EU diskutiert Auto-Hammer. Senioren besonders betroffen.

"der Führerschein solle auch kein Verfallsdatum bekommen, weder am Ende der von ihr vorgeschlagenen zweijährigen Probezeit noch für ältere Fahrer. Vielmehr schlage Delli regelmäßige Auffrischkurse und Fahrsicherheitschecks für alle vor, in zehnjährigen Abständen auch medizinische Checks wie Seh- oder Hörtests. Dieses in Italien bewährte Modell bringt auch die EU-Kommission ins Spiel."

Also kein Verfallsdatum. Wie in Italien. Laut DLF gibt es in Italien ein Verfallsdatum. Jemand mehr Infos?

Unser heute aktueller Kartenführerschein hat unter 4b ein Ablaufdatum und muss erneuert werden - bis dato mit der Argumentation, ein einigermaßen aktuelles Passbild zu haben!?
Vom Ausstellungsdatum (bei mir nach Eintausch gegen das rosa Papier) sind es genau 15 Jahre.

Bei mir ist das Ablaufdatum (so heißt das unter 4b) 2034 - möglicherweise gelten dann andere Bestimmungen (Überprüfungen / Test …) als heute, wo nur eine kostenpflichtige Neuausstellung mit aktuellem Foto erfolgt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ZZZZefix
Außerorts sieht die StVO tatsächlich vor, dass Überholabsicht durch Schall- (Hupe) oder Leuchtzeichen (Lichthupe) angekündigt werden, §§ 5 Abs. 5 S. 1, 16 Abs. 1 Nr. 1 StVO.

Im Übrigen dürfte § 5 Abs. 6 S. 2 StVO auch eine der unbekanntesten oder am meisten ignorierten Normen sein.

stimmt Max, da steht dann auch noch das Wort „darf“, nicht „muss“ ;)

separater Kommentar:

Ach Leute, wenn hier ein paar Radikale Stimmungsmache betreiben hilft nur „nicht ernst nehmen“.
Belehren oder bekehren - sinnlose Zeitverschwendung.
 
Ich weis ja nicht was das Rad bashing ständig soll.
Es ist nun mal eine Tatsache das:
- Es genügend Radwege gibt die nicht wirklich durchgehend nutzbar sind außer für Kaffeefahrten
- Viele Autofahrer diese zum Parken nutzen. Ganz oder Teilweise
- Zumindest hier Radwege die rechts an der Straße eingezeichnet sind von Autofahrern völlig selbstverständlich befahren werden. Die müssen alle Farbenblind sein. Aber gleichzeitig noch Radfahrer anhupen man solle Ihnen doch Platz machen. Ansonsten wird man halt weggedrückt. Und ja, mit Absicht. Schon oft erlebt. Das sind eigentlich Mordversuche!
-Nicht jedes blaue Schild mit Rad eine Pficht zur Nutzung darstellt sondern oft nur eine Erlaubnis da selbst die Aufsteller wissen das der Radweg eine Zumutung ist außer für Kaffee Fahrten. Aber dazu müßte man auch den Zusatz darunter lesen. Ist wohl zu viel verlangt.
- Es unsinn ist zu meinen ein Radfahrer hat äuserst rechts zu fahren. Da sind parkende Autos die die Tür aufreisen, da sind die Wasserrinnen in denen sich sch... fahren läßt. Es verleitet Autofahrer innerorts zum überholen trotz gegenverkehr. Oft wird bei Gegenverkehr der Radfahrer dann einfach nach rechts in den Randstein gedrängt. Wenn kein Gegenverkehr reicht auch der Platz zum überholen. Wenn Gegenverkehr dann wird halt auch mal hinterhergefahren. Das geht auch mit dem Z4. Es wird Zeit zu lernen das auch Radfahrer Steuerzahler sind die ebenfalls diese Straßen finnanzieren.
- Genau diese Autofahrer als Fußgänger auf geteilten Rad/Fußwegen den Rad Teil wie Ihr Eigentum nutzen und Agressiv verteidigen, so das Radfahren auf solchen Strecken nicht wirklich möglich ist und sich dann im Auto sitzend aufregen warum der Radfahrer auf der Straße fährt.

