Das vermutlich beste Steakhouse überhaupt...

Das stimmt nicht ganz, nach wie vor darf in Deutschland Fleisch trocken abgelagert werden... was nicht gemacht werden darf, ist das veredeln des Fleisches mit Schimmelpilzen... in Deutschland darf, soweit ich weiß, nur bis zu 3 Wochen abgelagert werden... und es gibt durchaus Schlachter die dies tun... der Konsument möchte, aus Unwissenheit heraus, halt das frische Fleisch. Ein weiterer Punkt sind die steigenden Kosten, früher hatte fast jeder Schlachter Lager, wo er eben trocken abgelagert hat, was die Fleischpreise eben auch in die Höhe treibt, mit den Supermärkten und ihren Fleischtheken und Billigangeboten mußte der kleine Schlachter eben auch konkurenzfähig bleiben kosten einsparen... und da der Konsument keine Ahnung hat....

Offizielle Aussage von diversen Metzgereien: ...es dürfe nur noch "nass gereift" werden - max.3 Wochen. Inoffiziell macht der Fleischer meines Vertrauens jedoch Gott sei Dank etwas anderes...;)
 
Offizielle Aussage von diversen Metzgereien: ...es dürfe nur noch "nass gereift" werden - max.3 Wochen. Inoffiziell macht der Fleischer meines Vertrauens jedoch Gott sei Dank etwas anderes...;)

Aber das kann ja eigentlich nicht, sonst dürften Restaurants wie die meatery, das Surf and Turf oder aber auch das Teresas auch nicht Dry Agen, wenn das nichtmal ein Schlachter darf... also, soweit ich weiß ist das in Deutschland nach wie vor erlaubt...
Es gibt auch Schlachtereien, die genau damit werben und das auch in Deutschland machen: http://www.fleischerei-scheller.de/index.php?link=Fleisch&headline_text=Unser Fleisch

Dry Aging ist eigentlich ganz normales Abhängen am Knochen... aber wie gesagt, durch einen enormen Gewichtsverlustes des Fleisches, der Kosten durch die Lagerung wird es halt vom Schlachter von nebenan kaum angeboten... gemacht werden darf es nach wie vor... früher war beim abhängen halt immer das Problem der Fäulnis im Knochenmark, was man heute mit speziellen Reifekammern bei speziellen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit umgeht... solche speziellen Reiferäume haben die meisten Schlachter eben auch nicht.. aber nach wie vor kann ein Schlachter auch ohne dies das Fleisch abhängen lassen... aber wo kein Markt, da wirds dann auch nicht angeboten... nur weil mal einer im Ort das möchte, lohnt es sich nicht, das auch anzubieten.. die meisten Leute sparen halt doch am Essen und kaufen da immer möglichst billig, so traurig das auch ist.
 
Naja, wenn ein Steakhaus ein Stück Kobe-Rind anbietet und nicht in Japan sitzt, haben sie nicht viel Ahnung...

also in meiner "lieblingsabsteige" in münchen steht kobe zwar nur ab und an mal auf der karte, aber dann kannst dir auch zu 100% sicher sein, dass es auch kobe ist und hier auf der insel hab ich auch ein nettes steakhäuschen, wo ich mittlerweile sogar den japanischen liferanten (von dem kann ich dir sogar anschrift und telefonnummer geben) des fleisches kenne. somit scheint hier also erstmal einer keine ahnung zu haben :K
des weiteren bekommt man bei guten häusern das fleisch vor dem braten zu sehen und den unterschied zwischen nem kobe und nem wagyu erkennt man - zumindest wenn man beide fleischsorten schonmal gesehn hat. dass es einige "schwarze schafe" gibt die umlabeln mag sein, aber dann haben die mich halt zum letzten mal als gast gesehn. :t
zum thema einfuhrgenehmigung: sowohl in muc, als auch hier auf der insel hängen die zertifizierungen, die es unter einigen vorschriften erlauben, mit an der speisekarte dran. :M
 
