Betriebstemperatur erst nach 20 Minuten!!!???

Die Anfrage hab ich schon hinter mir!
Wegen einer "nicht vorkonfigurierten Sonderlösung" wird das natürlich teurer als bei einem Golf.

Mein Angebot lag mit Webasto ThermoTop bei ca. 2300€ inkl. Telestart T100 und Einbau.
Man müsste aber schauen, ob bei den grossen Motoren nicht die Kühler im Weg sind.
Einbauplatz ist wohl rechts hinter der Stossstange.

Gruß Doc

P.S. Mit einer Eberspächer waren es ca. 400€ weniger.
 
......wir Z-ler sind übrigens bei weitem nicht die einzigen mit einer Öltemperatur-Anzeige! In den frechen 70er Jahren hatten viele Italiener auch eine solche. Z.B. auch der Lancia HPE 2000 (weiß jeder, wer das ist...:whistle: ??). Auch bei ihm war eine Strecke von ca. 15-18 km nötig, um eine "warme" Temperatur zu haben..... Nur hatte der Lancia "selbstverständlich" daneben auch noch eine Wassertemperaturanzeige.... ciao Runwalt

Mein Alfa Spider (1979/1980) hatte eine Öldruckanzeige, welche aussagekräftiger ist als die Öltemperatur, kaltes Öl bei ca. 2000 U/min 4,5 bar, warmes Öl dann ca. 3,0 bar, ab da wurde gefeuert.

Bei den heutigen Ölen dürfte der richtige "Arbeits(öl)druck" schon bei 50° C erreicht sein, wer da wartet bis das Öl 100° C hat kommt wohl nie rechtzeitig an.

nafob
 
......wir Z-ler sind übrigens bei weitem nicht die einzigen mit einer Öltemperatur-Anzeige! In den frechen 70er Jahren hatten viele Italiener auch eine solche. Z.B. auch der Lancia HPE 2000 (weiß jeder, wer das ist...:whistle: ??). Auch bei ihm war eine Strecke von ca. 15-18 km nötig, um eine "warme" Temperatur zu haben..... Nur hatte der Lancia "selbstverständlich" daneben auch noch eine Wassertemperaturanzeige.... ciao Runwalt
Mein neuer 320d hat auch bereits eine Öltemp.a. wird aber sehr viel schneller warm als der Z4
 
Die Anfrage hab ich schon hinter mir!
Wegen einer "nicht vorkonfigurierten Sonderlösung" wird das natürlich teurer als bei einem Golf.

Mein Angebot lag mit Webasto ThermoTop bei ca. 2300€ inkl. Telestart T100 und Einbau.
Man müsste aber schauen, ob bei den grossen Motoren nicht die Kühler im Weg sind.
Einbauplatz ist wohl rechts hinter der Stossstange.

Gruß Doc

P.S. Mit einer Eberspächer waren es ca. 400€ weniger.


Sagst deinem Einbauer der beste Platz ist Beifahrerseite vor die Spritzwand. :-) Damit ist die Standheizung auch relativ gut gegen Spritzwasser etc geschützt und die Anschlusswege sind sehr kurz.
By the way hat das Motoröl seine vollen Heisslaufeigenschaften ab ca. 80 Grad erreicht und der Motor kann gefordert werden.
 
In dem alten BMW Magazin (aus den 80ern) war ein Bericht über den damals neuen 12 Zylinder. Er wurde in der Kältekammer getestet bei minus, ich müsste nachlesen, -30 Grad oder weniger, dann gestartet und Vollgas ausgedreht und das, nach Abkühlung 10x . Anschließend wurde er auf Haarrisse geröntgt-Ergebnis: Absolut keine Beschädigung.
 
