Hilfe bei Problemsuche

CptDave

Fahrer
Registriert
23 Dezember 2024
Ort
Gifhorn / Niedersachsen
Wagen
BMW Z4 e86 coupé 3,0si
Hallo Community,

mein Coupé macht mir mal wieder Probleme und diesmal benötige ich eure Expertise bei der Fehlersuche und -beseitigung. Ich fange mal etwas weiter vorne an...

Ende letzten Jahres hat meine Hinterachse angefangen zu quietschen, was mit der Zeit immer schlimmer wurde. Da ich alle Dämpfer erst zum Saisonbeginn getauscht habe (einer war defekt), habe ich nun alle Achslager hinten tauschen lassen und im gleichen Zuge die Hardyscheibe gewechselt. Beim Abholen aus der Werkstatt war die MKL an. Ich also zu meinem Onkel (Werkstattinhaber) und er meinte, dass die Heizung der Lambdasonde nach Kat auf der zweiten Bank defekt ist, ich aber erstmal so fahren kann, da es nur eine Diagnosesonde und auch nur die Heizung dieser ist und daher keinen Einfluss haben sollte.

1. Frage: Ist das korrekt? Hat die Nachkatsonde keinen Einfluss auf das Motorverhalten?

Für die ganzen Arbeiten wurde lediglich der Auspuff abgebaut, bin mir nicht sicher, ob das irgendwie mit diesem Fehler zusammenhängen könnte. Auf der ersten kleinen Probefahrt ist mir auch nichts weiteraufgefallen. Nachdem ich den Wagen dann aber eine längere Strecke bewegt habe und nach 20km auf die Autobahn gelangt bin und ihn ausgedreht habe, ist mir aufgefallen, dass das Ansauggeräusch gefühlt lauter und tiefer ist, als ich es gewohnt bin. Kurze Zeit später hat sich der Wagen beim leichten Beschleunigen verschluckt. Bei Provozieren durch starkes Beschleunigen im unteren Drehzahlbereich (ca. 2000u/min) hatte ich dann extreme Zündaussetzer und die MKL hat geblinkt, dann aber wieder aufgehört. Der Wagen schien dann im Notlauf zu sein und lief extrem unrund auch im Stand. Also nächste Abfahrt runter, an der Tanke abgestellt, keine Auffälligkeiten bei der Sichtkontrolle, einige Zeit gewartet, paar mal Zündungswechsel und beim nächsten Anmachen lief er wieder relativ normal. Bin also vorsichtig wieder nach Hause und habe ihn bei der nächsten Gelegenheit an die Werkstatt übergeben zum Tauschen der Lambdasonde, in der Hoffnung, dass dies doch die Ursache für das Problem ist.

Bei Auslesen des Fehlerspeichers gab es neben der Sondenheizung dann noch Fehler für Zündaussetzer auf Zylinder 4, 5 und 6. Also zweite Bank, wo auch die fehlerhafte Lambdasonde ist. Werkstatt hat dann die Lambdasonde getauscht (nach meinem Verständnis ist die Heizung darin inkludiert). Fehler ließ sich danach auch löschen und bei der Probefahrt lief der Wagen laut meinem Onkel ohne Auffälligkeiten, MKL blieb auch aus. Anschließend wurde der Fehlerspeicher nochmal ausgelesen und siehe da: wieder ein Fehler auf der Lambdasonde - ich glaube irgendwas von Spannungsversorgung der Nachkatsonde, diesmal aber auf Bank 1. Spannung wurde getestet und liegt an. Sicherrungen wurden auch geprüft und sind okay. Tauschen der Sonden ist aufgrund der unterschiedlichen Kabellängen nicht möglich.

Da die Auftragslage sehr voll ist und ich das Auto bei angekündigtem Gewitter nicht auf dem Hof stehen lassen wollte, habe ich ihn anschließend erstmal wieder abgeholt und mich selber noch etwas an die Fehlersuche gemacht.
Bei der Probefahrt ist mir kalten Zustand erstmal nichts besonderes aufgefallen (wird da aber natürlich noch nicht hochgedreht). Ich habe lediglich leichte Drehzahlschwankungen im Leerlauf... die habe ich aber schon seit Kauf und wollte die Magnet- und Rückschlafventile noch tauschen (bin ich noch nicht zu gekommen). Nachdem der Wagen auf Temperatur war dann wieder Hochdrehen und testen - keine Auffälligkeiten, MKL blieb aus. Erst nach einer Weile konnte ich die Zündaussetzer wieder wie oben provozieren und hatte das selbe Fehlerbild. Also angehalten und ausgelesen mit folgenden Fehlern (welche nun weiter bestehen).

