Brexit

champagnero

macht Rennlizenz
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13 Dezember 2006
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BMW Z4 e85 roadster 3,0i
Nanü. Noch kein Thema dazu erstellt?

Ich wollte mal ein Meinungsbild dazu sammeln. Wenn man den Umfragen glauben kann, waren ja mehr als zwei Drittel der Deutschen dafür, dass UK in der EU bleibt. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass es so ausgegangen ist, wie es ist. Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende. Möglicherweise ergibt sich damit sogar eine Chance für die EU, denn mein Eindruck war eigentlich schon immer, dass UK wie ein Fremdkörper in der EU fühlt und auch so wahrgenommen wird. Was sind Eure Gedanken?
 
Ich war eigentlich froh darüber, dass kein Thread darüber erstellt wurde :D Dass hier politische Grundsatzdiskussionen nicht ganz ordentlich geführt werden, konnte man hier ja, soweit ich weiß, schon ein paar mal miterleben.

Soll natürlich kein Angriff auf dich sein champagnero, ich finde des Thema ebenso interessant, nur finde ichs schön, wenns auch noch ne Plattform ohne dieser Diskussionen gibt (die eine Seite wird die andere sowieso nicht vom Gegenteil überzeugen können). Am Ende weint wieder wer und ist beleidigt :D
 
Ok, dann mal ganz sachlich meine Meinung zum Thema:

Die Engländer wollten raus aus der EU und haben das jetzt so entschieden.
Dann bitte nun auch sofort und mit allen Konsequenzen.
Meines Wissens gehören die Engländer zu denen, die immer ganz gut kassiert haben und ich habe die Befürchtung,
dass sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird.
Dieses wehleidige Getue der größten Kanzlerin aller Zeiten und das Geheuchel diverser RPf-Politiker wegen Arbeitsplätzen usw. ist jedenfalls
unpassend und nicht mehr mitanzuhören.
Man kann ja jetzt in D zur EU stehen wie man will, aber die Engländer sind zumindestens gefragt worden!
Die AfD und andere - angeblich rechtspopulistische und EU-feindliche - Gruppierungen werden nun kräftig Aufwind bekommen.

Es wird aber nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird und ich sehe diese Sache ganz gelassen.
Wer braucht schon die Engländer in Europa?
Sollen sie doch glücklich werden auf der Insel mit ihrer "splendit Isolation"!
 
Meine Meinung: "Es ist schon wieder passiert."

Mit 350 Mio. Pfund pro Woche hat Nigel Farage eine Lüge aufgebaut und verbreitet und die Leute haben dies geglaubt.

Für den Brexit haben hauptsächlich ältere Wähler gestimmt.

... ob die Lüge gezielt darauf abzielte genau diese Wählerschaft zu gewinnen, ist nicht bewiesen, in meinen Augen jedoch schon.

Was nun passiert? Naja, erstmal ein Börsenbeben, welches die Medien nun wieder ausschlachten mit "5 Billionen Dollar vernichtet" ... wobei nicht betrachtet wurde wieviel Billionen Dollar zuvor gewonnen wurden ... und Wertpapiere, die nicht verkauft werden, führen auch nicht zu einem Verlust (oder Gewinn).
... und genau diese Meldung ließ mich stutzig machen ... sind es mal wieder die Medien, die zu einseitig berichtet haben und nicht ausreichend recherchierten?

Hätten die Medien nicht viel früher die 350-Millionen-Pfund-Lüge aufdecken und entlarven müssen?

Themen wie Dieses rufen nur die Verschwörungstheoretiker auf den Plan [..]
... aber ist es nicht offensichtlich, dass die Medien die Welt regieren und wir Menschen nur deren Marionetten sind?
(und nein, natürlich sind die Medien nur das Werkzeug des - ... na Du weißt schon)

... also mal abwarten, wie das ganze noch so weiter geht.

Eventuell ist es keine schlechte Idee, das gecrashte Britische Pfund zu kaufen? (wo ist doch gleich noch der Thread mit dem Rubel als Wertanlage?!?)
 
:t
und mit diesem Lacher sollten wir das Thema auch beenden, bevor es wieder zu unschönen Kommentaren kommt :rolleyes:
klar, dass Thema ist heiß, und den einen oder anderen juckt es bestimmt schon in den Fingern.
Aber bitte bitte verschont uns mit politischen Diskussionen......denn am Ende triumphiert eh der schwarze Ritter :D
 
Ok, dann mal ganz sachlich meine Meinung zum Thema:

Die Engländer wollten raus aus der EU und haben das jetzt so entschieden.
Dann bitte nun auch sofort und mit allen Konsequenzen.
...........................
!

Die "Kündigungsfrist"/Übergansfrist zum Austritt dauert ca. 2 Jahre. Und dann wird noch mindestens 1 Jahr folgen, bis erste Auswirkungen des Austritts ,für Teile der Bevölkerung, zu spüren sein werden.
Bis dahin werden sich die Befürworter des Austritts im Sessel zurücklegen und "unbemerkt" der Probleme, die aufkommen werden, die These vertreten: "Unsere Entscheidung am 23.06.2016 war richtig, bisher ging doch alles gut....."
.....und dann, nach mind. 3 Jahren, werden sie ihre gestrige Entscheidung bitter bereuen. Dann ist es zu spät, dann rächt sich Unwissenheit und Falschinformationen, bezw. falsch aufgefasste Informationen.

