BMW streicht hohe Rabatte

Den GT kennen .... Mein Vater hatte einen, in Orange! Leider war ich zu klein, um mich daran noch zu erinnern :rolleyes:
Wie immer ist es Geschmackssache - auch bei Opel. Ich finde einige Modelle auch recht gelungen und obwohl ein Freund Opel-Händler ist, will ich keinen fahren.

Das mit den Rabatten würde ich mal abwarten. Der Markt gibt vor, was geht oder auch nicht und die Absatzzahlen von 2012 werden allen Herstellern zu denken geben. Besonders BMW und zwar aus zwei Gründen: Zum einen, weil man dort ganz genau weiß, dass man sich heftig Marktanteile "erkauft" hat eben durch die hohen Rabatte und verlockende Leasingangebote. Das war und ist anderen Herstellern schon lange ein Dorn im Auge. Zum anderen, weil Audi gut zugelegt hat - nicht nur in China - und man bei BMW doch gerne den Vorsprung wahren möchte, den man noch hat.
Auch wenn man sicher gut verdienen möchte (allein wegen der Aktionäre), so ist der Marktanteil eben doch ein wichtiger Indikator und da will BMW sicher nicht an Boden verlieren. Vielleicht spielt Deutschland nicht mehr DIE Rolle, aber dennoch: es ist der Heimatmarkt und der ist und bleibt wichtig, auch wenn an anderen Orten das Geld verdient wird.
Auch sollte man nicht vergessen, von wo aus BMW argumentiert. Wer häufig gern hohe Rabatte gibt, tut sich leichter zu sagen "das wird so nicht weitergehen". Wenn es dann nicht mehr 20%, sondern "nur" noch "15" sind, hat man eine Ankündigung ja schon wahr gemacht. (Bitte nicht an diesen Zahlen aufhängen, das war nur ein Beispiel :rolleyes:) Zudem bieten Leasing und Finanzierung, Sonderaktionen und Pakete ja noch reichlich Spielraum um offensichtliche Rabatte zu kaschieren. Zur Not, muss der Händler eben auf ein wenig Marge verzichten ...

Ein letzter Gedanke dazu: BMW hatte auch angekündigt vor nicht langer Zeit, dass die Autos teurer werden müssten. Nun, mit der neuen Ankündigung, dass man weniger Rabatt einräumt, liefert man sich selbst ja nun ein tolles Argument, von der ersten Aussage wieder ein Stück zurück zu rudern - im Sinne von "Wir meinten ja nicht grundsätzlich teurer ...".

Tim
 
....nur mit Fuchschwanz, Arm lässig raus und "Puk die Stubenfliege Sonnenbrille auf", dann noch enge Lederhose und Cowboystiefel. So kann`s zum Rennen gegen den nächsten Ford Capri gehen;)
Bei der Beschreibung fällt mir eher der berühmt berüchtigte Manta ein :)

Zu BMW und Rabatten: hier müssen wir sicher zwischen Hersteller und Händler unterscheiden. Auch wenn BMW verkaufsfördernde Maßnahmen gegenüber Händlern und Kunden (Prämien, besonder Leasinganbote etc.) zurückfährt, bleibt es den Händlern überlassen, wie sie mit ihrer Marge umgehen um sich im Konkurrenzumfeld zu behaupten. An ein Leben ganz ohne Rabatte werden wir uns daher auch bei BMW nicht gewöhnen müssen, vielleicht aber an andere Prozentzahlen.
 
Bitte diese Frage nicht mit unserer Roadster-Brille betrachten. ;) Opel ist kein Sport- und Spaßwagenbauer, sondern bedient schlichtweg eine andere Klientel. Unter dieser Prämisse ist die aktuelle Produktpalette von Opel meiner Meinung nach keine schlechte und durchaus konkurrenzfähig. :)

Ich meinte nur das Design.
Ich sehe im Moment kein ansprechendes Modell bei Opel.
Ist nur meine persönliche Ansicht...manchen gefällt es ja.
Auf Bildern ist das neue Astra Cabrio nicht übel.
 
Ich meinte nur das Design. ....