2C9E - DME: Lambdasondenheizung nach Katalysator: Ansteuerung (das müsste wieder Bank 2 sein, welche getauscht wurde)
29D0 - DME: Verbrennungsaussetzer, Zylinder 4
29D1 - DME: Verbrennungsaussetzer, Zylinder 5
29D2 - DME: Verbrennungsaussetzer, Zylinder 6
29CC - DME: Verbrennungsaussetzer, mehrere Zylinder

Habe dann einmal die Zündspulen von Bank 1 und 2 gewechselt, um zu schauen, ob der Fehler mitwandert. Die Zündspulen und Kerzen habe ich aber erst vor einem Jahr und paar tausend KM getauscht. Fehler gelöscht, Probefahrt - selbes Fehlerbild. Jedoch wollte ich die Zündaussetzer nun nicht mehr unnötig provozieren, wodurch die Fehler nicht gesetzt wurden und ich nicht sehen kann, ob der Fehler mitgewandert ist. Der Fehler 2C9E ist wieder da, MKL wieder an.

Bin dann bei etwas Recherche darauf gekommen, dass es möglicherweise auch die DISA sein könnte (der Lambdasondenfehler kommt mir aber komisch vor). Bin schon vom Horrorszenario ausgegangen, dass diese sich aufgelöst und hat etwas in den Brennraum gelangt ist. Große DISA ist aber glücklicherweise noch ganz und fest, jedoch beim Ausbau im offenen Zustand und ziemlich ölig, wie auch der Rest der Ansaugbrücke (siehe Bilder). Leider kann ich die Klappe mit meinem Diagnosegerät nicht ansteuern, um diese zu testen. Kleine DISA habe ich noch nicht kontrolliert.

2. Frage: Deutet die offene DISA bereits auf einen Defekt des Stellmotors hin oder kann dies normal sein?

Aufgrund des Öls im Ansaugtrakt gehe ich von einer defekten KGE aus und würde diese auch gleich ersetzen wollen. Die DISA(s) in diesem Zuge möglicherweise provisorisch auch gleich.
3. Frage: Gibt es Empfehlungen für Ersatzteile für die KGE und DISAs?

Während eine defekte DISA sicherlich für Zündaussetzer und den unrunden Leerlauf verantwortlich sein kann, wundert es mich, dass nur die zweite Bank betroffen ist.

4. Frage: Kann sich jemand diesen Zusammenhang erklären oder ist dies unwahrscheinlich? Hat die Lambdasonde irgendetwas damit zu tun bzw. könnte ein Folgefehler davon sein?

Ich stehe leider aktuell so ein wenig auf dem Schlauch. Ich traue der Werkstatt schon zu alles korrekt gemacht zu haben - umso mehr wundert mich der Fehler und dass dieser durch den Sondentausch nicht behoben wurde. Was ich bisher gefunden habe, scheinen mir auch eher andere Probleme zu sein, als dass sie irgendetwas mit den Fehler zu tun haben. Vielleicht habt hier noch jemand eine Idee, was eine mögliche Ursache sein könnte oder wie ich weiter vorgehen kann?

Bin auf euren Input gespannt. Danke schon mal. :)

P.S.: Ich habe noch einen Soundclip vom Leerlauf gemacht. Drehzahl ist konstant, aber klingt unrund. Das klackern im Video ist mir in echt ehrlicherweise nicht aufgefallen. [VIDEO]
 

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Oha, interessantes Fehlerbild 🤔

Also erstmal das Video kann ich nicht abrufen, scheint irgendwo der Wurm drin.