Mir tut die junge Generation, welche für ein Verbleib in der EU gevotet haben, leid. (Die Alten haben ihnen die Zukunft versaut).
 
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Auch schön :)
 
Die "Kündigungsfrist"/Übergansfrist zum Austritt dauert ca. 2 Jahre. Und dann wird noch mindestens 1 Jahr folgen, bis erste Auswirkungen des Austritts ,für Teile der Bevölkerung, zu spüren sein werden.
Bis dahin werden sich die Befürworter des Austritts im Sessel zurücklegen und "unbemerkt" der Probleme, die aufkommen werden, die These vertreten: "Unsere Entscheidung am 23.06.2016 war richtig, bisher ging doch alles gut....."
.....und dann, nach mind. 3 Jahren, werden sie ihre gestrige Entscheidung bitter bereuen. Dann ist es zu spät, dann rächt sich Unwissenheit und Falschinformationen, bezw. falsch aufgefasste Informationen.

Mir tut die junge Generation, welche für ein Verbleib in der EU gevotet haben, leid. (Die Alten haben ihnen die Zukunft versaut).
Wie kannst du sowas behaupten? Es gibt keinerlei Beweise, das der Brexit tatsächlich positiv oder negativ für England sein wird. Es wird die Zeit zeigen, ob diese Entscheidung der Bürger gut oder schlecht war. Womöglich ändert sich gar nichts.
 
Die "Kündigungsfrist"/Übergansfrist zum Austritt dauert ca. 2 Jahre. Und dann wird noch mindestens 1 Jahr folgen, bis erste Auswirkungen des Austritts ,für Teile der Bevölkerung, zu spüren sein werden.

Ja, das ist richtig so.
Ich habe da gestern einen sehr informativen Bericht zu gelesen... und das hat es auch schon einmal gegeben vor zig Jahren.
Interessant auch, wie von mir schon zuvor spekuliert, dass jetzt auch andere wohl über so ein Referendum nachdenken, u.a. Frankreich und die Niederlande.
Die Entscheidung der Briten soll übrigens nach EU-Recht unumkehrbar sein!
 
Die Entscheidung der Briten soll übrigens nach EU-Recht unumkehrbar sein!

Na das würde ich mir gerne live ansehen, wenn sie zu einem Nettozahler sagen: "Ne du, lasst mal, wir haben das nicht nötig - bleibt draußen, wir wollen euch jetzt nicht mehr". :w

Mag ja sein, dass es gesetzlich in der Theorie nicht ganz so einfach geht, aber am Ende des Tages wollen die auch alle nur ihr Geld.
 
ich gebe @FlyingFH recht, die Diskussion führt zu nichts. Aber eine Meinung darf man haben...

Ich habe in den 90ern zwei Jahre auf der Insel gelebt und fahre heute noch gerne in den Urlaub dorthin - von daher finde ich es schade das hier ein Stück Europa gescheitert ist.
Wer und wie durch diese Entscheidung wirtschaftlichen Schaden oder Nutzen ziehen wird - hat einer eine Glaskugel? Nach meiner Meinung ist die Welt zu klein für "Kleinstaaterei" - aber die Menschen leider zu unterschiedlich für große Ideen, hier hilft nur Bildung. Ob es die EU war oder die Erfahrungen aus den Kriegen des letzten Jahrhunderts -, seit 45 "Kriegsfrei". Nach meiner Erfahrung ergibt sich Akzeptanz und Toleranz nur aus Bildung. Kein (jetzt begebe ich mich in eine Grauzone) "normal gebildeter Europäer des 20 Jahrhunderts" schlägt einem anderen den Schädel ein nur weil dieser eine andere Staatszugehörigkeit hat. Diese Erfahrung hat uns die EU gebracht und auch die Wahlanalysen zeigen, die gebildeten 18 - 24 jährigen haben für den Verbleib gestimmt. Ich halte mich für politisch interessiert und informiert, trotzdem würde ich mit meinem derzeitigen Wissen eine Entscheidung für oder gegen die EU nicht treffen wollen. Und genau hier setzten die rechtspopulistischen Bestrebung die jetzt überall aufkommen an - erst einmal das "dagegen Schild" hochhalten, gibt genügend Trottel die das nachplappern. Die EU hat sicherlich viele Nachteile und Reformbedarf - aber auch Vorteile. Ob wir ohne EU über 70 Jahre Frieden geschafft hätten - wissen wir nicht und das ist alleine schon ein Grund dafür...
 
Man hätte ihnen nur sagen müssen,
sie dürfen dann bei der nächsten Fussball EM nicht mehr mitmachen.... :d:d:d

...das Problem ist nur, dass bei der EM sowieso schon so viele Ausnahmen dabei sind, dass es auf die Briten zusätzlich dann auch nicht mehr ankommt. :p :P:D:X
 
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