- Ich täglich mehr Autofahrer sehe die vielfach die Regeln ignorieren als Radfahrer.

Und ja. Ich fahre beides gern. Aber mit Rücksicht und Verständnis statt mit Agression gegen die jeweils anderen.
Etwas mehr Rücksicht und weniger Agression würde hier so manchen gut stehen.
 
stimmt Max, da steht dann auch noch das Wort „darf“, nicht „muss“ ;)

Das trifft zu.

Leider wird der legitime Einsatz von Hupe und vor allem Lichthupe aber inzwischen viel zu sehr mit Nötigung gleichgesetzt, was natürlich aus juristischer Sicht absoluter Stuss ist.

Der Einsatz beider Mittel ist schlichtweg grundsätzlich erlaubt. Die Bedeutung dagegen äußerst unbekannt… aber das trifft ohnehin auf etliche Verkehrsregeln zu.

Und leider „verkennen“ Radfahrer gerne entsprechende Vorgaben. Etwas erlaubte Höchstgeschwindigkeiten auf Gehwegen mit Radfreigabe. Von den Elektro-Roller-Nutzern mal ganz zu schweigen.
 
Alleine das Wort Krieg in dem Zusammenhang zu nutzen ist schon billigste Stimmungsmache und quasi auf gleicher Ebene mit Clickbaiting und (un-)bewusst steuern dem Framing.
Ich spreche von eigenen Erfahrungen Kollege!
Mir flogen z.B. auf der Autobahn Wasserflaschen und andere größere Dinge entgegen, wurde von einfach aus den Fahrzeugen vor mir geworfen ohne Rücksicht auf Verluste.
Dabei ging zum Glück nur mein Blinker meines damaligen E46 Coupé zu Bruch.
Das hätte auch viel schlimmer enden können wenn Dir plötzlich und unerwartet eine halb volle Flasche entgegen fliegt.
Auf meine Schwägerin wurde auf der Autobahn aus einem anderen Fahrzeug geschossen weil sie wegen dem Drängler hinter ihr nicht schnell genug Platz gemacht hat.
Sie hatte unter Schock direkt bei der Polizei eine Anzeige erstattet.
In meinen Mercedes ist vor dem Getränkemarkt ein Betrunkener rein gefahren und wollte Fahrerflucht begehen, meine Frau hat sich todesmutig vor seinen Wagen geworfen.
Hinzu kommen tägliche Beobachtungen z.B. das Verhalten auf den Parkplätzen vor dem Supermarkt etc.
Kürzlich ist da ein Typ völlig ausgeflippt und schrie herum wie ein Irrer.
Wenn ich meinen Jungen nicht dabei gehabt hätte wäre das Geschrei schnell vorbei gewesen.
Täglich sehe ich vor der Schule eine Kamikaze Oma, die benötigt ca. 5 - 10 Minuten zum Ein- und Ausparken unter ständigen Gepiepse der Abstandswarner. 🙏
 
Nein, da wo ich wohne definitiv nicht. Und selbst wenn, dann sind das im städtischen Bereich auf der Fahrspur eingezeichnete "Wege", die von den Autofahrern regulär mitbenutzt werden. Ich rate es hier keinem Menschen ernsthaft das Rad zu nutzen, denn die Autofahrer wissen gar nicht mit Fahrradfahrern als Verkehrsteilnehmer umzugehen.
Im großen und ganzen sehe ich in meinen Breitengraden eher Radfahrer die ohne Beachtung der Regeln fahren.
Diese Spinner gehen einfach davon aus dass der Geneigte Autofahrer Rücksicht nehmen muß. Es ist unglaublich was sich hier abspielt.
 
Im großen und ganzen sehe ich in meinen Breitengraden eher Radfahrer die ohne Beachtung der Regeln fahren.
Diese Spinner gehen einfach davon aus dass der Geneigte Autofahrer Rücksicht nehmen muß. Es ist unglaublich was sich hier abspielt.
Wie gesagt, ich kenne beide Seiten.
Am Ende ist es wie Georg sagt: von allen Teilnehmern mehr Verständnis und Toleranz, dann wäre alles entspannter.
Wie immer gibt es die Extremen auf beiden Seiten.
 