1. Frage: Ist das korrekt? Hat die Nachkatsonde keinen Einfluss auf das Motorverhalten?
Kann man so pauschal nicht direkt sagen. Die Nachkatsonde ist zwar "nur" eine Monitorsonde (beheizte Sprungsonde) aber sie überwacht die korrekte Funktion des Kats und hat damit auch indirekt oder sogar direkt Einfluss auf das Motorverhalten. Bei Fehlfunktion gibt es einen Eintrag im Fehlerspeicher und die MKL im Display geht an.
Bingo.

Rein vorsichtshalber. Will dir jetzt keine Angst machen, aber ich denke es wäre sicher nicht verkehrt, beide Kats mit einem Boroskop zu checken, wie es um die Teile bestellt ist. Das könnte es sein. Wenn da schon die Keramikwaben teils rausgebrochen sind oder je nachdem, wie viel fehlt, meldet die Monitorsonde andauernd fehlerhafte Werte.
Allerdings müsstest du dann eigentlich auch folgende Fehlercodes angezeigt bekommen:
29F4 und 29F5 (Katalysatorkonvertierung fehlerhaft)
Also checken würde ich die Kats auf jeden Fall mal!

2C9E ist Bank1! 2C9F wäre Bank2.

Die Verbrennungsaussetzer von Zyl. 4, 5 und 6: Diese resultieren wahrscheinlich als Folgefehler. Die DME schaltet die Einspritzung für diese Zylinder entsprechend ab, um den Kat vor unverbrannten Kraftstoff zu schützen. Das ist eine self protection der Motorsteuerung. Allerdings sind ja wie gesagt Zyl. 4, 5 und 6 Bank 2, während der Sondenfehler bei Bank 1 liegt🤔

Womit hast du das alles ausgelesen? Ich würde da ausschl. zu INPA raten. Bei vielen anderen ist oft der Wurm drin, um es mal so zu sagen.

Dann noch eine weitere Frage: hast du die alte Monitorsonde noch greifbar? Wie sah ihr Kopf genau aus?

Aufgrund der Fehlerangaben bleibe ich bei defekten Kats.

Variante 1: Thermische Überlastung auf Bank 1
Mal angenommen der Kat ist bereits so massiv geschädigt, weil Keramikwabenstücke das Abgasrohr überwiegend blockieren, dann bildet sich ein Abgasstau. Die DME versucht den massiven Leistungsverlust auszugleichen. Zyl. 1, 2 und 3 müssen die Arbeit für Bank 2 mitmachen, die Abgastemperaturen auf Bank 1 steigen enorm an. Die ohnehin bereits gealterte Lambdasondenheizung (ist vermutlich bei dir noch die erste gewesen?) brennt endgültig durch.

Variante 2: Beide Kats defekt
Grundsätzlich altern beide Kats gleich schnell. Gibt es bereits Beschädigungen in einem Kat, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch der andere Kat bereits Probleme hat oder sich beginnt zu zerlegen.

Was mir aber gerade noch eingefallen ist, weil der Fehler von Bank1 mit der Lamda wiedergekommen ist. Wurden wirklich alle Sicherungen geprüft? Auch die entsprechende Sicherung der DME? Der Heizkreislauf der Lambdas ist separat abgesichert. Meine das ist eine 30A Sicherung.
Welcher Hersteller wurde bei der neuen Sonde gewählt? Ich würde ausschl. zu OEM bzw. Bosch greifen. Bosch ist in dem Fall OEM Zulieferer. Passt der Innenwiderstand des Heizelements nicht exakt mit den Werten, die die DME erwartet überein, verweigert diese die Ansteuerung und es wird unmittelbar erneut der Fehlercode geworfen...

2. Frage: Deutet die offene DISA bereits auf einen Defekt des Stellmotors hin oder kann dies normal sein?
Die Grundstellung der DISA Klappe ist offen, in sofern ist das normal. Hier zwar für den M52/M54 beschrieben, aber die grundsätzliche Funktionsweise ist identisch, auch wenn die DISA beim N52 natürlich anders aufgebaut ist.

