Für die meisten Autofahrer ist ein Blaulicht im Rückspiegel, v.a. wenn sie es plötzlich warnehmen, genauso stimulierend wie 1 mg Adrenalin i.v.

Irrationales Handeln ist dann nicht selten
und verlangt allerhöchste Konzentration von den Einsatzkräften.
Ich halte das normalerweise so, dass ich eben so schnell wie möglich Platz mache und meine Absicht mit Blinker anzeige, damit der Fahrer des Einsatzfahrzeuges auch weiß, wie er meine folgende Reaktion einzuschätzen hat.
Wenn ich allerdings dann an einer Ampel stehe und sehe, wie eine Frau versucht, einem 20cm hohen Bordstein hochzufahren, um auf den Bürgersteig auszuweichen (und trotzdem alles behindert), um nicht bei Rot fahren zu müssen. dann ist es mir leider auch nicht mehr möglich, bei Rot vorsichtig in die Kreuzung hinein zu fahren.
Übrigens bin ich bei so einer Aktion mal geblitzt worden und hatte die größten Probleme (unsere Bürokratie halt!) - also in so einem Fall als Tipp: Immer die Nummer vom Einsatz-Fahrzeug aufschreiben!
Der NAW war übrigens nach mir auch geblitzt worden, der Sachbearbeiter war halt nur zu faul, seine Unterlagen danach durchzusehen, was ihm (angeblich) einen saftigen Rüffel des Landrats eingebracht hat, nachdem ich mich schriftlich über ihn beschwert hatte.
Die von mir zuvor in einem Beitrag geschilderten "Aktionen" entsprechen der Wahrheit.
Ich denke aber wirklich, dass das Einzelfälle sind, Spinner gibt es ja überall.