ist hier ein Heizungsbauer ? ich benötige mal Tipps zum Hydraulischen Anschlussplan / Heizungsfargen

andre Z4

macht Rennlizenz
Registriert
2 Juni 2006
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 2,0i
der Einbau der Heizung steht an (wenn die Teile endlich mal kommen)
Wärmequelle ist ein Holzvergaser 40kw + 2x 20qm Warmwassersolar
und dann wird es etwas nicht standartmäßig

HV (Holzvergaser) steht in der Halle mit einen Hygienespeicher 1000l in der Halle sind noch zusätzliche Heizkörper
und in die Halle soll der HV / 1 Pumpengruppe für die Heizkörper und die Ladepumpe (festsbrennstoffladeset MCCS ACC mit einer Wilopara 25/8) mit Rücklaufanhebung
+ eine vorhanden Solaranlage mit ca. 20qm stehen

dann kommen 50m Fernwärmeleitung 32er rohr zum Wohnhaus mit 1000l Hygienespeicher + 1000L Pufferspeicher
die Ladepumpe mit der Rücklaufanhebung soll auch die 2 Speicher im Wohnhaus mit füllen. (einfach die Puffer in reihe Schalten oben rein unten raus und wieder beim nächsten oben rein......)?

Im Wohnhaus gibt es Fussbodenheizung + Normale Heizkörper (mit je eine Pumpengruppe)
die Solarleitung von Solaranlage 2 ca. 20qm kommt im Wohnhaus an und geht jeweils in den 1ten Wärmetauscher von den 2 Speichern (1 Pumpengruppe)
jetzt gibt es noch eine Betonkernaktiverung der Bodenplatte (89m3 Beton ca. 220To) welche in ringsrum 28cm Dämmung gepackt ist diese soll mit der Solaranlage (überschuss) erwärmt werden und als zusätzlicher "Pufferspeicher". (1 Pumpengruppe) wird aus den Pufferspeicher geladen

Macht es jetzt Sinn eine Systemtrennung mit einen Plattenwärmetauscher zwischen Fussbodenheizung (5schicht PE-RT) und Betonkernaktiverung (Aluverbundrohr) zu machen?
einer sagt ja der andere nein.. (wegen Verschlammung Sauerstoff rost....) reicht ein normaler 30KW Wärmetauscher für beides oder doch was großes mit 100-150KW auch wenn soviel leistung nie ankommt?

oder könnte man die Systemtrennung auch mit den 2ten Wärmetauscher im Pufferspeicher machen? (wäre weniger Aufwand nur weiß ich nicht wieviel wärme der übertragen kann)

Und ich habe noch ein paar fragen zum Anschließen der Wärmetauscher + Vl / Rl im Pufferspeicher ( je nachdem ob und welche Systemtrennung sinn macht..)

alle 3 Puffer haben jeweils 2 WT
alle Pumpengruppen haben Mischer zu einstellen der Temp.

bei fragen einfach melden

wer hat tipps oder Verbesserungsvorschläge?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Wärmetauscher:
Die Leistung ist direkt abhängig vom Temperaturunterschied zwischen dem Primär- und Sekundärkreis und der Durchflussmenge/Pumpenleistung. Dein 100kW Wärmetauscher kann auch beispielsweise (reine Annahme zur Verdeutlichung) nur 10kW übertragen, wenn das Delta-T nur 10°C beträgt bei üblicher Durchflussmenge.

Worauf man wirklich Wert legen muss und bei Dir nicht aufgezeigt wurde, sind die Temperaturniveaus. Heizkörper, Hygienespeicher und Fußbodenheizung/Betonkernaktivierung haben völlig andere Ansprüche. Hier kommt es auch auf die Verschaltungsart an. Der Wärmetauscher oder eine Einspritzschaltung können mit starken Unterschieden in der Temperatur gut arbeiten und fein regeln.
Dein Holzvergaser will es immer warm im Rücklauf, damit keine Kondensation entsteht und größere Schäden hervorruft. Wenn da die Rücklaufanhebung reinregelt geht Dir der Durchfluss in die Fernwärme in den Keller. Die Solarthermie kann kaum was bringen (Temp niedrig) oder extrem heiß werden (Hochsommer). Das sollte ein Fachmann vor Ort begutachten und Dir ein Konzept vorlegen. Bei einer Fehlauslegung kann es sonst ungemütlich oder teuer werden.
 