3. Frage: Gibt es Empfehlungen für Ersatzteile für die KGE und DISAs?
Welche Motorvariante hast du? Kunststoff,- oder Alu/Magnesium Zylinderhaube? Sprich schwarze oder silberne Zündspulenabdeckung?
Ich geh mal von letzterem aus, weil bei ersteren die KGE nur aus einem kleinen Membranventil im Ventildeckel und einer Entlüftungsleitung besteht.
Bei letzteren ist das Ganze separat unter der Ansaugbrücke mit einigen Leitungen und einem kugelförmigen Mebranventil.
In beiden Fällen würde ich ausschl. OEM BMW verbauen, gerade bei den DISAs hat sich das aus Erfahrung und Erkenntnissen hier aus dem Forum bewährt.
Alles, was Zubehöer ist, hat irgendwann Probleme gemacht. Bei der KGE mag es vlt. anders aussehen, die gibts meine ich auch von Febi. Aber ich hab den Kram damals verhältnismäßig günstig eingekauft und mir für den zukünftigen Austausch auf Lager gelegt.

Das Öl auf dem ersten Bild sieht doch schon nach einer ordentlichen Menge aus, aber das kann auch schnell mal täuschen, genau wie bei blutenden Wunden beim Menschen zum Vergleich. Welche Laufleistung hat der Motor?
 
Erstmal danke für die Antwort. Ich habe das Video jetzt nochmal über YT hochgeladen und den Link oben angepasst.

Paar Infos zum Fahrzeug:
Baujahr: 10/2026
Laufleistung: ca. 139.000km
Ventildeckel aus Plastik

Rein vorsichtshalber. Will dir jetzt keine Angst machen, aber ich denke es wäre sicher nicht verkehrt, beide Kats mit einem Boroskop zu checken, wie es um die Teile bestellt ist. Das könnte es sein. Wenn da schon die Keramikwaben teils rausgebrochen sind oder je nachdem, wie viel fehlt, meldet die Monitorsonde andauernd fehlerhafte Werte.
Allerdings müsstest du dann eigentlich auch folgende Fehlercodes angezeigt bekommen:
29F4 und 29F5 (Katalysatorkonvertierung fehlerhaft)
Also checken würde ich die Kats auf jeden Fall mal!

Einen defekten Katalysator habe ich auch bereits vermutet, gerade da er im Kaltstart auch relativ stark riecht - habe ich aber auch keine Refenz. Bei Kauf kam aber die HU neu und da müssen die Abgaswerte ja eigentlich gepasst haben... man weiß ja aber nie. Ich hätte bei einer Fehlfunktion auch eher einen Fehler zur Gemischzusammensetzung und nicht zur Heizung erwartet. Auch die Laufleistung ist eigentlich noch nicht so hoch, aber wer weiß wie die Vorbesitzer den Wagen behandelt haben. Ich lasse die aber auf jeden Fall nochmal prüfen.

2C9E ist Bank1! 2C9F wäre Bank2.

Das ist gut zu wissen, passt interessanterweise dann nicht mit den Zündaussetzern zusammen. Ausgelesen habe ich das mit Thinkdiag (also ein Chinagerät), kann also nicht sicher sagen, wie akkurat die Angaben dort sind. INPA habe ich leider nicht und auch in der Werkstatt gibt es aktuell keine BMW-Diagnosesoftware, weil der Laptop geschrottet wurde. Da gibt es hoffentlich zeitnah Ersatz, dann gibt es auch paar mehr Testfunktionen.

Dann noch eine weitere Frage: hast du die alte Monitorsonde noch greifbar? Wie sah ihr Kopf genau aus?

Da der Fehler aufgetreten ist, als er noch in der Werkstatt war, habe ich die die Sonde tauschen lassen - ist ja eigentlich nur eine Kleinigkeit möchte man meinen. Ich habe die Sonde daher nie gesehen, könnte aber mal fragen, ob sie diese noch haben.

Die ohnehin bereits gealterte Lambdasondenheizung (ist vermutlich bei dir noch die erste gewesen?) brennt endgültig durch.

Kann ich nur mutmaßen, da ich den Wagen erst seit weniger als 2 Jahren habe. Ich habe auf jeden Fall nichts getauscht und die Sonde wie erwähnt auch nicht gesehen.

