Betriebliche Urlaubsplanung - Wie und womit?

Ich mache sowas mit einem Urlaubsplaner aus Papier, hat 28 Spalten und gibts zB bei den Krankenkassen für jedes Jahr.

Die Mitarbeiter stehe vorne untereinander und das ganze Jahr ist auf einen Blick ersichtlich. Überschneidungen sind sofort zu sehen und der Kalender ist auch für jeden zugänglich. Besser kann das bis zu dieser Anzahl von Mitarbeitern kein Programm was erst geladen werden muss und auch das ganze Jahr auf einen Blick wird am Monitor schwer.
klingt banal aber bei meiner freundin wird das im team untereinander mit diesen etwas größeren jahres/halbjahres kalender geregelt, dort wird dann farblich eingetragen wer wann urlaub möchte. dann sieht man schon eventuelle überschneidungen.

bei uns zwei mann auf arbeit ist die urlaubsplanung gott sei dank nicht so kompliziert
 
Ja, nach Rücksprache des betreffenden MA mit dem Chef, war dieser der Ansicht das 2 Tage Überschneidung OK wären.
Ich wurde bei meiner Entscheidung dabei einfach übergangen.


Dann würde ich mal mit deinem Chef reden.
Erst übergibt er dir die Arbeit, dann soll er sich auch raushalten wenn ein weinerlicher MA sich bei ihm ausheult.
Mach dem Chef klar, dass du doch jetzt der Verantwortliche bist, er soll dich machen lassen. Notfalls soll er dich bei solchen Diskussionen mit dazu rufen, damit du deine Meinung äußern kannst.
Aber einfach übergehen geht gar nicht.
Die anderen Kollegen werden es nun genauso tun wenns schwierigkeiten gibt. Die rennen gleich zum Chef.
 
Ähm, wenn ein weinerlicher MA zum Verantwortlichen geht, der nochmal eine Ebene drüber ist, dann darf der sich gar nicht raushalten sondern muss für eine Klärung sorgen. Entweder gibt er dem Urlaubsplanenden eine Anweisung oder er klärt das mal eben indem er bestehende von ihm gesetzte Regelungen ausnahmsweise mal aussetzt.

Wobei das natürlich neue Probleme bei den Abläufen schaffen kann, denn wenn ich in einem Zweierteam arbeite und sich der Urlaub mit meinem Vertreter überschneidet, dann gibt es keine Arbeitsübergabe und das Chaos wäre in meinem persönlichen Fall perfekt.

... wobei ich mit meinem Kollegen auch nicht zum Chef renne, wenn ich ein Urlaubsproblem habe - das wird kurz besprochen und geeinigt und gut ist.

Sorgen gibt's .... :d
 
Ähm, wenn ein weinerlicher MA zum Verantwortlichen geht, der nochmal eine Ebene drüber ist, dann darf der sich gar nicht raushalten sondern muss für eine Klärung sorgen.

Das sehe ich aber total anders!

Wenn ich einen Mitarbeiter mit einer Aufgabe betraue, habe ich mich schlicht rauszuhalten, wenn ein Mitarbeiter mit einem Anliegen, welches in den Aufgabenbereich des Mitarbeiters fällt, zu mir kommt. Einerseits würde ich sonst den verantwortlichen Mitarbeiter in seiner Autorität untergraben, andererseits könnte ich mich sonst auch direkt um jeden Mist in meinem Hause selber kümmern.

Nein, der Chef hat in diesem Falle ein mangelndes Fingerspritzengefühl und eine Führungsschwäche an den Tag gelegt!
 
Jetzt wird es schwierig, Citycobra kann sich nach so kurzer Zeit noch nicht den Respekt der Mitarbeiter erarbeitet haben, insofern einerseits verständlich, dass der Mitarbeiter zum Chef rennt, andererseits auch wieder dumm, da er in Citycobra jetzt einen Feind mehr hat.
Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht, der Chef hätte Citycobra bei seiner Entscheidung mit einbeziehen müssen.
 
also eine nutzbare Lösung ist

Lexware Fehlzeiten pro
auch netzwerkfähig

arbeite damit und klappt ganz okay und das für akzeptables Geld (m.E.)
 
Aber die Klärung ging an CityCobra vorbei, ohne ihn. Das ist mein Kritikpunkt.

Absolut korrekt. Der "Chef" hätte besser an den mit der Urlaubsplanung befassten Mitarbeiter verwiesen - hier also an "CityCobra". Wer Aufgaben delegiert, sollte die delegierte Kompetenz auch stützen, sonst landet die Aufgabe bald wieder bei ihm selbst. Auch das Finden einer Lösung unter Einbezug von "CityCobra" ist keine gute Alternative, weil sie dessen Kompetenz konterkariert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt wird es schwierig, Citycobra kann sich nach so kurzer Zeit noch nicht den Respekt der Mitarbeiter erarbeitet haben, insofern einerseits verständlich, dass der Mitarbeiter zum Chef rennt, andererseits auch wieder dumm, da er in Citycobra jetzt einen Feind mehr hat.
Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht, der Chef hätte Citycobra bei seiner Entscheidung mit einbeziehen müssen.
Meiner Meinung nach baut sich Respekt nur auf, wenn klare nachvollziehbare und bei Härtefällen konsequente Entscheidungen getroffen werden. Dies erfordert halt Zeit. Diese muss der "Chef" einem geben und muss den weinerlichen MA an den Verantwortlichen
verweisen. Alles andere untergräbt die Autorität.


Gruß
Markus
 
.....hört sich alles objektiv und logisch, Mitarbeiter sind dies aber nicht immer, deswegen ist auch Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen nötig und das erreicht man nicht von heut auf morgen.

....wie auch immer, ist nur meine Meinung.
 
.....hört sich alles objektiv und logisch, Mitarbeiter sind dies aber nicht immer, deswegen ist auch Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen nötig und das erreicht man nicht von heut auf morgen. [...]

Das Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen des Vorgesetzten zeigt sich z. B. darin, auf welche Art er mit dem Beschwerdeführer redet und wie einfühlsam er an den zuständigen Mitarbeiter verweist. Erst wenn das im zweiten Durchgang auch nicht zu einem tragfähigen Ergebnis führt, kann der B. wieder beim Chef auftauchen. Dann ist es aber sozusagen eine Beschwerde. Dann muss der Chef tiefer einsteigen, aber nie ohne den zuständigen Mitarbeiter.
Back-to-Z hat da durchaus recht.
 
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