Zum Wärmetauscher:
Die Leistung ist direkt abhängig vom Temperaturunterschied zwischen dem Primär- und Sekundärkreis und der Durchflussmenge/Pumpenleistung. Dein 100kW Wärmetauscher kann auch beispielsweise (reine Annahme zur Verdeutlichung) nur 10kW übertragen, wenn das Delta-T nur 10°C beträgt bei üblicher Durchflussmenge.

deshalb meinte ich auch mehr ist besser beim 30KW wäre es nur 3KW
die Fussbodenheizung hat max ca. 35° Vorlauf und Die Betonkernaktiverung soll max ca. 45° als Vl abbekommen
der Eigentliche Pufferspeicher im Haus ist die Bodenplatte welche in der Übergangszeit zum Heizen mit der Fußbodenheizung dient
es sind sogar die Wände mit Foamglas Mauersteinen thermisch von der Bodenplatte getrennt damit die wärme nicht die wände hoch geht..
auch sind die 30 Heizkreise in der bodenplatte zimmermäßig aufgeteilt um betimmte bereiche früher / später zu laden.

der HV hat eine Kesseltemp von 80° vorlauf dann etwas kleiner
die Heizkörper ca. 55° VL

die Ladepumpe mit der Rücklaufanhebung läd eigentlich nur die 3 Puffer wobei 2 davon 50m entfernt stehen die Rücklauftemp sollte also immer den eingestellten wert um die 60° halten.
 
Okay,
Deine Zirkulationspumpe am HV ist ganz ok, aber man muss Sekundärseitig aufpassen, da ein 3-Wege-Mischer vorhanden ist, dass immer ein Mindestdurchfluss da ist, wenn der HV läuft.
Laut Datenblatt scheint die Pumpe mit der verbauten Regelung nur mit konstantem Durchfluss laufen zu können.
3-Wege-Mischer bedeutet immer konstanten Durchfluss am Kessel mit mehr oder weniger Beimischung zur Verbraucherseite.
Wenn der Rücklauf zu kalt kommt funktioniert die Regelung meiner Erfahrung nach nicht schön.
Der Pufferspeicher nach dem HV entzerrt die ganze Angelegenheit etwas.
Aufpassen musst Du eventuell, wenn deine Heizkörper in der Halle durch z.B. offene Tore/häufig geöffnete Tore viel Leistung fressen und die Wärmeleistung Richtung Haus darunter leidet.

Das mit dem Plattenwärmetauscher ist interessant, wenn Du unterschiedliche pH-Werte fahren müsstest zur Konservierung der vorhandenen Rohre und dem Kessel
Nachteil: Du brauchst auf der Sekundärseite ein Ausdehnungsgefäß.
Wenn Wärmetauscher, dann so groß wie finanziell sinnvoll, damit man für FBH und Betonplatte die Vorlauftemp von der Solar so gut wie möglich nutzen kann.

Dein Anwendungsfall ist grundsätzlich interessant und wird auch gut funktionieren, wenn die Regelung der Mischer und Pumpen aufeinander abgestimmt ist.
Das heißt auch, wann und wie Du die Solarthermie zum HV einkoppelst. Eventuell zur Rücklaufanhebung der Fernwärmeleitung, weil die Vorlauftemperatur vom Dach nicht immer hoch genug sein wird. Wenn der HV im Sommer nicht läuft, heizt die Solarthermie auch die Halle. Allerdings wenn deine Pufferspeicher direkt im Durchflusskreis vom HV sitzen, dann kann es sein, dass Du im Sommer/Übergangszeit bei stehendem HV kein warmes Wasser in der Halle hast.

Dass die Pumpe zur Versorgung der Fernwärmeleitung Differenzdruckgeregelt sein sollte, versteht sich von selbst.

Um genauer zu werden bräuchte man aber die hydraulische Schaltung der einzelnen Verbraucher im Leitungsnetz.
 
Dein 100kW Wärmetauscher kann auch beispielsweise (reine Annahme zur Verdeutlichung) nur 10kW übertragen, wenn das Delta-T nur 10°C beträgt bei üblicher Durchflussmenge.
Um genauer zu werden:
Bei Wärmetauschern sollte angegeben sein, bei welcher Temperaturspreizung die Leistung erreicht wird. Die Angaben sind meist eher praxisfremd und man muss ordentlich abrunden.
Das heißt beispielsweise 100kW bei Primär VL 90°C - RL 80°C mit Sekundär VL 10°C - RL 30°C. Bedeutet sehr große Spreizung Primär zu Sekundär und kleine Spreizung mit hohem Durchfluss und hoher Temperatur auf der Primärseite.

-> Völlig praxisfremd, da das so eigentlich nie betrieben wird.
Man kann auch beim WT-Anbieter nachfragen, was für eine Leistung bei deinem Anwendungsfall übertragen werden kann.
 
