7:47 Minuten für die NOS im 1. Gang...

Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Anfänge des Automobils. Kutschen als Vorbild.
Ähnlich kleinkariert ist die heutige Denkensweise.
Man kauft sich ein "fertiges", herkömmliches Auto und soll dieses für 30 000,- € umrüsten lassen.

Was soll man bitteschön während des 5 stündigen Ladevorganges an der "Tankstelle" machen? Zeitung lesen?

Siehe Bericht "Einfach genial", vom 06.09.2011

Auszug aus dem Kommentar (zum herzhaften lachen):
"... über 100 "Stromzapfsäulen" gibt es schon... Wo die nächste steht, ist im Internet verzeichnet."

100 Säulen, mit je einer Möglichkeit zum (mehrstündigen) aufladen. Na toll!!
Die Lösung sind Wechselakkus. Wie man das Logistisch macht weiß ich nicht, aber dass man quasi ne Nutzungsgebühr für die Abnutzung zzgl. Strompreis zahlt, und das ganze irgendwie wie ein Pfandsystem funktioniert. Dazu ist natürlich die Infrastruktur noch lange nicht vorhanden.

Bis dahin ist ein E-Auto für mich keine Alternative, denn WENN ich mir schon nen Auto mit all seinen Kosten erlaube, will ich auch die volle Flexibilität, sprich mal spontan entscheiden, dass ich heute Abend nach Hamburg zu nem Kollegen fahre (ca. 380km eine Strecke), auch wenn mich die 3€ / 100km reizen.
 
Die Lösung sind Wechselakkus. Wie man das Logistisch macht weiß ich nicht, aber dass man quasi ne Nutzungsgebühr für die Abnutzung zzgl. Strompreis zahlt, und das ganze irgendwie wie ein Pfandsystem funktioniert. Dazu ist natürlich die Infrastruktur noch lange nicht vorhanden.

Denke auch, dass es nur mit Wechselakkus gehen wird.

Das die ganze Sache noch in den Anfängen steckt, ist klar... mir ging nur dieses dumme Geschwätz in dem Bericht auf den Geist.
 
Wechselakkus? Ihr wisst schon, welche Kosten für solche Zellen bisher anfallen? Das ist noch nicht einmal mit Mietzahlungen bezahlbar. Und dann die Logistik..... allein nur für den ländlichen Bereich. Für Städter mal wieder alles kein Problem, aber auf dem Land?
 
aber es geht doch nicht darum wie, wo oder wie schnell ich mein Auto wieder geladen bekomme.

Ich habs doch schon geschrieben, es geht doch eher darum, dass man sein E-Vehikel mit Öko-Strom geladen bekommt.
Hierfür fehlt einfach die nötige Infrastruktur, damit meine ich nicht E-Tankstellen, sondern Speicherkraftwerke welchen
zuviel erzeugten Ökostrom für die spätere Abnahme speichern.

Und da sehe ich für die nächsten 20 Jahre einfach schwarz!
 
Naja, die Stromlieferanten werden sich freuen - hingegen (Zwangs-)Sparer wohl eher nciht. Wenn die Menschen ihre Autos dann über Nacht aufladen, dann dürften die Nachttarife auch passé sein.
 
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