So, und bevor wir uns jetzt die Köpfe einschlagen wegen Kobe-Fleisch, Wikipedia meint dazu folgendes: "Der Import von Koberindfleisch in die EU ist nicht möglich, weil es in ganz Japan keinen Schlachthof mit EU-Zulassung gibt, der Koberinder schlachtet."
( http://de.wikipedia.org/wiki/Kobe-Rind )

Und das englische Wikipedia meint, dass auch erst seit 2012 Kobe Fleisch überhaupt exportiert wird, und dann auch nur in geringen Mengen (400kg in die USA...)
( http://en.wikipedia.org/wiki/Kobe_beef )
 
also in meiner "lieblingsabsteige" in münchen steht kobe zwar nur ab und an mal auf der karte, aber dann kannst dir auch zu 100% sicher sein, dass es auch kobe ist und hier auf der insel hab ich auch ein nettes steakhäuschen, wo ich mittlerweile sogar den japanischen liferanten (von dem kann ich dir sogar anschrift und telefonnummer geben) des fleisches kenne. somit scheint hier also erstmal einer keine ahnung zu haben :K
des weiteren bekommt man bei guten häusern das fleisch vor dem braten zu sehen und den unterschied zwischen nem kobe und nem wagyu erkennt man - zumindest wenn man beide fleischsorten schonmal gesehn hat. dass es einige "schwarze schafe" gibt die umlabeln mag sein, aber dann haben die mich halt zum letzten mal als gast gesehn. :t
zum thema einfuhrgenehmigung: sowohl in muc, als auch hier auf der insel hängen die zertifizierungen, die es unter einigen vorschriften erlauben, mit an der speisekarte dran. :M



...jetzt erkläre mir doch mal, was der Unterschied zwischen einem Wagyu-Rind aus der Region Kobe und einem Wagyu-Rind aus einer anderen Region sein soll, wenn die Aufzucht nach gleicher Art abläuft?

Das ist wie beim Champagner - es gibt genügend, absolut gleichwertige Erzeugnisse nach der Champagner-Methode, welche halt nicht aus dieser geschützten Region stammen und somit diesen Namen nicht verwenden dürfen. Trotzdem bleibt die Qualität die selbe, denn Image und Marketing wird Du sicherlich nicht schmecken können...

Das berühmte Kobe Steak stammt vom Wagyu-Rind. Diese Rinderrasse unterlag/unterliegt strikten Exportbeschränkungen und wird sehr aufwendig in kleiner Stückzahl außerhalb Japans gezüchtet.
 
also in meiner "lieblingsabsteige" in münchen steht kobe zwar nur ab und an mal auf der karte, aber dann kannst dir auch zu 100% sicher sein, dass es auch kobe ist und hier auf der insel hab ich auch ein nettes steakhäuschen, wo ich mittlerweile sogar den japanischen liferanten (von dem kann ich dir sogar anschrift und telefonnummer geben) des fleisches kenne. somit scheint hier also erstmal einer keine ahnung zu haben :K
des weiteren bekommt man bei guten häusern das fleisch vor dem braten zu sehen und den unterschied zwischen nem kobe und nem wagyu erkennt man - zumindest wenn man beide fleischsorten schonmal gesehn hat. dass es einige "schwarze schafe" gibt die umlabeln mag sein, aber dann haben die mich halt zum letzten mal als gast gesehn. :t
zum thema einfuhrgenehmigung: sowohl in muc, als auch hier auf der insel hängen die zertifizierungen, die es unter einigen vorschriften erlauben, mit an der speisekarte dran. :M

naja, dann mal her mit der Nummer des japanischen Lieferanten… will ich sehen… auch zu behaupten den Unterschied zu erkennen glaube ich Dir nicht, den beides ist die selbe Rasse .. es wäre so, als würde man behaupten, man könne die Unterschied zweier Schaumweine erkennen… gleiche Herstellung nur einmal in der Champagne hergestellt und einmal 100 km weiter… die Frage ist da ja eher, wie wird das Waguy gezüchtet… in Massentierhaltung oder auf art und Weise wie es die Bauern in der Region Kobe zun… und das lässt sich eben am BMF erkennen… den Unterschied sieht man… aber wo es nun so aufgezogen ist… wie soll sich der Ort der Aufzucht - unter selben Vorraussetzungen - sich im Fleisch wiederspiegeln… ich bin ganz Ohr, so erkläre einem "unwissenden" doch mal, was an einem Wagyu aus Kobe anders ist als an einem Wagyu aus Kanada??? Ich bin echt interessiert…

naja... sogar in deinen verlinkungen steht genau das, was ich sage:

