Amateure auf dem Nürburgring :-O

Die Hersteller wären im Zweifelsfall auch nicht diejenigen, die es zu "umgehen" hätten.

Für die Umsetzung allein würde es ausreichen, wenn die Fahrerlaubnis auf Probe unter der Bedingung erteilt wird, dass (vorerst) nur Fahrzeuge mit einer Gesamtleistung von max. xxx kW (xxx * 1,36 PS) und/oder einer Höchstgeschwindigkeit von max. yyy km/h und/oder Leistungsgewicht von nicht mehr als zzz kg/kW. Damit obliegt es allein dem Fahrzeugführer, ob er sich im Rahmen seiner Fahrerlaubnis befindet oder nicht.
So handhaben es zum Teil ja auch einige Länder bzw. haben für Fahranfänger abweichende Höchstgeschwindigkeiten. Umsetzungsmöglichkeiten gäbe es viele und die Kontrollen wären - ganz gleich wie - sowieso fällig.

Aber letztlich schiebt es die Probleme wahrscheinlich auch nur auf.

Beim Motorrad klappt es ja auch, macht man den Führerschein vor dem Ende des 24ten Lebensjahres hat man 2 Jahre mit drossel zu fahren (heute 48 ps oder so, vorher 34 ps).
Nimmt man ein stärkeres bike ist das ganz klar fahren ohne Führerschein.

Mir haben die 34ps am Anfang in Verbindung mit meinem damaligen Jugendlichen leichtsinn gereicht.
 
Hi,
ich glaube, daß eine "Stufenregel" bei solchen Typen nix bringen würde. Die machen mit 18 die Erlaubnis, fahren 2 Jahre "gedrosselt" und dürfen dann mit 20 "offen" fahren, oder machen mit 24 den Direkteinstieg in die offene Klasse. So der Ablauf, wenn man die Moppedregel zugrunde legt. Naja, und genau da bin ich der festen Überzeugung, daß die weder mit 20 noch mit 24 die geistige und sittliche Reife hätten, ein Fahrzeug ordnungsgemäß zu führen.

Zumal die Moppedregel beim Motorradnachwuchs ja auch nur deswegen "funktioniert", weil der Führerschein dadurch sehr teuer geworden ist (ich habe Anfang der 80er umgerechnet 75€ für den Motorradführerschein bezahlt, heute liegt das grob bei 1000-1500€).
Da ein Mopped heute nur noch ein Freitzeitmobil ist und deshalb auch keine Notwendigkeit besteht, überlegt es sich der Nachwuchs heutzutage 2mal, ob er sich diese Zusatzkosten ans Bein bindet.
Da funktioniert das System eben hauptsächlich, weil viele abgeschreckt werden.

Bei einem Auto funktioniert das so nicht. Z.B. solche äh Herrschaften wie in dem Video "brauchen" ihre Spackenschleuder* um jeden Preis. Sie wären also, wenn überhaupt, nur verzögert im Zaum zu halten.

Ich habe allerdings auch keine umsetzbare Idee, wie man die Typen in den Griff bekommen könnte.

Eine generelle Leistungsbeschränkung lehne ich hab, weil ich sehr froh bin, daß ich starke Autos und Motorräder fahren kann. Man hat es ja selbst im rechten Fuß oder Hand, wie man unterwegs ist. Ich geniesse die Souveränität und nicht die mögliche Geschwindigkeit von starken Motoren.
Zumal ich sehr an meinem Leben hänge und deshalb damit sehr vorsichtig umgehe.

*ich beziehe das nicht auf den M3 sondern auf alle Fahrzeuge in dieser Kategorie, die leider bei diesen Leuten sehr beliebt sind. Bei mir in der Gegend sind das eher AMGs oder Audis. :whistle:
 
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...wirkte für mich so unwirklich wie in der Vorstellung die letzten 10 Minuten auf der Titanic . Nach dem Motto : " Ey Alter , fühlste , wie geil der Kahn quer kommt ..."
Zum Glück waren sie nur 9.18 Minuten unterwegs .
 
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