Hier wird so viel über Design argumentiert, gesprochen und diskutiert. Für zahllose Autokäufer spielen aber doch ganz andere Aspekte eine erheblich vorrangige Rolle, als das Äußere des Wagens. Hinzu kommt, wie du es selbst konstatierst, dass Geschmäcker eben höchst unterschiedlich sind, weshalb man bei dem Design eines Fahrzeugs seinen eigenen Geschmack wohl eher nur für sich selbst gelten lassen, ihn aber nicht auf andere übertragen oder gar mit dem höchsteigenen Geschmacksempfinden argumentieren sollte. :)

Abgesehen davon hat sich das Design der Opel-Modelle in den letzten Jahren deutlich nach vorne entwickelt. ;)
 
Hat halt alles Konsequenzen:

Weniger Rabatte = weniger verkaufte Autos
Weniger verkaufte Autos = weniger produzierte Autos
Weniger produzierte Autos = weniger Arbeitsplätze
Weniger Arbeitsplätze = weniger Steuereinnahmen - stattdessen Ausgaben für HARTZ4 etc.
Weniger Arbeitsplätze = auch weniger Sozialversicherungseinnahmen
Weniger Steuer & Sozialversicherungseinnahmen = Kürzung von Sozialversicherungsleistungen (wer zahlt mal unsere Renten ?)
Weniger verkaufte Autos = AUCH WENIGER UMWELTVERSCHMUTZUNG

ich glaub, ich hör jetzt lieber auf .....
 
Absehen davon, dass diese Kausalkette bei einer ernsthaften wirtschaftlichen Betrachtung kaum Bestand hätte (was nützt mittelfristig ein nicht kostendeckender Verkauf?), sieht es für BMW (und andere Hersteller im Segment) zur Zeit doch eher so aus:
Weniger Rabatte = weniger verkaufte Autos auf dem deutschen Markt (oder auch nicht, weil stabile Preise und die daraus folgende Wertentwicklung durchaus ein Kaufargument sind), dafür mehr Gewinn pro Auto
hier weniger verkaufte Autos = mehr Fahrzeuge, die auf anderen, wirtschaftlich attraktiveren Absatzmärkten zur Verfügung stehen und dort zu besseren Konditionen verkauft werden
Gleiche Produktion = Sicherung der Arbeitsplätze
Mehr Gewinn = mehr Steuern, die auch zur Stützung defizitärer Sozialsysteme beitragen können
Mehr Gewinn = mehr Geld in der Kasse für die Entwicklung umweltverträglicherer Fahrzeuge :)
 
Für mich liegt der Sinn bei Rabatten bislang bei folgenden zwei Aspekten:

1. Vertuschen des Vorhandenseins einer zweiten Preisliste: wird ein Auto als Firmenwagen verkauft, wird der volle Preis bezahlt. Wird ein Auto an Privatkunden verkauft, gibts halt einen inoffiziellen aber allgemein bekannten, billigeren Preis. Das hat den Vorteil, dass eine echte zweite Preisliste wahrscheinlich juristisch nicht legal wäre, über die inoffizielle zweite Liste (Listenpreis minus "Rabatt") aber jeder Kunde auch ohne zu feilschen direkt weiß, was er wirklich bezahlt.

2. Variation des Preises entsprechend Angebot/Nachfrage: anders als bei normalen Waren, die je nach Nachfrage und Angebot mal 1,39€, mal 1,59€ kosten, haben Autos traditionell einen "Listenpreis", der, abgesehen von kleinen Steigerungen im Rahmen von Facelifts u.ä., von Anfang an feststeht. So fest, dass man sogar in Lexiken und Geschichtsbüchern rund ums Auto nachschlagen kann, was der E19 mit dieser und jener Motorisierung gekostet hat. Das ist nicht wirklich wirschaftlich sinnvoll, denn ein variierender Preis, der sich Angebot und Nachfrage anpasst, ist nunmal das beste Mittel, ein Produkt an den Mann zu bringen. Da aber Autos traditionell so bepreist werden, kann kein Autohersteller plötzlich mit dieser Tradition brechen ohne als der dumme dazustehen. Und wenn sich Autohersteller absprechen würden und alle gleichzeitig das Preismodell anpassen, würde ihnen wahrscheinlich das Kartellamt auf die Pelle rücken.