.....keine Beschädigung mag ja sein (auf Dauer wird sie trotzdem kommen), aber einen Verschleiß von vielen Tausend KM und das für nur 10x starten - nein danke! In den wilden 70ern waren Motorschäden durch Heizen mit kaltem Motor an der Tagesordnung, auch in meinem damaligen Bekanntenkreis. Wer kaltes Jagen gar nicht vertrug, das waren vor allem die Alfas und - genau - BMW....:(
 
Wer eine Garage oder einen Stellplatz mit Steckdose hat, ist besser und preiswerter mit einem Motorheizer von DEFA bedient, incl. Einbau ca. 300/350 Euro, das Kühlwasser hat ca. 40° C nach 90 min und die Batterie im Wagen wird nicht belastet.

Vor dem Losfahren nicht vergessen, das Ladekabel zu entfernen !

nafob
 
Da gabs doch auch schon elektrische Ölwannen-Heizung.
Ich glaube in Schweden oder Norwegen wird sowas gerne genommen.

Gruß Doc
 
Also ich fahre sowieso nur mit dem Auto wenn ich längere Strecken fahre, insofern erreiche ich den betriebswarmen Zustand schon nach einer Weile. Ansonsten bin ich sehr überzeugter Bahn und Car-Sharing Nutzer.

Den Hinweis auf den V12 aus den späten Achtzigern halte ich für sehr unpassend, da das noch ganz andere Motoren als heute waren. Ich habe selbst schon Motorprüfstände gefahren und zB Temperaturen auf den Hauptlagerrücken gemessen. Ziel war ein Kaltstart nach abkühlen auf -20 Grad mit direktem Anfahren der Nenndrehzahl bei einem Dieselmotor. Der Lagerrücken war innerhalb von knapp 20 Sekunden von -20 auf +130 Grad! Das sind immense Belastungen für die Komponenten.
Zudem sind die heutigen Motoren auch anders gebaut, es dominieren Aluminium-Motorblöcke, die sich ganz anders verhalten beim Aufwärmen und insbesondere auf die Hauptlager eine sehr entscheidende Wirkung haben durch die Wärmeverzüge. Ich behandle diese Themen jeden Tag und natürlich wird sowas auch zum Teil abgetestet aber insgesamt würde ich sicher keinen alten Grauguss V12 mit Lagern groß wie bei einem Schiff und Spitzendrücken von vermutlich rund 50-60 bar mit einem Otto-Turbo-Direkteinspritzer ziehen, der einem Alublock hat, bleifreie und deutlich kleinere Lager und noch dazu Spitzendrücke um 110bar und noch dazu ein 5W-30 Öl.
In den neuesten Motoren (B3x und B4x) kommen jetzt zunehmend polymerbeschichtete Lager rein. Die Kolben sind ebenfalls am Hemd entsprechend beschichtet, die Spiele sind ganz andere als noch vor 25 Jahren usw usf.

Bei den Saugern der N52 Reihe halte ich den Alu/Mg Mischblock noch für einen weiteren Punkt, der für ein eher moderates Einfahren spricht. Die Verbindung im Guss zwischen den beiden Teilen und insbesondere die Trennung von Al und Mg in Verbindung mit dem Kühlwasser ist sehr wichtig aber auch die Achillesferse.

Die Motoren werden sicher nicht sofort Schaden nehmen, aber auf lange Sicht sind das alles Faktoren, die das Verschleissverhalten über die Zeit sehr prägen.
 
Ich denke, niemand wird solche Tests, die für Motorenentwickler oder das Marketing sicher ihren Sinn haben, als Handlungsempfehlung für den Endkunden sehen :) :-). Zwischen 2000U/min und der Drehzahlgrenze ist aber noch eine Menge Spielraum und wer sich mit dem kalten Motor einfach ganz normal in den Verkehr einreiht, wird seinem geliebten Triebwerk keinen Schaden zufügen.
 
Sicherlich nicht, sage ich ja. Aber es ist auch eine Frage was man mit dem Fahrzeug machen will. Mein Ziel ist das "H". Da will sowas überlegt oder zumindest nicht vergessen werden. ;)
 
Für den Motor wie fürs Leben :) :-) Zu viel oder zu wenig von allem ist ungesund :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherlich nicht, sage ich ja. Aber es ist auch eine Frage was man mit dem Fahrzeug machen will. Mein Ziel ist das "H". Da will sowas überlegt oder zumindest nicht vergessen werden. ;)

Ich hab mich spasshalber mal an deine Vorgaben (2000 rpm / 2500 rpm) gehalten.
Das heisst: Ich hab es versucht, aber leider war es umöglich!
Gut der 35i hat eine etwas längere Übersetzung, aber so viel unterschied sollte das nicht machen.

