- Registriert
- 2 August 2004
- Wagen
- BMW Z8
Zur Einstimmung auf das 24h-Rennen
Vergangenheit...
Man verzeihe mir einen kurzen Ausflug in die Vergangenheit. 1969 war für den Ring ein interessantes Jahr. Nicht nur, daß endlich die 8 min Schallgrenze fiel, sondern auch, weil wiederum ein imposantes Langstreckenrennen dort stattfand, der Marathon de la Route. Ein Rennen über 84 Stunden (in Worten: vierundachtzig), eine unglaubliche Distanz. In diesem Jahr tauchte eine Truppe aus Argentinien auf, die mit Torinos eine Menge Unruhe verbreiteten. Ich hatte das Glück, zu der Zeit dort zu sein und einem weltbekannten Fahrer zu begegnen, von dem ich ein Autogramm bekam, daß immer noch wertvoll für mich ist.
Es war der "alte" Ring mit Hecken und ohne Leitplanken. Man konnte sich in die Hatzenbach stellen und mußte nur warten: Lautes Motorheulen, Reifenquietschen, Hecke auf, Torino durch, Hecke zu, Ruhe. Über Tage hinweg haben die Jungs da Rodeo gespielt, da sie den Ring nicht kannten.
Im Rennen haben sie aber dann keine schlechte Figur gemacht.
Ich kann mich noch an die Aufregung erinnern in diesem Urlaub. Erst fährt Jacky Ickx mit 7:42,1 eine Fabelzeit im Training zum Großen Preis, dann folgt kurz darauf der Marathon.
Damals stand ich am Rand und wollte nichts sehnlicher, als selbst einmal so ein Rennen mitzufahren. Unerfüllbarer Jungentraum.
Im gleichen Jahr fand übrigens auch erstmals eine 24h-Gleichmäßigkeitsprüfung statt...
und Gegenwart...
Nach langen Jahren der Ablenkung durch den Beruf fand ich über den Z8 wieder zum Ring und schließlich auch zur Rennfahrerei. Nürburg und auch der Ring haben sich verändert, aber zum Glück muß man ja immer nur kurz auf die GP-Strecke.
Es gab das Projekt des Touri-Forums, einmal mit einem "Forumsauto" an den 24h teilzunehmen. Ein tolles Projekt mit einer phantastischen Truppe, die es schaffte, den Kadett trotz Motorschaden über die Zeit zu retten.
Dann gab es mal den Anlauf bei zroadster, ein ähnliches Projekt zu starten. Das war letztlich wohl der letzte Anstoß für einige aus den Foren, selbst an RCN oder VLN teilzunehmen.
In einer Woche soll es nun soweit sein, wir wollen selbst mit eigenem Auto an den 24h 2008 teilnehmen. Auch wenn wir jetzt schon seit über einem Jahr darauf hin arbeiten, kann ich es noch nicht richtig glauben. Das mag den "alten Hasen", die schon oft an diesem Rennen teilgenommen haben, komisch vorkommen.
Aber auf einmal ist der kleine Junge wieder wach geworden und möchte endlich seine Wünsche erfüllt sehen. Keine Rennfahrerkarriere, kein übersteigerter Ehrgeiz nach Erfolgen. Wenn man so will, die Fahrt um die goldene Ananas.
Wir haben ein tolles Fahrerteam und werden von einer Vielzahl von Leuten unterstützt, vor allem natürlich von Bonk Motorsport, ohne die wir es sicher erheblich schwerer hätten am Ring. Viele Freunde und Fans aus den Foren feuern uns ständig an, auch wenn mal nicht alles so läuft wie geplant, besten Dank dafür.
Laßt uns also den Countdown beginnen, mit jedem Tag geht der Puls einen Schlag schneller. Ab Mittwoch geht der Trubel los, genießen wir ihn und das Rennen. Hoffen wir darauf, daß wir (und alle befreundeten Rennautos) heil durchkommen.
Es ist einfach unglaublich, aber
Gut, ich hab natürlich kein Problem damit, wenn unsere Ananas etwas größer ist als die von anderen...