Und die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte...
Der Auto-Hammer scheint übrigens in anderen Ländern Pflicht zu sein, zumindest bei Neufahrzeugen, denn die letzten EU-Neufahrzeuge bei uns in der Familie hatten alle schon einen Multifunktionshammer an Bord.
 
Im großen und ganzen sehe ich in meinen Breitengraden eher Radfahrer die ohne Beachtung der Regeln fahren.
Diese Spinner gehen einfach davon aus dass der Geneigte Autofahrer Rücksicht nehmen muß. Es ist unglaublich was sich hier abspielt.
Dem kann ich nur zustimmen. Rotlicht interessiert kaum noch einen Radfahrer. Trifft der Radfahrer auf ein Hindernis, wird auch ohne zu gucken einfach nach links in den Fließverkehr gezogen. Dieses ganze Hypen der Radfahrer führt nur noch dazu, dass diese Gruppe denkt, sie haben einen Freischeim im Straßenverkehr.
 
Dieses ganze Hypen der Radfahrer führt nur noch dazu, dass diese Gruppe denkt, sie haben einen Freischeim im Straßenverkehr.
Wo soll da bitte der Zusammenhang sein, den du da herstellst?
Provokant wäre es, wenn ich jetzt behaupte, dass ich Motorradfahrer viel schlimmer finde und dass die meinen sich nicht an Regeln halten zu müssen, obwohl die keinem Hype unterliegen.
Dabei wurde ich vor wenigen Tagen auf einer Bundesstraße an einer ziemlich unmöglichen Stelle von einem Autofahrer überholt, der dabei eine doppelte durchgezogene Linie überfahren hat.
Und letztens dieser idiotische Fußgänger mit Smartphone in der Hand und Stöpseln im Ohr...
Ach, ich hör besser auf.

Wird sowieso durch eine größere Anzahl erfreulicher Ereignisse im Straßenverkehr aufgewogen. Man muss bloß den Blick fürs Gute schulen, das Hirn kann das leider ungeübt nicht so gut.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Empfehle eine Reise nach Holland oder innerdeutsch nach Freiburg um zu verinnerlichen wie eigentlich großzügig mit Autofahrern im großen und ganzen in Deutschland umgegangen wird ;)
Aber ja - was immer hilft ist gegenseitige Rücksichtnahme, Chaoten gibt es auf beiden Seiten.
 
Wo soll da bitte der Zusammenhang sein, den du da herstellst?
Hat was mit dem politischen Kurs zu tun, der in manchen Städten eingeschlagen wurde, in meinem Beispiel in Berlin, aber dort prüft man jetzt wenigstens nochmals nach.
Die Straße müssen sich beide teilen, aber noch gibt es mehr Kraftfahrzeuge als Räder und dementsprechend muss auch der Verkehrsraum aufgeteilt werden, warum müssen Radwege 2,50m breit sein????
 
Hat was mit dem politischen Kurs zu tun, der in manchen Städten eingeschlagen wurde, in meinem Beispiel in Berlin, aber dort prüft man jetzt wenigstens nochmals nach.
Die Straße müssen sich beide teilen, aber noch gibt es mehr Kraftfahrzeuge als Räder und dementsprechend muss auch der Verkehrsraum aufgeteilt werden, warum müssen Radwege 2,50m breit sein????
Das ist eine schön geschilderte Situation und Fragen dazu sind berechtigt. Was mir Fehlt ist der nachgewiesene Zusammenhang zum tatsächlichen oder erwarteten Verhalten der Fahrradfahrer, die dann diese Wege nutzt.
 