Was mir aber gerade noch eingefallen ist, weil der Fehler von Bank1 mit der Lamda wiedergekommen ist. Wurden wirklich alle Sicherungen geprüft? Auch die entsprechende Sicherung der DME? Der Heizkreislauf der Lambdas ist separat abgesichert. Meine das ist eine 30A Sicherung.

Mir wurde mitgeteilt, dass die Sicherungen geprüft wurden und aufgrund des zweiten Fehlers auch die anliegende Spannung an den Sonden geprüft wurde. Soll alles okay gewesen sein. Die zwei Sicherungen der DME habe ich (optisch) auch nochmal selber geprüft. Ist nichts aufgefallen.

Welcher Hersteller wurde bei der neuen Sonde gewählt? Ich würde ausschl. zu OEM bzw. Bosch greifen. Bosch ist in dem Fall OEM Zulieferer. Passt der Innenwiderstand des Heizelements nicht exakt mit den Werten, die die DME erwartet überein, verweigert diese die Ansteuerung und es wird unmittelbar erneut der Fehlercode geworfen...

Da ich den Teil der Werkstatt überlassen habe, kann ich es nicht sicher sagen. Mir wurde nur gesagt, dass es eine Universalsonde ist, also sicherlich kein OEM/OE Teil. Ich werde da nochmal nachhaken und ggf. die Messwerte der Sonde nochmal prüfen, aber dafür muss ich den Rest erstmal wieder zusammenbauen.

Die Grundstellung der DISA Klappe ist offen, in sofern ist das normal. Hier zwar für den M52/M54 beschrieben, aber die grundsätzliche Funktionsweise ist identisch, auch wenn die DISA beim N52 natürlich anders aufgebaut ist.

Gut zu wissen, dann könnte da doch alles passen. Ein Wechsel schadet aber sicher nicht. Bei der DISA gibt es nach meinem Verständnis eine revidierte Version mit (teilweise) einem Metalpin anstatt dem vollständigen Plastikpin. Ist zu einem von beiden eher zu raten und haben die unterschiedliche Teilenummern, um die Versionen identifizieren zu können? Von den Zubehörteilen mit Metallpins hat man ja auch schon negative Berichte gehört.

Das Öl auf dem ersten Bild sieht doch schon nach einer ordentlichen Menge aus, aber das kann auch schnell mal täuschen, genau wie bei blutenden Wunden beim Menschen zum Vergleich. Welche Laufleistung hat der Motor?

Also wenig Öl ist es sicher nicht. In der gesamten Ansaugbrücke ist ein Film. Beim abnehmen der DISA sind auch ein paar Tropfen aus der Öffnung geflossen, aber nicht super viel. Mir fehlt natürlich aber auch die Referenz ab wann es jetzt viel oder "noch normal" ist. Ich hatte Anfangs auch einen leichten Ölverbrauch, der sich inzwischen aber wieder gelegt hat. Das war aber auch eine ganz komische Geschichte und ich kann nicht sagen, ob da wirklich ein Zusammenhang besteht. Vielleicht kommt das auch von der langen Standzeit vorm Kauf oder beim Service wurde etwas falsch gemacht. Hat auf einmal sehr viel gefehlt, sodass ich einen ganzen Liter nachkippen musste, dann hat er sich nach kurzer Fahrt bei 3/5 Strichen einpendelt und da steht er inzwischen seit ein paar tausend KM. Seitdem habe ich aber auch eine undichte Ölfiltergehäusedichtung und Stellmotordichtung ersetzt, also könnte das auch das Problem gewesen sein. Lange Rede kurzer Sinn, hat mir dem jetzigen Problem eigentlich nichts zu tun. :D
 
Video läuft jetzt, alles klar👌🏻 Hört sich aber echt nicht gut an. Also die Kats auf jeden Fall checken lassen und sag der Werkstatt, du würdest es gern selbst auf dem Boro sehen, ist ja nicht so ein Akt, wenn sie alles offen haben...