Aufpassen musst Du eventuell, wenn deine Heizkörper in der Halle durch z.B. offene Tore/häufig geöffnete Tore viel Leistung fressen und die Wärmeleistung Richtung Haus darunter leidet.
die tore mach ich wenn es hoch kommt 2x am tag auf und zu und die Halle hat einen Dämmstandart den die meisten Wohnhäuser nicht mal haben(18cm 031 vollwämeschutz 3fach verglasung 80mm dick isolierte Tore Sandwichplatten mit 160mm kerndicke auf den dach u.s.w.
Das mit dem Plattenwärmetauscher ist interessant, wenn Du unterschiedliche pH-Werte fahren müsstest zur Konservierung der vorhandenen Rohre und dem Kessel
Nachteil: Du brauchst auf der Sekundärseite ein Ausdehnungsgefäß.
Wenn Wärmetauscher, dann so groß wie finanziell sinnvoll, damit man für FBH und Betonplatte die Vorlauftemp von der Solar so gut wie möglich nutzen kann.
das mit den Plattenwärmetauscher wird auch in anderen Foren was man so liest auch immer gesagt je größer um so besser.
wie gesagt ob jetzt 100KW oder 200kw macht 100Euro aus.. man braucht halt eine Pumpe mehr vom Puffer zum Wärmetauscher
ein Ausdehnungsgefäß 100-200L auf der Sekundärseite + Sicherheitsgruppe ist preislich noch erwschwinglich für die 3 Puffer + HV habe ich ein 500L teil das steht schon da
Dein Anwendungsfall ist grundsätzlich interessant und wird auch gut funktionieren, wenn die Regelung der Mischer und Pumpen aufeinander abgestimmt ist.
Das heißt auch, wann und wie Du die Solarthermie zum HV einkoppelst. Eventuell zur Rücklaufanhebung der Fernwärmeleitung, weil die Vorlauftemperatur vom Dach nicht immer hoch genug sein wird. Wenn der HV im Sommer nicht läuft, heizt die Solarthermie auch die Halle. Allerdings wenn deine Pufferspeicher direkt im Durchflusskreis vom HV sitzen, dann kann es sein, dass Du im Sommer/Übergangszeit bei stehendem HV kein warmes Wasser in der Halle hast.
Ich habe zu not noch eine zusätzliche Leitung in der Fernwärmeleitung mit der ich Warmwasser auch vom Wohnhaus in die Halle und ungekehrt bekomme
zudem habe ich auch Steuerleitungen geschirmt und ungeschirmt + Lankabel + ein 100mm Leerrohr mit verlegt
 
die tore mach ich wenn es hoch kommt 2x am tag auf und zu und die Halle hat einen Dämmstandart den die meisten Wohnhäuser nicht mal haben(18cm 031 vollwämeschutz 3fach verglasung 80mm dick isolierte Tore Sandwichplatten mit 160mm kerndicke auf den dach u.s.w.
Dann passts ja ;)
Ich wollt nur drauf hinweisen.

das mit den Plattenwärmetauscher wird auch in anderen Foren was man so liest auch immer gesagt je größer um so besser.
wie gesagt ob jetzt 100KW oder 200kw macht 100Euro aus.. man braucht halt eine Pumpe mehr vom Puffer zum Wärmetauscher
ein Ausdehnungsgefäß 100-200L auf der Sekundärseite + Sicherheitsgruppe ist preislich noch erwschwinglich für die 3 Puffer + HV habe ich ein 500L teil das steht schon da
Du musst wissen, was Du für finanziell sinnvoll empfindest. Wenn man keinen WT braucht wäre von der Effizienz her das Beste.
Eine Einspritzschaltung kann genauso gut regeln, hat aber kein Temperaturgefälle über den WT.
Ich kann Dir nur aus der beruflichen Erfahrung im Industriebetrieb sagen, dass wir für die vorhandenen zahlreichen Aluminium-Heizregister die Wasseraufbereitung mit automatischer Nachspeisung vom pH-Wert speziell einstellen mussten.
Anwendungsfall: Biomasse-Heizkraftwerk 9,5MW_therm mit Fernheizung und vielen unterschiedlichen Verbrauchern und Temp-Niveaus.

Ich habe zu not noch eine zusätzliche Leitung in der Fernwärmeleitung mit der ich Warmwasser auch vom Wohnhaus in die Halle und ungekehrt bekomme
zudem habe ich auch Steuerleitungen geschirmt und ungeschirmt + Lankabel + ein 100mm Leerrohr mit verlegt
Hört sich perfekt an!

Ich würde zwar eher die zweite Leitung für die Niedertemperaturseite der Heizung = Solarthermie verwenden und so eine Trennung der Temperaturniveaus bekommen. Dann kannst Du die Anlage auf der Halle besser nutzen.
Die Frage ist auch, wie viel Warmwasser Du in der Halle tatsächlich brauchst. Für z.B. ein Waschbecken wär ich aufgrund Kosten-Nutzen der ganzen Installation eher bei einem kleinen Durchlauferhitzer, der wenn überhaupt nur im Sommer und nur selten aktiv ist anstelle einer komplizierten Hin-und-Her-Leitungsführung.