Folglich haben sich Rabatte als ein Hilfsmittel rausgebildet. Wie BMW das kompensieren will, um nicht wieder bei den alten Nachteilen zu landen, weiß ich noch nicht, aber vielleicht ist das Streichen der Rabatte nur ein erster Schritt einer Reihe von Änderungen. Es bleibt natürlich nach wie vor so, dass jeder mit dem Autohändler persönlich verhandeln darf und der echte Preis am Ende doch genau von Angebot/Nachfrage bestimmt wird. Allerdings verschreckt man damit:

1. Kunden, die keine Lust auf Handeln haben und davon ausgehen, den Listenpreis bezahlen zu müssen
2. solche, die diese Tatsachen nicht verstehen und Autos nur nach Listenpreisen vergleichen und
3. solche, die eine Vorauswahl nach Listenpreis machen und dann den Rabattpreis der Konkurrenz mit dem Listenpreis von BMW vergleichen.

Nur meine Theorie.
 
BMW wird schon das richtige tun.
Mir ist es egal ob Rabatte noch gegeben werden...gehöre zu der Gruppe die keine Lust auf verhandeln haben.
Ob bei neuen oder gebrauchten Autos.
Diese was ist letzte Preis verhandeln geht mir auf die Nerven
Ich kaufe mir weiterhin das Auto was mir gefällt...mit oder ohne Rabatte.
 
BMW wird schon das richtige tun.
Mir ist es egal ob Rabatte noch gegeben werden...gehöre zu der Gruppe die keine Lust auf verhandeln haben.
Ob bei neuen oder gebrauchten Autos.
Diese was ist letzte Preis verhandeln geht mir auf die Nerven
Ich kaufe mir weiterhin das Auto was mir gefällt...mit oder ohne Rabatte.
Ich glaube nicht, dass BMW den Händlern verbietet, mit einem Kunden einen individuellen Preis zu verhandeln (wäre das überhaupt legal?). Sondern eher so Aktionen wie "Fahrspaßwochen bei BMW - 19% + Sportfahrwerk gratis für alle 3er!!!". Deshalb wird eine solche Änderung grade Leuten wie dir schaden, weil du dann eben gar keinen Rabatt (weder den "offiziellen" noch den verhandelten) mehr bekommst.
 
....nur mit Fuchschwanz, Arm lässig raus und "Puk die Stubenfliege Sonnenbrille auf", dann noch enge Lederhose und Cowboystiefel. So kann`s zum Rennen gegen den nächsten Ford Capri gehen;)
Ich glaub die (UR) GT Eigner haber auch mächtig Spaß dabei einen 35is zu verblasen

Muß mich korrigieren, ich meinte den Opel Speedster
 
Hat halt alles Konsequenzen:

Weniger Rabatte = weniger verkaufte Autos
Weniger verkaufte Autos = weniger produzierte Autos
Weniger produzierte Autos = weniger Arbeitsplätze
Weniger Arbeitsplätze = weniger Steuereinnahmen - stattdessen Ausgaben für HARTZ4 etc.
Weniger Arbeitsplätze = auch weniger Sozialversicherungseinnahmen
Weniger Steuer & Sozialversicherungseinnahmen = Kürzung von Sozialversicherungsleistungen (wer zahlt mal unsere Renten ?)
Weniger verkaufte Autos = AUCH WENIGER UMWELTVERSCHMUTZUNG

ich glaub, ich hör jetzt lieber auf .....

Hi,
nur eines darfst du bei deiner These nicht vergessen, Deutschland ist in Zukunft nicht mehr der wichtigste Markt für die Deutschen Automobilhersteller.
Die werden in Zukunft mehr PKW in Asien absetzen als in Deutschland, denn der Markt bietet in den nächsten Jahren Zuwächse von bis zu 30 %.
Da macht es nix wenn der Deutsche markt etwas schrumpft.
 
Hi,
nur eines darfst du bei deiner These nicht vergessen, Deutschland ist in Zukunft nicht mehr der wichtigste Markt für die Deutschen Automobilhersteller.
Die werden in Zukunft mehr PKW in Asien absetzen als in Deutschland, denn der Markt bietet in den nächsten Jahren Zuwächse von bis zu 30 %.
Da macht es nix wenn der Deutsche markt etwas schrumpft.
Absolut richtig nur sind die Kisten in USA und Asien deutlich billiger als bei uns
 
Ich glaube nicht, dass BMW den Händlern verbietet, mit einem Kunden einen individuellen Preis zu verhandeln (wäre das überhaupt legal?). Sondern eher so Aktionen wie "Fahrspaßwochen bei BMW - 19% + Sportfahrwerk gratis für alle 3er!!!". Deshalb wird eine solche Änderung grade Leuten wie dir schaden, weil du dann eben gar keinen Rabatt (weder den "offiziellen" noch den verhandelten) mehr bekommst.

