DH-Ontour
macht Rennlizenz
Hallo Forum,
ist das wirklich schon 20 Jahre her? Habe ich mich wirklich heute auf den Tag genau hier im Forum angemeldet und einen kurzen Willkommens-Beitrag geschrieben? Wo um Himmelswillen ist diese Zeit geblieben?
Ich war überrascht, dass mein Beitrag von damals überhaupt noch existiert: Noch ein Neuer
Diese Tatsache hat mich heute Abend inspiriert, mal auf die 20 Jahre zurückzuschauen und ein paar Zeilen zu schreiben. Erinnert sich noch jemand?
Der Z-Roadster und das Forum
Dieses Forum war viele Jahre lang mein fester Wegbegleiter, die Lieblingsthemen “Reifen, Öl und SMG” lieferten täglich so viel Gesprächsstoff, dass ich manchmal in langweiligen Besprechungen meine Meetingqualität dadurch erhöhen konnte, dass ich ein paar Zeilen geschrieben habe. Wenn ich heute zurückschaue, denke ich: Was hatten wir doch für tolle Erlebnisse!
Wenn ich an die Besichtigungen denke, fällt mir als Erstes die Wiesmann-Manufaktur ein. Das war 2008. Und dann, ein Jahr später, das BMW-Werk Regensburg natürlich. Wie viele Kartrennen haben wir damals eigentlich bestritten? In der wintermonatlichen Blütezeit dieser Aktivität zwischen 2010 und 2015 war das einmal pro Monat. Alle Kartbahnen der Region incl. Malmedy in Belgien waren mal dran. Die 50 Runden-Rennen waren ja wirklich reines Vergnügen. Aber dann kam jemand auf die Idee, mal “ein richtiges Rennen” zu fahren. Ich kann mich noch daran erinnern, dass mich nach 100 Runden jemand aus dem Kart zerren musste.
Zu den ganz großen Highlights gehört sicher auch die TKS-Veranstaltung 2006 und unsere ersten Zetti-Runden auf der Grand Prix Strecke des Nürburgrings. Die Nordschleife sind wir ja ohnehin schon lange regelmäßig gefahren. Natürlich gehören auch die BMW-Events in Steinhude dazu, das war um 2010 herum. Auch, wenn die Initiative dazu aus einem anderen Forum kam, der Ursprung war aber hier. Die Thüringer-Wald-Touren werde ich ebenso nie vergessen wie die zahlreichen Alpentouren, die wir unternommen haben. Ganz zu schweigen von der Großveranstaltung “100 Jahre BMW”: Mit Unterstützung der M-GmbH durften wir unsere Autos sogar vor dem allerheiligsten BMW-Museum in München abstellen. Ich habe auch etliche Drift-Trainings am Nürburgring organisiert, und die ungezählten Eifeltouren stehen als mentale Leitplanken noch immer in meinem Gedächtnis. Der Start war im August 2005. Und die letzte Tour war diese hier:
Es gibt ungezählte Geschichten und Anekdötchen, die ich erzählen könnte. Von “Getriebeschäden”, die sich später als lockere Radschrauben entpuppten, von mitten in der Einsamkeit der Eifel geplatzten Reifen, von Autos, welche die 180°-Kurve nicht sahen und geradeaus ins Unterholz fuhren, von ungezählten Stammtischen in Bonn, Köln und später vor allem in Wesseling und so weiter und so weiter… Aber niemals ist auf Touren irgendetwas Ernsthaftes “passiert”.
Mein E85
Mein Z4, der heute vor 20 Jahren bereits bestellt, aber noch nicht in meiner Garage angekommen war, wird Anfang März 20 Jahre alt und damit zum Youngtimer. Im krassen Gegensatz dazu würde man mich heute wohl eher als Oldtimer bezeichnen müssen. Auch, wenn ich mich noch nicht als solchen sehe und auch deshalb, weil ich von 4 Enkelkindern jung gehalten werde. Mein Zetti hat heute 61.000 km auf der Uhr und sieht - von ein paar Steinschlägen abgesehen - noch genauso aus wie in 2005. Meine Querlenker und Bremssättel sind immer noch nicht vergammelt (was mir damals kaum jemand glauben wollte) und mein Verdeck summt immer noch schwungvoll und agil auf und ab, ohne dass ich die Hydraulikpumpe jemals angefasst hätte.
