heyho
macht Rennlizenz
Das hört sich sehr pessimistisch an... also letztlich ist es egal was der Staat "zwischendurch" unternimmt?Wobei in diesen extremen Fällen ein "Führerscheinentzug" (wohl verbunden mit der Maßregel, nie wieder einen neuen zu beantragen) das Problem nicht wirklich löst. Täter, die bewiesen haben, dass sie absolut rücksichtslos gegen unbeteilgte Personen und Sachen sind, werden sich wohl kaum davon abhalten lassen, sich ohne Führerschein wieder ans Steuer zu setzen. Das Risiko, bei einer normalen Fahrt von der Polizei angehalten zu werden, geht gegen null. Wenn es dann zur Tötung weiterer Personen käme, fiele bei der dann zu erwartbaren Strafe das Fahren ohne Fahrerlaubnis ohnehin nicht messbar ins Gewicht.
Es gibt halt in unserer Gesellschaft Personen, die absolut uneinsichtig sind. Bei denen führt auch eine längere Freiheitsstrafe allein sicher nicht zur Resozialisierung, weil einfach die intellektuelle Leistungsfähigkeit oder die soziale Intelligenz oder beides fehlt. Solche Personen findet man leider auch in anderen Bereichen.
Um also zu verhindern, dass sie sich wieder hinters Steuer setzen, hilft keine halbgare Prüfung, sondern nur, sie so lange wie möglich im wahrsten Sinn des Wortes aus dem Verkehr zu ziehen.
Ich glaube immer noch, dass die gängigen Tipps auch aus dem Jugendstrafrecht richt und wichtig sind - Prozess zeitnah zum Geschehen, Strafe in direkter Verbindung zur Tat etc.