Mir persönlich ist das wirklich egal.
Die paar Felgen oder Fussmatten machen den Preis nicht wirklich billiger.
Aber jeder wie er beliebt.
Ich halte das so weil ich einfach keine Lust auf Rabatt -Betteln habe.
Wenn mir BMW zu teuer wird , dann wird es ein günstigeres Auto.
Hoffe natürlich das es nie soweiit kommt.
 
Mir persönlich ist das wirklich egal.
Die paar Felgen oder Fussmatten machen den Preis nicht wirklich billiger.
Aber jeder wie er beliebt.
Ich halte das so weil ich einfach keine Lust auf Rabatt -Betteln habe.
Wenn mir BMW zu teuer wird , dann wird es ein günstigeres Auto.
Hoffe natürlich das es nie soweiit kommt.
Das kann man so sehen, aber ich versuche grundsätzlich, nicht mehr Geld auszugeben als notwendig. Zwar finde ich hartnäckiges feilschen auch nervig und würde es auch nicht tun, jedoch habe ich herausgefunden, dass das garnicht notwendig ist. Ein simples Klarstellen der Tatsachen oder eine einzige Frage reicht aus, um vieles rauszureißen. Sprich: bei Saturn klarstellen, dass man zwar Service bekommt, die DVD bei Amazon jedoch nur die Hälfte kostet und ob es da eine vernünftige Zwischenlösung gibt, oder beim Autokauf ein einziges mal fragen "können wir noch ein bisschen mit dem Preis nach unten gehen?" reicht da oft schon.

Mit dieser einfachen Frage habe ich bei meinem Auto auf einen Schlag 1000€+Winterreifen gespart, umgerechnet in meinen Stundenlohn auf der Arbeit eine ganze Menge Lebenszeit, die ich auf einen Schlag geschenkt bekommen habe. Oder bei Saturn zu sagen "FIFA kostet hier 60€, bei Amazon 40€, soviel ist mir der Service nicht wert - können wir da noch ein paar Euro runtergehen?" brachte mir 10€ Rabatt. Absolut gesehen nicht viel, relativ aber Welten.

Beim Auto ca. 8%, beim Computerspiel ca. 20% - um das gleiche Geld durch meine Arbeit reinzuholen, muss ich mich bei der Gehaltsverhandlung aber mächtig ins Zeug legen und bessere Argumente aufweisen als eine solch simple Frage.

Und einfach was anderes kaufen kann man machen - aber ohne Verhandlungen zahlt man auch da wieder mehr Geld als nötig.
 
Es ist aus der Sicht von BMW vernünftig und nachvollziehbar, die bisherige Rabattpolitik auf den Prüfstand zu stellen - und dies insbesondere zu kommunizieren. Zumal die gesamte, globale Absatzsituation offenbar weiterhin auch perspektivisch erfreulich zu bleiben scheint - und Europa, speziell die südlichen Absatzmärkte, spielt bei dieser Betrachtung offenkundig eine zunehmend untergeordnete Rolle.

Auf einem ganz anderen Blatt steht natürlich, was am Ende dabei rauskommt. Und da wird es der Markt schon "richten" - aktueller Trend scheint ja ohnehin zu sein, dass sich die durchschnittlichen, ruinösen Rabattsätze von knapp 20 % über alle Marken hinweg bereits zu reduzieren scheinen. Denn irgendwann wird es einfach billiger, Fabriken still zulegen, zumal die Überkapazitäten im Markt (speziell bei Opel, Ford, PSA, Fiat) offenkundig sind. Natürlich wird sich jeder Händler seine individuelle Absatzentwicklung anschauen - und je nach Bedarf entsprechend reagieren. Und glücklicherweise gibt es dann ja auch noch die speziellen Kunden, die immer noch glauben, Rabat(t) sei eine Stadt in Nordafrika und sich schämen, eigene Preisvorstellungen/-erwartungen auszusprechen. Was Besseres kann einem Händler eigentlich nicht passieren. Ansonsten bin ich auch für ein leben und leben lassen, wenn Preis/Leistung/Service in einem vernünftigen Verhältnis stehen - das schliesst aber ausdrücklich ein, dass ich ale Kunde ernst genommen werden möchte - auch hinsichtlich meiner Preisvorstellungen. Und da kann ein Listenpreis nur eine erste Orientierung sein - nicht mehr. Was am Markt geht, ist ja heute für alle, auch für mich als Kunden, transparent genug.
 