Gab es Defekte in den 2 Jahrzehnten? Ja, gab's. Ein Batterie-Stromkabel musste in 2020 mal getauscht werden, weil die Airbagleuchte nicht mehr erlosch. Und der Navi-Rechner hatte sich in 2022 verabschiedet. Im letzten Sommer ging dann plötzlich das Radio nicht mehr. Die Ursache dafür habe ich noch nicht gefunden. Aber das war’s. Mittelfristig werde ich wohl noch die SMG-Hydraulikpumpe sowie den Druckspeicher erneuern müssen. Beides schwächelt ein wenig. Mal sehen, vielleicht pünktlich zum H-Kennzeichen. Macht der Zetti immer noch Spaß? Ja, und wie! Und einmal im Jahr bekomme ich sogar noch Mails mit der Frage, ob es mein “SMG-Kompendium” noch gebe. Ja, das gibt’s immer noch.
Persönliche Beziehungen
Viele persönliche Beziehungen entstanden in dieser Zeit und auch ein paar tiefe Freundschaften. Die meisten von Euch habe ich einfach nur aus den Augen verloren, diese Verbindungen sind einfach “zu Staub” zerfallen, andere haben diese 2 Jahrzehnte komplett überdauert. Wir schreiben uns gelegentlich. Aber einige wenige enge Freundschaften halten bis heute, bis hin zu gemeinsamen Urlauben. Natürlich gab es auch Enttäuschungen. Wie man tiefe freundschaftliche Beziehungen durch eine Prioritätensetzung zugunsten des eigenen (Geld-) Vorteils auf’s Spiel setzen kann, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Zweimal ist mir das hier passiert. Und irgendwie nagt das heute noch an mir…
Aber vor allem die schönen Erinnerungen bleiben haften. Erst vor kurzem bin ich mit H.S. noch eine tolle Runde durch die Eifel geheizt. Und wer von den alten Hasen hier im Forum kennt sie nicht, meine Strecke hinauf nach Rodder? Sie ist bis heute das Beste, was sich im 50-km-Umkreis um den Nürburgring fahren lässt. Ja, und leider gab es auch schlimme Nachrichten. Insbesondere der Tod von Christian hat mich schwer getroffen. Er ist unvergessen, ich muss immer wieder mal an ihn denken. Das ist nun auch schon wieder 2 Jahre her.
“Meine” Eifel
Mann, und wie viele km bin ich mit wie vielen von Euch durch “meine” Eifel gerauscht? Die Eifel ist auch heute noch, 20 Jahre später, die infrastrukturschwache Region, die sie damals schon war. Es hängen auch heute noch keine “Starenkästen” an den Bäumen, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die Ahrtal-Katastrophe vom Juli 2021 hat die Region allerdings mächtig erschüttert. Ganze Dorfteile und etliche Straßen und Brücken sind nicht mehr da, von den viel zu vielen unnötigen Todesopfern ganz zu schweigen. Ein paar Lokale, in denen wir damals immer wieder eine Pause gemacht haben, gibt es nicht mehr, oder sie sind noch immer mit Holzbrettern zugenagelt. Erinnert sich noch jemand an den “Carfreitag” anno 2012? Wir sind damals mit über 50 (fünfzig!) Zettis vom Freibad Adenau zum Café Fahrtwind gefahren. Das Video gibt es noch:
Viele Eifel-Straßen sind mittlerweile allerdings in einem bedauernswerten Zustand. Unser Staat gibt sehr viel Geld aus für sehr viele unsinnige und genauso viele fragwürdige Dinge, aber nicht für Straßen. Man stellt einfach ein Schild “Tempo 30” hin, fertig. Ich frage mich oft, wie es mit der Zukunft der Sportwagen-Junkies, wie wir es waren und vielleicht auch heute noch sind, in der Zukunft bestellt sein wird. Meine Befürchtung ist allerdings, dass wir die Dinos des individuellen Automobilzeitalters sind. Hoffentlich kommt die Freiheit nicht auch gleich unter die Räder...
Das Ende der täglichen ZRoadster-Posts
Tja, und dann habe ich in 2014 einen sehr folgenschweren Fehler gemacht. Ich habe mich zu Frank in seinen Flieger gesetzt und bin seitdem kaum noch auf Rädern unterwegs, sondern fast nur noch auf Tragflächen. Und das war der Anfang vom Ende des täglichen Z-Forum-Konsums. Die Fliegerei hat mich seitdem fest im Griff. Und lässt mich wohl auch nicht mehr los. Zwischen Nordkap und Malta sowie Brest und Helsinki war ich seit 2015 ziemlich genau 1500 Stunden in der Luft und habe etwa 300 verschiedene europäische Flugplätze und Airports besucht. Und es gibt immer noch ein paar Ziele auf meiner Bucket-List.