Ausgelesen habe ich das mit Thinkdiag (also ein Chinagerät), kann also nicht sicher sagen, wie akkurat die Angaben dort sind.
Ja ok, das ist nicht optimal. Das kann schon mal abenteuerlich werden. Auf jeden Fall kommst du damit aber nicht in die Tiefe, wie mit INPA von BMW. Das ist echt so, weiß ich aus eigener Erfahrung.. Hoffe, du hast dann asap die Möglichkeit mal gescheit auslesen zu lassen.🍀

Ich habe die Sonde daher nie gesehen, könnte aber mal fragen, ob sie diese noch haben.
Ok, ja ist jetzt auch kein Beinbruch. Das Verschleißbild vom Kopf könnte ggf. Aufschluss über den Fehler geben, wenn sie stark verrußt wäre oder sowas in der Richtung.
Hätte gut gepasst, ansonsten denk ich die wird schon im Schrott liegen, aber nicht wild. Wird auch sehr wahrscheinlich noch die erste, ab Werk gewesen sein, bei der Laufleistung. Da geht in der Regel Niemand vorher dran...

dass es eine Universalsonde ist, also sicherlich kein OEM/OE Teil.
Ok, da klingelt es. Nein, nicht. Auf keinen Fall so lassen! Könnte gut sein, dass die DME hier den Fehler sieht, siehe Erläuterung Innenwiderstand Heizung oben. Ich würde es auf keinen Fall so lassen, aber ist nur meine persönliche Meinung. Die Boschsonde kostet nicht die Welt, ist 1:1 die OEM BMW Sonde, die gut und gerne 2-3x so teuer ist. Aber mit einer Universalsonde kannst du dir schnell solche Probleme ins Haus holen, davon ist abzuraten. Die BMW DMEs sind sehr empfindlich, was Sensorik angeht, da möglichst immer nur OEM nehmen oder bei Teilen, die OEM Zulieferer sind wie hier Bosch.

Bosch Monitorsonde Bank 2 (graues Kabel)
Bosch Teilenummer: 0258010420 = BMW Teilenummer: 11787539137
bspw. hier erhältlich Kosten knapp 80€, das BMW Teil kostet mal eben 194€!

Bei der DISA gibt es nach meinem Verständnis eine revidierte Version mit (teilweise) einem Metalpin anstatt dem vollständigen Plastikpin. Ist zu einem von beiden eher zu raten und haben die unterschiedliche Teilenummern, um die Versionen identifizieren zu können?
Das höre ich jetzt zum ersten Mal. Woher hast du die Info? Mir ist nicht bekannt, das BMW die DISA überarbeitet hat, aber wenn das so wäre, hätte ich nichts dagegen.
Ich hab mich mit dem Thema auch mal ausgiebig befasst, auch beim M52 bzw. M54, aber auch beim N52 eben.

Von den Zubehörteilen mit Metallpins hat man ja auch schon negative Berichte gehört.
Es gibt nur einen einzigen Anbieter, wo du das Upgradekit verbauen kannst, weil die Fertigungstoleranzen der Teile hier wirklich gut passen. Alles andere ist leider komplett Mist. Das Problem: Der Anbieter verschickt aus Russland. Da ist kein Rankommen...

In der gesamten Ansaugbrücke ist ein Film. Beim abnehmen der DISA sind auch ein paar Tropfen aus der Öffnung geflossen, aber nicht super viel.
Ok, ein leichter Ölfilm im Ansaugtrakt ist völllig normal, das ist immer so. Weil die KGE die Öldämpfe wieder zurück in den Ansaugtrakt leitet. Es sollten nur keine Unmengen sein, dann stimmt was nicht, aber so wie sich das anhört ist das eher unbedenklich. Du kannst prophylaktisch die Entlüftungsleitung erneuern, damit hast du schon viel getan.

Seitdem habe ich aber auch eine undichte Ölfiltergehäusedichtung und Stellmotordichtung ersetzt, also könnte das auch das Problem gewesen sein.
Top! Ja, das ist schon eher die Ursache für den hohen Ölverbrauch. Das sehe ich auch so. Damit ist die Baustelle abgeschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@AeroZ Danke für die ganzen Hinweise, das hilft auf jeden Fall weiter. Jetzt muss ich nur selber die Zeit finden, um mich drum zu kümmern. :)

Das höre ich jetzt zum ersten Mal. Woher hast du die Info? Mir ist nicht bekannt, das BMW die DISA überarbeitet hat, aber wenn das so wäre, hätte ich nichts dagegen.
Ich hab mich mit dem Thema auch mal ausgiebig befasst, auch beim M52 bzw. M54, aber auch beim N52 eben.