Man sagt, dass jährlich nur etwa 4.000 Rinder diese hohen Qualitätsmerkmale erfüllen und als echtes Kobe-Beef innerhalb Japans verkauft werden dürfen.

und….
Die Population außerhalb Japans entstand aus Tieren, die zu wissenschaftlichen Zwecken Mitte der 90er Jahre in die USA exportiert wurden.

und hier steht es auch noch einmal:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wagyu

Das Wagyū-Rind ist als Kobe-Rind sehr bekannt, was insofern eine nicht ganz richtige Bezeichnung ist, da nur das Fleisch der Wagyū-Rinder, die in der japanischen Region Kōbe geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurden, die Bezeichnung Kobe tragen darf. Vergleichbar ist dies mit dem Champagner oder den Nürnberger Lebkuchen. Von in Japan insgesamt rund 774.000 geschlachteten Wagyū-Rindern durften 2009 nur 3066 als Kobe-Fleisch deklariert werden.[2]
Der Export von Wagyū-Fleisch, lebenden Rindern, Embryonen oder Samen aus Japan ist streng verboten. Die heutige Population außerhalb Japans stammt von Tieren ab, die zu wissenschaftlichen Zwecken Mitte der 90er Jahre in die USA exportiert wurden. Die größten Wagyū-Rinder-Herden außerhalb Japans befinden sich in den USA, Australien und Kanada. In Europa wird das Wagyū-Rind nur von wenigen Züchtern gehalten, in Deutschland kamen erst 2006 die ersten Wagyū-Tiere zur Welt.

Und hier wird man auch fündig: http://www.koberind.net: (leider lässt es sich nicht ohne den roten Hintergrund einfügen… ) Dort steht, es wird legal umgangen… da die Tiere seit den 90ern eben auch woanders aufgezogen werden… dann ist es aber wie schon erwähnt kein Kobe sondern eben Wagyu… Kobe darf es eben nur heißen, wenn das Rind in der Region aufgewachsen ist….
Kobe-Rind

Kobe-Rind ist eine geschützte Bezeichnung ähnlich wie die von Champagner. Es handelt sich dabei um Fleisch von japanischen Rindern, die in der Region Kobe geboren werden, aufwachsen und geschlachtet werden. Außerdem muss das Fleisch viele Qualitätskriterien erfüllen, um als Kobe-Rind anerkannt zu werden. Das trifft jedes Jahr nur auf rund 4.000 geschlachtete Tiere zu. Diese stammen ausnahmslos von den Tajima-Rindern, einer Unterart der Wagyu-Rinder.
Die Beschränkung auf die Region Kobe und die strikte Zuchtüberwachung führt dazu, dass Kobe-Rind nicht nur geschmacklich eine Delikatesse ist, sondern auch eine rare Spezialität. Das treibt den Preis nach oben. Ein japanischer Bauer, der Kobe-Rinder züchtet, kann mit einem einzigen geschlachteten Tier ungefähr ein Jahr lang seine Familie ernähren.
Außerhalb Japans nur Wagyu-Zucht

Das Ausfuhrverbot von Kobe-Rind und allen Bestandteilen stützt den hohen Preis für diese kulinarische Spezialität zusätzlich. Hinzu kommt, dass die weltweite Nachfrage nach Kobe-Rind stark ansteigt. Das Exportverbot wird inzwischen legal „umgangen“. Denn in den 1990er-Jahren wurde eine Gruppe Wagyu-Rinder zu wissenschaftlichen Zwecken in die USA geliefert. Aus diesen Tieren entstand eine Nachzucht, die Grundlage aller außerhalb Japans existierenden Wagyu-Züchtungen ist. Das Wagyu-Fleisch reicht in der Qualität an das Kobe-Rind heran, wenn die Blutslinie nicht mit anderen Rassen gekreuzt wurde
Und….
Kobe-Rind kaufen: Bezeichnung beachten