Geschraubt wird auch noch, aber nur noch selten an Autos, eigentlich nur noch an meinem Flieger. Ein Flugzeugmotor braucht einfach ein anderes Augenmerk als ein Automotor. In der Luft kann man halt schlecht rechts ran fahren. Und so übernimmt die Fliegerei die Hauptrolle im zweiten dieser beiden Jahrzehnte.
Was bleibt?
Am 10. März 2025 feiere ich 20 Jahre “Z4 E85”. Hat jemand Lust, mitzufeiern? Der möge sich bei mir melden. Und falls sich ein paar Leute finden, bin ich auch gern bereit, im Frühjahr oder Frühsommer mal wieder eine Eifeltour zu organisieren. Eine "Eifel-Revival Tour" sozusagen. Inzwischen bin ich in keinem Forum mehr unterwegs. Und den (un-) sozialen Medien konnte ich nie so richtig viel abgewinnen. Eigentlich lese ich “nur” noch hier. Denn die ZRoadster-Gemeinde hat mir immer etwas mehr am Herzen gelegen als alle anderen. Ich hoffe, das bleibt noch eine ganze Weile so!
Ich wünsche Euch allen eine schöne (Vor-) Weihnachtszeit, ein tolles 2025 und dem Forum zwei weitere gute Jahrzehnte.
In 10 Jahren werde ich dann Bilder von meinem Z mit H-Kennzeichen posten.
Mit Roadster-Grüßen, Herbert
ist das wirklich schon 20 Jahre her? Habe ich mich wirklich heute auf den Tag genau hier im Forum angemeldet und einen kurzen Willkommens-Beitrag geschrieben? Wo um Himmelswillen ist diese Zeit geblieben?
Ich war überrascht, dass mein Beitrag von damals überhaupt noch existiert: Noch ein Neuer
Diese Tatsache hat mich heute Abend inspiriert, mal auf die 20 Jahre zurückzuschauen und ein paar Zeilen zu schreiben. Erinnert sich noch jemand?
Der Z-Roadster und das Forum
Dieses Forum war viele Jahre lang mein fester Wegbegleiter, die Lieblingsthemen “Reifen, Öl und SMG” lieferten täglich so viel Gesprächsstoff, dass ich manchmal in langweiligen Besprechungen meine Meetingqualität dadurch erhöhen konnte, dass ich ein paar Zeilen geschrieben habe. Wenn ich heute zurückschaue, denke ich: Was hatten wir doch für tolle Erlebnisse!
Wenn ich an die Besichtigungen denke, fällt mir als Erstes die Wiesmann-Manufaktur ein. Das war 2008. Und dann, ein Jahr später, das BMW-Werk Regensburg natürlich. Wie viele Kartrennen haben wir damals eigentlich bestritten? In der wintermonatlichen Blütezeit dieser Aktivität zwischen 2010 und 2015 war das einmal pro Monat. Alle Kartbahnen der Region incl. Malmedy in Belgien waren mal dran. Die 50 Runden-Rennen waren ja wirklich reines Vergnügen. Aber dann kam jemand auf die Idee, mal “ein richtiges Rennen” zu fahren. Ich kann mich noch daran erinnern, dass mich nach 100 Runden jemand aus dem Kart zerren musste.
Zu den ganz großen Highlights gehört sicher auch die TKS-Veranstaltung 2006 und unsere ersten Zetti-Runden auf der Grand Prix Strecke des Nürburgrings. Die Nordschleife sind wir ja ohnehin schon lange regelmäßig gefahren. Natürlich gehören auch die BMW-Events in Steinhude dazu, das war um 2010 herum. Auch, wenn die Initiative dazu aus einem anderen Forum kam, der Ursprung war aber hier. Die Thüringer-Wald-Touren werde ich ebenso nie vergessen wie die zahlreichen Alpentouren, die wir unternommen haben. Ganz zu schweigen von der Großveranstaltung “100 Jahre BMW”: Mit Unterstützung der M-GmbH durften wir unsere Autos sogar vor dem allerheiligsten BMW-Museum in München abstellen. Ich habe auch etliche Drift-Trainings am Nürburgring organisiert, und die ungezählten Eifeltouren stehen als mentale Leitplanken noch immer in meinem Gedächtnis. Der Start war im August 2005. Und die letzte Tour war diese hier:
Moin zusammen,
wenn Euch am SA zwei der drei ///M-Farben vor der Nase hergerauscht sind, dann waren wir das!
@FlyingFH und ich haben etwas Gummi auf den Eifelstraßen verteilt, unter anderem auf diesem Teilstück der alten Südschleife!
Da fehlte eigentlich nur noch der Z4 von @andifossi, dann wären alle drei ///-Farben dabei gewesen! Aber der hatte leider...
wenn Euch am SA zwei der drei ///M-Farben vor der Nase hergerauscht sind, dann waren wir das!
@FlyingFH und ich haben etwas Gummi auf den Eifelstraßen verteilt, unter anderem auf diesem Teilstück der alten Südschleife!
Da fehlte eigentlich nur noch der Z4 von @andifossi, dann wären alle drei ///-Farben dabei gewesen! Aber der hatte leider...
Es gibt ungezählte Geschichten und Anekdötchen, die ich erzählen könnte. Von “Getriebeschäden”, die sich später als lockere Radschrauben entpuppten, von mitten in der Einsamkeit der Eifel geplatzten Reifen, von Autos, welche die 180°-Kurve nicht sahen und geradeaus ins Unterholz fuhren, von ungezählten Stammtischen in Bonn, Köln und später vor allem in Wesseling und so weiter und so weiter… Aber niemals ist auf Touren irgendetwas Ernsthaftes “passiert”.
Mein E85
Mein Z4, der heute vor 20 Jahren bereits bestellt, aber noch nicht in meiner Garage angekommen war, wird Anfang März 20 Jahre alt und damit zum Youngtimer. Im krassen Gegensatz dazu würde man mich heute wohl eher als Oldtimer bezeichnen müssen. Auch, wenn ich mich noch nicht als solchen sehe und auch deshalb, weil ich von 4 Enkelkindern jung gehalten werde. Mein Zetti hat heute 61.000 km auf der Uhr und sieht - von ein paar Steinschlägen abgesehen - noch genauso aus wie in 2005. Meine Querlenker und Bremssättel sind immer noch nicht vergammelt (was mir damals kaum jemand glauben wollte) und mein Verdeck summt immer noch schwungvoll und agil auf und ab, ohne dass ich die Hydraulikpumpe jemals angefasst hätte.
Gab es Defekte in den 2 Jahrzehnten? Ja, gab's. Ein Batterie-Stromkabel musste in 2020 mal getauscht werden, weil die Airbagleuchte nicht mehr erlosch. Und der Navi-Rechner hatte sich in 2022 verabschiedet. Im letzten Sommer ging dann plötzlich das Radio nicht mehr. Die Ursache dafür habe ich noch nicht gefunden. Aber das war’s. Mittelfristig werde ich wohl noch die SMG-Hydraulikpumpe sowie den Druckspeicher erneuern müssen. Beides schwächelt ein wenig. Mal sehen, vielleicht pünktlich zum H-Kennzeichen. Macht der Zetti immer noch Spaß? Ja, und wie! Und einmal im Jahr bekomme ich sogar noch Mails mit der Frage, ob es mein “SMG-Kompendium” noch gebe. Ja, das gibt’s immer noch.
Persönliche Beziehungen
Viele persönliche Beziehungen entstanden in dieser Zeit und auch ein paar tiefe Freundschaften. Die meisten von Euch habe ich einfach nur aus den Augen verloren, diese Verbindungen sind einfach “zu Staub” zerfallen, andere haben diese 2 Jahrzehnte komplett überdauert. Wir schreiben uns gelegentlich. Aber einige wenige enge Freundschaften halten bis heute, bis hin zu gemeinsamen Urlauben. Natürlich gab es auch Enttäuschungen. Wie man tiefe freundschaftliche Beziehungen durch eine Prioritätensetzung zugunsten des eigenen (Geld-) Vorteils auf’s Spiel setzen kann, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Zweimal ist mir das hier passiert. Und irgendwie nagt das heute noch an mir…
Aber vor allem die schönen Erinnerungen bleiben haften. Erst vor kurzem bin ich mit H.S. noch eine tolle Runde durch die Eifel geheizt. Und wer von den alten Hasen hier im Forum kennt sie nicht, meine Strecke hinauf nach Rodder? Sie ist bis heute das Beste, was sich im 50-km-Umkreis um den Nürburgring fahren lässt. Ja, und leider gab es auch schlimme Nachrichten. Insbesondere der Tod von Christian hat mich schwer getroffen. Er ist unvergessen, ich muss immer wieder mal an ihn denken. Das ist nun auch schon wieder 2 Jahre her.