Vergangenheit...
Man verzeihe mir einen kurzen Ausflug in die Vergangenheit. 1969 war für den Ring ein interessantes Jahr. Nicht nur, daß endlich die 8 min Schallgrenze fiel, sondern auch, weil wiederum ein imposantes Langstreckenrennen dort stattfand, der Marathon de la Route. Ein Rennen über 84 Stunden (in Worten: vierundachtzig), eine unglaubliche Distanz. In diesem Jahr tauchte eine Truppe aus Argentinien auf, die mit Torinos eine Menge Unruhe verbreiteten. Ich hatte das Glück, zu der Zeit dort zu sein und einem weltbekannten Fahrer zu begegnen, von dem ich ein Autogramm bekam, daß immer noch wertvoll für mich ist.
Es war der "alte" Ring mit Hecken und ohne Leitplanken. Man konnte sich in die Hatzenbach stellen und mußte nur warten: Lautes Motorheulen, Reifenquietschen, Hecke auf, Torino durch, Hecke zu, Ruhe. Über Tage hinweg haben die Jungs da Rodeo gespielt, da sie den Ring nicht kannten.
Im Rennen haben sie aber dann keine schlechte Figur gemacht.
Ich kann mich noch an die Aufregung erinnern in diesem Urlaub. Erst fährt Jacky Ickx mit 7:42,1 eine Fabelzeit im Training zum Großen Preis, dann folgt kurz darauf der Marathon.
Damals stand ich am Rand und wollte nichts sehnlicher, als selbst einmal so ein Rennen mitzufahren. Unerfüllbarer Jungentraum.
Im gleichen Jahr fand übrigens auch erstmals eine 24h-Gleichmäßigkeitsprüfung statt...
und Gegenwart...
Nach langen Jahren der Ablenkung durch den Beruf fand ich über den Z8 wieder zum Ring und schließlich auch zur Rennfahrerei. Nürburg und auch der Ring haben sich verändert, aber zum Glück muß man ja immer nur kurz auf die GP-Strecke.
Es gab das Projekt des Touri-Forums, einmal mit einem "Forumsauto" an den 24h teilzunehmen. Ein tolles Projekt mit einer phantastischen Truppe, die es schaffte, den Kadett trotz Motorschaden über die Zeit zu retten.
Dann gab es mal den Anlauf bei zroadster, ein ähnliches Projekt zu starten. Das war letztlich wohl der letzte Anstoß für einige aus den Foren, selbst an RCN oder VLN teilzunehmen.
In einer Woche soll es nun soweit sein, wir wollen selbst mit eigenem Auto an den 24h 2008 teilnehmen. Auch wenn wir jetzt schon seit über einem Jahr darauf hin arbeiten, kann ich es noch nicht richtig glauben. Das mag den "alten Hasen", die schon oft an diesem Rennen teilgenommen haben, komisch vorkommen.
Aber auf einmal ist der kleine Junge wieder wach geworden und möchte endlich seine Wünsche erfüllt sehen. Keine Rennfahrerkarriere, kein übersteigerter Ehrgeiz nach Erfolgen. Wenn man so will, die Fahrt um die goldene Ananas.
Wir haben ein tolles Fahrerteam und werden von einer Vielzahl von Leuten unterstützt, vor allem natürlich von Bonk Motorsport, ohne die wir es sicher erheblich schwerer hätten am Ring. Viele Freunde und Fans aus den Foren feuern uns ständig an, auch wenn mal nicht alles so läuft wie geplant, besten Dank dafür.
Laßt uns also den Countdown beginnen, mit jedem Tag geht der Puls einen Schlag schneller. Ab Mittwoch geht der Trubel los, genießen wir ihn und das Rennen. Hoffen wir darauf, daß wir (und alle befreundeten Rennautos) heil durchkommen.
Es ist einfach unglaublich, aber
Jetz jeit et loss!
Gut, ich hab natürlich kein Problem damit, wenn unsere Ananas etwas größer ist als die von anderen...

!
+
wünscht Euch alles Gute!!!




, noch auf der alten Holztribüne gesessen.
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