Hast Du jemanden an der Hand für die Steuerung und Regelung der Heizkreise? Oder willst Du das selbst machen?
Ich zum Beispiel hab im Haus, nur für Heizungskeller und kleines Schwimmbad, eine Siemens S7 SPS verbaut und hab mir die Abläufe selbst geschrieben inkl gleitender Temp Anpassung des Heizungsvorlaufs mit Fühlern im EG+OG und Außentemperaturfühlern. Zusätzlich Fußbodenheizung mit max VL 35°C mit Regelung auf 0,1°C genau und Ablauf für Zirkulation und Heizung des Bades.
 
Hast Du jemanden an der Hand für die Steuerung und Regelung der Heizkreise? Oder willst Du das selbst machen?
Ich zum Beispiel hab im Haus, nur für Heizungskeller und kleines Schwimmbad, eine Siemens S7 SPS verbaut und hab mir die Abläufe selbst geschrieben inkl gleitender Temp Anpassung des Heizungsvorlaufs mit Fühlern im EG+OG und Außentemperaturfühlern. Zusätzlich Fußbodenheizung mit max VL 35°C mit Regelung auf 0,1°C genau und Ablauf für Zirkulation und Heizung des Bades.
Mit der Steuerung habe ich mich noch nicht beschäftigt ich muss erstmal sehen welche steuerung beim Kessel mit dabei ist.. wenn er endlich mal kommt
die Solaranlagen haben extra steuerungen die mit dabei waren (Solarregler SOREL MTDC)

hat schon mal einer eine Systemtrennung mit den 2ten Wärmetauscher im speicher gemacht?
das wäre die einfachste lösung von den Kosten/ Aufwand

und ich könnte auch die solaranlage auf der halle um 4 Platten verkleinern und die vom Haus damit vergrößern beide anlagen sind auf dem Hallendach nebeneinander
evtl auch mit einen 3 wegeventil umschalten und eine Anlage draus machen (würde eine Pumpe sparen)
 
Sorry, bei sowas halte ich mich immer gediegen zurück. Soll ja schon Fälle gegeben haben wo ein Fachhandwerker wegen eines Tipps haften musste. Nix für Ungut.
kein Problem..
ich habe mich jetzt jeden abend damit beschäftigt und zig Holzheizungen bei uns in der nachbarschaft angeschaut wie diese aufgebaut sind...
mein seit mai bestellter Vergaser ist diese woche endilch angekommen und nun kann das DIY Projetk Heizung los gehen....

und als Techniker sollte das machbar sein...
Werkzeuge habe ich mir schon besorgt Akkupresse Spülgerät Flasche mit Harz für vdi2035 heizungswasser mit anzeige und so weiter.
 

Anhänge

  • heizung.jpg
    heizung.jpg
    181,6 KB · Aufrufe: 48
Zuletzt bearbeitet:
so sieht das DIY Projekt jetzt im Technikraum zur Zeit vom Haus aus...
die Solaranlage ist nach 4 Monaten auch endlich heute angekommen
und jetzt kanns weiter gehen..
Ich habe nur ein Problem mit der Solaranlage wo ich noch keine Lösung habe.

die Kolletoren sind maänder mit 4 Anschlüßen welche bei Stagnation leerlaufen sollen.
Bei mir sind die Kollektoren aber nicht auf den Hausdach sondern auf den Dach vom Gebäude darunter (berg hanglage)
sprich meine Kollektoren stehen ca. 2m tiefer als die Solarstation / Puffer im Haus . der Höchste Punkt der Solarleitung ist ca. 3m höher als die Platten auf den Dach.
macht es jetzt sind Sinn das Ausdehnungsgefäss in das Gebäude zu unter den Kollektoren zu verbauen damit die leer laufen können?
würde den Rücklauf aber um ca 8-10m verlängern.
dadrüber habe ich noch nichts gefunden auch keinen ähnlichen fall.
hat einer einen Tipp?
 

Anhänge

  • pic1.jpg
    pic1.jpg
    193 KB · Aufrufe: 25
  • pic3.jpg
    pic3.jpg
    249,9 KB · Aufrufe: 23
  • solar.jpg
    solar.jpg
    226,4 KB · Aufrufe: 24
Ich habe nur ein Problem mit der Solaranlage wo ich noch keine Lösung habe.
Wenn ich das alles richtig verstanden habe wird eine Lösung schwierig werden.

Bitte frag doch mal den Händler, der dir dies verkauft hat. Aber bitte
nur wenn er vorab von dem Problem gewusst hat. Nix für Ungut.

Gerne kannst mir auch per PN schreiben.
 
Zurück
Oben Unten