also 2 Kreise mit insgesamt fast 4km Heizungsrohr und kein strang ist über 90m
 
die Solaranlage nehme ich da ich nicht vor habe in Sommer zu heizen mit dem Vergasser..
ich habe beim jetztigen Wohnhaus gut 20qm (südrichtung) drauf und da reicht auch 1/2 std sonne um genug Warmwasser zu erzeugen..
 
eta hatte ich auch schon auf der liste die in frage kommen.
auch preichlich ist der SH 40 OK
 
...

Welchen Kessel soll man nehmen? Herz ETA Vissmann Fröhling.... oder so ein Polen / ostblockteil?

wer hat einen?
Bei Polen/Ostblock unbedingt auf die Zulassung für Deutschland achten, bzw. darauf das er unsere Abgasnormen erfüllt. Ansonsten nimmt ihn dir der Schornsteinfeger nicht ab, und du kannst/darfst ihn nicht betreiben.
 
ich verheize Bauholz (vollholz) und keine Siebdruckplatten Spannplatten u.s.w.
selbst der Schornsteinfeger würde das Holz selbst verheizen sieht er auch immer in Gitterboxen neben der Heizung stehen.
und um die Wärmemenge weg zu bekommen habe ich eine Betonkernaktvierung gemacht die Bodenplatte ist der Pufferspeicher..
um die 98qm3 Beton auf temperatur zu bekommen ist schon einiges nötig.
die Platte ist unten in 30cm Sytrodur und oben unter dem estrich in 160mm PIR022 + Bodendämmung rolljet eingepackt..
Chapeau! Nicht übel, so erzielt du in jedem Fall höhere solare Deckungsgrade und die Anlage kommt später in die Stagnation. Andererseits senkst du durch Solare Aktivierung natürlich die Leistungsfähigkeit der Kühlung des Betonkerns im Sommer.
Wäre jetzt nicht mein erster Weg um nach Rom zu kommen... aber es soll ja um übriges Holz und Holzvergaser gehen. :) :-)
 
die Solaranlage nehme ich da ich nicht vor habe in Sommer zu heizen mit dem Vergasser..
ich habe beim jetztigen Wohnhaus gut 20qm (südrichtung) drauf und da reicht auch 1/2 std sonne um genug Warmwasser zu erzeugen..
Rechne mal ne (Brauchwasser)wärmepumpe und am besten das ganze Dach voller PV. Gleicher Effekt, unkomplizierter, wirtschaftlicher v. A. im Neubau.
 
Andererseits senkst du durch Solare Aktivierung natürlich die Leistungsfähigkeit der Kühlung des Betonkerns im Sommer.
dafür habe ich wieder eine belüftungsanlage mit erdwärmetauscher die mir angenehme kühle bringt (50mlang 2mtief) 2 Stränge
 

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Rechne mal ne (Brauchwasser)wärmepumpe und am besten das ganze Dach voller PV. Gleicher Effekt, unkomplizierter, wirtschaftlicher v. A. im Neubau.
das ganze dach voll mit PV ist in der anschaffung teuer die einspeisung vom überschuß bringt nur 8,xxcent ..
da finde ich 20Qm solar (5000.- Euro)
+ ein paar platten PV + speicher für den eigenbedarf wirtschaftlich besser..
 
Habe Beitrag #12 ohnehin so verstanden, dass die Solarwärme nicht im Sommer in den Betonkerns ableitest? Eine richtige saisonale Speicherung der Wärme wirst du eh nicht schaffen können, dafür ist der Kollektor bzw. das dT einfach zu klein. Aber vom Prinzip finde ich das klasse. Ich habe für ne Arbeit mal Solare Saisonale Erdwärmesondenspeicher ausgelegt, war ne spannende Sache.

das ganze dach voll mit PV ist in der anschaffung teuer die einspeisung vom überschuß bringt nur 8,xxcent ..
da finde ich 20Qm solar (5000.- Euro)
+ ein paar platten PV + speicher für den eigenbedarf wirtschaftlich besser..
Ich will dich nicht umstimmen, du musst das machen wo du das bessere Gefühl hast - ich verkaufe nix...zumindest keine Solarplatten ;) Nur kurz: Ganz klar, dadurch das es sich um ein Firmengebäude handelt ist genug Verbrauch vorhanden der zeitlich auch noch perfekt mit der Erzeugung übereinstimmt. Je höher der Eigenverbrauchsanteil am erzeugten Strom ist, desto höher die Wirtschaftlichkeit, das sollte gut aussehen. Verglichen zur Solarthermie 20m² entsprechen hiet aktuell ca. 4kWp Photovoltaik. Die bringen dir 3.800 kWh. Also sparen im absoluten Bestfall 1.140€ im Jahr...Strom ist deutlich teurer als Wärme! Bei nem Neubau eh von Vorteil... Für die selbe Größe PV zahlst du da unwesentlich mehr als die 5k für Solarthermie, wenn überhaupt. Und dir geht keine Energie verloren, die Vergütung liegt in jedem Fall noch über dem Gestehungspreis, sie wird sich auch ohne (sehr wahrscheinlich bei dir) hohen Eigenverbrauch innerhalb einer überschauberen Zeit amotisieren, verdient dann noch die restliche Zeit Geld und liefert bei ca
30 Jahre Lebensdauer über die Vergütung hinaus noch Energie für umsonst.
Ohnehin bigger is better, weniger Invest pro kWp, bessere Gesamtwirtschaftlichkeit - mehr Rendite.

Ohne die genauen Umstände zu kennen würde es mich schon sehr wundern wenn Solarthermie selbst mit Bauteilaktivierung mehr Geld sparen kann. Einzige Ausnahme du profitierst von sehr günstigen Stromeinkaufspreisen mit deiner Firma.

Aber genug dazu :) wie gesagt das muss jeder selber wissen und rechnen, aber nur weil es keine 50ct mehr pro kWh gibt sind 8,xx ct. noch lange nicht unwirtschaftlich in der selben Zeit sind die Anlagenkosten grob auf ca. ein Sechstel gefallen (2007~6.000€/kWp, 2021~1. 000€/kWp) und der Strompreis gleichzeitig um 10ct gestiegen.
Seit geraumer Zeit hat es Solarthermie deshalb im objektiven Dachflächenkampf sehr schwer, was nicht heißt das ich Solarthermie nicht technologisch toll finde insbesondere in Verbindung mit nem Biomassekessel, aber attraktiv finde ich es nicht mehr.

Edit: Spar dir das Geld für den PV Speicher - noch - zu teuer für das was sie über die Lebenszeit (Zyklen) einsparen können, Speicher helfen nur dem Solateur dabei seine (!) "Rendite" zu erhöhen, dir bringen sie maximal einen gewissen Spaß am Autarkiegrad. Rein wirtschaftlich (aus der Ferne) -> Biomassekessel (Falls du tatsächlich 40kW Heizlast bei 100m2/Grundfläche Neubau hast) + größt mögliche PV + Brauchwasserwärmepumpe für den Sommerbetrieb, oder förderfähige bivalente Wärmepumpe für den Sommer + Übergangszeiten. Je nach Nutzungsart des Gebäudes (Duschen?) können sogar Durchlauferhitzer ohnehin sinnvoller sein insb. mit PV
 
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