Diese Idee mit dem Fahrzeuggewicht finde ich irgendwie super. Die Automobilindustrie müsste endlich zur Vernunft kommen (der aktuelle M2 wiegt 1,8 Tonnen) und diese E-Karren (Steht das E eigentlich für Esel oder für Erektionsstörung?) wären auch erledigt. Ich bin für ein maximales Leergewicht von 1500 Kilo, augenommen Kleinbusse, die würde ich auf 2200 Kilo setzen. Die Idee ist so gut, die kann nicht grün sein... Ahhhh und Fahrzeugsteuer könnte man mit Kilo / vollwertigem Sitzplatz versteuern. ICH MUSS IN DIE POLITIK! Alleine schon um diese Bärbock mal Backstage kennenzulernen, die ist irgendwie Lustig.
Nein, Menschen wie Du müssen endlich zur Vernunft kommen und Aufhören so dämliche Forderungen zu stellen.
Deine Wunschträume sind technisch im EV Zeitalter schlicht nicht umsetzbar; insbesondere wenn man berücksichtigt dass man min. 400 Kg Zuladung für Personen und Gepäck haben sollte.
Für deine Gewichtsklasse baut die Autoindustrie ggf. n elektrischen Smart oder anderen 2 Sitzer; da man hier die Zuladung (75kg pro Person) um 150kg reduzieren kann.

Selbst ein Kleinstwagen wie der Renault Zoe liegt über den geforderten Werten von 1800 kg zulässiges Gesamtgewicht und deinen 1500 kg Leergewicht.
Ich frage mich immer wieder, wie es solche Personen wie diese Dame ins Europa-Parlament geschafft haben. Die Messelatte scheint sehr niedrig zu liegen.

Leergewicht1.577 kg
Zulässiges Gesamtgewicht1.988 kg
 
Das ist eine schön geschilderte Situation und Fragen dazu sind berechtigt. Was mir Fehlt ist der nachgewiesene Zusammenhang zum tatsächlichen oder erwarteten Verhalten der Fahrradfahrer, die dann diese Wege nutzt.
Ich kann ja nur das Beschreiben was ich täglich wahrnehme. Des Weiteren baut Berlin auch gerade die polizeiliche Fahrradstaffel aus, um u.a. dort auch mehr zu kontrollieren.
 
@Marlon ich habe Leergewicht geschrieben. Wer mehr will der kann ja den LKW Führerschein machen. Diese 2.6 Tonnen SUV die die Straßen verstopfen weil ihre kleinen dicken Fahrer etwas kompensieren müssen sind definitiv aus der Zeit gefallen. Ein E46 Touring liegt unter 1500 Kilo, dann wird es ja wohl möglich sein ein vernünftiges Auto zu bauen in der Gewichtsklasse wenn man will.
 
Die Straße müssen sich beide teilen, aber noch gibt es mehr Kraftfahrzeuge als Räder und dementsprechend muss auch der Verkehrsraum aufgeteilt werden, warum müssen Radwege 2,50m breit sein????
ok, in Berlin gibt es ca. 2,9 Mio Fahrräder aber nur 1,2 Mio Autos. Selbst wenn man alle Brandenburger Autos dazu zählt, kommt man noch nicht auf den Wert.
 
In Deutschland gibt es ca 59 Mio KFZ und 68 mio Fahrräder.
Eine Grundlage für irgendwas ist das aber noch nicht, schließlich fährt man nicht beides gleichzeitig. Und wenn, dann meist aufm Dachgepäckträger.

Gesamtverkehr der Wohnbevölkerung 2018 in Berlin: 18% Fahrrad 26% Motorisierter Individualverkehr.
Schon eher zu gebrauchen, aber veraltet. Unterstützt aber die Aussage.
Frage dann eher: Braucht ein Fahrrad so viel Platz? Früher gab es etliche Kampagnen, die das raumsparende am Fahrrad hervorgehoben haben.
Heute weiß man, auch Dank des Gesetzgebers: Stimmt nicht. Der Radfahrer braucht viel Platz links und rechts, damit er dann und wann verletzungsarm auf die Seite fallen kann.

6JDTKEISRTQLB35K2BECPQC6LU.jpg
 
Wäre das ein Vorschlag, die lebhafte ( und immer dieselbe) Diskussion hierin zu verlagern?
War mal der Versuch, die in verschiedenen Threads (Bußgeldkatalog, Tempolimit u.a.m.) immer wiederkehrenden Diskussionen zusammen zu bündeln.
Ist wie im TV - Wiederholungen werden gern genommen 🤦‍♂️


Der Thread hier heißt anders 🤷‍♂️
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten