Junge, entspann dich. Ich versuche dir nur in einfacher Sprache zu erklären, wie die Nummer im Hintergrund läuft.Was hat das mit dem LKW Fahrer zu tun??
Schreibst du eigentlich nur sinnbefreite Beiträge, was anderes hab ich von dir nämlich noch nicht gelesen![]()
Ich behaupte, dass kein Auto dieser Welt ohne Swirls ausgelifert wird. Eine einzige Automatikwäsche oder gar eine fehlgeschlagene Handwäsche, die eh kein Großserienhersteller macht, und schon sind feinste Lackdefekte drin. Alles andere ist ein feuchter Traum. Ansonsten Frozen-Lacke kaufen oder ohne Brille zur Übergabe, dann sieht man es nicht.Dazu gehört auch, dass keine Hologramme oder Microkratzer im Lack sind. So etwas ist sehr gut bei der Beleuchtung im Showroom zu überprüfen.
Solche Kunden liebt ein Autohersteller.Ansonsten kommen alle offensichtlichen Mängel ins Abnahmeprotokoll und das Auto wird nur als Mängelbehaftet oder gar nicht erst übernommen. Der Vertragspartner wird direkt in Verzug gesetzt. So einfach ist das, ohne dass man sich als Käufer irgendwelche Gedanken über Probleme des Herstellers oder Autohauses machen muss.
Übrigens ist bei mir schon einmal ein Neuwagen zur Nachbesserung zurück ins Werk gegangen. Man hat mich dabei gehegt und gepflegt sowie für Zeit einen M2 kostenlos ohne Kilometerbegrenzung zur Verfügung gestellt. Insgesamt war das Auto 6 Wochen im Werk.
Natürlich kann ich @Wuffi verstehen, wenn einem das neue Auto einfach so lieblos hingehauen wird. Das hätte ich dem Verkäufer klar kommuniziert und auf eine fachgerechte Aufbereitung bestanden. Auch die Übergabeinspektion muss im System vom Händler eingetragen sein. Danach erfolgt dann die mängelfreie Abnahme und Übergabe oder ein Mängelprotokoll. Alle eigenen dadurch entstandenen nachgewiesenen Kosten gehen zu Lasten des Verkäufers.
Damit spreche ich niemanden von schlampiger Arbeit frei aber es gibt immer einen ersten Anlauf ohne trockene Formalien und subtile Drohgebährden.Mein erster G29 ist bei der Übergabe vom Lkw gefallen und war am Heck stark beschädigt. BMW wollte reparieren, ich nicht. Das Gespräch hat 10 min gedauert und drei Monate später stand ein tadelloser Zwilling vor der Tür. Ohne subtile Drohgebährden oder großes Schadenersatzgebettel. Auf der anderen Seite arbeiten auch Menschen.
Was ich von der baldigen US-G29-Auslieferung aufgrund des langen Transportwegs in die USA (und irgendwann zurück) erwarte? Einiges.

Wenn man herstellerunabhängig davon ausgeht, dass mit dem Neuwagen nichts ist (Zustand, fehlende Ausstattung, Termintreue etc), dann wird man in vielen Fällen enttäuscht werden. Selbst die im showroom "tadellosen" Autos wurden nicht selten - unsichtbar für den Käufer - in irgendeiner Form gefixt, weil einfach so viel schief geht.
Neulich beim Sattler gewesen, steht ein neuer Aston Martin für einige Hundert k€ da. Beim Windschutzscheibenwechsel wurde unsauber gearbeitet (= beledertes Armaturenbrett beschädigt!) und nun schwitzt der Händler, weil die Übergabe am nächsten Tag ist. Also muss der Sattler durchmachen. Das ist die Regel, nicht die Ausnahme. Also, wenn euch das nächste mal Carglass anruft und euch mitteilt, dass das Auto "doch etwas später" fertig wird, dann wisst ihr was evtl. los ist.