Alleine die Drehzahl zum einkuppeln im 1. Gang liegt, bei sehr vorsichtigem Gaseisatz, schon bei 1300-1500rpm.
2000 sind bei ca. 15Km/h und etwa 0,5 sec später erreicht.
Im 2. Gang sind bei 2000 rpm ganze 25 Km/h auf dem Tacho, im 3. Gang 38-40 Kmh.
Erst im 4. Gang erreiche ich Tempo 53 und kann dann im morgentlichen Stadtverkehr mitschwimmen.
Zum Teil konnte ich gar nicht schnell genug schlten, ohne diese Drehzahlgrenzen zu reissen.
Bis ich auf der Bundesstrasse bin, hab ich dann aber schon 53 mal geschalten.
Und das auf 400m in 53sec.


Bei allem Respekt, aber so richtig kann ich solche Angaben nicht glauben.

Gruß Doc
 
Doch klar geht das. Das DKG schaltet auf D sowieso in der Regel nicht später als 1500-1800rpm. Und in der Stadt läuft das bei Tempo 60 schon im sechsten Gang bei knapp über sechzig zT schon im siebten Gang. Auf der Autobahn erreicht man im siebten Gang bei 2000rpm etwas über 100km/h. 2500 entsprechen etwa 120 wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
 
Die Behandlung eines kalten Motors scheint ein echtes Mysterium zu sein. Der Alpina hat bei kalter Maschine ein Drehzahllimit von 4.500 U/min, das ist mir zuviel.

Ich haltes es seit Urzeiten so, dass die kalte Maschine bis 3000 U/min gedreht wird und da auch gehalten wird, denn Reibung erzeugt Wärme.

Ohne manuellen Eingriff regelt die Automatik ´runter auf 1500 U/min, da wartet man ewig auf eine gesunde Betriebstemperatur.

nafob
 
In dem alten BMW Magazin (aus den 80ern) war ein Bericht über den damals neuen 12 Zylinder. Er wurde in der Kältekammer getestet bei minus, ich müsste nachlesen, -30 Grad oder weniger, dann gestartet und Vollgas ausgedreht und das, nach Abkühlung 10x . Anschließend wurde er auf Haarrisse geröntgt-Ergebnis: Absolut keine Beschädigung.

....jetzt weißt, warum ich den M73 Motor noch in der Garage stehen habe :D
 
Wenn ich nicht bis 3000 hochdrehen, dann komm ich doch mit dem 35i und auch mit meinem 135i gar nicht vom Fleck weg.
Und wenn man dann mal schaut wie weit der Drehzahlbereich eigentlich ist, dann mach ich mir hier gar keine Sorgen. Obs nun -10 oder +30 Grad Außentemp sind, es hätte dann kann Motor werden dürfen
 

Na wenn ein Motor bei den genannten Temperaturen keine 3000 Touren (oder bisschen mehr :whistle:) aushält, dann hätte er kein Motor werden sollen....
Mit den Temperaturen meine ich jetzt nicht Öl- und Wassertemperaturen sondern die in der freien Natur.
 
Lies dir deinen Satz mal genau durch, dann wirst du meine Verwirrung evtl. verstehen!;)

Gruß Doc
 
.....einfache Faustregel: Kalter Motor = halbe Drehzahl. Bei früheren Motoren waren es halt ca. 2500, bei heutigen Motoren, die z.B. bis 8000U/min drehen, sind es eben 4000U/min. Und diese 4000U/min werden dann auch bitte nicht mit Vollgas erreicht, sonst nützt die ganze auferlegte Drehzahlzurückhaltung nichts.....:notworthy:
 
Zurück
Oben Unten