Was meint ihr wie sich verminderte Rabatte langfristig auf den Gebrauchtwagenmarkt auswirken würden ? Die verbreitete Meinung: "Ein Neuwagen der beim Händler vom Hof rollt ist automatisch 20% weniger wert" ist doch nur zutreffend weil man auch 20% Rabatt bekommen hat. Entfallen die Rabatte müssten die Gebrauchtwagen auf Dauer teurer werden, weil die Preise (zumindest teilweise) weitergegeben werden. Zusammen mit den marginalen Änderungen am Facelift sollte das eigentlich für eine gewisse Wertstabilität sorgen.
 
Naja, Rabatt hin oder her, ich kauf ein deutsches Auto und geh davon aus, dass auch die Qualität passt. Dann geb ich auch gern mal bissl mehr aus als bei denen aus Fernost (GT86 oder Z370, find ich beide gelungen). Allerdings MUSS dann auch der Service passen. Das kann ich bei BMW bis jetzt leider nicht bestätigen. Nur ärger von Auslieferung vor 2 Jahren bis heute.
Ich versuche jetzt schon ca 1 Jahr mein Connected Drive in BMW Assist umzuwandeln. Nahezu unmöglich, per Telefon und e-Mail auch über die Website von BMW versucht. Hab jedesmal einen Rückruf bekommen, ich soll es doch bitte "anders" machen, das ist für die BMW einfacher 3 Telefonate, 3 unterschiedliche Antworten.

Auto zum Bremsenwechsel in einer Werkstatt abgegeben, Übergabe war wie folgt....
Verkäufer kommt (den habe ich noch nie da gesehen): Sind sie Herr B..
ich: ja
er: ah, ihr Auto ist fertig (drückt mir den Schlüssel in die Hand, weg war er)
Herr B. fährt einen schönen Waagen! ;-)
Naja, ich zum Flitzer, von aussen sauber, innen Schwimmbad. Der Verkäufer war wieder über alle Berge. Ich in die Werksatt (hab gesehen wer geputzt hat) ihn zum Auto gerufen und gefragt was das soll.
Antwort: Ahja, da hat wohl jemand die Scheibe unten gelassen
Manchmal bin ich davon überzeugt, Denken ist Glücksache...

Ich könnte noch mehr solcher Stories erzählen. Ich bin einfach enttäuscht von dem Service bei BMW.
 
Opel GT und Manta fand/finde ich cool - selber gefahren und ich stehe auch dazu 8-)

Kann ich mir das Auto ohne den Rabatt nicht leisten so stimmt evtl. etwas
in der Kalkulation nicht ... man will ja die Kiste auch noch fahren und aufpimpen :)

Andererseits hätte ich mir den Z4 ohne den Rabatt nicht gekauft und würde wieder einen Reisschüssel Z fahren

Es wird aber schwer dem Kunden zu erklären, warum er gestern 15% bekam und heute einen feuchten Händedruck.&:

gruss Roland
 
Naja, Rabatt hin oder her, ich kauf ein deutsches Auto und geh davon aus, dass auch die Qualität passt. Dann geb ich auch gern mal bissl mehr aus als bei denen aus Fernost...