Ich habe es in diesem Video gesehen, ab Minute 1:45 geht er auf die Designs ein. Fairerweise nicht die verlässlichste Quelle und mehr Entertainment, aber er zeigt zwei Designs von den DISA-Klappen. Beim zweiten Anschauen habe ich festgestellt, dass er OEM-"Style" sagt, also möglicherweise doch kein original BMW-Teil und ich habe es beim ersten anschauen nicht korrekt verstanden.

 
Klar, gerne doch! Ich drück dir alle Daumen🍀 und hoffe, ich habe mit den Kats unrecht.🙌🏻 Neue Lambda und Abfahrt, das wäre doch super. Berichte gerne, wie es ausgegangen ist. Danke fürs Video, zieh ich mir auf jeden Fall rein. Kann man nur lernen und ist auch super interessant😊
 
@AeroZ Danke für die ganzen Hinweise, das hilft auf jeden Fall weiter. Jetzt muss ich nur selber die Zeit finden, um mich drum zu kümmern. :)



Ich habe es in diesem Video gesehen, ab Minute 1:45 geht er auf die Designs ein. Fairerweise nicht die verlässlichste Quelle und mehr Entertainment, aber er zeigt zwei Designs von den DISA-Klappen. Beim zweiten Anschauen habe ich festgestellt, dass er OEM-"Style" sagt, also möglicherweise doch kein original BMW-Teil und ich habe es beim ersten anschauen nicht korrekt verstanden.

Rückmeldung zum Video.
Also er kauft komplette Aftermarket DISA und überarbeitet diese dann. Ist kein OEM BMW Teil, aber mir gefällt das grundsätzlich gut. Er hat viel Mühe und Recherche da hineingesteckt, auch mit dem Motor, Johnson als Zulieferer usw. Das ist schon alles soweit echt top. Kenne das bisher auch nicht, habe davon noch nicht gehört.

Es passt vieles, aber drei Dinge gefallen mir persönlich gar nicht: Die Klappe, die 3D gedruckt ist. Nein, das mag ich so nicht in meinem Motor haben. Nicht, weil das Filliament die Hitze abkann und dahingehend recht unempfindlich ist, als viel mehr, dass man keine Infos darüber hat, wie sich das Material auf Dauer mit Ölnebel und seinen Bestandteilen verhält. Da wäre mir eine gefräste Alu-Klappe deutlich lieber, weil man hier weiß, dass das völlig unkritisch ist. Ein weiterer Punkt ist das kleine drain hole, was er anspricht. Klar, ergibt auch Sinn, wenn man nachschauen will, ob sich im Inneren Öl über die Zeit angesammelt hat, aber ist eben zudem auch ein weiterer Schwachpunkt der DISA Einheit, wenn die Dichtung nachgibt, sich mit der Zeit auflöst oder oder.

Auf der Homepage sieht man bei den Bildern, dass er neben der Dichtung an sich einige Verschraubpunkte bestehend aus Schrauben und zusätzlichen Teilen verwendet hat. Das ist eine weitere Fehlerquelle, die zusätzlich an bord ist. Damit hat er aus meiner Sicht das ganze Projekt verschlimmbessert. Eliminierung der bekannten Schwachstellen, aber mit Hinzufügen von weiteren Baustellen. Im worst case sucht sich so eine Schraube dann den Weg in die Ansaugung...
Wenn er die neu aufgebaute DISA mit einem speziellen, zähelastischen 2K Klebstoff sauber an den Seiten abgedichtet hätte, wären die zusätzlichen, vermeintlichen backups aus Verschraubung+ drain hole obsolet und nicht erforderlich. Vlt. muss ich die Thematik in naher Zukunft doch mal vollständig selbst angehen und was Fräsen lassen. Klar, es gibt mittlerweile sogar die Möglichkeit von 3D Metalldruck, aber so ein Klappe als Bilet Frästeil hat schon was.
 