Allerdings ist das angebotene Kobe-Rind in allen Fällen kein echtes Kobe-Rind. Denn dieses Fleisch wird nur in der Region um die japanische Stadt Kobe herum geschlachtet und dort auch sofort an Endkunden verkauft. Das Kobe-Rind ist jedoch letztlich „nur“ ein besonders geeignetes Wagyu-Rind, das in Kobe gezüchtet und geschlachtet wird. Wagyu-Rinder werden aber auch in anderen Regionen gehalten. Das Fleisch dieser Rinder ist das außerhalb Japans erhältliche Kobe-Rind. Daher darf auf den Verpackungen für sogenanntes Kobe-Rind auch nicht Kobe-Rind stehen. Dennoch ist das Wagyu-Fleisch qualitativ mit dem Kobe-Rind vergleichbar. Aufpassen müssen Verbraucher auch, dass sie Fleisch von echten Wagyu-Rindern bekommen. Das Fleisch stammt teilweise von Kreuzungen aus Wagyu und anderen Rindern und ist nicht ganz so hochklassig. Bemerkbar macht sich das unter anderem am Preis. Echtes Wagyu-Fleisch bzw. Kobe-Fleisch ist zum Teil deutlich teurer.
 
Aber das kann ja eigentlich nicht, sonst dürften Restaurants wie die meatery, das Surf and Turf oder aber auch das Teresas auch nicht Dry Agen, wenn das nichtmal ein Schlachter darf... also, soweit ich weiß ist das in Deutschland nach wie vor erlaubt...
Es gibt auch Schlachtereien, die genau damit werben und das auch in Deutschland machen: http://www.fleischerei-scheller.de/index.php?link=Fleisch&headline_text=Unser Fleisch

...

Stimmt, möglich ist es, aber mit exorbitant strikten Auflagen gemäß der "Deutschen Hygieneverordnung für Fleischerzeugnisse".

Nach meiner Info darf maximal 2 Wochen ein Rindfleisch "dry" gereift werden - danach nur noch vakumiert. Da aber Dry-Aging in kontrollierter Umgebung & Temperatur die längste Reifungsmethode ist, reichen die 2 Wochen bei weitem nicht aus. Danach darf eine Fleischrei offiziell das Rindfleich ncht mehr in der Verkehr bringen, da es offiziell als "überlagertes, verdorbenes Lebensmittel" eingestuft werden muss. Das hat etwas mit der Oberflächenoxidation von Rohfleisch und der damit größeren, entstehenden Mikrobenzahl zu tun...exakt dies macht aber in kontrollierter Umgebung das Rindfleisch erst richtig gut...

Anders sieht es aus, wenn nicht das Rohfleisch so verkauft wird, sondern der verarbeitende Betrieb (also das Restaurant) die Reifung selbst erbringt.

Daran kan man erkennen, wie häufig die Behörden "über's Ziel hinaus schießen"...
 
Stimmt, möglich ist es, aber mit exorbitant strikten Auflagen gemäß der "Deutschen Hygieneverordnung für Fleischerzeugnisse".

Nach meiner Info darf maximal 2 Wochen ein Rindfleisch "dry" gereift werden - danach nur noch vakumiert. Da aber Dry-Aging in kontrollierter Umgebung & Temperatur die längste Reifungsmethode ist, reichen die 2 Wochen bei weitem nicht aus. Danach darf eine Fleischrei offiziell das Rindfleich ncht mehr in der Verkehr bringen, da es offiziell als "überlagertes, verdorbenes Lebensmittel" eingestuft werden muss. Das hat etwas mit der Oberflächenoxidation von Rohfleisch und der damit größeren, entstehenden Mikrobenzahl zu tun...exakt dies macht aber in kontrollierter Umgebung das Rindfleisch erst richtig gut...