Darum bieten die "Premiumhersteller" ihre Fahrzeuge teurer an,als Hersteller aus Fernost oder welcher Himmelsrichtung auch immer. Der Kunde geht einfach davon aus,dass er für ein teures Fahrzeug auch Qualität bekommt. Bei Mercedes konnte/kann man es sehr gut beobachten. Trotz massiver Rostprobleme wurden die Fahrzeuge gekauft,weil es halt ein Mercedes ist und die "müssen" teuer sein. Und fassen wir uns an unsere eigenen Nasen,unsere Z-Modelle sind auch nicht gerade günstig gewesen,aber schaut man auf so manche Qualität eines Z .... es geht besser! Natürlich den unbeschreiblichen Fahrspaß außen vor!!!
Mal ehrlich,jeder der sogennaten Premiumhersteller hat in den letzten Jahren an der Qualität gespart,auch am Service. Trotzdem werden die Fahrzeuge recht "teuer" angeboten und gekauft.
 
Ich halte das so weil ich einfach keine Lust auf Rabatt -Betteln habe.
Wenn mir BMW zu teuer wird , dann wird es ein günstigeres Auto.
Hoffe natürlich das es nie soweiit kommt.

Mit Verlaub, diese Aussage lässt mich nur mit dem Kopf schüttel :no:

Warum was anderes als gewünscht kaufen/fahren, wenn man durch eine simple Frage ggf seinen Willen bekommt.
Man muss ja nicht um einen letzten Prozentpunkt feilschen (ist eine Einstellungsfrage), aber ich brech mir persönlich keinen Zacken aus der Krone, wenn ich weniger zahlen möchte. Soll der Händler über mich denken was er will... :rolleyes:
 
Hallo
Da kann ich dir nur recht geben Timo. Auch ich verhandle gerne über den Kaufpreis, natürlich sehe ich auch die Spielräume des Verkäufers und Feilsche nicht um jeden Cent, aber es ist manchmal erstaunlich, was da noch machbar ist.
Nur ein Beispiel: vor einiger Zeit verhandelte ich über einen Gebrauchtwagen, das erste Angebot war eine Aufzahlung 18.000 Euro und zum Schuss waren es noch 14.000. Also hätte ich ohne verhandeln 4000 Euro in den Wind geschossen.

Wer aus Stolz oder falschen Scham das nicht macht, ist in meinen Augen entweder sehr ungeschickt oder hat einfach zu viel Geld. Auch in diesem Fall hätte sicherlich der Verkäufer nicht draufgezahlt.
 
Mit Verlaub, diese Aussage lässt mich nur mit dem Kopf schüttel :no:
Warum was anderes als gewünscht kaufen/fahren, wenn man durch eine simple Frage ggf seinen Willen bekommt. ...
... Wer aus Stolz oder falschen Scham das nicht macht, ist in meinen Augen entweder sehr ungeschickt oder hat einfach zu viel Geld. Auch in diesem Fall hätte sicherlich der Verkäufer nicht draufgezahlt.

Die Frage des Feilschens bzw. Handels muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, ohne dass andere das dann bewerten. In moralischer Hinsicht gibt es hiesig wohl, jedenfalls beim Autokauf, einen überwiegend akzeptierten "mittleren Bereich" des Handelns. Was außerhalb dieses Bereiches liegt, wird häufig kritisiert - sei es wegen des Feilschens um den letzten Euro, sei es wegen des ungefragten Bezahlens des erstgenannten Kaufpreises. Gegen eine "simple Frage" nach einem Rabatt ist wohl allgemein nichts einzuwenden - unterstellt, man formuliert sie nicht gerade als "Ey was is' letzte Preis?". :X

Wer sich gut dabei fühlt oder sich gar damit brüstet, dem Verkäufer mit penetrantem Feilschen die Hosen bis auf den letzten Cent heruntergezogen zu haben, mag das so tun, solange er das mit seinem Selbstverständnis vereinbaren kann. Auf der anderen Seite sollte es jedem selbst überlassen sein, wie er seine finanzielle Situation bewertet und sich dieserhalb vielleicht die Frechheit - oder auch: den Luxus - herausnimmt, den aufgerufenen (und angemessenen) Preis einfach zu bezahlen. Das hat dann in den meisten Fällen herzlich wenig mit Ungeschick oder einem finanziellen Überschuss zu tun. ;)

Übrigens erkennen viele Verkäufer nach einem ersten Kennenlernen recht gut, wen sie vor sich haben, und richten ihr Angebot hieran aus, so dass man häufig gar nicht mehr großartig handeln muss, sondern sich auf Basis des ersten, bereits fairen Angebotes sehr schnell und angenehm einig wird. :)
 
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