Kleines Update meinerseits: Ich war am Wochenende auf der Bühne und habe beide Nachkatsonden durch die Sonden von Bosch ersetzt. Leider war das wohl nicht die Ursache, da sich am Laufverhalten und der Symptomatik nichts getan hat. Ich habe in dem Zuge aber einmal mit dem Endoskop die Kats kontrolliert und siehe da, die Befürchtung AeroZ war (leider) richtig. Der Kat auf Bank 2 sah gut aus (der wurde vorher bereits geprüft), aber der Kat der ersten Bank ist komplett gebrochen (Bild füge ich an). Jetzt habe ich natürlich die Sorge, dass der andere Kat auch defekt ist, da ich beide nur Abgasseitig kontrolliert habe und nicht die Zeit hatte, die Vorkatsonden zur Kontrolle auch abzunehmen. Werde ich bei Gelegenheit nachholen, in jedem Fall benötige ich aber mindestens einen neuen Kat.

Interessant ist aber, dass der Kat auf der ersten Bank defekt ist, die Zündaussetzer aber auf der zweiten Bank sein sollen. Außerdem habe ich nun beim Auslesen einen neuen Fehler für die Vorkatsonden erhalten. Ich gehe nun davon aus, dass meine erste Befürchtung, dass dies nicht die Ursache sondern eher eine Symptomatik ist, korrekt ist. Warum sonst sollte er mir völlig zufällige Fehler für zufällige Lambdasonden schmeißen. Kann hier aber weiterhin sein, dass die Fehler einfach nicht korrekt sind, wegen dem Diagnosegerät.

Aktuelle Fehlercodes:
P0040 - Oxygen Sensor Signals Schlecht Gruppe 1 Sensor 1/Gruppe 2 Sensor 1
P0304 - Zylinder 4 Fehlzündung festgestellt
P0305 - Zylinder 5 Fehlzündung festgestellt
P0306 - Zylinder 6 Fehlzündung festgestellt

Das der Kat nach nicht einmal 140tkm den Geist aufgibt, finde ich zwar sehr verwunderlich, aber ich scheine da nicht der einzige Unglückliche zu sein. Ich hoffe mal, dass ein neuer Kat das Problem löst und die Ursache nicht tiefer steckt. In jedem Fall muss ich den Kat tauschen, daher suche ich jetzt einen Kat (vielleicht auch zwei). Stellt sich als äußerst schwierig heraus, da sie für den Z4 3.0si spezifisch sind und neu 1.500€ das Stück kosten. Ich bin daher für Tipps und Alternativen offen. Habe gesehen, dass letzte Woche ein Beitrag zu der Thematik hier erstellt wurde, da würde ich mich gleich mit dranhängen.

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Ich meine mal in einem alten Post gelesen zu haben das jemand Metall Kats verbaut hat und auch eingetragen bekommen hat. Vielleicht eine Überlegung wert? Kann mir aber vorstellen das so ein Unterfangen letztendlich nicht wirklich billiger wird. Geschweige denn eine Werkstatt zu finden die das macht
 
Ist hier im Forum gar nicht lange her. Ob die eingetragen wurden ist mir nicht bekannt, aber es wurden Metallkats verbaut. Sehe ich als die beste Lösung um aus der Situation noch mit einem Vorteil rauszukommen.

Edit: Klickst Du hier....
 
Zur DISA noch ein paar Worte: Ja, die Konstruktion ist nicht optimal. Ich hatte die große bei rund 300.000 km getauscht, da der Antrieb rund war und die Klappe nur noch unregelmäßig mitgenommen wurde. Als ich die Konstruktion sah, war für mich klar, dass das rumfrickeln mit irgendwelchen Alu Klappen gar keinen Sinn ergibt, da die Dichtung mit der Zeit zerfleddert. Der Austausch der kleinen DISA (die hatte ich rund 365.000 km getauscht, da ich die Ansaugbrücke ab hatte) hat's mir bestätigt, bei den N52 DISAs sind die Dichtungen das Problem.
Dass da mal eine abgehauen ist, kann sein, das ganze lohnt aber nicht die ganzen Begleiterscheinungen, welche @AeroZ genannt hatte.

Kauft das Teil bei der Defekt bei BMW und freut euch, dass die wieder 20 Jahre hält.
 
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