Anders sieht es aus, wenn nicht das Rohfleisch so verkauft wird, sondern der verarbeitende Betrieb (also das Restaurant) die Reifung selbst erbringt.

naja, aber wie gesagt, es gibt Schlachtereien, die eben in Deutschland 5 Wochen ablagern und dann das Fleisch verkaufen.. und dies sogar im Internet kund tun… also nichts mit heimlich über den Schlachtertresen…
 
Nun, jetzt kommt aber Schwung in die Kobe-Wagyu Haarspalterei :D

Ich lenke mal ein wenig um: generell würde ich es befürworten, wenn Fleisch (letztlich auch Fisch) wieder spürbar teurer würde, um vernünftige, gesunde und artgerechte Haltungsbedingungen zu ermöglichen.
Nicht, dass dies der Fleischqualität alleine schon gehörig gut tun würde, nein, insbesondere fände ich es auch für die Tiere wichtig.

Deswegen lasse ich auch das Argument nicht gelten, dass ja schon heute jeder nach seinem Geldbeutel Fleischqualität und damit indirekt auch Haltungsbedingungen bestimmen kann.
Das ist korrekt, aber in meinen Augen dürfte es diese industrialisierte Haltung/Transport/Schlachtung generell nicht geben. Das Preisniveau ist ja inzwischen teils unterirdisch und mir graut es, wenn ich an die Herkunft solcher Fleischmassen denke.

Das würde den Fleischkonsum gesamtgesellschaftlich erheblich reduzieren - meiner Meinung nach zurück auf ein "gesundes Maß". Nicht nur für die Tiere gesund, auch für den Menschen wäre gutes Fleisch erheblich gesünder (nicht zuletzt soll eine geringere Menge durchaus auch gesünder sein, wenn man mal vom Durchschnittskonsum ausgeht).
So lange ist es nämlich noch nicht her, dass der "Sonntagsbraten" etwas Besonderes war...

Aber mir ist schon klar, dass es in unserer globalisierten Welt auch damit kaum mehr ein Zurück gibt - war ja auch mehr die Aussprache eines Wunsches und Diskussionsanregung ;)
 
Du kannst uns auch gerne von Deinen schweren oder als schwer empfundenen Problemen erzählen, in einem entsprechenden Fred natürlich :D
 
Nun, jetzt kommt aber Schwung in die Kobe-Wagyu Haarspalterei :D

Ich lenke mal ein wenig um: generell würde ich es befürworten, wenn Fleisch (letztlich auch Fisch) wieder spürbar teurer würde, um vernünftige, gesunde und artgerechte Haltungsbedingungen zu ermöglichen.
Nicht, dass dies der Fleischqualität alleine schon gehörig gut tun würde, nein, insbesondere fände ich es auch für die Tiere wichtig. ...

200% Zustimmung!
 
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Das ist wie beim Champagner - es gibt genügend, absolut gleichwertige Erzeugnisse nach der Champagner-Methode, welche halt nicht aus dieser geschützten Region stammen und somit diesen Namen nicht verwenden dürfen. Trotzdem bleibt die Qualität die selbe, denn Image und Marketing wird Du sicherlich nicht schmecken können...

Trauben aus der Champagne! Pinot Noir + Pinot Meunier, Herstellung/Reifung ist ercht umständlich und dauert lange:

http://www.champagnerwelt.com/champagnerinfos/herstellungvonchampagner/index.html

Wie bei jedem Wein (ist ja hier Grundsubstanz) ist der Boden entscheidend. Wenn Du mal diesselbe Traubensorte von unterschiedlichen Böden im direkten Vergleich verkostet hast, merkst Du den Unterschied.

Das hat weniger mit Marketing zu tun.

Ist beim Cognac (Gebiet Cognac) oder Roquefort (Gebiet Rouergue und Reifung in bestimmten Höhlen) dasselbe.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich keinen Champagner mag .... das ist mir dann doch zu säuerlich

Nach Orten bestimmt sind alle Arten von Waren ---> guck mal im DPMA nach

Ich halte das auch für wichtig, dass es diesen Schutz gibt!