“Meine” Eifel
Mann, und wie viele km bin ich mit wie vielen von Euch durch “meine” Eifel gerauscht? Die Eifel ist auch heute noch, 20 Jahre später, die infrastrukturschwache Region, die sie damals schon war. Es hängen auch heute noch keine “Starenkästen” an den Bäumen, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Die Ahrtal-Katastrophe vom Juli 2021 hat die Region allerdings mächtig erschüttert. Ganze Dorfteile und etliche Straßen und Brücken sind nicht mehr da, von den viel zu vielen unnötigen Todesopfern ganz zu schweigen. Ein paar Lokale, in denen wir damals immer wieder eine Pause gemacht haben, gibt es nicht mehr, oder sie sind noch immer mit Holzbrettern zugenagelt. Erinnert sich noch jemand an den “Carfreitag” anno 2012? Wir sind damals mit über 50 (fünfzig!) Zettis vom Freibad Adenau zum Café Fahrtwind gefahren. Das Video gibt es noch:
Viele Eifel-Straßen sind mittlerweile allerdings in einem bedauernswerten Zustand. Unser Staat gibt sehr viel Geld aus für sehr viele unsinnige und genauso viele fragwürdige Dinge, aber nicht für Straßen. Man stellt einfach ein Schild “Tempo 30” hin, fertig. Ich frage mich oft, wie es mit der Zukunft der Sportwagen-Junkies, wie wir es waren und vielleicht auch heute noch sind, in der Zukunft bestellt sein wird. Meine Befürchtung ist allerdings, dass wir die Dinos des individuellen Automobilzeitalters sind. Hoffentlich kommt die Freiheit nicht auch gleich unter die Räder...
Das Ende der täglichen ZRoadster-Posts
Tja, und dann habe ich in 2014 einen sehr folgenschweren Fehler gemacht. Ich habe mich zu Frank in seinen Flieger gesetzt und bin seitdem kaum noch auf Rädern unterwegs, sondern fast nur noch auf Tragflächen. Und das war der Anfang vom Ende des täglichen Z-Forum-Konsums. Die Fliegerei hat mich seitdem fest im Griff. Und lässt mich wohl auch nicht mehr los. Zwischen Nordkap und Malta sowie Brest und Helsinki war ich seit 2015 ziemlich genau 1500 Stunden in der Luft und habe etwa 300 verschiedene europäische Flugplätze und Airports besucht. Und es gibt immer noch ein paar Ziele auf meiner Bucket-List.
Geschraubt wird auch noch, aber nur noch selten an Autos, eigentlich nur noch an meinem Flieger. Ein Flugzeugmotor braucht einfach ein anderes Augenmerk als ein Automotor. In der Luft kann man halt schlecht rechts ran fahren. Und so übernimmt die Fliegerei die Hauptrolle im zweiten dieser beiden Jahrzehnte.
Was bleibt?
Am 10. März 2025 feiere ich 20 Jahre “Z4 E85”. Hat jemand Lust, mitzufeiern? Der möge sich bei mir melden. Und falls sich ein paar Leute finden, bin ich auch gern bereit, im Frühjahr oder Frühsommer mal wieder eine Eifeltour zu organisieren. Eine "Eifel-Revival Tour" sozusagen. Inzwischen bin ich in keinem Forum mehr unterwegs. Und den (un-) sozialen Medien konnte ich nie so richtig viel abgewinnen. Eigentlich lese ich “nur” noch hier. Denn die ZRoadster-Gemeinde hat mir immer etwas mehr am Herzen gelegen als alle anderen. Ich hoffe, das bleibt noch eine ganze Weile so!
Ich wünsche Euch allen eine schöne (Vor-) Weihnachtszeit, ein tolles 2025 und dem Forum zwei weitere gute Jahrzehnte.
In 10 Jahren werde ich dann Bilder von meinem Z mit H-Kennzeichen posten.
Mit Roadster-Grüßen, Herbert