Ansonsten finde ich es witzig, dass Koberinder mit Bier getränkt werden und mit Sake massiert :d
 
Ich lenke mal ein wenig um: generell würde ich es befürworten, wenn Fleisch (letztlich auch Fisch) wieder spürbar teurer würde, um vernünftige, gesunde und artgerechte Haltungsbedingungen zu ermöglichen.
Nicht, dass dies der Fleischqualität alleine schon gehörig gut tun würde, nein, insbesondere fände ich es auch für die Tiere wichtig.

Nur würde es leider in der Realität anders laufen... wenn die Preise sich erhöhen, dann würde das Geld allenfalls in die Taschen der Unternehmer fließen, weil die Tiere "funktionieren" ja auch mit weniger Geld. Solange der Konsument davon nichts mitbekommt ist alles super.
 
Trauben aus der Champagne! Pinot Noir + Pinot Meunier, Herstellung/Reifung ist ercht umständlich und dauert lange:

http://www.champagnerwelt.com/champagnerinfos/herstellungvonchampagner/index.html

Wie bei jedem Wein (ist ja hier Grundsubstanz) ist der Boden entscheidend. Wenn Du mal diesselbe Traubensorte von unterschiedlichen Böden im direkten Vergleich verkostet hast, merkst Du den Unterschied.

Das hat weniger mit Marketing zu tun.

Ist beim Cognac (Gebiet Cognac) oder Roquefort (Gebiet Rouergue und Reifung in bestimmten Höhlen) dasselbe.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich keinen Champagner mag .... das ist mir dann doch zu säuerlich

Nach Orten bestimmt sind alle Arten von Waren ---> guck mal im DPMA nach

Ich halte das auch für wichtig, dass es diesen Schutz gibt!

Ansonsten finde ich es witzig, dass Koberinder mit Bier getränkt werden und mit Sake massiert :d

Aber was Rainer glaube ich sagen wollte, am aussehen kann man Champagner und nicht Champagner eben nich erkennen... Auch ob eine Nürnberger Rostbratwurst nun in Nürnberg hergestellt wurde oder eben woanders.... Wenns das selbe Rezept ist, wirst Du selbst beim Essen kaum einen Unterschied merken...

Übrigens auch Tee darf nur Ostfriesentee heissen, wenn er im Ostfriesland gemischt wurde, sonst ist es eine Ostfriesenmischung und kein Ostfriesentee...
 
Eine >10min Nordschleifenrundenzeit fahre ich Dir mit jedem Zetti, auch mit einem 2,2 i :w :D.
Lies meinen Post richtig!
Ich sprach von "sauber verarbeiten". Dies kann nur jemand mit ausreichend Wissen, Übung und Erfahrung. Genauso ist es mit der Nordschleife. Bei beidem werden Einsteiger in mindestens 9/10 Fällen scheitern.
 
...jetzt erkläre mir doch mal, was der Unterschied zwischen einem Wagyu-Rind aus der Region Kobe und einem Wagyu-Rind aus einer anderen Region sein soll, wenn die Aufzucht nach gleicher Art abläuft?

die maserung ist beim "plagiat" dicker und es riecht in rohem zustand süsslicher

naja, dann mal her mit der Nummer des japanischen Lieferanten… will ich sehen…

+81 798431065 und nach hinata fragen

ansonsten einfach mal eins tantris nach muc oder madrigal auf ibiza gehn :T

jetzt noch die abschliesende frage an die "besserwisser" hier: schonmal kobe gegessen? nein? warum dann grosse töne spucken? :rolleyes:
 
Du kannst uns auch gerne von Deinen schweren oder als schwer empfundenen Problemen erzählen, in einem entsprechenden Fred natürlich :D


Tut mir leid das ich über keine wichtigen Problem berichten kann.
Außer das ich es gut finden würde das Fleisch teurer wird.
Obwohl ich suche das beste Fleisch aus Japan !
Hmmmm..sonst fallen mir keine ein.
 
ich habe nur gelesen, dass diese die Rinder nach sehr strengen und traditionellen Regeln aufgezogen werden.

Da die Japaner sehr traditionell sind, denke ich auch, dass diese Rinder in Japan 100% so gehegt und gepflegt werden, wie schon Jahrzehnte zuvor.

Da das Fleisch in geringen Kg von Japan nach USA exportiert werden darf (und das ist wohl seit wenigen Jahren von den Japanern erlaubt), warum sollten dann nicht über diesen Weg davon einige Kg auch nach Europa kommen?

Oder steht im Handelsabkommen explizit drin, dass das Fleisch dann auch nur in den USA verzehrt werden darf?

Ein US-Händler wird gerne auch die Vermittlung in andere Staaten der Welt tätigen. Es gibt immer einen der das Geld dafür bezahlt. Und Handle auf Umwegen ist doch nun kein Geheimnis.
 
jetzt noch die abschliesende frage an die "besserwisser" hier: schonmal kobe gegessen? nein? warum dann grosse töne spucken? :rolleyes:

Die Frage ist, ob Du nicht auch nur in dem Glauben gelassen worden bist, echtes Kobe gegessen zu haben... ;) (Etikettenschwindel ist nun soooo unwahrscheinlich auch nicht bei dieser Art Lebensmittel)
Eigenschaften wie Maserung/Farbe/Geruch/Geschmack beeinflusst Du deutlich massiver mit den ganzen Haltungsfaktoren, als dass es vom Rind selber abhängig ist.
Denn, wie gesagt, Kobe ist schlicht genauso ein Wagyurind.

Und so wirst Du das Fleisch eines Wagyurindes, das genauso sorgsam aufgezogen worden ist wie ein Koberind, schlicht nicht vom Fleisch des letzteren unterscheiden können.
Das Problem ist nur, dass es auch "schlechtes" Wagyufleisch gibt und inzwischen sogar Fleisch von nichtmal mehr reinrassigen Rindern, was noch immer als Wagyu in den Handel kommt.

Hält man Dir so eines neben ein absolutes top Wagyu Stück, ist es ein leichtes, das eine als Wagyu, das andere als "Kobe" zu bezeichnen. Klar, man sieht ja einen deutlichen Unterschied.

Wie gesagt, nur eine Möglichkeit.
Wenn es tatsächlich echtes Kobe war, was Du auf dem Teller hattest, dann freut mich das für Dich (ganz ehrlich).
 
die maserung ist beim "plagiat" dicker und es riecht in rohem zustand süsslicher
...jetzt noch die abschliesende frage an die "besserwisser" hier: schonmal kobe gegessen? nein? warum dann grosse töne spucken? :rolleyes:

...auch wenn ich mich nicht angesprochen fühle - ja, sowohl "Kobe", wie auch Wagyu (meines Wissens aus den Staaten) und ganz ehrlich, ich konnte sowohl optisch im rohem Zustand (Maserung), wie auch zubereitet keinen wirklichen Unterschied schmecken. Beides war nach meinem Gaumen ganz hervorragend und ein außergewöhnlicher Genuss.

Aber - es gibt auch viele andere hervorragende Fleisch(sorten) - wenn jeweils die Rinderrasse und die Aufzucht auf höchste Qualistät ausgelegt sind, dann sind auch andere Rassen und Züchter geschmacklich "auf Augenhöhe"...

Ich bin ein großer Fan von "Slow Food" und höchster Qualität bei Lebensmittel und gerne bereit, für Top-Qualität einen höheren Preis zu bezahlen, egal ob Fleisch, Fisch, Gemüse, Käse, usw...:t

Leider hat sich - gerade in Deutschland - durch die "Geiz ist geil Mentalität" und "Quantität anstatt Qualität Denke" die grundsätzliche Qualität bei Lebensmittel dramatisch verschlechtert, was sich selbstverständlich sehr negativ auf die Erzeugerpreise und auf die Tierhaltung auswirkt.
 
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